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Gewinner Nach Überarbeitung: Perspektive Bahnhofsareal Diashow Perspektive Bahnhofsareal

  • DE-71638 Ludwigsburg, DE-71636 Ludwigsburg
  • 01/2017
  • Ergebnis
  • (ID 3-238225)

Bahnhofsareal

Nichtoffener Ideen- und Realisierungswettbewerb
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  • Gewinner Nach Überarbeitung

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    • Perspektive Bahnhofsareal Architekten, Stadtplaner
      pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, Dortmund (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Bauingenieure
      Brilon Bondzio Weiser Ingenieurgesellschaft, Bochum (DE)

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  • Preisgruppe Zur Überarbeitung aufgefordert

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    • Perspektive neuer ZOB Stadtplaner
      Machleidt GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (DE), Frankfurt am Main (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Bauingenieure
      SHP Ingenieure GbR, Hannover (DE) Büroprofil

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    • Perspektive neuer ZOB Architekten
      winkelmüller.architekten gmbh, Berlin (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Visualisierer
      Jens Gehrcken - visualisierung+architekturfotografie, Berlin (DE)

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  • Preisgruppe Zur Überarbeitung aufgefordert

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    • Architekten
      Freivogel Mayer Architekten, Ludwigsburg (DE), Pforzheim (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Verkehrsplaner, Stadtplaner
      VERKEHRSPLANUNG LINK, Stuttgart (DE)

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  • Anerkennung

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    • Architekten, Stadtplaner
      KBK Architekten, Stuttgart (DE)

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    • kein Bild vorhanden Bauingenieure
      Hupfer Ingenieure GmbH, Niederhorbach (DE)

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  • 1. Rundgang

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    • Architekten
      dma deckert mester architekten, Erfurt (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 20.01.2017 Entscheidung
    Achtung Änderung am Aug 18, 2016
    Verfahren Nichtoffener Ideen- und Realisierungswettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Die Teilnehmer müssen Bewerbergemeinschaften aus Architekten bzw. Stadtplanern und Ingenieuren, die auf dem Gebiet der Verkehrsplanung tätig sind (Verkehrsplaner), bilden. Landschaftsarchitekten können der Bewerbergemeinschaft beitreten. Dies gilt auch für vorab ausgewählte Teilnehmer. Büros, die über eigene Verkehrsplaner (gemäß Anforderungen nach 6.1 der Auslobung) verfügen, müssen keine Bewerbergemeinschaft bilden. Die Ausloberin regt bei der Lösung der Wettbewerbsaufgabe die Mitwirkung eines Landschaftsarchitekten an und empfiehlt die Bearbeitung der Aufgabe als interdisziplinäre Teams aller teilnahmeberechtigten Fachrichtungen. Die Benennung des Landschaftsarchitekten kann noch in der Verfassererklärung erfolgen, d.h. muss nicht bereits in der Bewerbererklärung stattfinden.
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: max. 25
    Gesetzte Teilnehmer: 8
    Tatsächliche Teilnehmer: 16
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Art der Leistung Objektplanung Freianlagen / Objektplanung Verkehrsanlagen / Stadt-/ Gebietsplanung
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 94.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Stadt Ludwigsburg, Ludwigsburg (DE)
    Betreuer WICK + PARTNER ARCHITEKTEN STADTPLANER, Stuttgart (DE) Büroprofil
    Preisrichter Prof. Markus Allmann, Michael Glück, Prof. Johannes Kappler, Martin Kurt, Ute Margarete Meyer, Prof. Markus Neppl, Prof. Dr. Christina Simon-Philipp, Prof. Dr. Hartmut H. Topp
    Aufgabe
    Die Stadt Ludwigsburg wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als barocke Modellstadt errichtet, mit dem Ziel vorbildhaft umzusetzen, mit welchen Qualitäten in Architektur und Stadtraum die Voraussetzungen für gutes Wohnen und Arbeiten geschaffen werden können. Auch heute stehen diese Aspekte im Fokus der nachhaltigen Stadtentwicklung im ökonomischen, sozialen und ökologischen Bereich, für die Ludwigsburg im Jahr 2014 als nachhaltigste Stadt mittlerer Größe in Deutschland ausgezeichnet wurde. Als eine der Zukunftsstädte in Deutschland (Projekt unter Federführung des Bundesforschungsministeriums) arbeitet die Stadt mit herausragenden Partnern aus Industrie, Dienstleistung und Wirtschaft im „Living Lab“ daran, neue Technologien im Bereich von Energie und Mobilität, sowie die Digitalisierung offensiv in den Dienst der Menschen in der Stadt zu stellen. Der Bahnhof mit dem Zentralen Omnibusbahnhof und dem Veränderungspotential im Umfeld soll funktional und emotional für diese Schlüsselentwicklungen stehen und auf der einen Seite hinführen zu einer pulsierenden, städtebaulich wertigen Innenstadt, auf der anderen Seite zu einem Transformationsgebiet in der Weststadt, in dem sich das städtebauliche Umfeld grundlegend ändert. Durch die Transformation gewerblicher Arbeitsplätze vergangener Jahrzehnte hin zu einem höchst attraktiven Umfeld für Kreative und ITSpezialisten, die teilweise aus den kreativen Denkfabriken in Silicon Valley angeworben werden von Weltfirmen wie Bosch, Porsche, Mann und Hummel, die hier entscheidende Forschungs- und Entwicklungslabore verankern. Neben der optimalen Verkehrs-, Energie-, Breitband- und WLAN-Infrastruktur sowie der Berücksichtigung von Klimaanpassungsstrategien mit vertikalem und horizontalem Grün geht es mit künstlerischem Konzept und hochwertiger Designmöblierung im öffentlichen Raum um eine inspirierende Gestaltung eines Entwicklungscampus, in dem nicht nur unkonventionelle Arbeitsplätze in den ehemaligen Industriehallen, sondern auch der halböffentliche Raum Teil einer Arbeitsumgebung für Kreative wird. Die Gestaltung des Bahnhofs und des städtebaulichen Umfeldes muss die hohe Qualität der Innenstadt und den künftigen Innovationscharakter der Weststadt bereits erahnen lassen. Das Bahnhofsareal in Ludwigsburg soll in diesem Sinne als bedeutender Stadteingang und attraktiver Aufenthalts- und Durchgangsbereich für ca. 50.000 Pendler pro Tag, zahlreiche touristische Besucher und Geschäftsreisende aufgewertet werden. Neben einer städtebaulichen Neuordnung können auch die Verkehrsfunktionen am Bahnhof vereinfacht und entflochten und somit die Situation für alle Verkehrsteilnehmer – insbesondere für Fußgänger und Radfahrer – wesentlich verbessert werden. Der Bahnhof (Bahnhaltepunkt und ZOB) soll als Herzstück des Bahnhofsareals zukünftig alle Anforderungen einer multimodalen Verkehrsdrehscheibe erfüllen.

    Im direkten Umfeld des Bahnhofs gibt es mehrere städtebauliche Potenzialflächen, die zurzeit untergenutzt sind (z.B. das Kepler Dreieck und das Kallenberg’sche Gelände). Diese Areale könnten in Zukunft von einem modernen Bahnhof mit attraktiven Mobilitätsangeboten und einer hohen Besucher-, Kunden- und Nutzerfrequenz profitieren.
    Im Ideenteil soll ein schlüssiges Gesamtkonzept für das Bahnhofsareal und die angrenzenden Potenzialflächen erarbeitet werden, das in einzelnen Realisierungsabschnitten umgesetzt werden kann.

    Der Realisierungsteil zielt auf eine Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) sowie des östlichen Bahnhofsvorplatzes. Der ZOB gehört zwar zu den bedeutendsten Verkehrsknoten für den öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt und der Region, weist jedoch nach fast 40-jährigem Betrieb gestalterische und funktionale Mängel auf. Insbesondere erlauben die Bushaltestellen keinen barrierefreien Zugang zu den Bussen. Aufgrund gestiegener Anforderungen an die Barrierefreiheit und angesichts eines dringend sanierungsbedürftigen Fahrbahnbelags werden grundlegende bauliche Eingriffe am ZOB erforderlich. Durch den hier ausgelobten Wettbewerb soll die künftige Gestaltung und Funktionsweise des ZOB festgelegt werden und auf dieser Grundlage ein Antrag zur Förderung mit Mitteln des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) für den kommunalen Straßenbau gestellt werden.

    Die Stadt Ludwigsburg erwartet innovative städtebauliche und verkehrliche Konzepte, die sowohl den besonderen Anforderungen einer zukunftsorientierten Mobilitätsdrehscheibe als auch der exponierten Lage als Stadteingang gerecht werden.
    Gesetzte Teilnehmer 1. Auer Weber Assoziierte GmbH, Stuttgart
    2. Birk Heilmeyer und Frenzel, Gesellschaft von Architekten mbH, Stuttgart
    3. harris + kurrle architekten bda, Stuttgart
    4. LAVA, Berlin
    5. METARAUM Architekten BDA, Stuttgart
    6. pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, Stuttgart
    7. VON M GmbH, Stuttgart
    8. wulf architekten gmbh, Stuttgart
    Ausstellung Die Wettbewerbsarbeiten werden im Kulturzentrum Ludwigsburg, Wilhelmstraße 9/1 in 71638 Ludwigsburg ab dem 17.02.2017 ausgestellt.
    Adresse des Bauherren DE-71638 Ludwigsburg
    Projektadresse DE-71636 Ludwigsburg
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    • Deutschland-Ludwigsburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

      2016/S 158-286691

      Stadt Ludwigsburg, Wilhelmstraße 11, Ludwigsburg 71638, Deutschland

      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 23.7.2016, 2016/S 141-256042)

      Betr.:
      CPV:71000000

      Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

      Anstatt: 

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

      —.

      —.

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

      1. Prof. Markus Allmann, Architekt, München

      2. Prof. Ute Margarete Meyer, Stadtplanerin, Stuttgart

      3. Prof. Markus Neppl, Architekt, Köln

      4. Prof. Dr. Christina Simon-Philipp, Architektin und Stadtplanerin, Stuttgart

      5. Prof. Dr. Hartmut H. Topp, Verkehrsplaner, Kaiserslautern

      6. Dipl.-Ing (FH) Michael Glück, Landschaftsarchitekt, Stuttgart

      muss es heißen: 

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

      (...)

      Die Ausloberin regt bei der Lösung der Wettbewerbsaufgabe die Mitwirkung eines Landschaftsarchitekten an und empfiehlt die Bearbeitung der Aufgabe als interdisziplinäre Teams aller teilnahmeberechtigten Fachrichtungen. Die Benennung des Landschaftsarchitekten kann noch in der Verfassererklärung erfolgen, d. h. muss nicht bereits in der Bewerbererklärung stattfinden.

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

      1. Prof. Markus Allmann, Architekt, München;

      2. Dipl.-Ing. (FH) Michael Glück, Landschaftsarchitekt, Stuttgart;

      3. Prof. Johannes Kappler, Architekt + Stadtplaner, Nürnberg;

      4. Prof. Ute Margarete Meyer, Stadtplanerin, Stuttgart;

      5. Prof. Markus Neppl, Architekt, Köln;

      6. Prof. Dr. Christina Simon-Philipp, Architektin + Stadtplanerin, Stuttgart;

      7. Prof. Dr. Hartmut H. Topp, Verkehrsplaner, Kaiserslautern.

    © European Union, http://ted.europa.eu
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    • Deutschland-Ludwigsburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

      2016/S 141-256042

      Wettbewerbsbekanntmachung

      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Stadt Ludwigsburg
      Wilhelmstraße 11
      71638 Ludwigsburg
      Deutschland

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.ludwigsburg.de/

      Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.wick-partner.de/home.html im Download-Bereich

      Weitere Auskünfte erteilen: Wick+Partner Architekten Stadtplaner
      Gähkopf 18
      70192 Stuttgart
      Deutschland
      Telefon: +49 71125509550
      E-Mail: info@wick-partner.de
      Fax: +49 7112578706
      Internet-Adresse: http://www.wick-partner.de

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Wick+Partner Architekten Stadtplaner
      Gähkopf 18
      70192 Stuttgart
      Deutschland
      Telefon: +49 71125509550
      E-Mail: info@wick-partner.de
      Fax: +49 7112578706
      Internet-Adresse: http://www.wick-partner.de

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Wick+Partner Architekten Stadtplaner
      Gähkopf 18
      70192 Stuttgart
      Deutschland
      Telefon: +49 71125509550
      E-Mail: info@wick-partner.de
      Fax: +49 7112578706
      Internet-Adresse: http://www.wick-partner.de

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      1.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Ideen- und Realisierungswettbewerb „Bahnhofsareal Ludwigsburg“.
      II.1.2)Kurze Beschreibung:
      Die Stadt Ludwigsburg wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als barocke Modellstadt errichtet, mit dem Ziel vorbildhaft umzusetzen, mit welchen Qualitäten in Architektur und Stadtraum die Voraussetzungen für gutes Wohnen und Arbeiten geschaffen werden können. Auch heute stehen diese Aspekte im Fokus der nachhaltigen Stadtentwicklung im ökonomischen, sozialen und ökologischen Bereich, für die Ludwigsburg im Jahr 2014 als nachhaltigste Stadt mittlerer Größe in Deutschland ausgezeichnet wurde.
      Als eine der Zukunftsstädte in Deutschland (Projekt unter Federführung des Bundesforschungsministeriums) arbeitet die Stadt mit herausragenden Partnern aus Industrie, Dienstleistung und Wirtschaft im „Living Lab“ daran, neue Technologien im Bereich von Energie und Mobilität, sowie die Digitalisierung offensiv in den Dienst der Menschen in der Stadt zu stellen.
      Der Bahnhof mit dem Zentralen Omnibusbahnhof und dem Veränderungspotential im Umfeld soll funktional und emotional für diese Schlüsselentwicklungen stehen und auf der einen Seite hinführen zu einer pulsierenden, städtebaulich wertigen Innenstadt, auf der anderen Seite zu einem Transformationsgebiet in der Weststadt, in dem sich das städtebauliche Umfeld grundlegend ändert. Durch die Transformation gewerblicher Arbeitsplätze vergangener Jahrzehnte hin zu einem höchst attraktiven Umfeld für Kreative und IT-Spezialisten, die teilweise aus den kreativen Denkfabriken in Silicon Valley angeworben werden von Weltfirmen wie Bosch, Porsche, Mann und Hummel, die hier entscheidende Forschungs- und Entwicklungslabore verankern.
      Die Gestaltung des Bahnhofs und des städtebaulichen Umfeldes muss die hohe Qualität der Innenstadt und den künftigen Innovationscharakter der Weststadt bereits erahnen lassen.
      Das Bahnhofsareal in Ludwigsburg soll in diesem Sinne als bedeutender Stadteingang und attraktiver Aufenthalts- und Durchgangsbereich für ca. 50 000 Pendler pro Tag, zahlreiche touristische Besucher und Geschäftsreisende aufgewertet werden.
      Neben einer städtebaulichen Neuordnung können auch die Verkehrsfunktionen am Bahnhof vereinfacht und entflochten und somit die Situation für alle Verkehrsteilnehmer – insbesondere für Fußgänger und Radfahrer – wesentlich verbessert werden. Der Bahnhof (Bahnhaltepunkt und ZOB) soll als Herzstück des Bahnhofsareals zukünftig alle Anforderungen einer multimodalen Verkehrsdrehscheibe erfüllen.
      Im direkten Umfeld des Bahnhofs befinden sich mehrere städtebauliche Potenzialflächen, die zurzeit untergenutzt sind (z. B. das Kepler Dreieck und das Kallenberg'sche Gelände). Diese Areale könnten in Zukunft von einem modernen Bahnhof mit attraktiven Mobilitätsangeboten und einer hohen Besucher-, Kunden- und Nutzerfrequenz profitieren.
      Im Ideenteil soll ein schlüssiges Gesamtkonzept für das Bahnhofsareal und die angrenzenden Potenzialflächen erarbeitet werden, das in einzelnen Realisierungsabschnitten umgesetzt werden kann.
      Der Realisierungsteil zielt auf eine Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) sowie des östlichen Bahnhofsvorplatzes. Der ZOB gehört zwar zu den bedeutendsten Verkehrsknoten für den öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt und der Region, weist jedoch nach fast 40-jährigem Betrieb gestalterische und funktionale Mängel auf. Insbesondere erlauben die Bushaltestellen keinen barrierefreien Zugang zu den Bussen. Aufgrund gestiegener Anforderungen an die Barrierefreiheit und angesichts eines dringend sanierungsbedürftigen Fahrbahnbelags werden grundlegende bauliche Eingriffe am ZOB erforderlich.
      Durch den hier ausgelobten Wettbewerb soll die künftige Gestaltung und Funktionsweise des ZOB festgelegt werden und auf dieser Grundlage ein Antrag zur Förderung mit Mitteln des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) für den kommunalen Straßenbau gestellt werden.
      II.1.3)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71000000

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, welche die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tag der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/-in, Stadtplaner/-in oder Landschaftsarchitekt/-in zu führen. Zudem sind Ingenieure teilnahmeberechtigt, die auf dem Gebiet der Verkehrsplanung tätig sind.
      Ist im Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG der Kommission (Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist.
      Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Alle Teilnehmer haben die Teilnahmeberechtigung nachzuweisen.
      Die Teilnehmer müssen Bewerbergemeinschaften aus Architekten bzw. Stadtplanern und Ingenieuren, die auf dem Gebiet der Verkehrsplanung tätig sind (Verkehrsplaner), bilden. Landschaftsarchitekten können der Bewerbergemeinschaft beitreten. Dies gilt auch für vorab ausgewählte Teilnehmer. Büros, die über eigene Verkehrsplaner (gemäß Anforderungen nach 6.1 der Auslobung) verfügen, müssen keine Bewerbergemeinschaft bilden.
      Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt sein. Außerdem ist bei Bewerbergemeinschaften von den Teilnehmern das federführende Büro zu benennen (Verfassererklärung).
      Das Hinzuziehen von Fachberatern – insbesondere von Energieberatern (ggf. auch von Tragwerksplanern und Lärmgutachtern) – wird dringend empfohlen.
      Mehrfachteilnahme natürlicher und juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.
      Sachverständige, Fachplanerinnen und Fachplaner oder andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind.
      Die Teilnehmer werden im Rahmen des nachfolgend beschriebenen Auswahlverfahrens ausgewählt.
      Zur Überprüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Erfahrung der Bewerber, insbesondere ihrer Eignung und Kompetenz für die Wettbewerbsaufgabe, werden eindeutige, nicht diskriminierende und formal prüfbare Kriterien festgelegt. Die Kriterien sind differenziert nach Zulassungskriterien zum Auswahlverfahren und Prüfkriterien zur Beurteilung der fachlichen Eignung im Auswahlverfahren. Zur Gewährleistung von Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit wird das Auswahlverfahren dokumentiert.
      Zum Auswahlverfahren wird nur zugelassen, wer die Zulassungs- und Prüfkriterien vollständig und fristgerecht eingereicht hat. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben.
      Zwingende Zulassungskriterien sind (Ausschluss bei Nichterfüllung):
      1. Fristgerechte Bewerbung,
      2. Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation:
      — bei Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten z. B. durch Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenliste,
      — bei Verkehrsplanern entweder durch Nachweis der Mitgliedschaft in der Ingenieurkammer und entsprechenden Fachlisteneintrag oder durch Kopie des Diploms bzw. vergleichbaren Abschlüssen und tabellarischer Auflistung von ausgewählten Referenzprojekten mit Angaben zu Art der Planung, Planungszeitraum / Realisierungszeitraum, Auftraggeber und ggf. Plangebietsgröße und Baukosten auf max. 1 DIN A4-Seite.
      3. Einreichung der vorgegebenen Bewerbererklärung mit eigenhändiger Unterschrift des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften des federführenden Bewerbers, bei juristischen Personen des bevollmächtigten Vertreters) inkl. Erklärung, dass die Ausschlusskriterien nach § 123 (1) und (4) sowie § 124 (1) GWB nicht zutreffen und
      4. Nachweis der fachlichen Eignung wie nachfolgend dargestellt.
      Folgender Nachweis ist zur Prüfung der fachlichen Eignung zu erbringen:
      — 1 Referenzprojekt je Bewerber oder Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der fachlichen Eignung aus einer der folgenden Kategorien:
      (Nachweis Referenzprojekt durch 1 Blatt DIN A3 mit Angaben zu: Name des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft, Nennung des Auslobers, Art des Erfolges und Jahr der Bearbeitung / Fertigstellung).
      a) Erfolgreiche Teilnahme an einem städtebaulichen Ideen- und / oder Realisierungswettbewerb (Nachweis durch Preis oder Anerkennung, Erfolge in VOF-Verfahren oder Mehrfachbeauftragungen werden nicht akzeptiert).
      Wettbewerbsaufgabe: Gestaltung eines öffentlichen Raumes im städtischen Umfeld (Straße oder Platz).
      Wettbewerbserfolg nach dem 1.1.2006.
      b) Erfolgreiche Teilnahme an einem städtebaulichen Ideen- und / oder Realisierungswettbewerb (Nachweis durch Preis oder Anerkennung, Erfolge in VOF-Verfahren oder Mehrfachbeauftragungen werden nicht akzeptiert).
      Wettbewerbsaufgabe: Quartiersentwicklung / städtebauliche Neuordnung.
      Wettbewerbserfolg nach dem 1.1.2006.
      c) Erfolgreiche Teilnahme an einem Realisierungswettbewerb (Nachweis durch Preis oder Anerkennung, Erfolge in VOF-Verfahren oder Mehrfachbeauftragungen werden nicht akzeptiert).
      Wettbewerbsaufgabe: Innerstädtisches Verkehrsbauwerk / Verkehrsanlage (ZOB oder vergleichbar zur Aufgabenstellung)
      Wettbewerbserfolg nach dem 1.1.2006.
      d) Auszeichnung eines realisierten innerstädtischen Verkehrsbau- werks / Verkehrsanlage (ZOB oder vergleichbar zur Aufgabenstellung)
      Auszeichnung und Publikation durch Fachöffentlichkeit; z. B. Auszeichnung Beispielhaftes Bauen, Hugo-Häring-Preis, sonstige Architekturpreise
      Realisierung des Projektes nach dem 1.1.2000.
      Alle Unterlagen sind mit Texten in deutscher Sprache in Papierform einzureichen.
      III.2)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      — Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Ingenieuren, die auf dem Gebiet der Verkehrsplanung tätig sind.
      — Stadtplaner in Arbeitsgemeinschaft mit Ingenieuren, die auf dem Gebiet der Verkehrsplanung tätig sind.
      — Landschaftsarchitekten in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten oder Stadtplanern und Ingenieuren, die auf dem Gebiet der Verkehrsplanung tätig sind.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Geplante Teilnehmerzahl: 25
      IV.2)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
      1. Auer Weber Assoziierte GmbH, Stuttgart
      2. Birk Heilmeyer und Frenzel, Gesellschaft von Architekten mbH, Stuttgart
      3. harris + kurrle architekten bda, Stuttgart
      4. LAVA, Berlin
      5. METARAUM Architekten BDA, Stuttgart
      6. pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, Stuttgart
      7. VON M GmbH, Stuttgart
      8. wulf architekten gmbh, Stuttgart
      IV.3)Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Das Preisgericht wird bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten die folgenden Kriterien anwenden (die Reihenfolge dieser Auflistung stellt keine Rangfolge der Kriterien dar):
      — Qualität des städtebaulichen Gesamtkonzepte;
      — städtebauliche, architektonische sowie gestalterische Qualität;
      — Freiraumqualitäten;
      — verkehrliche Funktionalität;
      — Verknüpfung der Stadtbereiche;
      — Nachhaltigkeit;
      — Wirtschaftlichkeit.
      IV.4)Verwaltungsangaben
      IV.4.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
      IV.4.2)Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen
      IV.4.3)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 26.8.2016 - 17:00
      IV.4.4)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      Tag: 12.9.2016
      IV.4.5)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.
      IV.5)Preise und Preisgericht
      IV.5.1)Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis: 38 000 EUR.
      2. Preis: 24 000 EUR.
      3. Preis: 14 000 EUR.
      2 Anerkennungen 18 000 EUR (2 à 9 000 EUR).
      IV.5.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
      IV.5.3)Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
      IV.5.4)Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein
      IV.5.5)Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. Prof. Markus Allmann, Architekt, München
      2. Prof. Ute Margarete Meyer, Stadtplanerin, Stuttgart
      3. Prof. Markus Neppl, Architekt, Köln
      4. Prof. Dr. Christina Simon-Philipp, Architektin und Stadtplanerin, Stuttgart
      5. Prof. Dr. Hartmut H. Topp, Verkehrsplaner, Kaiserslautern
      6. Dipl.-Ing (FH) Michael Glück, Landschaftsarchitekt, Stuttgart

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      Bekanntmachung des Wettbewerbs: 18.7.2016
      Bewerbung der Teilnehmer: bis 26.8.2016
      Preisrichtervorbesprechung: 5.8.2016
      Auswahl der Teilnehmer: bis 2.9.2016
      Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen: ab 12.9.2016
      Schriftliche Rückfragen: bis 21.9.2016
      Rückfragekolloquium: 28.9.2016
      Wettbewerbsabgabe: 25.11.2016
      Preisgerichtssitzung: 16.1. oder 20.1.2017.
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      20.7.2016
    © European Union, http://ted.europa.eu
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    • Deutschland-Ludwigsburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

      2017/S 024-043182

      Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse

      Richtlinie 2004/18/EG
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Stadt Ludwigsburg
      Wilhelmstraße 11
      71638 Ludwigsburg
      Deutschland

      Internet-Adresse(n):

      http://www.ludwigsburg.de/

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Ideen- und Realisierungswettbewerb „Bahnhofsareal Ludwigsburg“.
      II.1.2)Kurze Beschreibung:
      Die Stadt Ludwigsburg wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als barocke Modellstadt errichtet, mit dem Ziel
      vorbildhaft umzusetzen, mit welchen Qualitäten in Architektur und Stadtraum die Voraussetzungen für gutes
      Wohnen und Arbeiten geschaffen werden können. Auch heute stehen diese Aspekte im Fokus der nachhaltigen
      Stadtentwicklung im ökonomischen, sozialen und ökologischen Bereich, für die Ludwigsburg im Jahr 2014 als
      nachhaltigste Stadt mittlerer Größe in Deutschland ausgezeichnet wurde.
      Als eine der Zukunftsstädte in Deutschland (Projekt unter Federführung des Bundesforschungsministeriums)
      arbeitet die Stadt mit herausragenden Partnern aus Industrie, Dienstleistung und Wirtschaft im „Living Lab“
      daran, neue Technologien im Bereich von Energie und Mobilität, sowie die Digitalisierung offensiv in den Dienst
      der Menschen in der Stadt zu stellen.
      Der Bahnhof mit dem Zentralen Omnibusbahnhof und dem Veränderungspotential im Umfeld soll funktional und
      emotional für diese Schlüsselentwicklungen stehen und auf der einen Seite hinführen zu einer pulsierenden,
      städtebaulich wertigen Innenstadt, auf der anderen Seite zu einem Transformationsgebiet in der Weststadt, in
      dem sich das städtebauliche Umfeld grundlegend ändert. Durch die Transformation gewerblicher Arbeitsplätze
      vergangener Jahrzehnte hin zu einem höchst attraktiven Umfeld für Kreative und IT-Spezialisten, die teilweise
      aus den kreativen Denkfabriken in Silicon Valley angeworben werden von Weltfirmen wie Bosch, Porsche,
      Mann und Hummel, die hier entscheidende Forschungs- und Entwicklungslabore verankern.
      Die Gestaltung des Bahnhofs und des städtebaulichen Umfeldes muss die hohe Qualität der Innenstadt und
      den künftigen Innovationscharakter der Weststadt bereits erahnen lassen.
      Das Bahnhofsareal in Ludwigsburg soll in diesem Sinne als bedeutender Stadteingang und attraktiver
      Aufenthalts- und Durchgangsbereich für ca. 50 000 Pendler pro Tag, zahlreiche touristische Besucher und
      Geschäftsreisende aufgewertet werden.
      Neben einer städtebaulichen Neuordnung können auch die Verkehrsfunktionen am Bahnhof vereinfacht und
      entflochten und somit die Situation für alle Verkehrsteilnehmer – insbesondere für Fußgänger und Radfahrer –
      wesentlich verbessert werden. Der Bahnhof (Bahnhaltepunkt und ZOB) soll als Herzstück des Bahnhofsareals
      zukünftig alle Anforderungen einer multimodalen Verkehrsdrehscheibe erfüllen.
      Im direkten Umfeld des Bahnhofs befinden sich mehrere städtebauliche Potenzialflächen, die zurzeit
      untergenutzt sind (z. B. das Kepler Dreieck und das Kallenberg'sche Gelände). Diese Areale könnten in Zukunft
      von einem modernen Bahnhof mit attraktiven Mobilitätsangeboten und einer hohen Besucher-, Kunden- und
      Nutzerfrequenz profitieren.
      Im Ideenteil soll ein schlüssiges Gesamtkonzept für das Bahnhofsareal und die angrenzenden Potenzialflächen
      erarbeitet werden, das in einzelnen Realisierungsabschnitten umgesetzt werden kann.
      Der Realisierungsteil zielt auf eine Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) sowie des östlichen
      Bahnhofsvorplatzes. Der ZOB gehört zwar zu den bedeutendsten Verkehrsknoten für den öffentlichen
      Personennahverkehr in der Stadt und der Region, weist jedoch nach fast 40-jährigem Betrieb gestalterische
      und funktionale Mängel auf. Insbesondere erlauben die Bushaltestellen keinen barrierefreien Zugang zu
      den Bussen. Aufgrund gestiegener Anforderungen an die Barrierefreiheit und angesichts eines dringend
      sanierungsbedürftigen Fahrbahnbelags werden grundlegende bauliche Eingriffe am ZOB erforderlich.
      Durch den hier ausgelobten Wettbewerb soll die künftige Gestaltung und Funktionsweise des
      ZOB festgelegt werden und auf dieser Grundlage ein Antrag zur Förderung mit Mitteln des
      Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) für den kommunalen Straßenbau gestellt werden.
      II.1.3)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71000000

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verwaltungsangaben
      IV.1.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      IV.1.2)Angaben zu früheren Bekanntmachungen
      Frühere Bekanntmachung(en) desselben Wettbewerbs: ja

      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2016/S 141-256042 vom 23.7.2016

      Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse

      V.1)Zuschlag und Preise
      V.1.1)Anzahl der Teilnehmer:
      16
      V.1.2)Anzahl der ausländischen Teilnehmer:
      V.1.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs

      Preisgruppe: pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH BDA | SRL, Stuttgart mit Brilon Bondzio Weiser Ingenieurgesellschaft für Verkehrsplanung mbH, Bochum; Machleidt GmbH Städtebau | Stadtplanung, Berlin mit SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin und SHP Ingenieure GbR, Hannover und winkelmüller.architekten, Berlin; Freivogel Mayer Architekten, Ludwigsburg mit Verkehrsplanung Link, Stuttgart
      Deutschland

      V.1.4)Höhe der Preise
      Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 94 000 EUR

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Wettbewerb steht in Verbindung mit einem Vorhaben oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Regierungspräsidium Karlsruhe, Vergabekammer Baden-Württemberg
      Kapellenstraße 17
      76131 Karlsruhe
      Deutschland
      E-Mail: MjE3X15iY2JjVFtbVC9hX1odUWZbHVNU
      Telefon: +49 07219264049
      Fax: +49 07219263985

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      Regierungspräsidium Karlsruhe, Vergabekammer Baden-Württemberg
      Kapellenstraße 17
      76131 Karlsruhe
      Deutschland
      E-Mail: MTlnZmpramtcY2NcN2lnYiVZbmMlW1w=
      Telefon: +49 07219264049
      Fax: +49 07219263985

      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      1.2.2017

    © European Union, http://ted.europa.eu
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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 20.07.2016
Ergebnis veröffentlicht 27.01.2017
Zuletzt aktualisiert 19.12.2019
Wettbewerbs-ID 3-238225
Seitenaufrufe 5147





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