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Zuschlag: © kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten mbH Diashow © kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten mbH

  • DE-10820 Berlin
  • 07/2015
  • Ergebnis
  • (ID 3-195673)

Neubau der Gustav-Heinemann-Schule - Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 2-6

Verhandlungsverfahren
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  • Projektdaten

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    Entscheidung 09.07.2015 Entscheidung
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 3 - max. 5
    Gebäudetyp Schulen
    Art der Leistung Tragwerksplanung
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Berlin (DE)
    Betreuer Hitzler Ingenieure, München (DE), Berlin (DE), Bremen (DE), Frankfurt am Main (DE), Homburg / Saar (DE), Niederstotzingen (DE), Graz (AT), Ingolstadt (DE), Stuttgart (DE), Koblenz (DE), Hamburg (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Neubau Gustav-Heinemann-Schule in Berlin, Tempelhof-Schöneberg
    Die Gustav-Heinemann-Schule wurde 1974 am Standort Tirschenreuther Ring in Berlin Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Marienfelde, gegründet. Wegen Spritzasbestbelastung wurde der Standort 1988 geschlossen und das Schulgebäude abgerissen. Lediglich die Schulsporthalle blieb erhalten. Seitdem findet der Schulbetrieb in dem für eine befristete Zwischennutzung errichteten „Schuldorf“ in der Waldsassener Straße statt.
    Die in Leichtbauweise hergestellten Gebäude weisen nach 23-jähriger Nutzung erhebliche bauliche Mängel auf, sodass die Neuerrichtung des Schulgebäudes am alten Standort dringend erforderlich wird.
    Der Neubau der Gustav-Heinemann-Schule ist als eines von drei Pilotprojekten für die Anwendung von Kriterien des nachhaltigen Bauens (BNB) bei Schulbauprojekten in Berlin geplant.
    2014 wurde daher ein Realsierungswettbewerb für Architekten in Bewerbergemeinschaft mit Landschaftsarchitekten und Fachplanern für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs war es, städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe zu finden, die einen zukunftweisenden Beitrag zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen leisten.
    Der Schulneubau soll als 6-zügige, integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe für 1165 Schüler mit einer Nutzfläche von insgesamt 8.200 m2 errichtet werden. Das Grundstück für den Neubau umfasst 19 600 m2. Hier befinden sich bereits zwei Turnhallen.
    Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 26 000 000 EUR (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) vorgesehen. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten.
    Zeitrahmen:
    - Beginn Planung: umgehend nach Beauftragung,
    - Beginn Ausführung: voraussichtlich Mitte 2017,
    - Fertigstellung: voraussichtlich Ende 2019
    Es ist beabsichtigt, für den Schulneubau die Zertifizierung in der Qualitätsstufe „Silber“ nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB), Modul Unterrichtsgebäude, zu erreichen.
    Um die Zertifizierung bereits frühzeitig zu gewährleisten, wird das Vorhaben von einem Koordinator für Nachhaltigkeit (BNB-Koordinator) begleitet.
    Leistungsumfang
    Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 2-6.
    Zunächst wird die Leistungsphase 2 (Vorplanung) gemäß § 51 HOAI beauftragt.
    Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt, ein Rechtsanspruch auf Beauftragung besteht nicht.
    Adresse des Bauherren DE-10820 Berlin
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  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Auftragsbekanntmachung

      Dienstleistungen

      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
      John-F.-Kennedy-Platz
      Kontaktstelle(n): Abteilung Bauwesen – Facility Management
      Zu Händen von: Frau Scheve
      10820 Berlin
      DEUTSCHLAND

      Weitere Auskünfte erteilen: Hitzler Ingenieure
      Ehrenbreitsteiner Straße 28
      Zu Händen von: Frau Müller
      80993 München
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 892555950
      E-Mail: MTVxYG1iXF1gbm9gZ2dgO2Nkb3VnYG0oZGliYGlkYHBtYClfYA==
      Fax: +49 8925559511
      Internet-Adresse: http://www.hitzler-ingenieure.de

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Hitzler Ingenieure
      Ehrenbreitsteiner Straße 28
      Zu Händen von: Frau Müller
      80993 München
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MThuXWpfWVpda2xdZGRdOGBhbHJkXWolYWZfXWZhXW1qXSZcXQ==
      Internet-Adresse: http://www.hitzler-ingenieure.de

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Hitzler Ingenieure
      Ehrenbreitsteiner Straße 28
      Zu Händen von: Frau Müller
      80993 München
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 892555950
      E-Mail: MjE5Y1JfVE5PUmBhUllZUi1VVmFnWVJfGlZbVFJbVlJiX1IbUVI=
      Fax: +49 8925559511
      Internet-Adresse: http://www.hitzler-ingenieure.de

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
      Neubau der Gustav-Heinemann-Schule - Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 2-6.
      II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Tirschenreuther Ring 48,
      12279 Berlin.

      NUTS-Code DE300

      II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
      II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
      II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Neubau Gustav-Heinemann-Schule in Berlin, Tempelhof-Schöneberg
      Die Gustav-Heinemann-Schule wurde 1974 am Standort Tirschenreuther Ring in Berlin Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Marienfelde, gegründet. Wegen Spritzasbestbelastung wurde der Standort 1988 geschlossen und das Schulgebäude abgerissen. Lediglich die Schulsporthalle blieb erhalten. Seitdem findet der Schulbetrieb in dem für eine befristete Zwischennutzung errichteten „Schuldorf“ in der Waldsassener Straße statt.
      Die in Leichtbauweise hergestellten Gebäude weisen nach 23-jähriger Nutzung erhebliche bauliche Mängel auf, sodass die Neuerrichtung des Schulgebäudes am alten Standort dringend erforderlich wird.
      Der Neubau der Gustav-Heinemann-Schule ist als eines von drei Pilotprojekten für die Anwendung von Kriterien des nachhaltigen Bauens (BNB) bei Schulbauprojekten in Berlin geplant.
      2014 wurde daher ein Realsierungswettbewerb für Architekten in Bewerbergemeinschaft mit Landschaftsarchitekten und Fachplanern für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs war es, städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe zu finden, die einen zukunftweisenden Beitrag zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen leisten.

      Der Schulneubau soll als 6-zügige, integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe für 1165 Schüler mit einer Nutzfläche von insgesamt 8.200 m2 errichtet werden. Das Grundstück für den Neubau umfasst 19 600 m2. Hier befinden sich bereits zwei Turnhallen.

      Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 26 000 000 EUR (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) vorgesehen. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten.
      Zeitrahmen:
      - Beginn Planung: umgehend nach Beauftragung,
      - Beginn Ausführung: voraussichtlich Mitte 2017,
      - Fertigstellung: voraussichtlich Ende 2019
      Es ist beabsichtigt, für den Schulneubau die Zertifizierung in der Qualitätsstufe „Silber“ nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB), Modul Unterrichtsgebäude, zu erreichen.
      Um die Zertifizierung bereits frühzeitig zu gewährleisten, wird das Vorhaben von einem Koordinator für Nachhaltigkeit (BNB-Koordinator) begleitet.
      II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71300000

      II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
      II.1.8)Lose
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
      II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
      II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
      II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
      Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 2-6.
      Zunächst wird die Leistungsphase 2 (Vorplanung) gemäß § 51 HOAI beauftragt.
      Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt, ein Rechtsanspruch auf Beauftragung besteht nicht.
      II.2.2)Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen: Die weiteren Stufen gemäß ABau - Stufe 2 (LPH 3 - 5) und Stufe 3 (LPH 6 gemäß § 51 HOAI) werden einzeln oder im ganzen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzung für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens und der Termine.
      Ggf. diverse, besondere Leistungen der Tragwerksplanung gemäß Anlage 14 HOAI.
      II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
      II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Bedingungen für den Auftrag
      III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung
      für Personenschäden: 2.000.000,--EUR,
      für sonstige Schäden: 2.000.000,--EUR,
      entsprechend den Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (ABau).
      Ein Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
      III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
      HOAI (zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung).
      Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) zu den Verträgen für freiberuflich Tätige gemäß der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (ABau-Anlage IV 401.V-I F). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
      III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
      Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft auftreten und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
      III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
      Darlegung der besonderen Bedingungen: Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz.
      Im Falle einer Beauftragung gelten die besonderen Vertragsbedingungen zur Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen sowie die besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung. Hierzu sind folgende Erklärungen abzugeben:
      1. Eigenerklärung zur Tariftreue, Mindestentlohnung, Sozialversicherungsbeiträgen (ABau-Anlage IV 402 F)
      2. Eigenerklärung zur Frauenförderung (ABau-Anlage IV 403 F)
      Beide Erklärungen sind durch eine rechtsverbindliche Unterschrift mittels der vorgegebenen Anlagen zu bestätigen und den Bewerbungsunterlagen beizulegen.
      Der Bewerber (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EGAntiterrorismusverordnungen (EG Nr. 2580/2001 und 881/2002) haben. Eine Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
      III.2)Teilnahmebedingungen
      III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: A) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
      b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
      c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen.
      Sämtliche oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Unterschrift mittels des vorgegebenen Bewerbungsbogens zu bestätigen.
      III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Ein Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (gemäß § 5 Abs. 4a VOF).
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Geforderte Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung:
      für Personenschäden: 2.000.000,--EUR,
      für sonstige Schäden: 2.000.000,--EUR.
      III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
      III.2.3.1 - Eignungsprüfung gemäß § 5 Abs. 5 VOF
      In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der selbst zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
      III.2.3.2 - Für die Auswahl der Bewerber, die zum Verhandlungsverfahren ausgewählt werden (vgl. § 10 Abs. 2 VOF), wird wie folgt vorgegangen:
      A - Fachliche Qualifikation:
      Darstellung von maximal 4 Referenzprojekten für die ausgeschriebenen Leistungen (Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI) aus den letzten 6 Geschäftsjahren (ab 2009 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.3.4 dieser Bekanntmachung). Referenzprojekte die vor 2009 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
      - Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Gesamtprojektkosten (Kgr. 200-700) ≥ 15,0 Mio. EUR brutto),
      - dem Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-6 (gem. § 51 HOAI) beauftragt,
      - derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
      Die erfolgreiche Abwicklung/Bearbeitung der Referenzprojekte ist jeweils mittels Referenzbescheinigung des öffentlichen bzw. privaten Auftraggebers zu belegen. Bei Bietergemeinschaften fließen in Summe maximal 4 Referenzprojekte in die Wertung ein.
      B - Personelle Besetzung:
      Angabe der technischen Leitung. Benennung des vorgesehenen Projektleiters sowie dessen Stellvertreter unter Angabe dessen/deren Referenzen. Es können für den Projektleiter sowie für den stellvertretenden Projektleiter bis zu 2 abgeschlossene Referenzen angegeben werden. Eine zeitliche Beschränkung der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters besteht nicht.
      Es sollte dargestellt werden, dass seitens des Projektleiters sowie dessen Stellvertreters Erfahrung bei der Planung und Abwicklung von vergleichbaren Projekten vorherrscht. Für die maximale Bewertung sollten bzgl. der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. dessen Stellvertreters folgende Anforderungen erfüllt sein:
      - Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Gesamtprojektkosten (Kgr. 200-700) ≥ 15,0 Mio. EUR brutto),
      - durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter wurden die Leistungsphasen 2-6 (gem. § 51 HOAI) erbracht.
      Bei Bietergemeinschaften sind seitens der Gemeinschaft ein Projektleiter sowie ein stellvertretender Projektleiter zu benennen.
      Die Benennung von jeweils 2 Personen je Bietergemeinschaftspartner ist unerwünscht. Die Berufszulassung des Projektleiters und dessen Stellvertreters ist durch Vorlage von Studiennachweisen / Ausbildungsnachweisen o. ä. nachzuweisen.
      Zusätzliche Abgabeleistungen/Benennungen:
      Benennung der vorgesehenen Mitarbeiter für das Projekt sowie Vorlage von entsprechenden Studiennachweisen / Ausbildungsnachweisen o. ä..
      Abgabe eines Organigramms des Projektteams (bei Planungsgemeinschaften unter Einbeziehung des ARGE-Partners).
      III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
      III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
      III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
      Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind.
      Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
      Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF.
      III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
      Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verfahrensart
      IV.1.1)Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
      IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Bieter mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Gewichtung der Wertungskriterien der 1. Phase des Verfahrens: '''- Fachliche Qualifikation 60 % (siehe III.2.3.2, A), hieraus: Referenzprojekte 60 Punkte. Je angegebenes Referenzprojekt können maximal 15 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 4 Projekten, die in die Wertung einfließen, können insgesamt 60 Punkte erzielt werden (4 Referenzprojekte x max. 15 Punkte = max. 60 Punkte). Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes wird wie folgt vorgegangen:'''- Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtkosten ≥ 15,0 Mio. EUR brutto (Kgr. 200-700))? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (15,0 Mio. EUR brutto oder mehr (Kgr. 200-700)) werden 5,0 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 15,0 Mio. EUR brutto (Kgr. 200-700) wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Gesamtkosten in Höhe von 7,5 Mio. EUR werden 2,5 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 7,5 Mio. EUR / 15,0 Mio. EUR x 5,0 Punkte).'''- Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 2-6 (gem. § 51 HOAI) beauftragt? Wenn die Leistungsphasen 2-6 beauftragt wurden, werden 5,0 Punkte vergeben. Bei geringerem, beauftragten Leistungsumfang (weniger als Leistungsphasen 2-6) werden die tatsächlich beauftragten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 2-6 = 97 v.H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. Über das geforderte Maß hinausgehende, beauftragte Leistungsphasen (hier: Leistungsphase 1) werden bei der Berechnung der Punkte nicht berücksichtigt. (Bsp.: Dem Bewerber wurden die Leistungsphasen 3-6 beauftragt. Hier werden 4,48 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 87 v.H. / 97 v.H. x 5,0 Punkte).'''- Befindet sich das angegebene Referenzprojekt derzeitig in der Leistungsphase 8 oder ist bereits abgeschlossen? Wenn ja, werden 5,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben'''- Personelle Besetzung 40 % (siehe III.2.3.2, B), hieraus: Technische Leitung (Projektleiter+ Stellv. Projektleiter) 40 Punkte. Je angegebenes Referenzprojekt des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters können maximal 10 Punkte erreicht werden. D.h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 2 Projekten für den Projektleiter und 2 Projekten für den stellvertretenden Projektleiter können insgesamt 40 Punkte erzielt werden (2 x 2 Referenzprojekte x max. 10 Punkte = max. 40 Punkte). Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters wird wie folgt vorgegangen:'''- Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtkosten ≥ 15,0 Mio. EUR brutto (Kgr. 200-700))? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (15,0 Mio. EUR brutto oder mehr (Kgr. 200-700)) werden 5,0 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 15,0 Mio. EUR brutto (Kgr. 200-700) wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Gesamtkosten in Höhe von 7,5 Mio. EUR werden 2,5 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 7,5 Mio. EUR / 15,0 Mio. EUR x 5,0 Punkte).'''- Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt die Leistungsphasen 2-6 (gem. § 51 HOAI) durch den Projektleiter bzw. den stellvertretenden Projektleiter erbracht? Wenn die Leistungsphasen 2-6 erbracht wurden, werden 5,0 Punkte vergeben. Bei geringerem, erbrachtem Leistungsumfang (weniger als Leistungsphasen 2-6) werden die tatsächlich erbrachten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 2-6 = 97 v.H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. Über das geforderte Maß hinausgehende, erbrachte Leistungsphasen (hier: Leistungsphase 1) werden bei der Berechnung der Punkte nicht berücksichtigt. (Bsp.: Durch den Projektleiter wurden die Leistungsphasen 3-6 erbracht. Hier werden 4,48 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 87 v.H. / 97 v.H. x 5,0 Punkte). '''Der zur Wertung herangezogene Beurteilungskatalog (hierin dargestellt: Bepunktung innerhalb der o. g. Kriterien sowie mögliche Abzüge) wird beim Versand des Bewerbungsformulars beigefügt. Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
      IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
      IV.2)Zuschlagskriterien
      IV.2.1)Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
      IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
      IV.3)Verwaltungsangaben
      IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein
      IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
      Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 4.5.2015 - 14:00
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein
      IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      4.5.2015 - 14:00
      IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.
      IV.3.7)Bindefrist des Angebots
      IV.3.8)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
      VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.3)Zusätzliche Angaben
      Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren.
      Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.
      Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
      Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex und Telefaxe sind nicht zugelassen.
      Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt.
      Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen.
      Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
      Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen.
      Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.

      Der Bewerbungsbogen kann per E-Mail bei Hitzler Ingenieure, E-Mail-Adresse: MjE1Z1ZjWFJTVmRlVl1dVjFZWmVrXVZjHlpfWFZfWlZmY1YfVVY= angefordert werden.

      Die Bewerbungsunterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet einzureichen.
      Der Teilnahmeantrag ist zwingend mittels des beigefügten Rücksendeaufklebers auf dem Umschlag/der Verpackung zu kennzeichnen.
      Sind für den Versand zusätzliche Versandtaschen o.ä. seitens des Kurierdienstes zu verwenden, so ist der Teilnahmeantrag in einem veschlossenen Umschlag mit dem Rücksendeaufkleber in der Versandtasche zu kennzeichenen.
      Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern.
      Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 10 Abs. 3 VOF durch Los zu treffen.
      Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
      Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 3090138316
      Fax: +49 3090137613

      VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
      VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND

      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      1.4.2015
    © European Union, http://ted.europa.eu
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    • 22/07/2015    S139    Mitgliedstaaten - Dienstleistungsauftrag - Vergebene Aufträge - Verhandlungsverfahren 

      Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

      2015/S 139-257158

      Bekanntmachung vergebener Aufträge

      Dienstleistungen

      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
      John-F.-Kennedy-Platz
      Kontaktstelle(n): Abteilung Bauwesen – Facility Management
      Zu Händen von: Frau Scheve
      10820 Berlin
      DEUTSCHLAND

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags
      Neubau der Gustav-Heinemann-Schule – Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 2-6.
      II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Tirschenreuther Ring 48, 12279 Berlin.

      NUTS-Code DE300

      II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      II.1.4)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Neubau Gustav-Heinemann-Schule in Berlin, Tempelhof-Schöneberg
      Die Gustav-Heinemann-Schule wurde 1974 am Standort Tirschenreuther Ring in Berlin Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Marienfelde, gegründet. Wegen Spritzasbestbelastung wurde der Standort 1988 geschlossen und das Schulgebäude abgerissen. Lediglich die Schulsporthalle blieb erhalten. Seitdem findet der Schulbetrieb in dem für eine befristete Zwischennutzung errichteten „Schuldorf“ in der Waldsassener Straße statt.
      Die in Leichtbauweise hergestellten Gebäude weisen nach 23-jähriger Nutzung erhebliche bauliche Mängel auf, sodass die Neuerrichtung des Schulgebäudes am alten Standort dringend erforderlich wird.
      Der Neubau der Gustav-Heinemann-Schule ist als eines von drei Pilotprojekten für die Anwendung von Kriterien des nachhaltigen Bauens (BNB) bei Schulbauprojekten in Berlin geplant.
      2014 wurde daher ein Realsierungswettbewerb für Architekten in Bewerbergemeinschaft mit Landschaftsarchitekten und Fachplanern für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs war es, städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe zu finden, die einen zukunftweisenden Beitrag zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen leisten.
      Der Schulneubau soll als 6-zügige, integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe für 1165 Schüler mit einer Nutzfläche von insgesamt 8 200 m² errichtet werden. Das Grundstück für den Neubau umfasst 19 600 m².
      Hier befinden sich bereits zwei Turnhallen.
      Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 26 000 000 EUR (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) vorgesehen. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten.
      Zeitrahmen:
      — Beginn Planung: umgehend nach Beauftragung,
      — Beginn Ausführung: voraussichtlich Mitte 2017,
      — Fertigstellung: voraussichtlich Ende 2019.
      Es ist beabsichtigt, für den Schulneubau die Zertifizierung in der Qualitätsstufe „Silber“ nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB), Modul Unterrichtsgebäude, zu erreichen.
      Um die Zertifizierung bereits frühzeitig zu gewährleisten, wird das Vorhaben von einem Koordinator für Nachhaltigkeit (BNB-Koordinator) begleitet.
      II.1.5)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71300000

      II.1.6)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
      II.2)Endgültiger Gesamtauftragswert
      II.2.1)Endgültiger Gesamtauftragswert

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verfahrensart
      IV.1.1)Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb
      IV.2)Zuschlagskriterien
      IV.2.1)Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Personelle Besetzung. Gewichtung 40
      2. Fachtechnische Lösungsansätze. Gewichtung 20
      3. Strukturelle Herangehensweise an das Projekt. Gewichtung 10
      4. Präsentation. Gewichtung 10
      5. Honorarangebot. Gewichtung 20
      IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
      IV.3)Verwaltungsangaben
      IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

      Auftragsbekanntmachung

      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 67-120087 vom 4.4.2015

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      V.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
      9.7.2015
      V.2)Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 33
      V.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

      Bietergemeinschaft EiSat GmbH/Pichler Ingenieure GmbH
      Hasenheide 54
      10967 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 30319855030
      Fax: +49 30319855050

      V.4)Angaben zum Auftragswert
      V.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
      Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 3090138316
      Fax: +49 3090137613

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
      John-F.-Kennedy-Platz
      10820 Berlin

      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      17.7.2015

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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 07.04.2015
Ergebnis veröffentlicht 22.07.2015
Zuletzt aktualisiert 14.06.2018
Wettbewerbs-ID 3-195673
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