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ein 1. Preis Zuschlag Nach Überarbeitung: Eingang Diashow Eingang, © kleyer.koblitz.letzel.freivogel

  • DE-28213 Bremen
  • 11/2015
  • Ergebnis
  • (ID 3-188706)

Grundschule Baumschulenweg

Nichtoffener Realisierungswettbewerb
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    • Eingang Architekten
      kleyer.koblitz.letzel.freivogel, Berlin (DE), München (DE) Büroprofil

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      KUULA Landschaftsarchitekten, Berlin (DE) Büroprofil

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      THIRD, Berlin (DE)

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    • Architekten
      IBUS Architektengesellschaft mbH, Berlin (DE), Bremen (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 10.11.2015 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RAW
    Berufsgruppen Architekten
    Kategorie junge und/oder kleine Büros: Ja
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 8 - max. 8
    Tatsächliche Teilnehmer: 8
    Gebäudetyp Schulen
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Zulassungsbereich GPA/ GATT
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 60.000 EUR zzgl. USt.
    Baukosten 7.770.000 EUR inkl. USt.
    Auslober/Bauherr Immobilien Bremen AöR, Bremen (DE)
    Betreuer D&K drost consult GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil
    Preisrichter Prof. Thomas Bieling, Prof. Dörte Gatermann [Vorsitz], Edgar Melzer, Prof. Dr. Iris Reuther, Jost Westphal , Udo Stoessel, Kay Markus Trottnow, Lars Beulke, Volker Andrae, Barbara Schneider
    Kammer Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen
    Aufgabe
    Gegenstand des Wettbewerbs ist der Ersatzneubau und der Umbau von Bestandsflächen für die Grundschule Baumschulenweg am Standort Baumschulenweg 12 in Bremen.
    Die Grundschule Baumschulenweg befindet sich im Bremer Stadtteil Schwachhausen und ist als gebundene Ganztagsschule mit den Schwerpunkten Umwelt und Bewegung organisiert.
    Das Schulgebäude besteht im Wesentlichen aus drei fächerförmig angeordneten eingeschossigen Trakten, die durch nachträglich verglaste Gänge miteinander verbunden sind, und einem 2-geschossigen Klassenraumtrakt aus den 1950er Jahren. Ein weiterer Gebäudeteil wurde im Jahr 2005 hinzugefügt.
    Die 3 eingeschossigen Trakte sollen abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Neubau soll vorrangig Flächen für den allgemeinen Unterricht enthalten. Der 2-geschossige Klassenraumtrakt soll saniert und umgebaut werden. In diesem Trakt sollen zukünftig Fachräume und Verwaltungsflächen untergebracht werden.
    Der Gebäudeteil aus dem Jahr 2005 beinhaltet Flächen für den Ganztagsbetrieb und soll unverändert erhalten bleiben.
    Im Rahmen der Baumaßnahme sind insgesamt ca. 3 000 m² BGF neu zu errichten und 1 300 m² BGF zu sanieren bzw. umzubauen.
    Das Land Bremen beabsichtigt, die Grundschule Baumschulenweg als ersten Pilot-Schulneubau unter dem besonderen Aspekt der Nachhaltigkeit zu realisieren. Um die Zertifizierung in der Qualitätsstufe „Silber“ nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB), Modul Unterrichtsgebäude, frühzeitig zu gewährleisten, wird das gesamte Projekt durch einen vom Bauherrn beauftragten Koordinator für Nachhaltigkeit begleitet (ee concept gmbh, Darmstadt). Bereits im Rahmen der Vorprüfung wird von Seiten des Auslobers besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit der Wettbewerbsbeiträge gelegt.
    Der Auslober erwartet städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe nach den Prinzipien des energieoptimierten und nachhaltigen Bauens. Dabei sind die energetischen Anforderungen an den Neubau von Gebäuden des Landes und der Stadt Bremen im Passivhausstandard vorbildlich und zukunftsorientiert umzusetzen.
    Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit der bestehenden Schulgebäude muss während der Bauzeit gewährleistet werden.
    Die Baumaßnahme muss bis zum 30.6.2019 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben sein.
    Die anrechenbaren Kosten für die Maßnahme betragen ca. 7.770.000,00 Euro brutto Kostengruppen 300 + 400 gem. DIN 276. Der genannte Betrag gilt als Kostenobergrenze und ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs einzuhalten.
    Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
    — Leistungsphasen 1 bis 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
    — Leistungsphase 3 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Auftraggeberin;
    — Leistungsphasen 4 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Auftraggeberin.
    Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 8 Teilnehmern und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren.
    Projektadresse DE-28213 Bremen
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  • Auswahlkriterien

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    Nachweis finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gem. § 5 (4) VOF Ja
    Berufshaftpflicht Personenschäden 1.500.000 Euro
    Berufshaftpflicht Sach- und Vermögensschäden 300.000 Euro
    Durchschnittlicher Mindestumsatz der letzten 3 Jahre 600.000 Euro
    Angaben zur Mitarbeiteranzahl Ja
    Angaben zu Arbeitsgemeinschaften ARGE möglich
    Anzahl Referenzen insgesamt mind. 2 Referenzen
    Zeitraum für Referenzen Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Eigenschaft der Referenzen: Referenz(en) vergleichbar
    Leistungsphasen der Referenzen: Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Angaben zur techn. Ausstattung gefordert? Nein
    Angaben zur Qualitätssicherung gefordert? Nein
    Angaben zum technischen Leiter gefordert? Nein
    Vergabe von Unteraufträgen eingeschränkt? Nein
    Bewerbungsunterlagen online verfügbar? Ja
    Zusätzliche Kategorie junge/kleine Büros? getrennte Gruppen junge und kleine Büros
  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Wettbewerbsbekanntmachung
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Sondervermögen Immobilien und Technik der Stadtgemeinde Bremen, vertreten durch Immobilien Bremen AöR
      Theodor-Heuss-Allee 14
      Immobilien Bremen AöR
      Zu Händen von: Herrn Uwe Lepand
      28215
      Bremen
      DEUTSCHLAND
      MjE2ZWdVHlxVYFFeVDBZXV1fUllcWVVeHlJiVV1VXh5UVQ==
      +49 42149689458

      Weitere Auskünfte erteilen:
      D&K drost consult GmbH
      Kajen 10
      Zu Händen von: Frau Susanne Gassert
      20459
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      +49 4036098417
      MTZtKGFbbW1fbG46XmxpbW4nXWlobW9mbiheXw==
      +49 4036098411
      www.drost-consult.de

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
      D&K drost consult GmbH
      Kajen 10
      Zu Händen von: Frau Susanne Gassert
      20459
      Hamburg
      DEUTSCHLAND
      +49 4036098417
      MTFyLWZgcnJkcXM/Y3FucnMsYm5tcnRrcy1jZA==
      +49 4036098411
      www.drost-consult.de

      : Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an
      Immobilien Bremen AöR
      Theodor-Heuss-Allee 14
      Vergabestelle
      28215
      Bremen
      DEUTSCHLAND

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Einrichtung des öffentlichen Rechts

      1.3) Haupttätigkeit(en)
      Sonstige: Immobilienverwaltung

      1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Hochbaulicher Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren für die Grundschule Baumschulenweg in Bremen.

      II.1.2) Kurze Beschreibung:
      Gegenstand des Wettbewerbs ist der Ersatzneubau und der Umbau von Bestandsflächen für die Grundschule Baumschulenweg am Standort Baumschulenweg 12 in Bremen.
      Die Grundschule Baumschulenweg befindet sich im Bremer Stadtteil Schwachhausen und ist als gebundene Ganztagsschule mit den Schwerpunkten Umwelt und Bewegung organisiert.
      Das Schulgebäude besteht im Wesentlichen aus drei fächerförmig angeordneten eingeschossigen Trakten, die durch nachträglich verglaste Gänge miteinander verbunden sind, und einem 2-geschossigen Klassenraumtrakt aus den 1950er Jahren. Ein weiterer Gebäudeteil wurde im Jahr 2005 hinzugefügt.
      Die 3 eingeschossigen Trakte sollen abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Neubau soll vorrangig Flächen für den allgemeinen Unterricht enthalten. Der 2-geschossige Klassenraumtrakt soll saniert und umgebaut werden. In diesem Trakt sollen zukünftig Fachräume und Verwaltungsflächen untergebracht werden.
      Der Gebäudeteil aus dem Jahr 2005 beinhaltet Flächen für den Ganztagsbetrieb und soll unverändert erhalten bleiben.
      Im Rahmen der Baumaßnahme sind insgesamt ca. 3 000 m² BGF neu zu errichten und 1 300 m² BGF zu sanieren bzw. umzubauen.
      Das Land Bremen beabsichtigt, die Grundschule Baumschulenweg als ersten Pilot-Schulneubau unter dem besonderen Aspekt der Nachhaltigkeit zu realisieren. Um die Zertifizierung in der Qualitätsstufe „Silber“ nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB), Modul Unterrichtsgebäude, frühzeitig zu gewährleisten, wird das gesamte Projekt durch einen vom Bauherrn beauftragten Koordinator für Nachhaltigkeit begleitet (ee concept gmbh, Darmstadt). Bereits im Rahmen der Vorprüfung wird von Seiten des Auslobers besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit der Wettbewerbsbeiträge gelegt.
      Der Auslober erwartet städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe nach den Prinzipien des energieoptimierten und nachhaltigen Bauens. Dabei sind die energetischen Anforderungen an den Neubau von Gebäuden des Landes und der Stadt Bremen im Passivhausstandard vorbildlich und zukunftsorientiert umzusetzen.
      Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit der bestehenden Schulgebäude muss während der Bauzeit gewährleistet werden.
      Die Baumaßnahme muss bis zum 30.6.2019 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben sein.
      Die anrechenbaren Kosten für die Maßnahme betragen ca. 7.770.000,00 Euro brutto Kostengruppen 300 + 400 gem. DIN 276. Der genannte Betrag gilt als Kostenobergrenze und ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs einzuhalten.
      Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
      — Leistungsphasen 1 bis 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
      — Leistungsphase 3 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Auftraggeberin;
      — Leistungsphasen 4 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Auftraggeberin.
      Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 8 Teilnehmern und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren. Das Verfahren ist anonym. Verfahrenssprache ist deutsch.
      Die Auslobung erfolgt auf Grundlage der RAW 2004 „Regeln für die Auslobung von Wettbewerben auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens“.
      Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch D&K drost consult GmbH (Hamburg).

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71240000
      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten, die Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) und ergänzender Abkommen sind.
      Teilnahmeberechtigt sind Architekten/Architektinnen (siehe Punkt III.2)).
      In dem vorgeschalteten, offenen Bewerbungsverfahren sollen insgesamt 8 Teilnehmer für den Wettbewerb ausgewählt werden. 6 der 8 Teilnehmer sollen aus der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ ausgewählt werden. Jeweils 1 Teilnehmer soll mittels Losverfahren aus den Kategorien „Junges Büro“ und „Kleines Büro“ ausgewählt werden.
      Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“
      Die Bewerber der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ müssen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre einen Jahresumsatz von mindestens 600 000 EUR (netto) sowie eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mindestens 6 Ingenieuren/-innen inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer, etc. für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI vorweisen. Darüber hinaus müssen die Bewerber dieser Kategorie ihre aufgabenbezogene Bauerfahrung anhand von 2 einzureichenden Referenzprojekten nachweisen.
      Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Junges Büro“.
      Zur Kategorie „Junges Büro“ zählen Bewerber, deren Ersteintrag in die Architektenliste einer Architektenkammer nach dem 1.1.2008 erfolgte. Der Nachweis ist für alle Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser einzureichen (Anlage 4A, Kopie der Kammerurkunde).
      Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Kleines Büro“.
      Zur Kategorie „Kleines Büro“ zählen Bewerber, die im Durchschnitt der letzten 3 Jahre maximal 6 fachlich geeignete, festangestellte Mitarbeiter inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer, etc. für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI nachweisen (Anlage 5A).
      Arbeitsgemeinschaften (Bietergemeinschaften) von Architekten sind zugelassen und müssen als solche im Bewerbungsbogen kenntlich gemacht werden. Jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft muss die geforderte Berufsqualifikation (siehe Punkt III.2)) nachweisen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft ist der Bewerbungsbogen von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft auszufüllen. Ein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter und Ansprechpartner zu benennen (Anlage 1G). Jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft darf nur eine Bewerbung einreichen. Mehrfachbeteiligungen sind nicht zulässig.
      Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf Unterauftragnehmer berufen. Jeder Unterauftragnehmer muss die geforderte Berufsqualifikation (siehe Punkt III.2)) nachweisen und ist im Bewerbungsbogen zu benennen. Im Falle der Bewerbung mit Unterauftragnehmern ist Anlage 1I von jedem Unterauftragnehmer zu unterzeichnen und einzureichen.
      Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren sind Formblätter auszufüllen. Diese sind erhältlich auf der Internetseite „www.drost-consult.de“. Für den Zugang zu den Bewerbungsunterlagen ist eine Registrierung unter Angabe des Namens, der Firma und der E-Mail-Adresse auf der Internetseite „www.drost-consult.de“ notwendig. Alternativ können die Unterlagen auch schriftlich oder unter der E-Mail-Adresse „MjEwaSRdV2lpW2hqNlpoZWlqI1llZGlrYmokWlscYlpna2Ux angefordert werden.
      Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt (Bewerbungsbogen) und den darin geforderten Angaben einzureichen. Die Nichtverwendung des Bewerbungsbogens führt zum Ausschluss. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen. Die Ausloberin behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
      Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 9.2.2015 um 14:00 Uhr bei folgender Adresse eingereicht werden: Immobilien Bremen AöR, Vergabestelle, Theodor-Heuss-Allee 14, 28215 Bremen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht berücksichtigt werden.
      Mit dem Teilnahmeantrag sind von den Bewerbern aller 3 Kategorien folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
      — ausgefüllter Bewerbungsbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle;
      — Anlage 1A: Erklärung darüber, dass keiner der in § 4 Abs. 6 a) bis g) sowie § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber zutrifft (Vordruck);
      — Anlage 1B: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck);
      — Anlage 1C: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck);
      — Anlage 1D: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck);
      — Anlage 1E: Eigenerklärung über die geleisteten Steuerzahlungen und Sozialabgaben (Vordruck); die Nachweise in Kopie werden mit dem Honorarangebot abgefordert;
      — Anlage 1F: Bevollmächtigung des Vertreters bei Arbeitsgemeinschaften (Vordruck);
      — Anlage 1G: Angaben zu Auftragsteilen in einer Arbeitsgemeinschaft (Vordruck);
      — Anlage 1H: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck);
      — Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut (Kopie des Versicherungsscheins) oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle der Beauftragung gewährt wird.
      Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ist ein Versicherungsschutz mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 300 000 EUR (pro Schadensfall) nachzuweisen. Es ist darüber hinaus der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssummen beträgt.
      Versicherungsnachweise bei Arbeits- bzw. Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden.
      Im Auftragsfall sollen die Deckungssummen wie folgt angehoben werden: Für Personenschäden auf 3 000 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden auf mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall). Die Maximierung der Ersatzleistung soll mindestens das Zweifache der erhöhten Versicherungssummen betragen.
      Im Rahmen des nachgeschalteten Verhandlungsverfahrens ist mit dem Honorarangebot die schriftliche Bestätigung des Versicherers einzureichen, dass die Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderten Höhen angehoben oder eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird, sofern die erhöhten Versicherungssummen (3 000 000 EUR/1 500 000 EUR) mit der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung nicht nachgewiesen werden können.
      — Anlage 2B: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung des Bewerbers (in Kopie).
      Bei Bewerbungen in der Kategorie „Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung“ sind darüber hinaus folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
      — Anlage 2C: Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (Vordruck). Der durchschnittliche Jahresumsatz muss in den letzten 3 Geschäftsjahren (2011, 2012, 2013) mindestens 600 000 EUR (netto) erreichen.
      — Anlage 2D: Erklärung über die Anzahl der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren (Vordruck). Für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI sind im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014) mindestens 6 Ingenieure/-innen inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer, etc. nachzuweisen.
      — Anlagen 3, 3A und 3B: Detaillierte Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI (Vordruck und Präsentationsblätter).
      Präsentation von zwei vergleichbaren Referenzprojekten im Bewerbungsbogen und als Anlage auf max. einer DIN A3 Seite pro Projekt unter Angabe der Projektbezeichnung, der Projektbeschreibung (Funktion/Nutzung), der Baukosten (KG 300 + 400), der Fläche, des Leistungsumfangs gem. HOAI, des Leistungszeitraums, der maßgeblich beteiligten Mitarbeiter/des Projektleiters und des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer. Das Projekt muss innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2007), mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
      Bei Bewerbungen in der Kategorie „Junges Büro“ sind zusätzlich zu den oben aufgeführten Anlagen 1A bis 2B folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
      — Anlagen 4 und 4A: Nachweis aller Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser über den Ersteintrag in die Architektenliste einer Architektenkammer nach dem 1.1.2008 (Vordruck und in Kopie).
      Bei Bewerbungen in der Kategorie „Kleines Büro“ sind zusätzlich zu den oben aufgeführten Anlagen 1A bis 2B folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
      — Anlagen 5 und 5A: Erklärung über die Anzahl der fachlich geeigneten festangestellten Mitarbeiter inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. in den letzten 3 Jahren (Vordruck und Erklärung des Steuerberaters; sofern der Bewerber keinen Steuerberater beauftragt hat, gilt Anlage 5 als verbindliche Eigenerklärung). Für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI dürfen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014) maximal 6 Ingenieure/-innen inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. in dem Unternehmen beschäftigt gewesen sein.
      Im Falle der Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft sind für alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft in Summe maximal 6 Ingenieure/-innen für den Leistungsbereich gem. § 34 HOAI inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2012, 2013, 2014) nachzuweisen.
      Die aufgezählten Nachweise (bis auf Kammerurkunden und Diplom-Urkunden) müssen aktuell, nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein.
      Die geforderten Unterlagen sind bei Arbeitsgemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben (Anlage 1F).
      Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen. Die Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen ist bei einer Bewerbung mit Unterauftragnehmern nur vom Bewerber selbst einzureichen.
      Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
      Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind zu übersetzen. Eine eigenverantwortliche Übersetzung ist ausreichend. Etwaige Übersetzungskosten trägt der Bewerber selbst.
      Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Seiten sind durchgehend zu nummerieren.
      Bei Nichtvollständigkeit der geforderten Anlagen behält sich die Ausloberin vor, diese nachzufordern.
      Über den o. g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht berücksichtigt.
      Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen. Ein entsprechender Vordruck (für einen Aufkleber zur Kennzeichnung) wird als Anlage zum Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig.
      Rückfragen von Bewerbern werden nebst Beantwortung in anonymisierter Form auf der folgenden Homepage veröffentlicht: www.drost-consult.de
      Auswahl der Bewerber der Kategorie „Bewerber mit Aufgabenbezogener Bauerfahrung“.
      Die Ausloberin wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, 6 Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt.
      Die Auswahl der Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. § 34 HOAI eingereichten 2 Referenzprojekte in einer ersten Stufe jeweils in den Kriterien vergleichbare Bauaufgabe (0-3 Punkte), vergleichbare Größe (1-3 Punkte) und vergleichbarer Leistungsbereich (1-3 Punkte). In der ersten Stufe können mit den Referenzen insgesamt maximal 18 Punkte erreicht werden. Alle Bewerbungen, die mit den eingereichten Referenzen in der ersten Stufe eine Mindestpunktzahl von 12 Punkten erreichen, werden in einer zweiten Stufe begutachtet. Für den Fall des Nichterreichens der ausgeschriebenen 6 Teilnehmerplätze für Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung werden auch die Bewerber mit der nächstniedrigeren Punktzahl in der zweiten Stufe begutachtet.
      In der zweiten Stufe wählt die Auftraggeberin, unabhängig von der in der ersten Stufe erreichten Punktzahl, diejenigen Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Die Auswahl erfolgt jeweils in den Kriterien städtebauliche Qualität (0-2 Punkte), architektonische Qualität (0-2 Punkte) und Nachhaltigkeit (0-2 Punkte). In der zweiten Stufe können mit den Referenzen insgesamt maximal 12 Punkte erreicht werden.
      Näheres hierzu siehe Abschnitt 3 des Auswahlbogens.
      Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. § 10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
      Auswahl der Bewerber Der Kategorie „Junges Büro“.
      Die Auswahl von 1 Teilnehmer der Kategorie „Junges Büro“ erfolgt in Form einer Losziehung. Die Losziehung findet unter Aufsicht eines von der auslobenden Dienststelle unabhängigen Beamten statt.
      Auswahl der Bewerber der Kategorie „Kleines Büro“
      Die Auswahl von 1 Teilnehmer der Kategorie „Kleines Büro“ erfolgt in Form einer Losziehung. Die Losziehung findet unter Aufsicht eines von der auslobenden Dienststelle unabhängigen Beamten statt.
      Alle Bewerber werden per Fax von der Ausloberin über das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens informiert.

      III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Die Leistungen werden vergeben an im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommen ist, ansässige natürliche Personen, die gem. den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ berechtigt sind und deren Leistungsbereich der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht. Ist in einem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Architekt“, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der EU-Richtlinie 2005/37/EG gewährleistet ist.
      Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Geplante Teilnehmerzahl: 8

      IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer

      IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien:
      Formalleistungen,
      Städtebauliche Qualität,
      Hochbauliches Konzept,
      Funktionale Qualität,
      Wirtschaflichkeit,
      Nachhaltigkeit.
      Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.

      IV.4) Verwaltungsangaben

      IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
      V970/2014

      IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 6.2.2015 - 14:00
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 9.2.2015 - 14:00

      IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

      IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.5) Preise und Preisgericht

      IV.5.1) Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von voraussichtlich 60 000 EUR (netto) zur Verfügung. Die endgültige Höhe der Wettbewerbssumme wird noch mit der Architektenkammer Bremen abgestimmt. Von der Gesamtsumme soll ein Teil für Preise zur Verfügung gestellt werden. Es sollen 2 Preise vergeben werden.
      Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssumme in Form eines Bearbeitungshonorars auszuschütten und zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.5.2)).

      IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
      Ein Teil der gemäß RAW ermittelten Wettbewerbssumme von voraussichtlich 60 000 EUR (netto) wird als Bearbeitungssumme zu gleichen Teilen an die Teilnehmer für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell ausgezahlt (bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit).

      IV.5.3) Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: nein

      IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:
      Die im Auswahlverfahren ermittelten Bewerber, die zu dem weiteren Verfahren zugelassen sind, erhalten die Wettbewerbsunterlagen nach ihrer Teilnahmebestätigung unaufgefordert zugesandt. Der Wettbewerb wird auf Grundlage der RAW 2004 „Regeln für die Auslobung von Wettbewerben auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens“ durchgeführt.
      Die Besetzung des Preisgerichts wird mit dem Versand der Wettbewerbsunterlagen bekannt gegeben.
      Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gem. RAW 2004, Ziff. 7 (7).
      Im Anschluss an den hochbaulichen Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert und zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot. Das wirtschaftlich günstigste Angebot wird nach Kriterien ermittelt, die mit den Auslobungsunterlagen bekannt gegeben werden.
      Sofern das Preisgericht einen Teilnehmer aus den Kategorien „Junges Büro“ oder „Kleines Büro“ zur weiteren Bearbeitung empfiehlt, behält sich die Ausloberin vor, für die Realisierung die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen bzw. leistungsstarken Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl dieses Büros ist die Zustimmung der Ausloberin erforderlich.
      Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits erbrachte Leistungen der Entwurfsverfasser bis zur Höhe der zuerkannten Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die in Ansatz zu bringende Preissumme ist dabei im angemessenen Maße um die Auslagen für Modell und Perspektiven zu mindern.
      Löst sich eine Arbeitsgemeinschaft nach der Preisverleihung auf, so ist die Ausloberin berechtigt, unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ein Mitglied oder mehrere Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit der dem Verfahren zugrunde liegenden Planungsaufgabe zu beauftragen.
      Alle mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 9 Abs. 1 RAW Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erhalten.
      Die Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI sollen im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren in einem separaten VOF-Verfahren öffentlich ausgeschrieben werden.
      Voraussichtliche Termine des Wettbewerbs:
      Absendung der Aufforderung zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 11. KW 2015; Versendung der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer: 13. KW 2015; Preisrichtervorbesprechung: 16. KW 2015; Rückfragenkolloquium: 16. KW 2015; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 23. KW 2015; Abgabe der Modelle: 24. KW 2015; Preisgerichtssitzung: 27. KW 2015.

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
      Ansgaritorstraße 2
      28195
      Bremen
      DEUTSCHLAND
      MTJ0Y3BlX2BjaV9ra2NwPmBfcyxgcGNrY2wsYmM=
      +49 4213616704
      http://www.bauumwelt.bremen.de
      +49 4214966704

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
      Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
      Ansgaritorstraße 2
      28195
      Bremen
      DEUTSCHLAND
      MjE5Y1JfVE5PUlhOWlpSXy1PTmIbT19SWlJbG1FS
      +49 4213616704
      http://www.bauumwelt.bremen.de
      +49 4214966704

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      8.1.2015
       

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    • Deutschland-Bremen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

      2015/S 172-313746

      Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse

      Richtlinie 2004/18/EG
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Freie Hansestadt Bremen, Sondervermögen Immobilien und Technik (Stadt), vertreten durch Immobilien Bremen AöR
      Theodor-Heuss-Allee 14
      Zu Händen von: Herrn Uwe Lepand
      28215 Bremen
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjE4Y2VTHFpTXk9cUi5XW1tdUFdaV1NcHFBgU1tTXBxSUw==
      Fax: +49 42149689458

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Einrichtung des öffentlichen Rechts
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Sonstige: Immobilienverwaltung
      1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Hochbaulicher Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren für die Grundschule Baumschulenweg in Bremen.
      II.1.2)Kurze Beschreibung:
      Gegenstand des Wettbewerbs ist der Ersatzneubau und der Umbau von Bestandsflächen für die Grundschule Baumschulenweg am Standort Baumschulenweg 12 in Bremen.
      Die Grundschule Baumschulenweg befindet sich im Bremer Stadtteil Schwachhausen und ist als gebundene Ganztagsschule mit den Schwerpunkten Umwelt und Bewegung organisiert.
      Das Schulgebäude besteht im Wesentlichen aus drei fächerförmig angeordneten eingeschossigen Trakten, die durch nachträglich verglaste Gänge miteinander verbunden sind, und einem 2-geschossigen Klassenraumtrakt aus den 1950er Jahren. Ein weiterer Gebäudeteil wurde im Jahr 2005 hinzugefügt.
      Die drei eingeschossigen Trakte sollen abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Neubau soll vorrangig Flächen für den allgemeinen Unterricht enthalten. Der 2-geschossige Klassenraumtrakt soll saniert und umgebaut werden. In diesem Trakt sollen zukünftig Fachräume und Verwaltungsflächen untergebracht werden.
      Der Gebäudeteil aus dem Jahr 2005 beinhaltet Flächen für den Ganztagsbetrieb und soll unverändert erhalten bleiben.

      Im Rahmen der Baumaßnahme sind insgesamt ca. 3 000 m2 BGF neu zu errichten und 1 300 m2 BGF zu sanieren bzw. umzubauen.

      Das Land Bremen beabsichtigt, die Grundschule Baumschulenweg als ersten Pilot-Schulneubau unter dem besonderen Aspekt der Nachhaltigkeit zu realisieren. Um die Zertifizierung in der Qualitätsstufe „Silber“ nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB), Modul Unterrichtsgebäude, frühzeitig zu gewährleisten, wird das gesamte Projekt durch einen vom Bauherrn beauftragten Koordinator für Nachhaltigkeit begleitet (ee concept gmbh, Darmstadt). Bereits im Rahmen der Vorprüfung wird von Seiten des Auslobers besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit der Wettbewerbsbeiträge gelegt.
      Die Ausloberin erwartet städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe nach den Prinzipien des energieoptimierten und nachhaltigen Bauens. Dabei sind die energetischen Anforderungen an den Neubau von Gebäuden des Landes und der Stadt Bremen im Passivhausstandard vorbildlich und zukunftsorientiert umzusetzen.
      Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit der bestehenden Schulgebäude muss während der Bauzeit gewährleistet werden.
      Die Baumaßnahme muss bis zum 30.6.2019 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben sein.
      Die anrechenbaren Kosten für die Maßnahme betragen ca. 7 770 000 EUR brutto (Kostengruppen 300 + 400 gem. DIN 276). Der genannte Betrag gilt als Kostenobergrenze und ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs einzuhalten.
      Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
      — Leistungsphasen 1 bis 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
      — Leistungsphase 3 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Auftraggeberin;
      — Leistungsphasen 4 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Auftraggeberin.
      Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 8 Teilnehmern und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren. Das Verfahren ist anonym. Verfahrenssprache ist deutsch.
      Die Auslobung erfolgt auf Grundlage der RAW 2004 „Regeln für die Auslobung von Wettbewerben auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens“.
      Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch D&K drost consult GmbH (Hamburg).
      II.1.3)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71240000

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verwaltungsangaben
      IV.1.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      V970/2014
      IV.1.2)Angaben zu früheren Bekanntmachungen
      Frühere Bekanntmachung(en) desselben Wettbewerbs: ja

      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 8-010106 vom 13.1.2015

      Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse

      Bezeichnung: 1. Preis

      V.1)Zuschlag und Preise
      V.1.1)Anzahl der Teilnehmer:
      8
      V.1.2)Anzahl der ausländischen Teilnehmer:
      V.1.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs

      IBUS Architekten und Ingenieure GbR
      Niederblockland 7
      28357 Bremen
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MTFobWVuP2hhdHIsYHFiZ2hzZGpzZG0tY2Q=
      Telefon: +49 4213032480
      Fax: +49 4213032481

      V.1.4)Höhe der Preise
      Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 15 000 EUR

      Bezeichnung: 1. Preis

      V.1)Zuschlag und Preise
      V.1.1)Anzahl der Teilnehmer:
      8
      V.1.2)Anzahl der ausländischen Teilnehmer:
      V.1.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs

      kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten mbh
      Oranienstraße 25
      10999 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjE4UFNgWldcLllZWlQcUlM=
      Telefon: +49 30695808660
      Fax: +49 30695808680

      V.1.4)Höhe der Preise
      Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 15 000 EUR

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Wettbewerb steht in Verbindung mit einem Vorhaben oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      Im Anschluss an den hochbaulichen Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer zur Abgabe eines Honorarangebots aufgefordert und zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot nach folgenden Kriterien:
      Wettbewerb 30 %,
      Weiterentwicklung des Wettbewerbsentwurfs 20 %,
      Fachlicher Wert 15 %,
      Qualität 10 %,
      Kundendienst 5 %,
      Preis/Honorar 20 %.
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
      Ansgaritorstraße 2
      28195 Bremen
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MTRyYW5jXV5hZ11paWFuPF5dcSpebmFpYWoqYGE=
      Telefon: +49 4213616704
      Internet-Adresse: http://www.bauumwelt.bremen.de
      Fax: +49 4214966704

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
      Ansgaritorstraße 2
      28195 Bremen
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjExa1pnXFZXWmBWYmJaZzVXVmojV2daYlpjI1la
      Telefon: +49 4213616704
      Internet-Adresse: http://www.bauumwelt.bremen.de
      Fax: +49 4214966704

      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      2.9.2015

       

      Deutschland-Bremen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

      2016/S 089-158681

      Bekanntmachung vergebener Aufträge

      Dienstleistungen

      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Freie Hansestadt Bremen, Sondervermögen Immobilien und Technik (Stadt), vertreten durch Immobilien Bremen AöR
      Theodor-Heuss-Allee 14
      Kontaktstelle(n): Immobilien Bremen AöR
      Zu Händen von: Herrn Uwe Lepand
      28215 Bremen
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MTF0dmQta2RvYG1jP2hsbG5haGtoZG0tYXFkbGRtLWNk
      Fax: +49 42149689458

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Einrichtung des öffentlichen Rechts
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Sonstige: Immobilienverwaltung
      I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags
      Hochbaulicher Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren für die Grundschule Baumschulenweg in Bremen.
      II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Bremen.

      NUTS-Code DE501

      II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      II.1.4)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Gegenstand des Wettbewerbs ist der Ersatzneubau und der Umbau von Bestandsflächen für die Grundschule
      Baumschulenweg am Standort Baumschulenweg 12 in Bremen.
      Die Grundschule Baumschulenweg befindet sich im Bremer Stadtteil Schwachhausen und ist als gebundene
      Ganztagsschule mit den Schwerpunkten Umwelt und Bewegung organisiert.
      Das Schulgebäude besteht im Wesentlichen aus drei fächerförmig angeordneten eingeschossigen Trakten, die
      durch nachträglich verglaste Gänge miteinander verbunden sind, und einem 2-geschossigen Klassenraumtrakt
      aus den 1950er Jahren. Ein weiterer Gebäudeteil wurde im Jahr 2005 hinzugefügt.
      Die drei eingeschossigen Trakte sollen abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Neubau soll
      vorrangig Flächen für den allgemeinen Unterricht enthalten. Der 2-geschossige Klassenraumtrakt soll saniert
      und umgebaut werden. In diesem Trakt sollen zukünftig Fachräume und Verwaltungsflächen untergebracht
      werden.
      Der Gebäudeteil aus dem Jahr 2005 beinhaltet Flächen für den Ganztagsbetrieb und soll unverändert erhalten
      bleiben.

      Im Rahmen der Baumaßnahme sind insgesamt ca. 3 000 m2 BGF neu zu errichten und 1 300 m2 BGF zu

      sanieren bzw. umzubauen.
      Das Land Bremen beabsichtigt, die Grundschule Baumschulenweg als ersten Pilot-Schulneubau unter dem
      besonderen Aspekt der Nachhaltigkeit zu realisieren. Um die Zertifizierung in der Qualitätsstufe „Silber“
      nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB), Modul Unterrichtsgebäude,
      frühzeitig zu gewährleisten, wird das gesamte Projekt durch einen vom Bauherrn beauftragten Koordinator für
      Nachhaltigkeit begleitet (ee concept gmbh, Darmstadt). Bereits im Rahmen der Vorprüfung wird von Seiten des
      Auslobers besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit der Wettbewerbsbeiträge gelegt.
      Die Ausloberin erwartet städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe nach den Prinzipien des
      energieoptimierten und nachhaltigen Bauens. Dabei sind die energetischen Anforderungen an den Neubau
      von Gebäuden des Landes und der Stadt Bremen im Passivhausstandard vorbildlich und zukunftsorientiert
      umzusetzen.
      Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des
      bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit der bestehenden Schulgebäude muss während der
      Bauzeit gewährleistet werden.
      Die Baumaßnahme muss bis zum 30.6.2019 fertiggestellt und an den Nutzer übergeben sein.
      Die anrechenbaren Kosten für die Maßnahme betragen ca. 7 770 000 EUR brutto (Kostengruppen 300 + 400
      gem. DIN 276). Der genannte Betrag gilt als Kostenobergrenze und ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des
      Wettbewerbs einzuhalten.
      Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
      — Leistungsphasen 1 bis 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;
      — Leistungsphase 3 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der
      Auftraggeberin;
      — Leistungsphasen 4 bis 9 Objektplanung gem. § 34 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung der
      Auftraggeberin.
      Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit
      vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 8 Teilnehmern und nachgeschaltetem
      Verhandlungsverfahren. Das Verfahren ist anonym. Verfahrenssprache ist deutsch.
      Die Auslobung erfolgt auf Grundlage der RAW 2004 „Regeln für die Auslobung von Wettbewerben auf den
      Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens“.
      Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch D&K drost consult GmbH (Hamburg).
      II.1.5)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71240000

      II.1.6)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
      II.2)Endgültiger Gesamtauftragswert
      II.2.1)Endgültiger Gesamtauftragswert
      Wert: 787 194,26 EUR
      mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verfahrensart
      IV.1.1)Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb
      IV.2)Zuschlagskriterien
      IV.2.1)Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Fachlicher Wert. Gewichtung 25
      2. Qualität. Gewichtung 35
      3. Kundendienst. Gewichtung 10
      4. Ausführungszeitraum. Gewichtung 10
      5. Preis/Honorar. Gewichtung 20
      IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
      IV.3)Verwaltungsangaben
      IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      V970/2014
      IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

      Auftragsbekanntmachung

      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 008-010106 vom 13.1.2015

      Sonstige frühere Bekanntmachungen

      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 172-313746 vom 5.9.2015

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      V.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
      8.12.2015
      V.2)Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
      V.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

      kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten mbh
      Oranienstraße 25
      10999 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjEzVVhlX1xhM15eX1khV1g=
      Telefon: +49 30695808660
      Internet-Adresse: www.kklf.de
      Fax: +49 30695808680

      V.4)Angaben zum Auftragswert
      Endgültiger Gesamtauftragswert: 
      Wert: 787 194,26 EUR
      mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19
      V.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
      Ansgaritorstraße 2
      28195 Bremen
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 4213616704
      Internet-Adresse: http://www.bauumwelt.bremen.de
      Fax: +49 4214966704

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
      Ansgaritorstraße 2
      28195 Bremen
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 4213616704
      Internet-Adresse: http://www.bauumwelt.bremen.de
      Fax: +49 4214966704

      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      2.5.2016

       


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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 13.01.2015
Ergebnis veröffentlicht 04.01.2016
Zuletzt aktualisiert 29.01.2019
Wettbewerbs-ID 3-188706
Seitenaufrufe 5386





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