loading
1. Preis Zuschlag: Lageplan, © TRU Architekten / HOLZWARTH Landschaftsarchitektur Diashow Lageplan, © TRU Architekten / HOLZWARTH Landschaftsarchitektur

  • DE-35394 Gießen, DE-35390 Gießen
  • 05/2016
  • Ergebnis
  • (ID 3-215632)

Neubau Gefahrenabwehrzentrum (GAZ)

Nichtoffener Wettbewerb
Anzeige


  • 1. Preis Zuschlag

    maximieren

  • 2. Preis

    maximieren

    • Architekten
      gildehaus.partner architekten, Weimar (DE) Büroprofil

      Beitrag ansehen



    • Lageplan Landschaftsarchitekten
      DANE Landschaftsarchitektur BDLA, Weimar (DE) Büroprofil

      Beitrag ansehen



    • kein Bild vorhanden Tragwerksplaner
      Ingenieurbüro Dr. Krämer GmbH, Weimar (DE) Büroprofil

      Beitrag ansehen



    • kein Bild vorhanden TGA-Fachplaner
      Ingenieurbüro Hirsch, Erfurt (DE) Büroprofil

      Beitrag ansehen



  • 3. Preis

    maximieren

  • Anerkennung 4. Rang

    maximieren

    • Modell Architekten
      Osterwold°Schmidt EXP!ANDER Architekten BDA, Weimar (DE) Büroprofil

      Beitrag ansehen



    • Landschaftsarchitekten
      plandrei Landschaftsarchitektur GmbH, Erfurt (DE) Büroprofil

      Beitrag ansehen



    • kein Bild vorhanden Tragwerksplaner
      Ingenieurbüro Fankhänel & Müller, Leipzig (DE)

      Beitrag ansehen



    • kein Bild vorhanden TGA-Fachplaner
      MN Mörbitz Nordhorn Ingenieure GmbH, Leipzig (DE)

      Beitrag ansehen



  • Anerkennung 5. Rang

    maximieren

    • Perspektive Bauingenieure, Tragwerksplaner, Architekten
      pbr Planungsbüro Rohling AG, Osnabrück (DE), Jena (DE), Berlin (DE), Frankfurt am Main (DE), Braunschweig (DE), Hamburg (DE), Stuttgart (DE), Magdeburg (DE), Düsseldorf (DE), München (DE) Büroprofil

      Beitrag ansehen



    • Landschaftsarchitekten
      wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum (DE) Büroprofil

      Beitrag ansehen



 
  • Projektdaten

    maximieren

    Entscheidung 24.05.2016 Entscheidung
    Achtung Änderung am Nov 26, 2015
    Verfahren Nichtoffener Wettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Generalplaner oder Bewerbergemeinschaften aus: Architekten /federführend), Landschaftsarchitekten, Haustechnikplaner, Tragwerksplaner
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 12 - max. 15
    Tatsächliche Teilnehmer: 14
    Gebäudetyp Feuerwehr, Polizei, Vollzug
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Objektplanung Freianlagen / Tragwerksplanung / Generalplanerleistung / Technische Ausrüstung
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 145.000 EUR zzgl. USt.
    Baukosten 13.700.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Universitätsstadt Gießen, Gießen (DE), Landkreis Gießen, Gießen (DE)
    Betreuer BÄUMLE Architekten I Stadtplaner, Darmstadt (DE) Büroprofil
    Preisrichter Prof. Susanne Gross, Olaf Grube, Andreas Kopp, Tanja Kuckert, Tobias Mann, Prof. Matthias Pfeifer, Dr. Eckart Rosenberger [Vorsitz] , Dietlind Grabe-Bolz, Anita Schneider, Martina Klee, Mario Binsch, Hans Horst, Hartmut Klee
    Aufgabe
    Die Stadt Gießen und der Landkreis Gießen wollen gemeinsam ein Gefahrenabwehrzentrum errichten, das die Bedürfnisse der städtischen und überörtlichen Gefahrenabwehr mit moderner Infrastruktur zur Ausbildung, Übung und für den Service von Fahrzeugen und Geräten aller Feuerwehren im Landkreis Gießen vereint. Aus der Zusammenarbeit sollen sich Synergien sowohl bei der Nutzung der Infrastruktur als auch beim Personaleinsatz ergeben.
    Die Hauptfeuerwache der Stadt Gießen entspricht nicht mehr den gewachsenen und zukünftigen Anforderungen an den Brandschutz und die Gefahrenabwehr. Das bisher genutzte Grundstück bietet keine Freiräume zur Erweiterung. Zwischen der Stadt und dem Landkreis Gießen bestehen im Bereich der Gefahrenabwehr bereits sehr viele Kooperationen, z. B. in der Einsatzplanung und -durchführung, bei der Aus- und Fortbildung und der Gerätewartung.
    Zur Vereinfachung und Vertiefung der Kooperation ist geplant, in einem gemeinsamen Gefahrenabwehrzentrum auf dem ca. zwei Hektar großen Gelände im ehemaligen US-Depot „Am alten Flughafen“ die Funktionsbereiche der Gefahrenabwehr von Stadt und Landkreis Gießen zusammen zu bringen. Hier sollen neben der Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr Gießen der Fachdienst Gefahrenabwehr mit der Brandschutzdienststelle und weiteren Büroräumen ,der Rettungsdienstträgerschaft und der Zentralen Leitstelle des Landkreises Gießen sowie ein vom Landkreis eingerichtetes und in Kooperation betriebenes Feuerwehrtechnisches Zentrum (FTZ) mit Werkstätten und Ausbildungsstätten für alle Feuerwehren im Landkreis Gießen errichtet werden. Synergien entstehen dabei insbesondere durch eine gemeinsame Nutzung von Lehrsälen, Übungsflächen, teuren Wartungs- und Werkstatteinrichtungen und haustechnischen Anlagen sowie durch den Betrieb des FTZ mit Personal der Berufsfeuerwehr und des Landkreises.
    Auf Grundlage einer im Vorfeld beauftragten Bedarfsermittlung wurde sowohl ein Raumprogramm erstellt als auch ein Kostenrahmen zur Umsetzung des Projektes ermittelt. Für die KG 300 + 400 sind ca. 12 000 000 EUR netto für die Kostengruppen 500 ca. 1 700 000 EUR netto vorgesehen.
    Projektadresse DE-35394 Gießen
    Adresse des Bauherren DE-35390 Gießen
      Ausschreibung anzeigen

  • Anzeigentext Änderungen

    maximieren

    • Universitätsstadt und Landkreis Gießen, Universitätsstadt und Landkreis Gießen, Berliner Platz 1/Riversplatz 1-9, Gießen 35390/35394, DEUTSCHLAND

      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 12.11.2015, 2015/S 219-399992)

      Betr.:
      CPV:712210007122200071322000

      Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

      Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

      Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau

      Anstatt: 

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

      Projektblatt P/1 (Architekt):

      Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität das sich gemäß Objektliste Gebäude, HOAI 2013, Anlage 10.2 min. der Honorarzone IV zuordnen lässt;

      • Neubau, KG 300 + 400 min. 2 000 000 EUR netto,

      • Lph 8 abgeschlossen im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,

      • min. Lph 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.

      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen zur Gebäudeplanung und projektspezifischer Besonderheiten;

      Darstellung mit min. einem Foto des fertiggestellten Projekts zum Nachweis der Realisierung (keine Renderings), Lageplan, Grundriss, und weiteren graphischen Erläuterungen nach Wahl des Bewerbers;

      • Bewertung: max. 5 Pkt.,

      • Feuerwehrgebäude: 1 Sonderpkt.,

      • Gewichtung 50%.

      Projektblatt P/2 (Landschaftsarchitekt):

      Ein realisiertes freiraumplanerisches Projekt vergleichbarer Komplexität, das sich gemäß Objektliste Freianlagen, HOAI 2014, Anlage 11.2 min. der Honorarzone III zuordnen lässt;

      • KG 500 min. 500 000 EUR netto,

      • Lph 8 abgeschlossen im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,

      • min. Lph 2,3+5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.

      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen der Freianlagenplanung und projektspezifischer Besonderheiten;

      Darstellung mit Lageplan, Fotos der fertiggestellten Freianlagen (keine Renderings), weiteren graphischen Erläuterungen nach Wahl des Bewerbers;

      • Bewertung: max. 5 Pkt.,

      • Gewichtung 10%.

      Projektblatt P/3 (Tragwerksplaner):

      Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität das sich gemäß Objektliste Tragwerksplanung, HOAI 2013, Anlage 14.2 min. der Honorarzone IV zuordnen lässt;

      • Neubau, KG 300 + 400 min. 2 000 000 EUR netto,

      • Fertigstellung (Lph 8 abgeschlossen) im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,

      • min. Lph 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.

      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen zur Tragwerksplanung und projektspezifischer Besonderheiten;

      Darstellung mit min. einem Foto des fertiggestellten Projekts zum Nachweis der Realisierung (keine Rendering), weitere graphischen Erläuterungen zum Tragwerk nach Wahl des Bewerbers;

      • Bewertung: max. 5 Pkt.,

      • Gewichtung 10%.

      Projektblatt P/4 (TGA-Planer):

      Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität das sich gemäß Objektliste, HOAI 2013, Anlage 15.2 min. der Honorarzone II zuordnen lässt;

      • Neubau, KG 400 min. 1 000 000 EUR netto,

      • Fertigstellung (Lph 8 abgeschlossen) im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,

      • min. Lph 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.

      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen zur Technischen Gebäudausrüstung und projektspezifischer Besonderheiten;

      Darstellung mit min. einem Foto des fertiggestellten Projekts zum Nachweis der Realisierung (keine Renderings), weitere graphischen Erläuterungen zur Haustechnikplanung nach Wahl des Bewerbers;

      • Bewertung: max. 5 Pkt.,

      • Feuerwehrgebäude: 1 Sonderpkt.,

      • Gewichtung 30%.

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

      —.

      —.

      —.

      —.

      muss es heißen: 

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

      Projektblatt P/1 (Architekt):

      Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität:

      — Neubau, KG 300 + 400 min. 2 000 000 EUR netto,

      — Lph 8 abgeschlossen im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,

      — min. Lph 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.

      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen zur Gebäudeplanung und projektspezifischer Besonderheiten;

      Darstellung mit min. einem Foto des fertiggestellten Projekts zum Nachweis der Realisierung (keineRenderings), Lageplan, Grundriss, und weiteren graphischen Erläuterungen nach Wahl des Bewerbers;

      — Bewertung: max. 5 Pkt.,

      — Feuerwehrgebäude: 1 Sonderpkt.,

      — Gewichtung 50 %.

      Projektblatt P/2 (Landschaftsarchitekt):

      Ein realisiertes freiraumplanerisches Projekt vergleichbarer Komplexität:

      — KG 500 min. 500 000 EUR netto,

      — Lph 8 abgeschlossen im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,

      — min. Lph 2, 3 + 5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.

      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen der Freianlagenplanung und projektspezifischer Besonderheiten;

      Darstellung mit Lageplan, Fotos der fertiggestellten Freianlagen (keine Renderings), weiteren graphischen Erläuterungen nach Wahl des Bewerbers;

      — Bewertung: max. 5 Pkt.,

      — Gewichtung 10 %.

      Projektblatt P/3 (Tragwerksplaner):

      Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität:

      — Neubau, KG 300 + 400 min. 2 000 000 EUR netto,

      — Fertigstellung (Lph 8 abgeschlossen) im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,

      — min. Lph 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.

      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen zur Tragwerksplanung und projektspezifischer Besonderheiten;

      Darstellung mit min. einem Foto des fertiggestellten Projekts zum Nachweis der Realisierung (keine Rendering), weitere graphischen Erläuterungen zum Tragwerk nach Wahl des Bewerbers;

      — Bewertung: max. 5 Pkt.,

      — Gewichtung 10 %.

      Projektblatt P/4 (TGA-Planer):

      Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität:

      — Neubau, KG 400 min. 1 000 000 EUR netto,

      — Fertigstellung (Lph 8 abgeschlossen) im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,

      — min. Lph 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.

      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen zur Technischen Gebäudausrüstung und projektspezifischer Besonderheiten;

      Darstellung mit min. einem Foto des fertiggestellten Projekts zum Nachweis der Realisierung (keine Renderings), weitere graphischen Erläuterungen zur Haustechnikplanung nach Wahl des Bewerbers;

      — Bewertung: max. 5 Pkt.,

      — Feuerwehrgebäude: 1 Sonderpkt.,

      — Gewichtung 30 %.

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

      7. Prof. Susanne Groß, Architekten, Köln

      8. Prof. Matthias Pfeifer, Tragwerksplaner, Darmstadt

      9. Olaf Grube, TGA-Planer, Berlin

      Weitere Preisrichter in Anfrage.

       

      Weitere zusätzliche Informationen

      Zu berichtigende oder zusätzliche Informationen in den entsprechenden Ausschreibungsunterlagen.

      Weitere Auskünfte, siehe entsprechende Ausschreibungsunterlagen.

      Beauftragung:

      Bei der Umsetzung des Projekts wird einer der Preisträger des Wettbewerbs unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichts mit den weiteren Planungsleistungen beauftragt, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beauftragt. Folgende Leistungen sind Bestandteil der Auftragsvergabe gemäß HOAI 2013:

      1. Objektplanung, §34 HOAI, Lph 1*, 2-9;

      2. TGA, §55 HOAI, Alg 1-8, Lph 1*, 2-9;

      3. Tragwerksplanung, §51 HOAI, Lph 1*, 2-6;

      4. Freianlagenplanung, §39 HOAI, Lph 1*, 2-9.

      *Lph 1 anteilig.

      Im Falle der weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

      Es ist eine Vergabe der Bauleistungen in Einzelgewerken vorgesehen.

      Entsprechend der VOF werden mit den Preisträgern Auftragsgespräche geführt. Ziel ist es, den Bieter zu beauftragen, welcher auf den Auftrag bezogen am ehesten die Gewähr für eine sachgerechte und qualitätsvolle Leistungserbringung bietet. Die Zuschlagskriterien werden durch das Preisgericht vor Aufhebung der Anonymität festgelegt, dabei wird das Wettbewerbsergebnis mit min. 50 % gewichtet.

      Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich im Falle einer Beauftragung durch die Ausloberin die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen. Die für den Förderantrag notwendigen Planungsleistungen im M 1:100 inkl. einer konsolidierten Kostenberechnung sind im Zeitraum August bis Oktober 2016 zu erbringen, da der Förderantrag bis zum 15.11.2016 eingereicht werden muss.

    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Anzeigentext Ausschreibung

    maximieren

    • Wettbewerbsbekanntmachung

      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Universitätsstadt und Landkreis Gießen
      Universitätsstadt und Landkreis Gießen, Berliner Platz 1/Riversplatz 1-9
      35390/35394 Gießen
      DEUTSCHLAND

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.darmstadt.de

      Adresse des Beschafferprofils: www.baeumlearchitekten.de

      Weitere Auskünfte erteilen: BÄUMLE Architekten I Stadtplaner
      Langgässerweg 26
      Zu Händen von: Gregor Bäumle
      64285 Darmstadt
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 61512783980
      E-Mail: MjE5Wk5WWS1PTlJiWllSTl9QVVZhUlhhUlsbUVI=
      Internet-Adresse: www.baeumlearchitekten.de

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: BÄUMLE Architekten I Stadtplaner
      Langgässerweg 26
      64285 Darmstadt
      DEUTSCHLAND
      Internet-Adresse: www.baeumlearchitekten.de

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: BÄUMLE Architekten I Stadtplaner
      Langgässerweg 26
      64285 Darmstadt
      DEUTSCHLAND

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      1.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Nicht offener Wettbewerb VOF/RPW: Gefahrenabwehrzentrum Giessen.
      II.1.2)Kurze Beschreibung:
      Die Stadt Gießen und der Landkreis Gießen wollen gemeinsam ein Gefahrenabwehrzentrum errichten, das die Bedürfnisse der städtischen und überörtlichen Gefahrenabwehr mit moderner Infrastruktur zur Ausbildung, Übung und für den Service von Fahrzeugen und Geräten aller Feuerwehren im Landkreis Gießen vereint. Aus der Zusammenarbeit sollen sich Synergien sowohl bei der Nutzung der Infrastruktur als auch beim Personaleinsatz ergeben.
      Die Hauptfeuerwache der Stadt Gießen entspricht nicht mehr den gewachsenen und zukünftigen Anforderungen an den Brandschutz und die Gefahrenabwehr. Das bisher genutzte Grundstück bietet keine Freiräume zur Erweiterung. Zwischen der Stadt und dem Landkreis Gießen bestehen im Bereich der Gefahrenabwehr bereits sehr viele Kooperationen, z. B. in der Einsatzplanung und -durchführung, bei der Aus- und Fortbildung und der Gerätewartung.
      Zur Vereinfachung und Vertiefung der Kooperation ist geplant, in einem gemeinsamen Gefahrenabwehrzentrum auf dem ca. zwei Hektar großen Gelände im ehemaligen US-Depot „Am alten Flughafen“ die Funktionsbereiche der Gefahrenabwehr von Stadt und Landkreis Gießen zusammen zu bringen. Hier sollen neben der Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr Gießen der Fachdienst Gefahrenabwehr mit der Brandschutzdienststelle und weiteren Büroräumen ,der Rettungsdienstträgerschaft und der Zentralen Leitstelle des Landkreises Gießen sowie ein vom Landkreis eingerichtetes und in Kooperation betriebenes Feuerwehrtechnisches Zentrum (FTZ) mit Werkstätten und Ausbildungsstätten für alle Feuerwehren im Landkreis Gießen errichtet werden. Synergien entstehen dabei insbesondere durch eine gemeinsame Nutzung von Lehrsälen, Übungsflächen, teuren Wartungs- und Werkstatteinrichtungen und haustechnischen Anlagen sowie durch den Betrieb des FTZ mit Personal der Berufsfeuerwehr und des Landkreises.
      Auf Grundlage einer im Vorfeld beauftragten Bedarfsermittlung wurde sowohl ein Raumprogramm erstellt als auch ein Kostenrahmen zur Umsetzung des Projektes ermittelt. Für die KG 300 + 400 sind ca. 12 000 000 EUR netto für die Kostengruppen 500 ca. 1 700 000 EUR netto vorgesehen.
      II.1.3)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      712210007122200071322000

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Bewerben können sich Generalplaner oder Bewerbergemeinschaften aus:
      • Architekten /federführend),
      • Landschaftsarchitekten,
      • Haustechnikplaner,
      • Tragwerksplaner.
      Die Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf 12-15 beschränkt. Diese werden in einem vorgeschalteten Bewerbungs- und Auswahlverfahrens ausgewählt.
      In der Bewerbererklärung und den dargestellten Projekten dokumentierten die Bewerber ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit, vor allem ihre Eignung und Kompetenz im Hinblick auf die anstehende Bauaufgabe.
      Zulassungskriterien:
      • Fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbung,
      • Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung gem. § 4 VOF,
      • Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß §4 VOF vorliegen,
      • Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung für das Unternehmen des federführenden Bewerbers mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von mindestens 1 500 000 EUR (Personenschäden) und 200 000 EUR (sonstige Schäden) besteht (Hinweis: Im Auftragsfall kann eine objektbezogene Erhöhung der Haftungssumme im Rahmen der gesamtschuldnerischen Haftung gefordert werden.),
      • Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation durch aktuellen Nachweis der Berufszulassung bzw. der beruflichen Qualifikation aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft,
      • Erklärung zur Teilnahme am Wettbewerb mit eigenhändiger Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft.
      Zusätzlich bei Berufsanfängern, die Studienprojekte oder Projekte die sie Projektleiter für ein anderes Büro erbracht haben, einreichen:
      • Nachweis, dass der Studienabschluss des Bewerbers nicht mehr als 7 Jahre zurückliegt. Stichtag: Tag der EU-Bekanntmachung,
      • wenn zutreffend: Bestätigung über die Projektleitung durch das andere Büro.
      Alle Bewerber, die die Zulassungskriterien erfüllten, werden zum Auswahlverfahren zugelassen.
      Auswahlkriterien:
      Zum Nachweis der Fachkunde sind vom Bewerber Referenzen mit Projekten vergleichbarer Komplexität nachzuweisen.
      Bei Berufsanfängern können die Referenzen auch Projekte sein, die Sie als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies der Büroinhaber des anderen Büros schriftlich bestätigt. Die Anzahl der Referenzen ist nicht beschränkt. Die Bewerber müssen jedoch je Berufsgruppe eine Referenz auswählen, welche vom Auswahlgremium bewertet werden sollen. Diese ist auf je max. einem A3-Blatt, einseitig bedruckt, einzureichen.
      Die Beurteilung der konzeptionellen, technischen und gestalterischen Qualität der Referenzprojekte erfolgte im Hinblick auf die anstehende Wettbewerbsaufgabe durch ein Auswahlgremium dem externe Berater aus allen Fachdisziplinen angehören werden. Die Bewertung wird wie folgt dokumentiert:
      — 0 Pkt. keine bzw. ungeeignete Referenz;
      — 1 Pkt. sehr geringe Qualität;
      — 2 Pkt. geringe Qualität;
      — 3 Pkt. durchschnittliche Qualität;
      — 4 Pkt. gute Qualität;
      — 5 Pkt. sehr gute Qualiät.
      Projektblatt P/1 (Architekt):
      Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität das sich gemäß Objektliste Gebäude, HOAI 2013, Anlage 10.2 min. der Honorarzone IV zuordnen lässt;
      • Neubau, KG 300 + 400 min. 2 000 000 EUR netto,
      • Lph 8 abgeschlossen im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,
      • min. Lph 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.
      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen zur Gebäudeplanung und projektspezifischer Besonderheiten;
      Darstellung mit min. einem Foto des fertiggestellten Projekts zum Nachweis der Realisierung (keine Renderings), Lageplan, Grundriss, und weiteren graphischen Erläuterungen nach Wahl des Bewerbers;
      • Bewertung: max. 5 Pkt.,
      • Feuerwehrgebäude: 1 Sonderpkt.,
      • Gewichtung 50%.
      Projektblatt P/2 (Landschaftsarchitekt):
      Ein realisiertes freiraumplanerisches Projekt vergleichbarer Komplexität, das sich gemäß Objektliste Freianlagen, HOAI 2014, Anlage 11.2 min. der Honorarzone III zuordnen lässt;
      • KG 500 min. 500 000 EUR netto,
      • Lph 8 abgeschlossen im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,
      • min. Lph 2,3+5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.
      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen der Freianlagenplanung und projektspezifischer Besonderheiten;
      Darstellung mit Lageplan, Fotos der fertiggestellten Freianlagen (keine Renderings), weiteren graphischen Erläuterungen nach Wahl des Bewerbers;
      • Bewertung: max. 5 Pkt.,
      • Gewichtung 10%.
      Projektblatt P/3 (Tragwerksplaner):
      Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität das sich gemäß Objektliste Tragwerksplanung, HOAI 2013, Anlage 14.2 min. der Honorarzone IV zuordnen lässt;
      • Neubau, KG 300 + 400 min. 2 000 000 EUR netto,
      • Fertigstellung (Lph 8 abgeschlossen) im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,
      • min. Lph 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.
      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen zur Tragwerksplanung und projektspezifischer Besonderheiten;
      Darstellung mit min. einem Foto des fertiggestellten Projekts zum Nachweis der Realisierung (keine Rendering), weitere graphischen Erläuterungen zum Tragwerk nach Wahl des Bewerbers;
      • Bewertung: max. 5 Pkt.,
      • Gewichtung 10%.
      Projektblatt P/4 (TGA-Planer):
      Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität das sich gemäß Objektliste, HOAI 2013, Anlage 15.2 min. der Honorarzone II zuordnen lässt;
      • Neubau, KG 400 min. 1 000 000 EUR netto,
      • Fertigstellung (Lph 8 abgeschlossen) im Zeitraum 2008 bis Nov. 2015,
      • min. Lph 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.
      Anlage Projektblatt DIN A3: Aussagekräftige graphische und kurze stichwortartige Erläuterungen zur Technischen Gebäudausrüstung und projektspezifischer Besonderheiten;
      Darstellung mit min. einem Foto des fertiggestellten Projekts zum Nachweis der Realisierung (keine Renderings), weitere graphischen Erläuterungen zur Haustechnikplanung nach Wahl des Bewerbers;
      • Bewertung: max. 5 Pkt.,
      • Feuerwehrgebäude: 1 Sonderpkt.,
      • Gewichtung 30%.
      In der Summe können max. 580 Punkte erreicht werden.
      III.2)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Teilnahmeberechtigt sind Generalplaner oder Bewerbergemeinschaften aus:
      — Architekten (federführend);
      — Landschaftsarchitekten;
      — Haustechnikplaner;
      — Tragwerksplaner.
      Diese sind Arbeitsgemeinschaften natürliche und/oder juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
      Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn Sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung im Zulassungsbereich die Berufsbezeichnung Architekt oder Landschaftsarchitekt zu führen. Ist in dem jeweiligen Herkunftsland die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß Artikel 46 bis 49 – bei Architekten – bzw. Artikel 12 und 13 – bei Landschaftsarchitekten- der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist, und der die entsprechende Tätigkeit gemäß Richtlinie und Auslobung nachweisen kann.
      Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen oder wenn der bevollmächtige Vertreter der juristischen Person oder der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
      Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
      Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind.
      Teilnahmehindernisse sind in den RPW 2013 §4 Abs (2) beschrieben.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 12. /Höchstzahl 15
      IV.2)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
      IV.3)Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Die im Folgenden aufgeführten Kriterien für die Preisrichterbeurteilung werden sein (Aufzählung ohne Rangfolge):
      — Städtebauliches und freiraumplanerisches Konzept;
      — Architektur;
      — Funktionalität;
      — Technikkonzept;
      — Energetische Aspekte;
      — Wirtschaftlichkeit.
      IV.4)Verwaltungsangaben
      IV.4.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
      IV.4.2)Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 8.12.2015
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein
      IV.4.3)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 9.12.2015 - 13:00
      IV.4.4)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      IV.4.5)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.
      IV.5)Preise und Preisgericht
      IV.5.1)Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Als Wettbewerbssumme stellt die Ausloberin einen Gesamtbetrag in Höhe von 145 000 EUR (zzgl. 19 % MwSt.) zur Verfügung.
      Die Hälfte der Wettbewerbssumme wird als Bearbeitungshonorare ausgeschüttet (gesamt 72 500 EUR). Jeder Teilnehmer, der eine prüffähige Wettbewerbsarbeit einreicht, erhält ein anteiliges Bearbeitungshonorar in gleicher Höhe.
      Preise werden Arbeiten zuerkannt, auf deren Grundlage die Aufgabe realisiert werden kann. Anerkennungen werden für bemerkenswerte Teilleistungen vergeben.
      Es werden folgende Preise ausgelobt (gesamt 72 500 EUR):
      1. Preis 29 000 EUR,
      2. Preis 18 000 EUR,
      3. Preis 11 000 EUR,
      Anerkennung(en) 14 500 EUR.
      Eine andere Aufteilung der Preissumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts festgelegt werden.
      IV.5.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
      Die gesetzliche Umsatzsteuer von z. Zt. 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten. Bei der Auszahlung an ausländische Preisträger wird die Mehrwertsteuer von der Ausloberin in Deutschland abgeführt, bei in Deutschland ansässigen Unternehmen wird diese zusätzlich ausgezahlt.
      IV.5.3)Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
      IV.5.4)Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: ja
      IV.5.5)Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. Tanja Kuckert, Architektin, Münster 
      2. Dr.-Ing. Eckart Rosenberger, Architekt und Stadtplaner, Fellbach
      3. Tobias Mann, Landschaftsarchitekt, Fulda
      4. Thomas Dittmann, Landschaftsarchitekt, Frankfurt
      5. Martin Deutschmann, TGA-Planer, Erfurt
      6. Dr.-Ing. Jochen A. Stahl, Tragwerksplaner, Darmstadt
      7. Weitere Preisrichter in Anfrage

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      Termine (voraussichtlich):
      17.12.2015 Auswahlsitzung;
      ab 18.12.2015 Versand der Wettbewerbsunterlagen;
      15.01.2016 Kolloquium;
      11.03.2016 Abgabe Wettbewerbsarbeiten;
      29.04.2016 Preisgerichtssitzung.
      An der Vorbereitung dieses Wettbewerbs haben der Wettbewerbsausschuss der Architekten- und Stadtplanerkammer des Landes Hessen sowie die Ingenieurkammer des Landes Hessen beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde bei der AKH unter der Nummer 25/2015 RPW mit Datum vom 10.11.2015 sowie bei der INGKH unter der Nummer 2015/04 mit Datum vom 10.11.2015 registriert.
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
      Wilhelminenstraße 1-3
      64283 Darmstadt
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MTlnZmpramtcY2NcN2lnW1glX1xqalxlJVtc
      Telefon: +49 6151126601
      Fax: +49 6151125816

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      10.11.2015
    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Anzeigentext Ergebnis

    maximieren

    • Deutschland-Gießen: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

      2016/S 193-348191

      Bekanntmachung vergebener Aufträge

      Dienstleistungen

      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Stadt Gießen
      Berliner Platz 1
      Kontaktstelle(n): Der Magistrat
      Zu Händen von: Michael Bassemir
      35390 Gießen
      Deutschland
      Telefon: +49 641-3062114
      E-Mail: MTFMaGJnYGRrLUFgcnJkbGhxP2ZoZHJyZG0tY2Q=

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: https://www.giessen.de

      Adresse des Beschafferprofils: http://baeumlearchitekten.de

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber

      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: ja

      Landkreis Gießen – Der Kreisausschuss
      Riversplatz 1-9
      35394 Gießen
      Deutschland

       

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags
      Neubau Gefahrenabwehrzentrum.
      II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Ehemaliges US-Depot, Rödgener Straße, 35394 Gießen.

      NUTS-Code DE26C

      II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      II.1.4)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die Stadt Gießen und der Landkreis Gießen wollen gemeinsam ein Gefahrenabwehrzentrum errichten, das die Bedürfnisse der städtischen und überörtlichen Gefahrenabwehr mit moderner Infrastruktur zur Ausbildung, Übung und für den Service von Fahrzeugen und Geräten aller Feuerwehren im Landkreis Gießen vereint. Aus der Zusammenarbeit sollen sich Synergien sowohl bei de Nutzung der Infrastruktur als auch beim Personaleinsatz ergeben. Die Hauptfeuerwache der Stadt Gießen entspricht nicht mehr den gewachsenen und zukünftigen Anforderungen an den Brandschutz und die Gefahrenabwehr. Das bisher genutzte Grundstück bietet keine Freiräume zur Erweiterung.
      Zwischen der Stadt und dem Landkreis Gießen bestehen im Bereich der Gefahrenabwehr bereits sehr viele Kooperationen, z. B. in der Einsatzplanung und -durchführung, bei der Aus- und Fortbildung und der Gerätewartung. Zur Vereinfachung und Vertiefung der Kooperation ist geplant, in einem gemeinsamen Gefahrenabwehrzentrum auf dem ca. zwei Hektar großen Gelände im ehemaligen US-Depot „Am alten Flughafen“ die Funktionsbereiche der Gefahrenabwehr von Stadt und Landkreis Gießen zusammen zu bringen. Hier sollen neben der Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr Gießen der Fachdienst Gefahrenabwehr mit der Brandschutzdienststelle und weiteren Büroräumen ,der Rettungsdienstträgerschaft und der Zentralen Leitstelle des Landkreises Gießen sowie ein vom Landkreis eingerichtetes und in Kooperation betriebenes Feuerwehrtechnisches Zentrum (FTZ) mit Werkstätten und Ausbildungsstätten für alle Feuerwehren im Landkreis Gießen errichtet werden. Synergien entstehen dabei insbesondere durch eine gemeinsame Nutzung von Lehrsälen, Übungsflächen, teuren Wartungs- und Werkstatteinrichtungen und haustechnischen Anlagen sowie durch den Betrieb des FTZ mit Personal der Berufsfeuerwehr und des Landkreises.
      Das Baugrundsstück befindet sich auf einer Fläche im ehemaligen US-Depot. Der Bereich wird zur Zeit als Gewerbestandort entwickelt. Das vorgesehene Grundstück hat eine Größe von ca. 23 000 m². Auf Grundlage einer im Vorfeld beauftragten Bedarfsermittlung wurde sowohl ein Raumprogramm erstellt als auch ein Kostenrahmen zur Umsetzung des Projektes ermittelt. Für die KG 300 + 400 sind ca. 12 000 000 EUR netto für die Kostengruppen 500 ca. 1 700 000 EUR netto vorgesehen.
      Im Rahmen des VOF-Verfahrens wurde ein nicht offener interdisziplinärer Realisierungswettbewerb durchgeführt. Teilnehmer waren Generalplaner bzw. Bewerbergemeinschaften aus Architekten, Landschaftsarchitekten, Haustechnikplaner und Tragwerksplaner unter der Federführung des Architekten. In den nachgeschalteten Verhandlungsgesprächen wurde unter den Preisträgern die Bietergemeinschaft des 1. Preisträgers ausgewählt, die einen realisierbaren Entwurf entwickelte, den Nachweis der Fach- und Sachkunde erbracht hat sowie die Gewähr für eine sachgerechte sowie qualitätsvolle Leistungserringung bietete.
      II.1.5)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71221000712220007132700071315000

      II.1.6)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
      II.2)Endgültiger Gesamtauftragswert
      II.2.1)Endgültiger Gesamtauftragswert
      Wert: 2 864 669,51 EUR
      mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verfahrensart
      IV.1.1)Verfahrensart
      Nichtoffen
      IV.2)Zuschlagskriterien
      IV.2.1)Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Wettbewerbsergebnis. Gewichtung 50
      2. Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnis. Gewichtung 10
      3. Organigramm Bietergemeinschaft. Gewichtung 20
      4. Projektmanagement. Gewichtung 10
      5. Honorarangebot. Gewichtung 10
      IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
      IV.3)Verwaltungsangaben
      IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

      Auftragsbekanntmachung

      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 219-399992 vom 12.11.2015

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      Bezeichnung: Neubau Gefahrenabwehrzentrum Gießen
      V.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
      24.5.2016
      V.2)Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
      V.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

      TRU Architekten Part mbB
      Christburger Straße 4
      10405 Berlin
      Deutschland
      E-Mail: MjEwX2RcZTZqaGtXaFleX2pbYWpbZCRaWw==
      Telefon: +49 30-403010-120
      Internet-Adresse: www.truarchitekten.de
      Fax: +49 931-46553829

      V.4)Angaben zum Auftragswert
      Endgültiger Gesamtauftragswert: 
      Wert: 2 864 669,51 EUR
      mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19
      V.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: ja
      Wert oder Anteil des Auftrags, der an Dritte vergeben werden soll: 
      Anteil: 53 %
      Kurze Beschreibung des Wertes/Anteils des Auftrags, der an Unterauftragnehmer vergeben werden soll: — Freianlagenplanung;
      — Technische Ausrüstung;
      — Tragwerksplanung.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
      Wilhelminenstraße 1-3
      64283 Darmstadt
      E-Mail: MjEzY2JmZ2ZnWF9fWDNlY1dUIVtYZmZYYSFXWA==
      Telefon: +49 6151-126601
      Fax: +49 6151-125816

      Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

      Siehe VI.3.1)

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, wenn:
      — der Antragsteller von ihm erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gerügt hat,
      — nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      Siehe VI.3.1)

      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      3.10.2016

    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Gewährleistung

    competitionline übernimmt keine Verantwortung für Fehler, Auslassungen, Unterbrechungen, Löschungen, Mängel oder Verzögerungen im Betrieb oder bei Übertragung von Inhalten. competitionline übernimmt keine Verantwortung für Einbußen oder Schäden, die aus der Verwendung der Internetseiten, aus der Verwendung von Nutzerinhalten oder von Inhalten Dritter, die aus den Internetseiten oder über den Service gepostet oder an Nutzer übertragen werden, oder aus Interaktionen zwischen Nutzer und Internetseiten (online oder offline) resultieren. Bitte lesen Sie hierzu unsere Nutzungsbedingungen.


Anzeige