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  • DE-49186 Bad Iburg, DE-49074 Osnabrück
  • 09/2018
  • Ergebnis
  • (ID 3-291946)

Erweiterung Justizzentrum Osnabrück

Nichtoffener Realisierungswettbewerb
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  • 1. Preis

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    • Architekten
      léonwohlhage, Berlin (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      Lützow 7 Müller Wehberg Landschaftsarchitekten, Berlin (DE) Büroprofil

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  • 2. Preis

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    • Architekten
      rw+ Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (DE) Büroprofil

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    • Architekten
      Martin Schmitt Architektur / Kommunikation im Raum, Berlin (DE) Büroprofil

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  • 3. Preis

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    • Perspektive außen Architekten
      harris + kurrle architekten bda Partnerschaft mbB, Stuttgart (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Bauingenieure
      Engelsmann Peters Beratende Ingenieure, Stuttgart (DE), Graz (AT) Büroprofil

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  • Ankauf

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    • Perspektive Eingangsbereich Architekten
      Dömges Architekten AG, Regensburg (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Modellbauer
      Heinz Kolaczek Architekturmodellbau, Regensburg (DE)

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 06.09.2018 Entscheidung
    Achtung Änderung am Feb 12, 2018
    Verfahren Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Architekten
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 18 - max. 18
    Gesetzte Teilnehmer: 6
    Gebäudetyp Büro-, Verwaltungsbauten / Feuerwehr, Polizei, Vollzug / Staatliche und kommunale Bauten
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 125.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland, Bad Iburg (DE)
    Betreuer ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Haan (DE), Düsseldorf (DE) Büroprofil
    Preisrichter Dr. Kristin Ammann-Dejozé, Prof. Dörte Gatermann, Prof. Johannes Kister, Hartmut Rüdiger
    Aufgabe
    1/Aufgabe
    Das Justizzentrum Osnabrück besteht aus mehreren in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Liegenschaften in der Innenstadt von Osnabrück. Zum Justizzentrum zählen Amtsgericht, Landgericht, Staatsanwaltschaft und die Justizvollzugsanstalt Lingen Abteilung Osnabrück. Aufgrund gewachsener Aufgaben und Anzahl von Beschäftigten besteht zusätzlicher Raumbedarf. Die JVA befindet sich in einem Altbau, der erhebliche funktionale und sicherheitstechnische Mängel aufweist. Mit der Erweiterung des Justizzentrums sollen Synergien zwischen den Justizbehörden genutzt und ein höheres Maß an Bürgerfreundlichkeit erreicht werden. Außerdem soll ein zeitgemäßer Sicherheitsstandard sowohl für die JVA als auch für die Gerichte umgesetzt werden.
    Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist der Entwurf für die bauliche Weiterentwicklung / den Teilneubau des Justizzentrums Osnabrück unter Einbeziehung des vorhandenen, teils denkmalgeschützten Gebäudebestands. Das Raumprogramm umfasst Erweiterungs- bzw. Neubauten mit einer Nutzfläche von ca. 3 700 qm. Die Bestandsgebäude des Amts- und Landgerichts sind zu erhalten, zu integrieren und in Teilen baulich anzupassen. Der Bestandsbau der JVA ist zum Abriss vorgesehen.
    Leistungsumfang
    2/Teilnehmer
    Der Wettbewerb richtet sich an Architekten. Insgesamt sollen 18 Büros am Wettbewerb teilnehmen. 6 Teilnehmer werden vom Auslober gesetzt. Weitere 12 Teilnehmer werden über das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren ausgewählt. Sollten neben den gesetzten Teilnehmern mehr Büros ihr Interesse am Verfahren bekunden als die genannten 12, entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Teilnahme am Verfahren.

    3/ Zuschlag und weitere Bearbeitung
    Der Auslober verpflichtet sich, sobald und soweit das Vorhaben zur Realisierung kommt und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, eine/n der Preisträger/-innen mit weiteren planerischen Leistungen zu beauftragen.
    Alle Preisträger des Wettbewerbs werden zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren gem. Vergabeverordnung-VgV aufgefordert. Basis für das Verhandlungsverfahren ist der hier beschriebene Wettbewerb nach RPW 2013.
    Die Gewichtung der Zuschlagskriterien gem. § 58 der Vergabeverordnung-VgV ist so ausgestaltet, dass den nachrangigen Preisträgern eine Chance auf die Beauftragung verbleibt. Die Gewichtung des Wettbewerbsergebnisses ist mit einem Ansatz von 60 % festgesetzt.
    Der Umfang der weiteren Beauftragung umfasst die Leistungen für Gebäude gem. HOAI 2013 §34 mindestens bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 4.
    Zunächst erfolgt eine Beauftragung bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 3. Der Abruf der der Leistungen der Leistungsphasen 4-8 gemäß §34 HOAI steht unter Vorbehalt der Genehmigung der Entwurfsplanung, der Einhaltung des Kostenrahmens und/oder der Erteilung des Bauauftrages und der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistungen der weiteren Leistungsphasen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. §14 Nummer 14.1 AVB (Anlage 1/1, Vertragsmuster RLBau) bleibt unberührt. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten.
    Im Rahmen des Wettbewerbs bereits erbrachte Leistungen werden bis zur Höhe des Honorars nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsbeitrag in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
    Gesetzte Teilnehmer • Weinmiller Architekten, Berlin
    • Léonwohlhage, Gesellschaft von Architekten, Berlin
    • Harris + Kurrle Architekten, Stuttgart
    • Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten, Berlin
    • Bolles-Wilson, Münster
    • Atelier 30 Architekten, Kassel
    Ausstellung Die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten erfolgt vom 13. September 2018 bis zum 03. Oktober 2018 in der Universitätsbibliothek Osnabrück.

    Universitätsbibliothek Osnabrück
    Nelson-Mandela-Platz 1
    49076 Osnabrück

    Montag bis Samstag 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
    Adresse des Bauherren DE-49186 Bad Iburg
    Projektadresse Kollegienwall 29-31
    DE-49074 Osnabrück
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  • Anzeigentext Änderungen

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    • Deutschland-Bad Iburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

      2018/S 029-063693

      Berichtigung

      Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben

      Dienstleistungen

      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2018/S 027-059456)

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland
      Schloss
      Bad Iburg
      49186
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Vergabestelle Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland
      Telefon: +49 54037302-500
      E-Mail: MjEzaVhlWlRVWDNmVSBiWCFhXFhXWGVmVFZbZlhhIVdY
      Fax: +49 54037302-999
      NUTS-Code: DE

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: http://www.nlbl.niedersachsen.de/startseite/aufgaben/leitstelle_cad/bau/bauaemter/sb_osnabrueckemsland/staatliches-baumanagement-osnabrueck-emsland-157129.html

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

       

      Realisierungswettbewerb Erweiterung Justizzentrum Osnabrück

       

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71000000
      II.1.3)Art des Auftrags
      Dienstleistungen
      II.1.4)Kurze Beschreibung:

       

      Planungswettbewerb nach RPW 2013

      1/ Aufgabe

      Das Justizzentrum Osnabrück besteht aus mehreren in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Liegenschaften in der Innenstadt von Osnabrück. Zum Justizzentrum zählen Amtsgericht, Landgericht, Staatsanwaltschaft und die Justizvollzugsanstalt Lingen Abteilung Osnabrück. Aufgrund gewachsener Aufgaben und Anzahl von Beschäftigten besteht zusätzlicher Raumbedarf. Die JVA befindet sich in einem Altbau, der erhebliche funktionale und sicherheitstechnische Mängel aufweist. Mit der Erweiterung des Justizzentrums sollen Synergien zwischen den Justizbehörden genutzt und ein höheres Maß an Bürgerfreundlichkeit erreicht werden. Außerdem soll ein zeitgemäßer Sicherheitsstandard sowohl für die JVA als auch für die Gerichte umgesetzt werden.

      Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist der Entwurf für die bauliche Weiterentwicklung / den Teilneubau des Justizzentrums Osnabrück unter Einbeziehung des vorhandenen, teils denkmalgeschützten Gebäudebestands. Das Raumprogramm umfasst Erweiterungs- bzw. Neubauten mit einer Nutzfläche von ca. 3 700 qm. Die Bestandsgebäude des Amts- und Landgerichts sind zu erhalten, zu integrieren und in Teilen baulich anzupassen. Der Bestandsbau der JVA ist zum Abriss vorgesehen.

      2/Teilnehmer

      Der Wettbewerb richtet sich an Architekten. Insgesamt sollen 18 Büros am Wettbewerb teilnehmen. 6 Teilnehmer werden vom Auslober gesetzt. Weitere 12 Teilnehmer werden über das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren ausgewählt. Sollten neben den gesetzten Teilnehmern mehr Büros ihr Interesse am Verfahren bekunden als die genannten 12, entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Teilnahme am Verfahren.

      3/ Zuschlag und weitere Bearbeitung

      Der Auslober verpflichtet sich, sobald und soweit das Vorhaben zur Realisierung kommt und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, eine/n der Preisträger/-innen mit weiteren planerischen Leistungen zu beauftragen.

      Alle Preisträger des Wettbewerbs werden zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren gem. Vergabeverordnung-VgV aufgefordert. Basis für das Verhandlungsverfahren ist der hier beschriebene Wettbewerb nach RPW 2013.

      Die Gewichtung der Zuschlagskriterien gem. § 58 der Vergabeverordnung-VgV ist so ausgestaltet, dass den nachrangigen Preisträgern eine Chance auf die Beauftragung verbleibt. Die Gewichtung des Wettbewerbsergebnisses ist mit einem Ansatz von 60 % festgesetzt.

      Der Umfang der weiteren Beauftragung umfasst die Leistungen für Gebäude gem. HOAI 2013 §34 mindestens bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 4.

      Zunächst erfolgt eine Beauftragung bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 3. Der Abruf der der Leistungen der Leistungsphasen 4-8 gemäß §34 HOAI steht unter Vorbehalt der Genehmigung der Entwurfsplanung, der Einhaltung des Kostenrahmens und/oder der Erteilung des Bauauftrages und der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistungen der weiteren Leistungsphasen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. §14 Nummer 14.1 AVB (Anlage 1/1, Vertragsmuster RLBau) bleibt unberührt. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten.

      Im Rahmen des Wettbewerbs bereits erbrachte Leistungen werden bis zur Höhe des Honorars nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsbeitrag in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

      2) voraussichtliche Termine

      Rückfragenkolloquium Mitte April 2018

      Wettbewerbsabgabe Ende Juni 2018

      Preisgerichtssitzung Anfang September 2018

       

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      09/02/2018
      VI.6)Referenz der ursprünglichen Bekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 027-059456

      Abschnitt VII: Änderungen

      VII.1)Zu ändernde oder zusätzliche Angaben
      VII.1.2)In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text
      Abschnitt Nummer: VI.3)
      Stelle des zu berichtigenden Textes: Zusätzliche Angaben:
      Anstatt:

       

      Das Formular und weitere Bewerbungsunterlagen sind zum Download erhältlich unter MTdvXmtgWlteOWxbJmheJ2diXl1ea2xaXGFsXmcnXV4=, Suchbegriff:18E106003 Wettbewerb

       

      muss es heißen:

       

      Das Formular und weitere Bewerbungsunterlagen sind zum Download erhältlich unter https://vergabe.niedersachsen.de, Suchbegriff:18E106003 Wettbewerb

       

      VII.2)Weitere zusätzliche Informationen:
    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Deutschland-Bad Iburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

      2018/S 027-059456

      Wettbewerbsbekanntmachung

      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland
      Schloss
      Bad Iburg
      49186
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Vergabestelle Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland
      Telefon: +49 54037302-500
      E-Mail: 
      MjEzaVhlWlRVWDNmVSBiWCFhXFhXWGVmVFZbZlhhIVdY
      Fax: +49 54037302-999
      NUTS-Code: DE

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: http://www.nlbl.niedersachsen.de/startseite/aufgaben/leitstelle_cad/bau/bauaemter/sb_osnabrueckemsland/staatliches-baumanagement-osnabrueck-emsland-157129.html

      I.2)Gemeinsame Beschaffung
      I.3)Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.niedersachsen.de
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.niedersachsen.de
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
      I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Kommunalbehörde
      I.5)Haupttätigkeit(en)
      Wirtschaft und Finanzen

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

       

      Realisierungswettbewerb Erweiterung Justizzentrum Osnabrück

       

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71000000
      II.2)Beschreibung
      II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
      II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

       

      Planungswettbewerb nach RPW 2013.

      1/Aufgabe

      Das Justizzentrum Osnabrück besteht aus mehreren in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Liegenschaften in der Innenstadt von Osnabrück. Zum Justizzentrum zählen Amtsgericht, Landgericht, Staatsanwaltschaft und die Justizvollzugsanstalt Lingen Abteilung Osnabrück. Aufgrund gewachsener Aufgaben und Anzahl von Beschäftigten besteht zusätzlicher Raumbedarf. Die JVA befindet sich in einem Altbau, der erhebliche funktionale und sicherheitstechnische Mängel aufweist. Mit der Erweiterung des Justizzentrums sollen Synergien zwischen den Justizbehörden genutzt und ein höheres Maß an Bürgerfreundlichkeit erreicht werden. Außerdem soll ein zeitgemäßer Sicherheitsstandard sowohl für die JVA als auch für die Gerichte umgesetzt werden.

      Gegenstand des Realisierungswettbewerbs ist der Entwurf für die bauliche Weiterentwicklung / den Teilneubau des Justizzentrums Osnabrück unter Einbeziehung des vorhandenen, teils denkmalgeschützten Gebäudebestands. Das Raumprogramm umfasst Erweiterungs- bzw. Neubauten mit einer Nutzfläche von ca. 3 700 qm. Die Bestandsgebäude des Amts- und Landgerichts sind zu erhalten, zu integrieren und in Teilen baulich anzupassen. Der Bestandsbau der JVA ist zum Abriss vorgesehen.

      2/Teilnehmer

      Der Wettbewerb richtet sich an Architekten. Insgesamt sollen 18 Büros am Wettbewerb teilnehmen. 6 Teilnehmer werden vom Auslober gesetzt. Weitere 12 Teilnehmer werden über das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren ausgewählt. Sollten neben den gesetzten Teilnehmern mehr Büros ihr Interesse am Verfahren bekunden als die genannten 12, entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Teilnahme am Verfahren.

      3/ Zuschlag und weitere Bearbeitung

      Der Auslober verpflichtet sich, sobald und soweit das Vorhaben zur Realisierung kommt und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts, eine/n der Preisträger/-innen mit weiteren planerischen Leistungen zu beauftragen.

      Alle Preisträger des Wettbewerbs werden zur Teilnahme an einem Verhandlungsverfahren gem. Vergabeverordnung-VgV aufgefordert. Basis für das Verhandlungsverfahren ist der hier beschriebene Wettbewerb nach RPW 2013.

      Die Gewichtung der Zuschlagskriterien gem. § 58 der Vergabeverordnung-VgV ist so ausgestaltet, dass den nachrangigen Preisträgern eine Chance auf die Beauftragung verbleibt. Die Gewichtung des Wettbewerbsergebnisses ist mit einem Ansatz von 60 % festgesetzt.

      Der Umfang der weiteren Beauftragung umfasst die Leistungen für Gebäude gem. HOAI 2013 §34 mindestens bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 4.

      Zunächst erfolgt eine Beauftragung bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 3. Der Abruf der der Leistungen der Leistungsphasen 4-8 gemäß §34 HOAI steht unter Vorbehalt der Genehmigung der Entwurfsplanung, der Einhaltung des Kostenrahmens und/oder der Erteilung des Bauauftrages und der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet die Leistungen der weiteren Leistungsphasen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt. §14 Nummer 14.1 AVB (Anlage 1/1, Vertragsmuster RLBau) bleibt unberührt. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten.

      Im Rahmen des Wettbewerbs bereits erbrachte Leistungen werden bis zur Höhe des Honorars nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsbeitrag in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

      4/ voraussichtliche Termine

      Rückfragenkolloquium Mitte April 2018.

      Wettbewerbsabgabe Ende Juni 2018.

      Preisgerichtssitzung Anfang September 2018.

       

      II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Teilnahmebedingungen
      III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

       

      Die Bewerber müssen mit ihrer Bewerbung die folgenden Angaben / Erklärungen / Nachweise vorlegen:

      — ausgefülltes Formular „Teilnahmeantrag“.

      — Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikationen als Architekt.

      Am Wettbewerb teilnahmeberechtigt sind Architekten. Bewerbungen junger Büros sind ausdrücklich erwünscht. Der Zulassungsbereich umfasst die EWR / WTO / GPA Staaten.

      Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind oder die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach Niedersächsischem Architektengesetz (§§ 1, 13) haben. (Auswärtige Architekten) und ihren Geschäftssitz / Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, haben, oder zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind. Ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihrem Geschäftszweck die Erbringung von Planungsleistungen gehört, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und die in der Gesellschaft tätigen Verfasserinnen/Verfasser der Wettbewerbsarbeit die in oben genannten Anforderungen erfüllen.

      Bewerber können einzelne oder mehrere natürliche oder juristische Personen sein. Sind Bewerber gemäß der Rechtsvorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind (Herkunftsland), zur Erbringung der betreffenden Leistung berechtigt, dürfen sie nicht allein deshalb zurückgewiesen werden, weil sie gemäß den einschlägigen deutschen Rechtsvorschriften entweder eine natürliche oder juristische Person sein müssten.

      Sollten neben den gesetzten Teilnehmern mehr Büros ihr Interesse am Verfahren bekunden als die genannten 12, entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Teilnahme am Verfahren.

      Kriterien zur Teilnahme am Losverfahren.

      — fristgerechter Eingang der Bewerbungsunterlagen.

      — Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen.

      — Nachweis Teilnahmeberechtigung.

      Liegt kein Verstoß gegen die vorgenannten Kriterien vor, werden die Bewerbungen zur Losung zugelassen. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss sämtlicher Bewerbungen und - sofern die Mehrfachbewerbung erst nachträglich bekannt wird – zum Ausschluss der Beiträge sämtlicher Beteiligter.

      Der Auftraggeber behält es sich vor, fehlende Unterlagen der Bewerbung innerhalb einer bestimmten Frist nachzufordern. Werden die nachgeforderten Unterlagen / Nachweise etc. sodann nicht fristgerecht vorgelegt, führt dies zum Ausschluss.

       

      III.2)Bedingungen für den Auftrag
      III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Beruf angeben: Architekt

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Beschreibung
      IV.1.2)Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 18
      IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
      Weinmiller Architekten, Berlin
      Léonwohlhage, Gesellschaft von Architekten, Berlin
      Harris + Kurrle Architekten, Stuttgart
      Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten, Berlin
      Bolles-Wilson, Münster
      Atelier 30 Architekten, Kassel
      IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

       

      Die Entscheidungskriterien zur Bewertung der Wettbewerbsarbeiten werden vom Preisgericht in der Wettbewerbsauslobung endgültig festgelegt. Nach derzeitigem Bearbeitungsstand sind folgende Kriterien vorgesehen:

      — Städtebauliche Einbindung und Maßstäblichkeit,

      — Erfüllung des Raumprogramms und funktionaler Anforderungen,

      — Gestalterische und räumliche Qualität,

      — Einhaltung des Bau- und Planungsrechts,

      — Berücksichtigung der Bestandbebauung,

      — Flexibilität für zukünftige Veränderungen,

      — Wirtschaftlichkeit, Folgekosten und Beachtung der Baukostenobergrenze,

      — Nachhaltigkeit des gesamten Konzeptes

       

      IV.2)Verwaltungsangaben
      IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 09/03/2018
      Ortszeit: 15:00
      IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
      Deutsch
      IV.3)Preise und Preisgericht
      IV.3.1)Angaben zu Preisen
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

       

      Für den Wettbewerb lobt der Auslober einen Gesamtbetrag in Höhe von 125 000 EUR netto aus.

      Für die Plätze 1, 2 und 3 werden Preisgelder in folgender Höhe ausgelobt:

      1. Preis 60 000 EUR netto

      2. Preis 30 000 EUR netto

      3. Preis 15 000 EUR netto

      Darüber hinaus werden zwei Anerkennungen zu je 10 000 EUR netto ausgelobt.

      Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten. Voraussetzung für den Erhalt des Preisgeldes / der Anerkennung ist die fristgerechte Abgabe einer bewertbaren Arbeit.

      Sofern mit Preisen bzw. Anerkennungen ausgezeichnete Wettbewerbsteilnehmer Mehrwertsteuer abführen, wird diese ihnen zusätzlich vergütet.

       

      IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
      IV.3.3)Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
      IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
      IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
      Hartmut Rüdiger, Braunschweig, Architekt
      Prof. Dörte Gatermann, Köln, Architektin
      Prof. Johannes Kister, Architekt
      Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister Stadt Osnabrück, Architekt
      Gert Leissing, Leiter Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL)
      Cristina v. Pozniak-Bierschenk, Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland
      Dr. Thomas Veen, Präsident Landgericht Osnabrück
      Axel Eichmeyer, Vizepräsident Amtsgericht Osnabrück
      Meik Portmann, Leiter der JVA Lingen

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.3)Zusätzliche Angaben:

       

      1/ Bewerbungsunterlagen und Teilnahmeantrag

      Für Bewerbungen ist das Formular „Teilnahmeantrag“ zu verwenden. Das Formular und weitere Bewerbungsunterlagen sind zum Download erhältlich unter MTZwX2xhW1xfOm1cJ2lfKGhjX15fbG1bXWJtX2goXl8=, Suchbegriff: 18E106003 Wettbewerb.

      2/ Die Eignungskriterien für das Verhandlungsverfahren sind

      a. wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)

      — Mindestjahresumsatz: 800.000€ netto.

      — Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 3 Mio. Euro für Personenschäden und über 3 Mio. Euro für Sachschäden.

      b. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§46 VGV)

      — Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 75 Abs. 1 VgV).

      — Anzahl technischer Fachkräfte: 10.

      — Der Auslober erwartet in der Umsetzung eine Projektleitung, die eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung auf dem Feld der ausgelobten Leistungen aufweist.

      c. Erzielter Preis im vorangegangenen, hier beschriebenen Wettbewerb nach RPW

      Jungen oder kleineren Bürogemeinschaften steht die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft offen.

       

      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer Niedersachsen
      Auf der Hude 2
      Lüneburg
      21339
      Deutschland
      Telefon: +49 4131/15-1334
      VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
      VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

       

      Eine Rüge ist unverzüglich nach Kenntnis des Umstands, der gerügt werden soll, einzureichen. Weitere Fristen nach GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) bleiben unberührt.

      Einsprüche gegen die vom Preisgericht beschlossene Rangfolge sind nicht möglich.

       

      VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      Staatliches Baumanagement Osnabrück-Emsland
      Schloß
      Bad Iburg
      49186
      Deutschland
      E-Mail: 
      MjE1Z1ZjWFJTVjFkUx5gVh9fWlZVVmNkUlRZZFZfH1VW
      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      07/02/2018
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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 08.02.2018
Ergebnis veröffentlicht 19.09.2018
Zuletzt aktualisiert 08.11.2019
Wettbewerbs-ID 3-291946
Seitenaufrufe 2495





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