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ein 1. Preis: Perspektivische Darstellung, © Anna Furian / Carola Handrianz Diashow Perspektivische Darstellung, © Anna Furian / Carola Handrianz

  • 10/2017
  • Ergebnis
  • (ID 3-293866)

Johannes-Göderitz-Preis 2017 - Zwischen Cottbuser Altstadt und dem Ostsee Städtebaulicher Entwurf zum Quartier Sandow

Studentischer städtebaulicher Ideenwettbewerb
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  • ein 1. Preis

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    • Perspektivische Darstellung Studenten der Architektur
      Carola Handrianz, Dresden (DE)

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      Anna Furian, Dresden (DE)

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    • Perspektivische Darstellung Studenten der Architektur
      Carla Kern, Braunschweig (DE)

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      Florian Trau, Braunschweig (DE)

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    • Perspektivische Darstellung Studenten der Architektur
      Patrick Freudenberg, Darmstadt (DE)

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  • ein 2. Preis

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    • Perspektivische Darstellung Studenten der Architektur
      Charlotte Knorr, Darmstadt (DE)

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      Tobias Wowra, Darmstadt (DE)

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  • Anerkennung

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    • Studenten der Architektur
      Jason Chan, Darmstadt (DE)

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      Felix Hinz, Darmstadt (DE)

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 20.10.2017 Entscheidung
    Verfahren Studentischer städtebaulicher Ideenwettbewerb
    Berufsgruppen Architekten, Stadtplaner
    Teilnehmer Tatsächliche Teilnehmer: 16
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Art der Leistung Stadt-/ Gebietsplanung
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 3.000 EUR
    Auslober/Bauherr Johannes-Göderitz-Stiftung, Braunschweig (DE), Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Cottbus (DE)
    Preisrichter Prof. Irene Lohaus, Prof. Dr. Angela Million, Wolfgang Wiechers , Marietta Tzschoppe, Egbert Thiele
    Aufgabe
    Für den Strategieraum besteht die Aufgabe zur Entwicklung einer Planungsstrategie für den gesamten Betrachtungsraum zwischen der Cottbuser Altstadt und dem Ostsee. Aufbauend auf bestehenden Konzepten gilt es Entwicklungskorridore aufzuzeigen und Transformationsstrategien anzudenken. Die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Nutzbarmachung der Potentiale des Ostsees für die Stadt Cottbus unter den Rahmenbedingungen der begrenzten finanziellen Ressourcen, der Distanz zwischen Stadt und See sowie der trennenden Elemente dazwischen ist elementar.

    In der oben skizzierten Entwicklung ist der Stadtteil Sandow ein spezifischer Trittstein zwischen der Altstadt und dem Ostsee. Hauptfrage auf der Ebene des Stadtteils ist wie die Entwicklung des Ostsees für die Stadtteilentwicklung Sandows relevant werden kann? Daraus ableiten lassen sich konkrete Fragen nach den Zukunftschancen und den Entwicklungsoptionen des Quartiers.
    Gefragt sind planerische und strategische Mittel zur Verbesserung der räumlichen, infrastrukturellen und sozialen Vernetzung mit dem Umfeld.
    Vor dem Hintergrund der räumlich heterogenen Situation als auch der historischen Genese des Quartiers sind Vorstellungen der räumlichen Gliederung, der Dichte und des Nutzungsspektrums zu entwickeln. Gefragt sind konkrete räumliche Qualitäten um den Stadtteil für die unterschiedlichen Bewohnergruppen attraktiv zu gestalten. Notwendig ist die Auseinandersetzung mit geeigneten und zeitgemäßen Typologien und Strategien für eine Quartiersentwicklung im 21. Jahrhundert.
    Vor dem Hintergrund des Kontexts ist eine robuste und klar ablesbare städtebauliche Konzep- tion zu entwickeln. Diese soll in zeitlich gestaffelten Realisierungsabschnitten umgesetzt werden können, so dass sie auf sich ändernde Rahmenbedingungen flexibel reagieren kann. Die Darstellung einer stufenweisen Entwicklung (Phasenbildung) soll in sich schlüssige und abgeschlossene Einheiten beinhalten.

    Im Vertiefungsbereich liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf der Ausbildung einer räumlichen Mitte, welche funktional als auch stadträumlich interpretiert werden will. Es gilt ein Stadtteil- zentrum zu entwerfen, welches den Anforderungen des gesamten Quartiers gerecht wird und die Grundlage der Weiterentwicklung zu einem insgesamt attraktivem Stadtteil darstellt. Entscheidend hierbei sind die Rauminterpretation im Kontext der „sozialistischen Stadt“ und die Frage nach dem Grad der Urbanität.
    Ein Fokus bei der Planung liegt auf der Frage nach der Ausbildung prägender städtebaulicher Strukturen, der Auswahl angemessener Typologien sowie der Konzeption und Ausformulierung der öffentlichen Räume als Begegnungs- und Erholungsorte. Ein wichtiger Teilaspekt dabei ist die als auch funktionale Adressbildung in der Quartiersmitte.
    Leistungsumfang
    - für den strategischen Raum zwischen Ostsee und dem zentrumsnahen Ortsteil Sandow ist eine schlüssige Konzeption mit Darstellung der Entwurfs- und Transformationsstrategien zu entwickeln
    - der urbane Siedlungskörper von Sandow ist unter Beachtung seiner heterogenen Quartiersmitte und der Quartiersbereiche sowie unter Einbeziehung seiner Ränder, der Nähe zur Innenstadt und zur Spree überzeugend weiter zu entwickeln bzw. neu auszurichten
    - die städtebaulichen Räume im Vertiefungsbereich sind detailliert zu klären und überzeugend zu interpretieren
    Projektadresse DE-03042 Cottbus
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