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1. Preis: Neuer Eingangsbereich von der Dosse, © NAK Architekten Diashow Neuer Eingangsbereich von der Dosse, © NAK Architekten

  • DE-16909 Wittstock/Dosse
  • 09/2019
  • Ergebnis
  • (ID 3-338530)

Umbau und Umnutzung Alte Tuchfabrik in den Bildungscampus Wittstock/Dosse – Schulzentrum

Nichtoffener Realisierungswettbewerb
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  • 1. Preis

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    • Neuer Eingangsbereich von der Dosse Architekten
      Numrich Albrecht Klumpp Architekten, Berlin (DE) Büroprofil

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    • Lageplan Landschaftsarchitekten
      KuBuS Freiraumplanung GmbH & Co. KG, Wetzlar (DE), Berlin (DE) Büroprofil

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  • 2. Preis

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    • Architekten
      ppp architekten + stadtplaner, Lübeck (DE), Hamburg (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      arbos Freiraumplanung GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil

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  • 3. Preis

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    • Perspektive Foyer mit Blick in die Aula Architekten
      huber staudt architekten bda, Berlin (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Landschaftsarchitekten
      Weidinger Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Brandschutzplaner
      Ingenieure für Brandschutz Peter Stanek, Berlin (DE)

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  • Anerkennung

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    • Architekten
      CKRS ARCHITEKTEN, Berlin (DE), Berlin (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Landschaftsarchitekten
      geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Bauingenieure
      ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 23.09.2019 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Architekten und Landschaftsarchitekten
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 15 - max. 15
    Gesetzte Teilnehmer: 6
    Tatsächliche Teilnehmer: 9
    Gebäudetyp Schulen
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Objektplanung Freianlagen
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 190.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Stadt Wittstock/Dosse, Wittstock (DE)
    Betreuer Fiebig Schönwälder Zimmer, Berlin (DE), Düsseldorf (DE) Büroprofil
    Preisrichter Marcel Adam, Christoph Dieck, Bärbel Kannenberg, Prof. Jörg Springer, Pia von Zadow
    Aufgabe
    Die Stadt Wittstock/Dosse hat sich zum Ziel gesetzt, das bestehende Schulangebot zu stärken und mit Blick auf die zukünftigen Anforderungen zu qualifizieren. Ziel ist hierbei, die Schulstandorte gemäß den baulichen und pädagogischen Anforderungen der „Schule von morgen“ anzupassen. Damit verbunden ist ein bedarfsgerechtes Schulangebot, das ausreichende Kapazitäten vorhält, um flexibel auf zukünftige Schülerentwicklung reagieren zu können. Außerdem strebt die Stadt an, ein zukunftsorientiertes Schulangebot zu schaffen, das über die pädagogischen Grundanforderungen hinausreicht und innerhalb dessen vielfältige Lern- und Erfahrungsräume für Schüler und Lehrer gleichermaßen bereitgestellt werden.
    Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Wittstock/Dosse frühzeitig mit der Prüfung bestehender Potenzialflächen im Kernstadtbereich begonnen. Vorrangiges Ziel ist es, das Schulangebot mit Blick in die Zukunft zu qualifizieren und auch weiterhin im Kernstadtgebiet zu bündeln. Die Planungen zur Revitalisierung und Umnutzung der Alten Tuchfabrik am Dosseteich (WHI) fließen daher in die Schulstandortplanung 2025 ein und stellen einen wesentlichen Aspekt bei der Entwicklung von Varianten zur Schulstandortplanung 2025 dar.
    Neben dem Erhalt eines wichtigen, stadtbildprägenden Denkmals und der umfassenden Aufwertung des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts sollen zusätzlich Synergie- und Raumpotenziale am neuen Standort generiert werden.

    Ziel des Wettbewerbs ist die Entwicklung eines Schulzentrums durch Umzug der sehr beengten Diesterweg-Grundschule und Verlagerung der peripher gelegenen Dr.-Wilhelm-Polthier-Oberschule an den Standort Alte Tuchfabrik am Dosseteich. Hierfür sollen das sechsgeschossige Produktionsgebäude, das Kesselhaus sowie die angrenzenden Sheddachhallen der ehemaligen Wegenerschen Tuchfabrik am heutigen Walter-Schulz-Platz zu einem Schulgebäude umgeplant werden. Der gesamte Gebäudekomplex steht unter Denkmalschutz, sodass die Einpassung der Schulnutzung unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen erfolgen muss.
    Das neue Schulzentrum stellt einen bedeutenden Teil des zukünftigen Bildungscampus Wittstock/Dosse am Standort der Alten Tuchfabrik am Dossteteich dar. Dieser soll in beispielhafter Weise die Umsetzung moderner pädagogischer Konzepte mit dem Übergang in den Beruf verbinden. Neben der Entwicklung des Schulzentrums, welches als Ankernutzung für den Standort fungiert, werden weitere Nutzungsangebote zur beruflichen Orientierung und Weiterbildung sowie zum Berufseinstieg geschaffen. So ist geplant die Volkshochschule und Musikschule in einem der Gebäude am Walter-Schulz-Platz – der Villa oder dem Industriegebäude 1905 - anzusiedeln.

    Das Raumprogramm für die 3-zügige Grundschule mit Hort und die 3-zügige Oberschule umfasst eine Nutzungsfläche von rund 7 200 qm.
    Für die Baumaßnahmen sind Bauwerkskosten in den Kostengruppen 300-400 von ca. 24,9 Mio. EUR (brutto) vorgesehen. Für die Pausen-, Frei- und Sportaußenflächen (Kostengruppen 500) stehen ca. 2,3 Mio. EUR (brutto) zur Verfügung. Die Eröffnung des Schulzentrums ist für 2023/24 geplant, die Fertigstellung des Gesamtstandorts für 2025 vorgesehen.
    Gesetzte Teilnehmer Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin mit KuBuS Freiraumplanung GmbH & Co. KG, Berlin
    Bruno Fioretti Marquez, Berlin, mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin
    ppp architekten + stadtplaner gmbh Lübeck | Hamburg, mit arbos Freiraumplanung GmbH, Hamburg
    AFF Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin, mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer, Berlin
    pbr Planungsbüro Rohling AG - Architekten Ingenieure, Berlin, mit capatti Staubach, Berlin
    Andreas Elz Architekt BDA, Potsdam, mit Beusch Landschaftsarchitekten BDLA, Potsdam
    Adresse des Bauherren DE-16909 Wittstock/Dosse
      Ausschreibung anzeigen

  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Deutschland-Wittstock/Dosse: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

      2019/S 087-209547

      Wettbewerbsbekanntmachung

      Legal Basis:

      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Stadt Wittstock/Dosse – Der Bürgermeister
      Markt 1
      Wittstock/Dosse
      16909
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Amt für Stadtentwicklung, SG Planung
      Telefon: +49 3394429210
      E-Mail: MjE3Yh1XVF1jYlJXWlQvYmNQU2McZlhjY2JjXlJaHVNU
      Fax: +49 3394429509
      NUTS-Code: DE40D

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: https://www.wittstock.de

      Adresse des Beschafferprofils: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YHJYYYY

      I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
      I.3)Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YHJYYYY/documents
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YHJYYYY
      I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Kommunalbehörde
      I.5)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

      Bildungscampus Wittstock/Dosse – Schulzentrum – Nichtoffener interdisziplinärer Realisierungswettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten nach RPW 2013

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71240000
      II.2)Beschreibung
      II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
      71420000
      71221000
      71222000
      II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

      Bekanntmachungs-ID: CXS0YHJYYYY

      Ausgehend von der landkreislichen Schulentwicklungsplanung 2007-2012 wurde 2010 erstmals eine Schulstandortplanung für die Stadt Wittstock/Dosse im Entwurf erarbeitet, in dem u.a. auf Basis mehrerer Prognosevarianten Einschätzungen zur zukünftigen Schulentwicklung vorgenommen, die bestehenden Schulstandorte hinsichtlich ihres grundsätzlichen Zustandes sowie ihrer stadträumlichen Einordnung bewertet und erste Varianten zur ihrer möglichen Verortung im Stadtgebiet diskutiert wurden. In 2012 erfolgte die Fortschreibung des landkreislichen Schulentwicklungsplanes für den Zeitraum 2012-2017, dessen Aktualisierung derzeit zeitversetzt zur vorliegenden Schulstandortplanung (Dezember 2016) vorbereitet wird.

      Die Stadt Wittstock/Dosse hat sich zum Ziel gesetzt, das bestehende Schulangebot zu stärken und mit Blick auf die zukünftigen Anforderungen zu qualifizieren. Ziel ist hierbei, die Schulstandorte gemäß den baulichen und pädagogischen Anforderungen der „Schule von morgen“ anzupassen. Damit verbunden ist ein bedarfsgerechtes Schulangebot, das ausreichende Kapazitäten vorhält, um flexibel auf zukünftige Schülerentwicklung reagieren zu können. Außerdem strebt die Stadt an, ein zukunftsorientiertes Schulangebot zu schaffen, das über die pädagogischen Grundanforderungen hinausreicht und innerhalb dessen vielfältige Lern- und Erfahrungsräume für Schüler und Lehrer gleichermaßen bereitgestellt werden.

      Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Wittstock/Dosse frühzeitig mit der Prüfung bestehender Potenzialflächen im Kernstadtbereich begonnen. Vorrangiges Ziel ist es, das Schulangebot mit Blick in die Zukunft zu qualifizieren und auch weiterhin im Kernstadtgebiet zu bündeln. Die Planungen zur Revitalisierung und Umnutzung der Alten Tuchfabrik am Dosseteich (WHI) fließen daher in die Schulstandortplanung 2025 ein und stellen einen wesentlichen Aspekt bei der Entwicklung von Varianten zur Schulstandortplanung 2025 dar.

      Neben dem Erhalt eines wichtigen, stadtbildprägenden Denkmals und der umfassenden Aufwertung des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts sollen zusätzlich Synergie- und Raumpotenziale am neuen Standort generiert werden.

      Ziel des Wettbewerbs ist die Entwicklung eines Schulzentrums durch Umzug der sehr beengten Diesterweg-Grundschule und Verlagerung der peripher gelegenen Dr.-Wilhelm-Polthier-Oberschule an den Standort Alte Tuchfabrik am Dosseteich. Hierfür sollen das sechsgeschossige Produktionsgebäude, das Kesselhaus sowie die angrenzenden Sheddachhallen der ehemaligen Wegenerschen Tuchfabrik am heutigen Walter-Schulz-Platz zu einem Schulgebäude umgeplant werden. Der gesamte Gebäudekomplex steht unter Denkmalschutz, sodass die Einpassung der Schulnutzung unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen erfolgen muss.

      Das neue Schulzentrum stellt einen bedeutenden Teil des zukünftigen Bildungscampus Wittstock/Dosse am Standort der Alten Tuchfabrik am Dossteteich dar. Dieser soll in beispielhafter Weise die Umsetzung moderner pädagogischer Konzepte mit dem Übergang in den Beruf verbinden. Neben der Entwicklung des Schulzentrums, welches als Ankernutzung für den Standort fungiert, werden weitere Nutzungsangebote zur beruflichen Orientierung und Weiterbildung sowie zum Berufseinstieg geschaffen. So ist geplant die Volkshochschule und Musikschule in einem der Gebäude am Walter-Schulz-Platz – der Villa oder dem Industriegebäude 1905 - anzusiedeln.

      Das Raumprogramm für die 3-zügige Grundschule mit Hort und die 3-zügige Oberschule umfasst eine Nutzungsfläche von rund 7 200 qm.

      Für die Baumaßnahmen sind Bauwerkskosten in den Kostengruppen 300-400 von ca. 24,9 Mio. EUR (brutto) vorgesehen. Für die Pausen-, Frei- und Sportaußenflächen (Kostengruppen 500) stehen ca. 2,3 Mio. EUR (brutto) zur Verfügung. Die Eröffnung des Schulzentrums ist für 2023/24 geplant, die Fertigstellung des Gesamtstandorts für 2025 vorgesehen.

      II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Teilnahmebedingungen
      III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

      Zugelassen sind Teams aus Architekt/innen (federführend) und Landschaftsarchitekt/innen.

      Eignungskriterien formal:

      Vollständig vom bevollmächtigten Vertreter ausgefüllter Bewerbungsbogen mit:

      — Eigenerklärungen zur Unabhängigkeit bzw. Verknüpfungen zu anderen Unternehmen/dass keine Ausschlussgründe gem. GWB §§123/124 vorliegen/zur Beruflichen Befähigung (s. Ziff. III.2.1)8/über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung gem. VgV/das Nichtbestehens von Tatbeständen von Geldbuße oder Freiheitsstrafe nach §21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, §98 c des Aufenthaltsgesetzes, §19 des Mindestlohngesetzes und/oder §21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes

      — im Fall einer Bewerbergemeinschaft zusätzlich: Vorlage einer von allen Mitgliedern unterzeichneten Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt),

      — in allen übrigen Fällen, in denen ein bevollmächtigter Vertreter unterschreibt: Nachweis Bevollmächtigung durch Vorlage einer Vollmachtserklärung,

      — bei Personengesellschaften und/oder juristischen Personen: Auszug Handelsregister,

      — Nachweis Kammereintragung.

      Mindestkriterien Architektur

      Nettojahresumsatz Objektplanung i.S. HOAI §34 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018): größer/gleich 0,7 Mio. EUR netto pro Jahr *

      Anzahl festangestellte Architekten bzw. Ingenieure im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) im Leistungsbild Objektplanung i.S. HOAI §34: größer/gleich 7 pro Jahr *

      Referenzprojekte

      1) Genau 2 unter eigenem Namen geplante Referenzprojekte, bei denen mind. LPH 2-5 i.S. HOAI §34 durch den Bewerber durchgehend erbracht wurden und der Abschluss LPH 5 i.S. HOAI §34 innerhalb der letzten 10 Jahre (04/2009-03/2019) erfolgte, mit Baukosten (KG 300-400 nach DIN 276) ≥ 3,0 Mio. EUR netto.

      Mit den vorgenannten Referenzprojekten sind folgende weitere Mindestanforderungen zu erfüllen:

      — mind. 1 Referenzprojekt, dass im Zeitraum 04/2009-03/2019 realisiert wurde (Abschluss LPH 8 i.S. HOAI §34 [mind. Übergabe an Nutzer/Betreiber]),

      — mind. 1 Referenzprojekt mit BGF größer/gleich 2 000 qm,

      — mind. 1 Referenzprojekt, dass der Gebäudetypologie Schulen zuzuordnen ist,

      — mind. 1 Referenzprojekt als öffentl. Auftrag i.S. GWB §103 **.

      2) Genau 1 Referenzprojekt mit Status Baudenkmal mit Fertigstellung LPH 8 i.S. HOAI §34 (mind. Übergabe an Nutzer/Betreiber) im Zeitraum 04/2009-03/2019, bei dem LPH 2-8 i.S. HOAI §34 durch den Bewerber durchgehend erbracht wurden

      Mindestkriterien Freianlagen

      Nettojahresumsatz für Objektplanung i.S. HOAI §39 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018): größer/gleich 0,13 Mio. EUR netto pro Jahr *

      Anzahl der festangestellten Landschaftsarchitekten im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2016/2017/2018) im Leistungsbild Objektplanung i.S. HOAI §39: größer/gleich 2 pro Jahr *

      Referenzprojekte

      Genau 2 unter eigenem Namen geplante Referenzprojekte, bei denen mind. LPH 2-5 i.S. HOAI §39 durch den Bewerber durchgehend erbracht wurden und der Abschluss LPH 5 mind. LPH 2-5 i.S. HOAI §39 innerhalb der letzten 10 Jahre (04/2009-03/2019) erfolgte, mit Baukosten (KG 500 nach DIN 276) ≥ 0,5 Mio. EUR netto.

      Mit den vorgenannten Referenzprojekten sind folgende weitere Mindestanforderungen zu erfüllen:

      — mind. 1 Referenzprojekt, dass im Zeitraum 04/2009-03/2019 realisiert wurde (Abschluss LPH 8 i.S. HOAI §39 [mind. Übergabe an Nutzer/Betreiber]),

      — mind. 1 Referenzprojekt mit bearbeiteter Freifläche größer/gleich 5 000 qm,

      — mind. 1 Referenzprojekt vergleichbar mit Bauaufgabe „Entwicklung Schul-/Sport-/Freizeitfreiflächen“,

      — mind. 1 Referenzprojekt als öffentl. Auftrag i.S. GWB §103 **.

      Alle Nachweise erfolgen durch Ausfüllen des Bewerbungsbogens (Abschnitt 4.1-4.2) mit den geforderten Angaben.

      Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft (BG) müssen die Referenzprojekte nicht von jedem Mitglied sondern von der BG insgesamt vorgewiesen werden.

      * Im Falle einer BG sind Umsatz-/Mitarbeitendenzahlen der Mitglieder der BG zu addieren.

      ** s. Hinweis unter Ziff. VI.3), Pkt. (2)

      III.2)Bedingungen für den Auftrag
      III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Beruf angeben:

      Teilnahmeberechtigt sind Architekten/innen, bauvorlageberechtigte Ingenieure/innen und Landschaftsarchitekten/innen gemäß VgV §75 (1+3) in Verbindung mit VgV §44. Eine Eigenerklärung zur beruflichen Befähigung ist erforderlich, siehe Bewerbungsbogen und Anlage A1/A2 zum Bewerbungsbogen (jeweils Punkt 3).

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Beschreibung
      IV.1.2)Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15
      IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
      Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin mit KuBuS Freiraumplanung GmbH & Co. KG, Berlin
      Bruno Fioretti Marquez, Berlin, mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH, Berlin
      ppp architekten + ingenieure gmbh, Lübeck, mit arbos Freiraumplanung GmbH, Hamburg
      AFF Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin, mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer, Berlin
      pbr Planungsbüro Rohling AG - Architekten Ingenieure, Berlin, mit capatti Staubach, Berlin
      Andreas Elz Architekt BDA, Potsdam, mit Beusch Landschaftsarchitekten BDLA, Potsdam
      IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

      Städtebau:

      — Stadträumliche Gestaltung/Positionierung von Schulen und Freiflächen,

      — Städtebauliche Bezüge und Verflechtung,,

      — Verkehrskonzept

      — Erschließung der Frei- bzw. Schulanlage/Eingänge.

      Architektonische Gestaltung:

      — Baukörpergestaltung,

      — Fassadengestaltung,

      — Architektonische Qualität der Innenräume/Qualität der Außenräume,

      — Materialien,

      — Konstruktion,

      — Aufenthaltsqualitäten,

      — Flächenkonzept,

      — Pädagogisches Konzept.

      Funktionen:

      — Erschließung (außen und innen),

      — Funktionale Zuordnung,

      — Räumliche Qualität,

      — Barrierefreiheit,

      — Raumzuschnitte, Belichtung, Verschattung,

      — Belüftung, Luftqualität/-hygiene,

      — Orientierung zu den Außenräumen,

      — Freiflächen für Schul- und Sportnutzung.

      Wirtschaftlichkeit:

      — Investitionskosten,

      — Einhaltung des Kostenrahmens,

      — Verhältnis Raumprogrammflächen/BGF,

      — Wirtschaftlichkeit und Pflegeanforderungen.

      Realisierbarkeit:

      — Programmerfüllung,

      — Einhaltung des Kostenrahmens,

      — Barrierefreiheit,

      — Genehmigungsfähigkeit.

      Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Rangfolge und Gewichtung dar. Das Preisgericht behält sich vor, die Kriterien zu ändern.

      IV.2)Verwaltungsangaben
      IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 03/06/2019
      Ortszeit: 10:00
      IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      Tag: 12/06/2019
      IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
      Deutsch
      IV.3)Preise und Preisgericht
      IV.3.1)Angaben zu Preisen
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

      Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 § 7 (2)) ist auf der Basis des §34 und §39 HOAI 2013 ermittelt worden. Für Preise stehen insgesamt 190.000,00 EUR zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, Preise und Anerkennungen wie folgt zu vergeben:

      1) Preis: 76 000 EUR;

      2) Preis: 47 500 EUR;

      3) Preis: 28 500 EUR; sowie 2 Anerkennungen mit einem Gesamtwert von 38 000 EUR.

      Die Preise werden nach Entscheidung des Preisgerichts zugeteilt. Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise unter Ausschöpfung der gesamten Summe ist bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichtes gem. RPW 2013 § 7 (2) möglich.

      IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

      Für die Bewerber besteht kein Anspruch auf Rücksendung ihrer Bewerbungsunterlagen und auch kein Anspruch auf Kostenerstattung und Aufwandsentschädigung jeglicher Art.

      Die Preissummen werden im Anschluss an die Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges gegen Ausstellung einer Rechnung zugeteilt. Die mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten gehen in das Eigentum des Auslobers über. Das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe verbleibt bei den Verfassern. Der Auslober hat jedoch das Recht der Erstveröffentlichung und ist darüber hinaus berechtigt, die eingereichten Wettbewerbsarbeiten ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen.

      Für Beschädigungen oder Verlust der eingegangenen Arbeiten haftet der Auslober nur im Falle eines nachweisbar grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verhaltens.

      Ein Bearbeitungshonorar ist im Rahmen des Wettbewerbes nicht vorgesehen.

      IV.3.3)Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
      IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
      IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
      Bärbel Kannenberg, Architektin, Wittstock/Dosse
      Prof. Jörg Friedrich, Architekt, Hamburg
      Prof. Jörg Springer, Architekt, Berlin
      Prof. Kirsten Schemel, Architektin, Berlin
      Marcel Adam, Landschaftsarchitekt, Potsdam

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.3)Zusätzliche Angaben:

      (1) Neben 6 geladenen wird die Auswahl weiterer max. 9 Teilnehmerteams angestrebt. Ist die Anzahl der Bewerber zu hoch, erfolgt die Auswahl durch ein Losverfahren;

      (2) Hinweise zu Ziff. III.1.10)

      ** Verpflichtung zur Anwendung spezifischer Regelungen und Verfahren der öffentl. Hand [Verfahrensabläufe gem. RLBau/RBBau/ABau u.ä. o.vgl.], Verpflichtung zur Anwendung öffentl. Vergabevorschriften

      (3) Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind – in deutscher Sprache gut lesbar – vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person ist jedoch zwingend anzugeben. Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform (s. Ziff. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.

      Soweit die Bewerbung die geforderten Erklärungen und Anlagen nicht enthält, sind nur diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

      (4) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.

      (5) Rückfragen im Zusammenhang mit dem Bewerberverfahren können nur über folgenden Link gestellt werden: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YHJYYYY

      Rückfragen müssen bis 7 Tage vor Abgabefrist, bis spätestens Montag, den 27.5.2019, 10.00 Uhr gestellt werden.

      Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber/innen werden die anonymisierten Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, laufend veröffentlicht unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YHJYYYY

      (6) Termine Wettbewerb:

      — Ausgabe Auslobungsunterlagen: 12.6.2019,

      — Rückfragenkolloquium: 25.6.2019,

      — Abgabe Pläne: 23.8.2019,

      — Preisgericht: 23.9.2019.

      Der Wettbewerbsausschuss der Brandenburgischen Architektenkammer ist bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs beratend tätig. Die Registriernummer wird mit der Auslobung bekannt gegeben.

      (7) Weitere Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb:

      Der Auslober beabsichtigt einem der Preisträger unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes mindestens die Planungsleistungen für die Objektplanung Gebäude LPH 2 (Vervollständigung) bis 5 nach HOAI §34 und die Objektplanung Freianlagen LPH 2 (Vervollständigung) bis 5 nach HOAI §39 zu vergeben, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrundeliegende Aufgabe realisiert werden soll.

      Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

      Es ist vorgesehen, 2 gesonderte Verträge für Architekten/Ingenieure und Landschaftsarchitekten abzuschließen.

      Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Die Beauftragung der jeweils nächsten Stufe kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht. Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist.

      Weiterhin beabsichtigt der Auslober unter Würdigung der Entscheidung des Preisgerichts mit allen Preisträgern (1.-3. Preis) ein nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren durchzuführen.

      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
      Heinrich-Mann-Allee 107
      Potsdam
      14473
      Deutschland
      Telefon: +49 3318661719
      Fax: +49 3318661652

      Internet-Adresse: http://www.wirtschaft.brandenburg.de/

      VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
      VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

      Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:

      1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

      2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

      3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

      4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

      VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
      Heinrich-Mann-Allee 107
      Potsdam
      14473
      Deutschland
      Telefon: +49 3318661719
      Fax: +49 3318661652

      Internet-Adresse: http://www.wirtschaft.brandenburg.de/

      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      02/05/2019
    © European Union, http://ted.europa.eu
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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 06.05.2019
Ergebnis veröffentlicht 08.10.2019
Zuletzt aktualisiert 09.10.2019
Wettbewerbs-ID 3-338530
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