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Diashow © ARGE giuliani.hönger architekten / Caretta+Weidmann Generalplaner

  • CH-8048 Zürich, CH-8001 Zürich
  • 10/2019
  • Ergebnis
  • (ID 3-319450)

Erweiterung Bahnhof Zürich Stadelhofen (CH)

Nichtoffener Wettbewerb
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    Entscheidung 04.10.2019 Entscheidung
    Preisverleihung : 11/2019
    Verfahren Nichtoffener Wettbewerb
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: max. 8
    Tatsächliche Teilnehmer: 8
    Gebäudetyp Verkehr
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Objektplanung Freianlagen / Objektplanung Verkehrsanlagen / Objektplanung Ingenieurbauwerke / Tragwerksplanung / Lichtplanung / Technische Ausrüstung / Bodenmechanik, Erd-/ Grundbau
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 400.000 CHF zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr SBB Bauprojekte Region Ost, Zürich (CH)
    Betreuer KEEAS Raumkonzepte, Zürich (CH)
    Preisrichter Prof. Wiel Arets, Lisa Ehrensperger [Vorsitz], Katrin Gügler, Prof. Aurelio Muttoni , Roger Strub, Roland Meier, Andreas Brunner, Alexander Binder, Philipp Mader, Andreas Steiger
    Aufgabe
    Der Bahnhof Zürich Stadelhofen ist Teil der zweigleisigen Stammlinie der S-Bahn Zürich. Während die Bahnhöfe Zürich Hardbrücke und Zürich Museumstrasse viergleisig ausgebaut sind, weist der Bahnhof Zürich Stadelhofen heute nur drei Gleise aus. Zudem ist die sich anschliessende Strecke in Richtung Tiefenbrunnen mit dem Riesbachtunnel nur eingleisig ausgebaut. Damit stellt der Bahnhof Zürich Stadelhofen einen massgebenden Engpass im Zürcher S-Bahn-Netz dar. Heute verkehren im Bahnhof Zürich Stadelhofen bereits 770 Züge täglich. Mit den ab 2019 vorgesehenen Angebotsverbesserungen in der S-Bahn Zürich wird seine definitive Kapazitätsgrenze erreicht. Die Prognosen gehen davon aus, dass die Passagierzahlen in Zürich Stadelhofen von heute ca. 80'000 Reisenden pro Tag bis zum Jahr 2050 auf ca.130'000 steigen werden. In den Planungen des Bundes zum Ausbauschritt 2030/35 ist daher die Erhöhung der Kapazitäten des Bahnhofs Stadelhofen ein wichtiges Ziel als Grundlage für die Entwicklung sowohl der S-Bahn Zürich als auch des Bahnhofs Stadelhofen selbst. Mit der Erweiterung des Bahnhofs Stadelhofen um ein viertes Gleis soll dieses Ziel erreicht werden.

    Das zusätzliche 4. Gleis in gegenüber den heutigen Anlagen abgesetzter Tieflage bedingt weitere Ausbauten des Bahnhofs Zürich Stadelhofen; insbesondere die Verbindungen mit der bestehenden Ladenpassage, die Verbreiterung des Mittelperrons (Gleise 2/3) und die Verbesserung der stadtseitigen Zugänge. Gleichzeitig muss die gesamte Haustechnik des Bahnhofs erneuert und den heutigen Bedürfnissen angepasst sowie die Versorgung und der Warenumschlag neu organisiert und verbessert werden.

    Der Bahnhof Zürich Stadelhofen ist ein für die Stadt Zürich bedeutender Identifikations- und Umsteigepunkt. Der Bahnhof ist der Kopf der Gesamtanlage Stadelhoferplatz und liegt an der Hangkante zur Hohen Promenade mit der Villa Hohenbühl und ihrem bekannten historischen Garten. Ferner machen ihn auch die direkte Erreichbarkeit von See und historischer Altstadt zu einem wichtigen Verkehrs-, Treff- und Orientierungspunkt. Dazu trägt nicht zuletzt das Zusammenspiel zwischen dem historisch bedeutenden Aufnahmegebäude aus dem 19. Jahrhundert, den zwischen 1986 und 1990 neu erstellten Publikumsanlagen samt Ladenpassage und dem städtebaulich bedeutenden Stadelhoferplatz bei.

    Der Charakter von Bahnhöfen hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Um den Bahnhof Zürich Stadelhofen an diesen Wandel der Zeit anzupassen, müssen sowohl die Ladenpassage, die verschiedenen Zugänge zur Stadt als auch das Aufnahmegebäude neu betrachtet und im Stadtgefüge neu interpretiert werden. Das Aufnahmegebäude ist Ausgangspunkt für viele Sehenswürdigkeiten und Erlebnismöglichkeiten wie die Oper, das Bellevue mit Zugang zum See, das Ober- und Niederdorf als auch das Kunstmuseum und das Hochschulquartier.

    Die SBB sucht mit dem Wettbewerb ein Projekt und gleichzeitig ein Planerteam aus Architekten, Ingenieuren Tragwerksplanung, Ingenieuren Grund- / Spezialtiefbau, Ingenieuren Gebäudetechnik HLKKSE-GA, Landschaftsarchitekten und Lichtplanern, welches die komplexe Aufgabenstellung zum Ausbau des Bahnhofs Zürich Stadelhofen lösen soll. Das Planerteam soll eine städtebaulich und architektonisch hochwertige, technisch umsetzbare und wirtschaftliche Gesamtlösung erarbeiten, welche den Anforderungen an den öffentlichen Verkehr gerecht wird. Da sich die Rahmenbedingungen für dieses Vorhaben in den nächsten Jahren ständig weiterentwickeln und konkretisieren werden, wird im Rahmen des Wettbewerbs erwartet, dass die vorgeschlagenen Lösungen Spielräume für Anpassungen ermöglichen. Ein eingespieltes Team aus Architekten, Ingenieuren und weiteren Fachplanern ist unabdingbare Voraussetzung für die Erarbeitung sowohl architektonischer als auch ingenieurbautechnischer Lösungen und deren Zusammenspiel. Ferner sind Erfahrungen im Umgang mit hochwertigen, historisch bedeutenden Bauten und Landschaftselementen, einem stadträumlich gewachsenen Umfeld und komplexer Infrastruktur erforderlich. Das Planerteam soll die SBB zudem im weiteren Planungs- und Umsetzungsprozess entsprechend den Anforderungen fach- und sachkundig unterstützen.

    Die Leistungen für den Folgeauftrag umfassen alle Phasen vom Vorprojekt bis zur Realisierung und Inbetriebnahme.
    Adresse des Bauherren CH-8048 Zürich
    Projektadresse Stadelhoferstrasse 8
    CH-8001 Zürich
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    • 30.10.2018|Projekt-ID 154704|Meldungsnummer 964747|Wettbewerbe

      Wettbewerb

      Publikationsdatum Simap: 30.10.2018

      1. Auftraggeber
      1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers

      Bedarfsstelle/Vergabestelle: SBB Bauprojekte Region Ost
      Beschaffungsstelle/Organisator: Infrastruktur Projekte, Multiprojekte, Zürich Stadelhofen,  zu Hdn. von Alexander Binder, Vulkanplatz 11,  8048  Zürich,  Schweiz,  E-Mail:  MjE0U15XalNgVldkIFRbYFZXZDJlVFQgVVo=

      1.2 Teilnahmeanträge sind an folgende Adresse zu schicken

      Schweizerische Bundesbahnen SBB
      Einkauf Infrastruktur, Bauprojekte, Region Ost,  zu Hdn. von Antun Balog / 1B, Vulkanplatz 11 / Postfach,  8048  Zürich,  Schweiz,  E-Mail:  MTVcaW9waSldXGdqYjtuXV0pXmM=

      1.3 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen

      15.11.2018

      Bemerkungen: Fragen zur Präqualifikation sind schriftlich über das Forum auf www.simap.ch einzureichen. Die Beantwortung der Fragen (ohne Nennung des Fragestellers) wird allen Anbietern ab 27.11.2018 auf www.simap.ch zur Verfügung gestellt. Es werden keine telefonischen oder mündlichen Auskünfte erteilt.

      Die Termine für die Fragenstellung für die Phase Wettbewerb werden den selektionierten Anbietern nach der Präqualifikation bekanntgegeben.

      1.4 Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmeanträge

      Datum: 11.12.2018

      Spezifische Fristen und Formvorschriften :   Massgebend ist der Poststempel (Firmenfrankaturen gelten nicht als Poststempel) oder Strichcode-Beleg einer schweizerischen Poststelle bzw. bei ausländischen Anbietenden der Empfangsbeleg einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung. Bei der Übergabe der Bewerbungsunterlagen an eine diplomatische oder konsularische Vertretung der Schweiz im Ausland ist die Anbieterin verpflichtet, die Empfangsbestätigung der entsprechenden Vertretung spätestens bis zum Abgabetermin der Bewerbungsunterlagen per Email (MjE4T1xiY1wcUE9aXVUuYVBQHFFW) der SBB AG zu melden. 

      Bewerbungsunterlagen können nicht persönlich überbracht werden, respektive werden nicht vor Ort entgegengenommen.

      Auf dem Kuvert ist folgende Angabe zu notieren:
      „NICHT ÖFFNEN / Präqualifikation ZSTH"

       

      1.5 Typ des Wettbewerbs

      Projektwettbewerb

      1.6 Art des Auftraggebers

      Bund (Dezentrale Bundesverwaltung - öffentlich rechtliche Organisationen)

      1.7 Verfahrensart

      Selektives Verfahren 

      1.8 Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag

      Nein 

      2. Wettbewerbsobjekt
      2.1 Art der Wettbewerbsleistung

      Andere

      2.2 Projekttitel des Wettbewerbes

      Projektwettbewerb Erweiterung Bahnhof Zürich Stadelhofen

      2.3 Aktenzeichen / Projektnummer

      1149876

      2.4 Gemeinschaftsvokabular

      CPV:   71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

      2.5 Projektbeschrieb

      Der Bahnhof Zürich Stadelhofen ist Teil der zweigleisigen Stammlinie der S-Bahn Zürich. Während die Bahnhöfe Zürich Hardbrücke und Zürich Museumstrasse viergleisig ausgebaut sind, weist der Bahnhof Zürich Stadelhofen heute nur drei Gleise aus. Zudem ist die sich anschliessende Strecke in Richtung Tiefenbrunnen mit dem Riesbachtunnel nur eingleisig ausgebaut. Damit stellt der Bahnhof Zürich Stadelhofen einen massgebenden Engpass im Zürcher S-Bahn-Netz dar. Heute verkehren im Bahnhof Zürich Stadelhofen bereits 770 Züge täglich. Mit den ab 2019 vorgesehenen Angebotsverbesserungen in der S-Bahn Zürich wird seine definitive Kapazitätsgrenze erreicht. Die Prognosen gehen davon aus, dass die Passagierzahlen in Zürich Stadelhofen von heute ca. 80'000 Reisenden pro Tag bis zum Jahr 2050 auf ca.130'000 steigen werden. In den Planungen des Bundes zum Ausbauschritt 2030/35 ist daher die Erhöhung der Kapazitäten des Bahnhofs Stadelhofen ein wichtiges Ziel als Grundlage für die Entwicklung sowohl der S-Bahn Zürich als auch des Bahnhofs Stadelhofen selbst. Mit der Erweiterung des Bahnhofs Stadelhofen um ein viertes Gleis soll dieses Ziel erreicht werden.

      Das zusätzliche 4. Gleis in gegenüber den heutigen Anlagen abgesetzter Tieflage bedingt weitere Ausbauten des Bahnhofs Zürich Stadelhofen; insbesondere die Verbindungen mit der bestehenden Ladenpassage, die Verbreiterung des Mittelperrons (Gleise 2/3) und die Verbesserung der stadtseitigen Zugänge. Gleichzeitig muss die gesamte Haustechnik des Bahnhofs erneuert und den heutigen Bedürfnissen angepasst sowie die Versorgung und der Warenumschlag neu organisiert und verbessert werden.

      Der Bahnhof Zürich Stadelhofen ist ein für die Stadt Zürich bedeutender Identifikations- und Umsteigepunkt. Der Bahnhof ist der Kopf der Gesamtanlage Stadelhoferplatz und liegt an der Hangkante zur Hohen Promenade mit der Villa Hohenbühl und ihrem bekannten historischen Garten. Ferner machen ihn auch die direkte Erreichbarkeit von See und historischer Altstadt zu einem wichtigen Verkehrs-, Treff- und Orientierungspunkt. Dazu trägt nicht zuletzt das Zusammenspiel zwischen dem historisch bedeutenden Aufnahmegebäude aus dem 19. Jahrhundert, den zwischen 1986 und 1990 neu erstellten Publikumsanlagen samt Ladenpassage und dem städtebaulich bedeutenden Stadelhoferplatz bei. 

      Der Charakter von Bahnhöfen hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Um den Bahnhof Zürich Stadelhofen an diesen Wandel der Zeit anzupassen, müssen sowohl die Ladenpassage, die verschiedenen Zugänge zur Stadt als auch das Aufnahmegebäude neu betrachtet und im Stadtgefüge neu interpretiert werden. Das Aufnahmegebäude ist Ausgangspunkt für viele Sehenswürdigkeiten und Erlebnismöglichkeiten wie die Oper, das Bellevue mit Zugang zum See, das Ober- und Niederdorf als auch das Kunstmuseum und das Hochschulquartier.

      Die SBB sucht mit dem Wettbewerb ein Projekt und gleichzeitig ein Planerteam aus Architekten, Ingenieuren Tragwerksplanung, Ingenieuren Grund- / Spezialtiefbau, Ingenieuren Gebäudetechnik HLKKSE-GA, Landschaftsarchitekten und Lichtplanern, welches die komplexe Aufgabenstellung zum Ausbau des Bahnhofs Zürich Stadelhofen lösen soll. Das Planerteam soll eine städtebaulich und architektonisch hochwertige, technisch umsetzbare und wirtschaftliche Gesamtlösung erarbeiten, welche den Anforderungen an den öffentlichen Verkehr gerecht wird. Da sich die Rahmenbedingungen für dieses Vorhaben in den nächsten Jahren ständig weiterentwickeln und konkretisieren werden, wird im Rahmen des Wettbewerbs erwartet, dass die vorgeschlagenen Lösungen Spielräume für Anpassungen ermöglichen. Ein eingespieltes Team aus Architekten, Ingenieuren und weiteren Fachplanern ist unabdingbare Voraussetzung für die Erarbeitung sowohl architektonischer als auch ingenieurbautechnischer Lösungen und deren Zusammenspiel. Ferner sind Erfahrungen im Umgang mit hochwertigen, historisch bedeutenden Bauten und Landschaftselementen, einem stadträumlich gewachsenen Umfeld und komplexer Infrastruktur erforderlich. Das Planerteam soll die SBB zudem im weiteren Planungs- und Umsetzungsprozess entsprechend den Anforderungen fach- und sachkundig unterstützen. 

      Die Leistungen für den Folgeauftrag umfassen alle Phasen vom Vorprojekt bis zur Realisierung und Inbetriebnahme.

      2.6 Realisierungsort

      Stadt Zürich

      2.7 Aufteilung in Lose?

      Nein

      2.8 Werden Varianten zugelassen?

      Nein

      2.9 Werden Teilangebote zugelassen?

      Nein

      2.10 Realisierungstermin

      Beginn 03.01.2020 und Ende 31.12.2035
      Bemerkungen: Der Endtermin ist rein informativ und kann ändern.

      3. Bedingungen
      3.1 Generelle Teilnahmebedingungen

      Gemäss Wettbewerbsunterlagen.
      Keine Sicherheiten für die Teilnahme und für das Angebot.

      3.2 Kautionen / Sicherheiten

      Keine Sicherheiten für die Teilnahme und für das Angebot.

      3.3 Zahlungsbedingungen

      Gemäss beiliegendem Vertragsentwurf

      3.4 Einzubeziehende Kosten

      Keine Kosten für die Wettbewerbsunterlagen

      3.5 Projektgemeinschaften

      Zugelassen.
      Die Mitglieder der Anbieter (exkl. Subplaner) bilden in der Regel eine einfache Gesellschaft und haben die Federführung einer Firma zu übertragen. Diese einfache Gesellschaft hat eine eigene MWST-Nr. bei der eidgenössischen MWST-Verwaltung zu beantragen. Sie haften solidarisch. Mitglieder des Anbieters dürfen nach Eingabe der Bewerbung bis zum Vertragsende nicht ohne triftige Gründe und schriftlicher Zustimmung der SBB ausgewechselt werden.

      Jeder Anbieter muss zwingend folgende Fachbereiche aufweisen:
      - Architektur / Städtebau
      - Tragwerksplanung
      - Grund- / Spezialtiefbau
      - Gebäudetechnik HLKKSE – GA
      - Landschaftsarchitektur
      - Lichtplanung

      Die Leistungen für den Fachbereich Lichtplanung können entweder durch ein Mitglied des Anbieters oder durch einen Subplaner des Anbieters erbracht werden.

      Die Federführung des Anbieters liegt während des Wettbewerbs beim Architekten. Für die Folgephasen ist die Federführung durch den Anbieter zu definieren. Jeder Anbieter kann sich allein oder in einem Team mit anderen Firmen bewerben. Mehrfachteilnahmen von einzelnen Anbieter-Mitgliedern (inkl. Subplaner) sind in keinem Fall zulässig. Die Teilnahmebedingungen sind während des gesamten Verfahrens einzuhalten.

      Alle Teammitglieder haben ihren Geschäftssitz in der Schweiz oder in einem Vertragsstaat des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen.

      3.6 Subunternehmer

      Zugelassen gemäss Ziffer 3.5. 
      Weitere Angaben aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien.

      3.7 Eignungskriterien

      aufgrund der nachstehenden Kriterien:
      EK1, Gesamtgewichtung 40%
      Hinreichende Erfahrung, gestalterische Kompetenz und hinreichendes Fachwissen des Anbieters sowie ausreichende Leistungsfähigkeit in der Projektierung und Realisierung in den nachfolgenden Fachbereichen
      1 Architektur / Städtebau, Gewichtung 10%
      2 Tragwerksplanung, Gewichtung 10%
      3 Grund- / Spezialtiefbau, Gewichtung 7%
      4 Gebäudetechnik HLKKSE-GA, Gewichtung 7%
      5 Landschaftsarchitektur, Gewichtung 6%

      EK2, Gesamtgewichtung 40%
      Genügende Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Schlüsselpersonen in der Projektierung und Realisierung

      Als Schlüsselperson gelten:
      0 Gesamtleiter, Gewichtung 12%
      1 Fachplaner Architektur / Städtebau, Gewichtung 10%
      2 Fachplaner Tragwerksplanung, Gewichtung 6%
      3 Fachplaner Grund-/Spezialtiefbau, Gewichtung 6%
      4 Fachplaner Gebäudetechnik HLKKSE-GA, Gewichtung 6%

      EK3, Gesamtgewichtung 20%
      Gewährleistung einer effizienten Organisation des Anbieters in den Phasen Projektierung und Realisierung

      3.8 Geforderte Nachweise

      aufgrund der nachstehenden Nachweise:
      Nachweise zu EK1
      N1.x0 Kapazitätsnachweis
      Vollzeitäquivalenten total, mit und ohne Hochschulabschluss, pro Fachbereich

      N1.x1 / N1.x2 Referenzprojekte Fachbereiche

      Referenzen zu ausgeführten oder in Ausführung befindlichen Projekten, die in den letzten 15 Jahren durch den Anbieter bearbeitet worden sind. Hierbei sind folgende Punkte zu beachten:

      - Es sind mindestens 1, maximal 2 Referenzen pro Fachbereich vorzulegen. Die Referenzen können für die einzelnen Fachbereiche identisch sein. Sollten mehr als zwei Referenzprojekte angegeben werden, werden nur die im Bewerbungsformular unter den ersten zwei Projektreferenzen benannten Projekte bewertet.

      - Für die Fachbereiche Tragwerksplanung sowie Grund-/Spezialtiefbau muss mindestens eine Referenz aus dem Eisenbahninfrastrukturbau stammen.

      - Der Nachweis der fachtechnischen Erfahrung in der Projektierung und Realisierung ist pro Fachbereich zu erbringen. Die Bearbeitung der Phasen Projektierung und Realisierung kann durch die zwei Referenzen gemeinsam abgedeckt werden, das heisst, die einzelnen Projektphasen können in unterschiedlichen Projekten bearbeitet worden sein.

      - Die Referenzen müssen vergleichbar mit der gestellten Aufgabe bezüglich Art und Umfang, Komplexität, Baukosten und Umgang mit Bestandsstrukturen und Denkmalschutzobjekten sein.

      x = 1 bis 5, entsprechend Fachbereich

      Nachweise zu EK2
      N2.y0 Schlüsselperson

      Angaben für alle Schlüsselpersonen zu
      - Art und Umfang der Ausbildung
      - Kompetenz bzw. Berufserfahrung in den massgebenden Disziplinen
      - Sprachkenntnisse Deutsch
      - detaillierte Dokumentation (CV)

      N2.y1 / N2.y2 Referenzprojekte Schlüsselperson

      Referenzen zu ausgeführten oder in Ausführung befindlichen Projekten, die in den letzten 15 Jahren durch die Schlüsselpersonen bearbeitet worden sind. Hierbei sind folgende Punkte zu beachten:

      - Es sind mindestens 1, maximal 2 Referenzen pro Schlüsselperson vorzulegen. Sollten mehr als zwei Referenzprojekte angegeben werden, werden nur die im Bewerbungsformular unter den ersten zwei Projektreferenzen benannten Projekte bewertet.

      - Für die Schlüsselpersonen Gesamtleiter, Fachplaner Tragwerksplanung und Fachplaner Grund-/Spezialtiefbau muss mindestens eine Referenz aus dem Eisenbahninfrastrukturbau stammen.

      - Der Nachweis der fachtechnischen Erfahrung in der Projektierung und Realisierung ist pro Schlüsselperson zu erbringen. Die Bearbeitung der Phasen Projektierung und Realisierung kann durch die zwei Referenzen gemeinsam abgedeckt werden, das heisst, die einzelnen Projektphasen können in unterschiedlichen Projekten bearbeitet worden sein.

      y = 0 bis 4, entsprechend Schlüsselperson

      Nachweis zu EK3
      N3 Organigramme

      Organigramm und detaillierte Erläuterungen einer effizienten Projektorganisation für die Phasen
      - Projektierung
      - Realisierung 

      Die Organigramme müssen die Zusammenarbeit und Verantwortlichkeit der Fachbereiche und der Schlüsselpersonen innerhalb des Anbieters mit der SBB sowie den übrigen Projektbeteiligten während der Phasen Projektierung und Realisierung aufzeigen.

      Im Übrigen wird auf Ziff. 3.5 des Programms Phase Präqualifikation (B.02) verwiesen.

      3.9 Entscheidkriterien

      aufgrund der nachfolgenden Angaben:

      Beurteilungskriterien:
      BK1: Städtebau, Architektur, Freiraumplanung und Denkmalpflege, Gewichtung 40%
      BK2: Funktionalität, Gewichtung 25%
      BK3: Wirtschaftlichkeit, Gewichtung 20%
      BK4: Honorar, Gewichtung 15%

      3.10 Bedingungen für den Erhalt der Teilnahmeunterlagen

      Kosten: Keine 
      Zahlungsbedingungen: Keine

      3.11 Anzahl max. zugelassener Teilnehmer

      8

      Bemerkungen: Gestützt auf die oben aufgeführten Eignungskriterien werden vom Preisgericht maximal acht Anbieter für die Teilnahme am Projektwettbewerb selektioniert.

      3.12 Vorgesehener Termin für die Bestimmung der ausgewählten Teilnehmer

      28.02.2019

      3.13 Vorgesehene Frist für die Einreichung des Angebotes

      28.06.2019

      3.14 Sprachen für Teilnahmeanträge

      Deutsch

      3.15 Gültigkeit des Angebotes

      9 Monate ab Schlusstermin für den Eingang der Angebote

      3.16 Bezugsquelle für Teilnahmeunterlagen zur Präqualifikation

      unter www.simap.ch
      Sprache der Teilnahmeunterlagen: Deutsch

      4. Andere Informationen
      4.1 Namen der Mitglieder und der Ersatzleute der Jury sowie allfälliger Experten

      Fachpreisrichter unabhängig (5 Stimmen)
      - Lisa Ehrensperger, Dipl. Architektin ETH BSA (Vorsitz)
      - Prof. Ir. Wiel Arets, Architekt (Ersatz Vorsitz)
      - Prof. Dr. Aurelio Muttoni, Dipl. Bauing. ETH
      - Katrin Gügler, Dipl. Architektin ETH, Direktorin Amt für Städtebau, Zürich
      - Roger Strub, Stv. Kant. Denkmalpfleger Kanton Zürich

      Ersatz Fachpreisrichter unabhängig
      - Prof.In Barbara Holzer, Dipl. Architektin ETH (Ersatz unabhängige Fachpreisrichterin exkl. Ingenieur)
      - Dr. Miguel Fernández Ruiz, Bauingenieur UPM

      Fachpreisrichter SBB (1 Stimme)
      - Roland Meier, Architekt HTL, SBB Infrastruktur, Projektleiter Architektur

      Sachpreisrichter SBB (4 Stimmen)
      - Andreas Brunner, SBB Infrastruktur, Leiter Projekte, Mitglied GL Infrastruktur
      - Alexander Binder, SBB Infrastruktur, Projektleiter Abschnitt 1
      - Phillip Mader, SBB Infrastruktur, Bestellervertreter
      - Andreas Steiger, SBB Immobilien Development

      Ersatz Fach- und Sachpreisrichter SBB
      - Stefan Frehner, Architekt HTL, SBB Infrastruktur, Projektleiter Architektur

      Experten ohne Stimmrecht
      Die folgenden Fachexperten und Vertreter werden beratend hinzugezogen. Sie nehmen themenbezogen an den Beurteilungen teil, besitzen jedoch kein Stimmrecht.
      - Daniel Tschudy, Direktor Consulting Bartenbach (Lichtplanung)
      - Stefan Rotzler, Landschaftsarchitekt BSLA 
      - Rudolf Vogt, Dipl. Bauingenieur ETH SIA, ACS Partner AG
      - Christian Sohm, Haerter & Partner AG (HLKS)
      - Kurt Anderegg, Anderegg Ingenieure AG (Baukosten / Honorare)
      - Andreas Meyer, Meyer Partner Architekten (Baukosten / Honorare)
      - Giovanni Menghini, SBB Denkmalpflege
      - Manuela Koller, SBB Immobilien Development
      - Antun Balog, SBB Infrastruktur Beschaffung 
      - Michel Clerc, SBB Konzern Rechtsdienst 
      - Sabine Friedrich und Seraina Schwizer, KEEAS AG, Begleitung Projektwettbewerb

      Die folgenden Experten unterstützen vor allem in der Vorprüfung und nehmen nur punktuell oder nicht an den Sitzungen des Preisgerichts teil. Sie besitzen kein Stimmrecht.
      - Patrik Bischof, SBB Infrastruktur Architektur (Bahnzugang)
      - Mathias Rutz, SBB Infrastruktur Ingenieurbau
      - Roberto Compagnino, SBB Infrastruktur Technische Anlagen Elektro
      - Mario Nikolic, SBB Infrastruktur Technische Anlagen HLKS
      - Svavar Sigthorsson, SBB Infrastruktur Anlagen und Technologie
      - Harry Wurster, Drees & Sommer Schweiz AG
      - Annette Schmitt, SBB Immobilien Bewirtschaftung 
      - Annett Fack, SBB Immobilien Logistik
      - Lukas Knörr, kantonale Denkmalpflege Zürich 
      - Claudia Neun, Stadt Zürich Amt für Städtebau
      - Barbara Burger, Stadt Zürich Tiefbauamt
      - Karl Stammnitz, Grün Stadt Zürich Freiraumberatung
      - Silvia Steeb, Grün Stadt Zürich Gartendenkmalpflege

      Bei Bedarf können weitere Experten hinzugezogen werden.

      4.2 Ist der Entscheid der Jury verbindlich?

      Ja

      4.3 Gesamtpreissumme

      Die gesamte Preissumme für den Wettbewerb beträgt CHF 400’000.- exkl. MwSt. Hiervon erhält jedes selektionierte Team, das ein vollständiges, anonymes und termingerechtes Angebot einreicht, eine feste Entschädigung von CHF 25'000.- exkl. MwSt. Das übrige Preisgeld steht dem Preisgericht für die Erteilung von Preisen zu Verfügung. Das Preisgericht legt Anzahl und Höhe der Preisgelder fest. Es ist vorgesehen, die ganze Summe auszubezahlen. Für allfällige Ankäufe steht höchstens ein Fünftel der Preissumme zur Verfügung.

      4.4 Besteht ein Anspruch auf feste Entschädigung?

      Ja
      Betrag: 25'000.00

      4.5 Anonymität

      Die Anbieter haben während des Projektwettbewerbs für die Wahrung der Anonymität zu sorgen. Dies gilt insbesondere für die elektronischen Daten (versteckte Hinweise zum Verfasser) sowie die Abgabe der Unterlagen.
      Weitere Kriterien aufgrund der in den Unterlagen genannten Bestimmungen.

      4.6 Art und Umfang der gemäss Wettbewerbsprogramm zu vergebenden weiteren planerischen Aufträge oder Zuschläge

      Die SBB sucht mit dem Wettbewerb ein Projekt und einen Anbieter für die Projektierung und Umsetzung des Bauvorhabens. Es ist vorgesehen, den Zuschlag (Folgeauftrag) in Anwendung von Art. 51 VöB an den Anbieter des vom Preisgericht empfohlenen Siegerprojekts zu erteilen.
      Der beabsichtigte Zuschlag (Folgeauftrag) beinhaltet die Leistungen gemäss beiliegendem Dokument «B.01 Projekt-/ Aufgabenbeschrieb» und wird gestützt auf Art. 13 Abs. 1 lit. l VöB freihändig erfolgen.

      4.7 Voraussetzungen für nicht dem WTO-Abkommen angehörige Länder

      Keine.
      Im Weiteren gelten die Bestimmungen gemäss Ziffer 3.5.

      4.8 Besondere Bedingungen des Wettbewerbsverfahrens

      Teilnahmebedingung Projektwettbewerb
      Teilnahmeberechtigt am Projektwettbewerb sind die im Rahmen des Präqualifikationsverfahrens durch das Preisgericht ausgewählten Anbieter.

      Nicht-Zugelassene, Vorbefassung und Interessenskonflikt
      Das Dokument «B.04 Beschrieb Vorbefassung» gibt Auskunft zu nicht-zugelassenen und vorbefassten Firmen.

      Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Fachleute die gemäss Ordnung SIA 142, Artikel 12.2 eine nicht zulässige Verbindung zu einem Mitglied des Preisgerichts haben. 
      Gemäss Art. 21 VöB (Vorbefassung) schliesst die Auftraggeberin Anbieter und Anbieterinnen aus einem Verfahren aus, wenn diese an der Vorbereitung der Beschaffung beteiligt waren, der ihnen dadurch entstandene Wettbewerbsvorteil nicht mit geeigneten Mitteln ausgeglichen werden kann und dieser Ausschluss den wirksamen Wettbewerb unter den Anbietern und Anbieterinnen nicht gefährdet.

      Die Auftraggeberin vergibt öffentliche Aufträge für Leistungen in der Schweiz nur an Anbieterinnen und Anbieter, welche die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie die Lohngleichheit für Mann und Frau gewährleisten.

      4.9 Sonstige Angaben

      Das Verfahren untersteht den Vorschriften über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB und VöB) und erfolgt in Anlehnung an die Ordnung für Architektur- und Ingenieurwettbewerbe SIA 142 (Ausgabe 2009), sofern sich nichts Abweichendes aus dem beigelegten Programm ergibt.

      4.10 Offizielles Publikationsorgan

      simap

      4.11 Rechtsmittelbelehrung

      Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim
      Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der Beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen.

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    • Liegt nicht vor.
  • Gewährleistung

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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 30.10.2018
Ergebnis veröffentlicht 03.12.2019
Zuletzt aktualisiert 03.12.2019
Wettbewerbs-ID 3-319450
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