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1. Preis: Perspektive, © pvma Diashow Perspektive, © pvma

  • DE-54290 Trier
  • 12/2019
  • Ergebnis
  • (ID 3-353608)

Erweiterung des Humboldt-Gymnasiums in Trier

Nichtoffener Wettbewerb
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    • Perspektive Architekten
      pvma - pfeiffer.volland.michel.architekten GmbH, Aachen (DE) Büroprofil

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    • Architekten
      Hahn Helten Architektur, Aachen (DE) Büroprofil

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    • Architekten
      Weltzel + Hardt Architekten, Trier (DE)

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    • kein Bild vorhanden Projektentwickler
      kplan AG Projektentwicklung und Gesamtplanung, Siegen (DE), Haiger (DE), Abensberg (DE) Büroprofil

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    • Planlayout Seite 1 Architekten
      cba - christian bauer & associés architectes, Luxembourg (LU) Büroprofil

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    • Visualisierung Architekten
      KBNK Architekten GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil

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    • Perspektive Architekten
      Bau Eins Architekten BDA - Denis Andernach, Nicolas Bahnemann, Kaiserslautern (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 18.12.2019 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Wettbewerb
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: max. 15
    Tatsächliche Teilnehmer: 12
    Gebäudetyp Schulen
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 44.000 EUR
    Auslober/Bauherr Stadtverwaltung Trier, Trier (DE)
    Betreuer a:dk architekten datz kullmann, Mainz (DE)
    Preisrichter Ferdinand Heide, Marcus Hille [Stellvertreter], Prof. Kerstin Schultz, Astrid Wuttke , Andreas Ludwig, Sebastian Schön (Stellvertretender Fachpreisrichter)
    Aufgabe
    Das Humboldt-Gymnasium Trier liegt in zentraler Lage in der Innenstadt, in direkter Nachbarschaft zum Theater, dem Rathaus und dem Viehmarktplatz. Der in den späten 1950er errichtete Schulbau steht unter Denkmalschutz.
    Das derzeitige Raumangebot der Schule erfüllt das Rahmenraumprogramm für Gymnasien der Schulbaurichtlinien des Landes Rheinland-Pfalz nicht vollständig aus. So fehlen u. a. allgemeine Unterrichtsräume sowie verschiedene Fachräume, Verwaltungsräume, Räume für den Ganztagsbetrieb und geeignete Räume für die Mensa. Auch der Flächenbedarf der Bibliothek wird derzeit nicht vollständig abgebildet. Insgesamt besteht bei derzeitigen Nutzungsflächen von ca. 3 900 qm NUF ein zusätzlicher Flächenbedarf von ca. 1 200 qm. Hierfür soll – innerhalb eines vorgegebenen Baufensters – eine bauliche Erweiterung geplant werden. Zusätzlich kann die vorhandene Teil-Aufstockung aus den 1990er Jahren durch eine weitergehende Aufstockung ergänzt werden. In diesem Zuge sollen auch der vorhandene Schulkörper barrierefrei umgebaut und die vorhandenen Sanitärbereiche modernisiert werden.
    Für die Erweiterung soll der vorhandene Schulhof so wenig wie möglich in Anspruch genommen werden. Neben dem Denkmalschutz des Bestandsgebäudes sind insbesondere auch die Belange der Archäologie zu berücksichtigen, da entsprechende Befunde im Wettbewerbsgebiet zu erwarten sind.
    Ziel des Wettbewerbs ist eine Erweiterung und Teil-Aufstockung des bestehenden Schulgebäudes, die sich gestalterisch und funktional optimal mit dem Gebäudebestand verbindet. Die Maßnahme wird im Rahmen des »Kommunalen Investitionsprogramms 3.0« des Bundes gefördert.
    Projektadresse DE-54290 Trier
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    • Deutschland-Trier: Architekturentwurf

      2019/S 179-437001

      Wettbewerbsbekanntmachung

      Legal Basis:

      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Stadtverwaltung Trier, Amt für Bauen, Umwelt, Denkmalpflege - Zentrale Vergabestelle -
      Am Augustinerhof, Verwaltungsgebäude VI, Zimmer 6
      Trier
      54290
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Steffgen, Martin
      Telefon: +49 6517184601
      E-Mail: MjE3ZVRhVlBRVGJjVFtbVC9jYVhUYR1TVA==
      Fax: +49 6517184608
      NUTS-Code: DEB21

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: http://www.trier.de

      I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
      I.3)Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=U1JsF3m%252f1WI%253d
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
      I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Kommunalbehörde
      I.5)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

      Nichtoffener Realisierungswettbewerb »Erweiterung des Humboldt-Gymnasiums, Trier« mit anschließendem VgV-Verfahren

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71220000
      II.2)Beschreibung
      II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
      II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

      Das Humboldt-Gymnasium Trier liegt in zentraler Lage in der Innenstadt, in direkter Nachbarschaft zum Theater, dem Rathaus und dem Viehmarktplatz. Der in den späten 1950er errichtete Schulbau steht unter Denkmalschutz.

      Das derzeitige Raumangebot der Schule erfüllt das Rahmenraumprogramm für Gymnasien der Schulbaurichtlinien des Landes Rheinland-Pfalz nicht vollständig aus. So fehlen u. a. allgemeine Unterrichtsräume sowie verschiedene Fachräume, Verwaltungsräume, Räume für den Ganztagsbetrieb und geeignete Räume für die Mensa. Auch der Flächenbedarf der Bibliothek wird derzeit nicht vollständig abgebildet. Insgesamt besteht bei derzeitigen Nutzungsflächen von ca. 3 900 qm NUF ein zusätzlicher Flächenbedarf von ca. 1 200 qm. Hierfür soll – innerhalb eines vorgegebenen Baufensters – eine bauliche Erweiterung geplant werden. Zusätzlich kann die vorhandene Teil-Aufstockung aus den 1990er Jahren durch eine weitergehende Aufstockung ergänzt werden. In diesem Zuge sollen auch der vorhandene Schulkörper barrierefrei umgebaut und die vorhandenen Sanitärbereiche modernisiert werden.

      Für die Erweiterung soll der vorhandene Schulhof so wenig wie möglich in Anspruch genommen werden. Neben dem Denkmalschutz des Bestandsgebäudes sind insbesondere auch die Belange der Archäologie zu berücksichtigen, da entsprechende Befunde im Wettbewerbsgebiet zu erwarten sind.

      Ziel des Wettbewerbs ist eine Erweiterung und Teil-Aufstockung des bestehenden Schulgebäudes, die sich gestalterisch und funktional optimal mit dem Gebäudebestand verbindet. Die Maßnahme wird im Rahmen des »Kommunalen Investitionsprogramms 3.0« des Bundes gefördert.

      II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Teilnahmebedingungen
      III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

      Eignungskriterien, Bewerbungsunterlagen und formale Anforderungen

      Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten (s. Anlage Teilnahmebedingungen)

      Eignungskriterien, Bewerbungsunterlagen und formale Anforderungen

      — Fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbung,

      — Teilnahmeerklärung mit eigenhändiger, rechtsverbindlicher Unterschrift der Teilnahmeberechtigten,

      — Erklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen worden sind oder vorliegen die die Eignung oder Zuverlässigkeit gem. § 42 VGV i. V. m. § 123, 124 GWB in Frage stellen,

      — Erklärung, ob Teile des Auftrages unter Umständen als Unterauftrag vergeben werden sollen (§ 46 (10) VgV),

      — Versicherung, dass kein Mitglied der Bewerbergemeinschaft sich einzeln oder in anderer Bewerbergemeinschaft am Verfahren beteiligt.

      Nachweis wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

      Der Nachweis des Bewerbers über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 5,0 Mio. EUR für Personen- und 5,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden ist vor der Vergabe zu erbringen.

      Nachweis Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

      Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens müssen Bewerberinnen und Bewerber Projektreferenzen einreichen. Die Referenzen dürfen nachweislich nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, d.h.: Leistungserbringung von Leistungen der Leistungsphase 8 zwischen September 2014 und September 2019.

      Referenz 1: Erfahrung in der Planung und Realisierung (Lph 2-8) eines Neubaus mit vergleichbaren Anforderungen an Komplexität mit vergleichbarer Größenordnung – mindestens 500 qm NUF.

      Bewertung Vergleichbarkeit, Wichtung 20 %

      ≥ 1 000 qm NUF: 5 Punkte

      ≥ 750 qm NUF: 3 Punkte

      ≥ 500 qm NUF: 1 Punkte

      < 500 qm NUF: 0 Punkte

      Wichtungsfaktor 4

      Einfügung in unmittelbarem Bezug zu denkmalgeschützten Gebäuden: 5 Punkte, Wichtungsfaktor 4

      Bewertung Gestalterische Qualität, Wichtung 30 %

      Kriterien: Städtebauliche Einfügung, Fassadengestaltung, Innenraumgestaltung (Wertung jeweils Wichtungsfaktor 4)

      Beurteilung:

      — überzeugt in fast allen Teilen der Referenz: 5 Punkte,

      — überzeugt größtenteils, in überwiegenden Teilen der Referenz: 4 Punkte,

      — überzeugt teilweise, in weiten Teilen der Referenz: 3 Punkte,

      — überzeugt teilweise, in einigen Teilen der Referenz: 2 Punkte,

      — überzeugt in geringen, wenigen Teilen der Referenz: 1 Punkt,

      — nicht lesbar oder aus sonstigen Gründen nicht wertbar: 0 Punkte

      Referenz 2: Erfahrung in der Sanierung eines Bestandsgebäudes (Lph 2-8) mit vergleichbaren Anforderungen an Komplexität mit vergleichbarer Größenordnung – mindestens 500 qm NUF.

      Bewertung Vergleichbarkeit, Wichtung 20 %

      ≥ 1 000 qm NUF: 5 Punkte

      ≥ 750 qm NUF: 3 Punkte

      ≥ 500 qm NUF: 1 Punkte

      < 500 qm NUF: 0 Punkte

      Wichtungsfaktor 4

      Denkmalgeschütztes Gebäude: 5 Punkte, Wichtungsfaktor 4

      Bewertung Gestalterische Qualität, Wichtung 30 %

      Kriterien: Fassadengestaltung, Innenraumgestaltung (Wertung jeweils Wichtungsfaktur 6)

      Beurteilung:

      — überzeugt in fast allen Teilen der Referenz: 5 Punkte,

      — überzeugt größtenteils, in überwiegenden Teilen der Referenz: 4 Punkte,

      — überzeugt teilweise, in weiten Teilen der Referenz: 3 Punkte,

      — überzeugt teilweise, in einigen Teilen der Referenz: 2 Punkte,

      — überzeugt in geringen, wenigen Teilen der Referenz: 1 Punkt,

      — nicht lesbar oder aus sonstigen Gründen nicht wertbar: 0 Punkte.

      Die Anzahl der Projektreferenzen ist nicht begrenzt. Bei Einreichung mehrerer Referenzen wird der Mittelwert aus den Bewertungen der einzelnen Referenzen gebildet. Die gestalterische Qualität wird durch ein Auswahlgremium bewertet.

      Bei gleicher Eignung von Bewerbern entscheidet das Los.

      III.2)Bedingungen für den Auftrag
      III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Beruf angeben:

      Das Wettbewerbsverfahren richtet sich an Architekten (siehe Anlage Teilnahmeberechtigung oder VI.3) Zusätzliche Angaben.)

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Beschreibung
      IV.1.2)Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Höchstzahl: 15
      IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
      IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

      — Funktionale Qualität,

      — Städtebauliche und architektonische Qualität,

      — Umgang mit dem Baudenkmal,

      — Technische Funktionalität (z. B. Konstruktion und Brandschutz),

      — Barrierefreiheit,

      — Ökonomische Qualität,

      — Ökologische Qualität.

      IV.2)Verwaltungsangaben
      IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 15/10/2019
      Ortszeit: 11:00
      IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
      Deutsch
      IV.3)Preise und Preisgericht
      IV.3.1)Angaben zu Preisen
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

      (1. Preis: 15 000 EUR; 2. Preis: 9 000 EUR; 5 500 EUR; Anerkennungen insgesamt 6 500 (z. B. 2 x 3 250 EUR))

      Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden. (§ 7 (2) RPW).

      IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

      Keine

      IV.3.3)Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
      IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
      IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
      Ferdinand Heide, Architekt, Frankfurt, Fachpreisrichter
      Andreas Ludwig, Architekt, Dezernent für Umwelt, Planung, Bauen und Verkehr, Stadt Trier, Fachpreisrichter
      Thomas Metz, Architekt, Generaldirektor, GDKE, Mainz, Fachpreisrichter
      Prof. Kerstin Schultz, Architektin, Reichelsheim, Fachpreisrichter
      Sebastian Schön, Architekt, Abteilungsleiter Projektmanagement, Gebäudewirtschaft, Stadt Trier, Stellvertretende Fachpreisrichter
      Marcus Hille, Architekt, Mainz, Stellvertretende Fachpreisrichter
      Astrid Wuttke, Architektin, Frankfurt, Stellvertretende Fachpreisrichter
      Elvira Garbes, Dezernentin für Schulen und Sport, Bildung, Soziales, Wohnen, Jugend und Arbeit, Stadt Trier, Sachpreisrichter
      Carsten Stiller, Studiendirektor, Schulleiter Humboldt-Gymnasium, Trier, Sachpreisrichter
      N. N. Fraktionsvertreter/in Stadtrat, Trier (wird noch benannt), Sachpreisrichter
      Martina Sehl, Studiendirektorin, stv. Schulleiterin Humboldt-Gymnasium, Trier, Stellvertretende Sachpreisrichter
      Hanno Weigel, Amtsleiter, Schulamt, Stadt Trier, Stellvertretende Sachpreisrichter
      N. N. Fraktionsvertreter/in Stadtrat, Trier (wird noch benannt), Stellvertretende Sachpreisrichter

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.3)Zusätzliche Angaben:

      Teilnahmeberechtigt natürliche und juristische Personen, welche die in der Auslobung geforderten fachlichen Anforderungen sowie die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen für den jeweiligen Berufsstand, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.

      Arbeitsgemeinschaften (Arge) natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arge die fachlichen Anforderungen und die Arge insgesamt die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Als Teilnahmehindernisse gelten die unter RPW § 4.2 beschriebenen.

      Verhandlungsgespräche:

      Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger zu Verhandlungsgesprächen und zur Abgabe von Honorarangebot eingeladen. Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung werden in der Anlage Zuschlagskriterien genannt.

      Der Auslober wird unter Würdigung der Preisgerichtsempfehlung mindestens einen der Preisträger mit weiteren Leistungen beauftragen. Dies sind mindestens die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 bis 9 jeweils nach §§ 33 ff. HOAI 2013, sofern das Bauvorhaben realisiert wird und einer Beauftragung kein wichtiger Grund entgegensteht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Lph nach § 34 i. V. m. Anlage 10 gliedern sich wie folgt: Stufe 1 umfasst die Lph 2 bis 4, Stufe 2 die Lph 5 bis 9.

      Voraussichtlicher, indikativer Zeitplan:

      23.10.2019 Bearbeitungsbeginn

      29.10.2019 Kolloquium mit Ortsbesichtigung

      6.12.2019 Abgabe der Pläne und Unterlagen

      13.12.2019 Abgabe der Modelle

      18.12.2019 Preisgericht

      Januar 2020 Verhandlungsgespräche

      Bearbeitungsbeginn unmittelbar nach Beauftragung

      Ende 2022 Abschluss Projekt

      Der Auslober behält sich Änderungen der Auslobung und deren Anlagen vor, die sich im Wettbewerbsverfahren ergeben, insbesondere in Folge der Beantwortung von Fragen im Rückfragekolloquium.

      Der Nachweis des Bewerbers über eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen oder Kreditversicherer ist vor der Vergabe zu erbringen.

      Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.

      Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in festangestellten und mit vergleichbaren Leistungen betrauten Fach- und Führungskräfte der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Fachbereich Architektur mind. 2 Beschäftigte betragen.

      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung - Vergabekammer RLP
      Stiftstraße 9
      Mainz
      55116
      Deutschland
      Telefon: +49 6131162234
      E-Mail: MjExa1pnXFZXWmBWYmJaZyNnYWU1YmxgWmEjZ2FlI1la
      Fax: +49 6131162113
      VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
      VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

      GWB §160 (3):

      Der Antrag ist unzulässig, soweit:

      1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

      2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

      3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

      4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

      VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung - Vergabekammer RLP
      Stiftstraße 9
      Mainz
      55116
      Deutschland
      Telefon: +49 6131162234
      E-Mail: MjE4ZFNgVU9QU1lPW1tTYGBaXi5bZVlTWhxgWl4cUlM=
      Fax: +49 6131162133
      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      13/09/2019
    © European Union, http://ted.europa.eu
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    • Liegt nicht vor.
  • Gewährleistung

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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 17.09.2019
Ergebnis veröffentlicht 21.01.2020
Zuletzt aktualisiert 22.01.2020
Wettbewerbs-ID 3-353608
Seitenaufrufe 807





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