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  • 01/2017
  • Ergebnis
  • (ID 3-244591)

Entwicklung Stuhlrohrquartier

Gutachterverfahren
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  • Gewinner

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    • Architekten, Stadtplaner
      raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Frankfurt am Main (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      GHP Landschaftsarchitekten, Hamburg (DE) Büroprofil

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    • Modell - modellwerk weimar Modellbauer
      modellwerk weimar | Architekturmodelle, Modellbau, Frässervice, Laserservice, Weimar (DE) Büroprofil

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    • Visualisierer
      rendertaxi architecture.visualisation, Aachen (DE), Barcelona (ES) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 11.01.2017 Entscheidung
    Verfahren Gutachterverfahren
    Berufsgruppen Architekten/ Stadtplanern zusammen mit Landschaftsarchitekten
    Teilnehmer Gesetzte Teilnehmer: 8
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Art der Leistung Stadt-/ Gebietsplanung
    Preisgelder/Honorare 80.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr BUWOG Weidenbaumsweg Development GmbH, Berlin (DE)
    Betreuer claussen-seggelke stadtplaner, Hamburg (DE)
    Preisrichter Jens Bendfeldt [Stellvertreter], Volker Halbach [Stellvertreter], Dr. Andreas Kipar, Prof. Zvonko Turkali, Prof. Jörn Walter , Uwe Czaplenski, Alexander Happ, Peter Gabriel
    Aufgabe
    Das etwa 5,5 ha große Stuhlrohrquartier im zentralen Kernbereich von Bergedorf soll zu einem urbanen Quartier entwickelt werden. Das Plangebiet umfasst den Baublock zwischen Stuhlrohrstraße, Weidenbaumsweg und Sander Damm und grenzt im Osten direkt an den Schleusengraben und befindet sich in fußläufiger Entfernung zum Bergedorfer Zentrum und dem Bergedorfer Bahnhof und ist über den Weidenbaumsweg direkt an leistungsfähige Straßen angebunden. Mit seiner hervorragenden Lagequalität, den kurzen Wegeverbindungen und der attraktiven Wasserlage am Schleusengraben bietet sich das Stuhlrohrquartier für die Entwicklung eines hoch verdichteten urbanen Quartiers an. Für den Bezirk Bergedorf besteht hier die Chance, nach der erfolgreichen Umgestaltung des ZOBs Bergedorf, der Bebauung des brachgefallenen Güterbahnhofs und der Entwicklung der südlich gelegenen Glasbläserhöfe hier einen weiteren wesentlichen Baustein zur Entwicklung des Kernbereichs von Bergedorf und der sogenannten Schleusengrabenachse zu realisieren, der die Verbindung des Bergedorfer Zentrums entlang des historischen Wasserwegs des Schleusengrabens mit dem südlich angrenzenden Landschaftsraum der Vier- und Marschlande herstellen soll. Zudem kann das Stuhlrohrquartier über die Schleusengrabenachse in die Aktivierung des Serrahns eingebunden werden.

    Heute sind hier in geringer Verdichtung gemischte Nutzungsstrukturen vorzufinden: In den denkmalgeschützten, historischen Hallen der alten Stuhlrohrfabrik am Schleusengraben sowie an der Stuhlrohrstraße und dem Weidenbaumsweg befinden sich mehrere Fachmärkte. Ein von der Stuhlrohrstraße aus erschlossener Gewerbehof beherbergt zahlreiche kleinere Dienstleistungsbetriebe. Der südöstliche Teil des Areals wird derzeit noch von einem Drahthandel eingenommen. Am Weidenbaumsweg befindet sich ein ehemaliger Betriebshof von Hamburg Wasser, der derzeit für eine öffentlichrechtliche Unterbringung (provisorische Flüchtlingsunterkunft) durch fördern & wohnen genutzt wird.

    Das Areal bietet vielfältige, zukunftsweisende Potentiale und soll zu einem attraktiven und zentrumsnahen urbanen Quartier entwickelt werden. Planerisches Ziel ist es, das Stuhlrohrquartier zu einem vitalen, innerstädtischen Wohnstandort unter Einbeziehung der Stuhlrohrhallen zu entwickeln, um den Wohnanteil und damit die Belebung des Bergedorfer Zentrums zu stärken und der bestehenden hohen Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt und im Bezirk zu entsprechen. Gleichzeitig sollen in untergeordnetem Maße auch ergänzende gewerblich Angebote, die den zentralen Standort sinnvoll ergänzen können - wie Facheinzelhandel, Büros, Dienstleistungen und Gastronomie - Berücksichtigung finden und eine signifikante Zahl an Arbeitsplätzen im Gebiet erhalten werden. Denkbar wäre beispielsweise eine Anordnung der vorgenannten Nutzungen in den vom Verkehrslärm besonders beeinträchtigten, straßenseitigen Erdgeschosslagen.

    In einem städtebaulich-freiraumplanerischen Gutachterverfahren sollen die Grundlage für diese Entwicklung entworfen und aufgezeigt werden, wie attraktives urbanes Wohnen in diesem Umfeld ausgestaltet werden kann.
    Projektadresse DE-21035 Hamburg
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  • Gewährleistung

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