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  • DE-89231 Neu-Ulm
  • 07/2010
  • Ergebnis
  • (ID 3-49088)

Gutachterverfahren in kooperativer Form zur städtebaulichen Entwicklung Wiley Mitte / Nord

Mehrfachbeauftragung
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  • Gewinner Teilgebiet Wiley Nord

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    • Stadtplaner
      BS+ städtebau und architektur i.L., Frankfurt am Main (DE) Büroprofil

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  • Gewinner Teilgebiet Wiley Mitte

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    • Architekten
      Trojan + Trojan | Architekten + Städtebauer BDA DASL, Darmstadt (DE) Büroprofil

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  • Engere Wahl

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    • Architekten
      Hähnig + Gemmeke Freie Architekten BDA, Tübingen (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 23.07.2010 Entscheidung
    Verfahren Mehrfachbeauftragung
    Berufsgruppen Architekten
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: max. 6
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Art der Leistung Stadt-/ Gebietsplanung
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Stadt Neu-Ulm, Neu-Ulm (DE)
    Betreuer BfS Büro für Stadtplanung Erwin Zint, Neu-Ulm (DE)
    Preisrichter Bewertungskommission, Sachverständige und Vorprüfer; Mitglieder der Bewertungskommission. 1. Hr. Gerold Noerenberg, Oberbürgermeister Stadt Neu-Ulm 2. Hr. Prof. Herbert Kallmayer, Architekt, München 3. Hr. Prof. Arno S. Schmid, Landschaftsarchitekt, Leonberg 4. Hr. Prof. Franz Pesch, Architekt, Stuttgart 5. Hr. Wilhelm Hofmann, Architekt, Augsburg 6. Hr. Andreas Neureuther, Stadtbaudirektor, Stadt Neu-Ulm 7. Hr. Helmut Mildner, Wohnungsgesellschaft der Stadt Neu-Ulm, NUWOG
    Aufgabe
    Die Stadt Neu-Ulm plant die Durchführung einer Mehrfachbeauftragung als konkurrierendes Verfahren. Ziel ist die städtebauliche Neugestaltung des Quartiers Wiley Nord und des westlichen Teils von Wiley Mitte. Die beiden Gebiete sind Bestandteil der ehemaligen Wiley Kaserne der amerikanischen Militärpräsenz, die 1991 beendet wurde. Die Konversion des übrigen Kasernenareals (Wiley Süd und östlicher Teil von Wiley Mitte) wird bereits seit 1997 umgesetzt.
    Das Verfahrensgebiet weist insgesamt eine Größe von ca. 15,01 ha auf, davon Wiley Mitte 4,67 ha und Wiley Nord 10,34 ha. Der Bereich Wiley Nord ist Bestandteil des Sanierungsgebiets IV „Vorfeld – Soziale Stadt“.


    Aufgabenstellung

    Wiley Mitte:
    Das Areal ist seit Beendigung der Militärpräsenz ohne die erforderliche städtebauliche Neuordnung nachgenutzt worden. Die Lage an den Hauptverkehrsachsen Memminger- und Europastraße ruft einerseits Immissionsproblem hervor und bedeutet andererseits eine Chance zur Gestaltung des Stadteingangs. Die Immissionsproblematik muss berücksichtigt/ gelöst werden und die Flächen sollen – zur besseren Ausnutzung der innerörtlichen Potentiale – einer dichteren Bebauung zugeführt werden. Die bestehenden Studentenwohnungen werden daher abgebrochen. Die Neugestaltung soll mit komplementären Nutzungen der Hochschule (Wohnen & Dienstleistung) sowie evtl. ergänzenden gewerblichen Objekten erfolgen.

    Die Friedenskirche im südlichsten Teil des Verfahrensgebietes soll um ein Gemeindezentrum erweitert werden. Die bisher vorgelegten Vorentwürfe sind unzureichend. Die Erweiterung soll im Rahmen des Verfahrens konzeptionell bearbeitet werden. Der bestehende Wiley Club (Gastronomie) nördlich der Kirche muss erhalten bleiben, gegebenenfalls werden die Nebenanlagen neu geordnet.

    Für den Bereich Wiley Mitte ist von Bedeutung, dass westlich der Memminger Straße ab 2010 eine neue Multifunktionshalle errichtet wird und auf der Seite des Verfahrensgebietes entlang der Memminger Straße die Option für eine Straßenbahntrasse offen gehalten werden muss.

    Wiley Nord:
    Das Areal ist Bestandteil des Sanierungsgebiets IV "Vorfeld – Soziale Stadt". Bauliche Sanierungen und soziale Maßnahmen wurden im „Vorfeld“ 1999 begonnen, um der sozialen und räumlichen Spaltung der Stadt entgegenzuwirken. 1991 hatte die NUWOG 336 der ehem. US-Wohnungen übernommen. Die innerhalb kurzer Zeitspanne eingezogenen rund 3.000 Bewohner sind unterschiedlichster Herkunft und z.T. sozial benachteiligt; Nachbarschaften und Vereinsstrukturen sind erst am Entstehen. Um der Insellage des ehem. US-Areals entgegenzuwirken, wurde die sogenannte „Grüne Brücke“ (Verbindungsachse Innenstadt, Vorfeld, Wiley) geschaffen. Ein Mangel an Verzahnung besteht allerdings auch in Ost-West-Richtung aufgrund der zur Zeit der militärischen Nutzung gewachsenen gewerblichen Randstrukturen und fehlenden Wegeverbindungen. Die Verknüpfungsmöglichkeiten sind zu untersuchen, um das Gebiet weiter zu stärken und z.B. kulturelle Angebote auch für benachbarte Einwohner attraktiv zu machen.
    Das eigentliche Areal „Wiley Nord“ liegt zu großen Teilen brach, die Fläche ist zu 90% versiegelt. Es bestehen gewerbliche Übergangsnutzungen sowie ein Recyclinghof in den verbleibenden Hallen. Der Recyclinghof ist auszulagern. Für das Areal wurden folgende bauliche Sanierungsziele festgelegt:
    - grundlegende Neugestaltung als gemischte Nutzung mit Büros und Dienstleistungsgebäuden, insbesondere als Ergänzung der im Umfeld vorhandenen Senioreneinrichtungen
    - Wohnungsneubau mit einem hohen Grünflächenanteil im östlichen Bereich; im Wesentlichen "starter homes", d.h. verdichteter, bezahlbarer Einfamilienhausbau als angemessene Ergänzung des vorhandenen Geschosswohnungsangebots im „Vorfeld“
    - Um- und Neugestaltung der öffentlichen Freiflächen, d.h. Straßen, Wege und Plätze
    - Verbesserung der übergeordneten Fuß- und Radwegeverbindungen
    - Verknüpfung des Quartiers mit den benachbarten Bereichen.

    Für das Sanierungsgebiet wurde 2005 ein Rahmenplan beschlossen, der als grobe Richtschnur für die Neugestaltung herangezogen werden kann. Zielsetzung ist hier insgesamt eine hochwertige Nutzung und Gestaltung entsprechend seiner Lage in räumlicher Nähe zur Neu-Ulmer Innenstadt.
    Gesetzte Teilnehmer 1. Von Ballmoos Krucker Architekten, Zürich
    2. Hähnig / Gemmeke, Freie Architekten, Tübingen
    3. Lehen drei, Architektur, Stadtplanung, Stuttgart
    4. Trojan Trojan & Partner, Architekten + Städtebauer, Darmstadt
    5. MORPHO-LOGIC, Architektur + Stadtplanung, München
    6. BS+, Städtebau u. Architektur, Frankfurt
    Projektadresse DE-89231 Neu-Ulm
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