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  • DE-65385 Rüdesheim am Rhein
  • 05/2011
  • Ergebnis
  • (ID 3-60593)

Besucherzentrum im Bereich des Niederwalddenkmals bei Rüdesheim am Rhein

Nichtoffener Wettbewerb
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    • Perspektive © wulf architekten Architekten
      wulf architekten, Stuttgart (DE) Büroprofil

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    • Visualisierung Architekten
      Auer Weber, Stuttgart (DE), München (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden TGA-Fachplaner
      SCHREIBER Ingenieure Gebäudetechnik GmbH, Ulm (DE) Büroprofil

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    • Visualisierer
      Dmitry Boykov, db-arch studio, Ostfildern (DE)

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  • Anerkennung

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    • Architekten
      Rene van Zuuk Architects, Almere (NL)

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    • Architekten
      kaestle ocker roeder Architekten BDA, Stuttgart (DE) Büroprofil

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      Dmitry Boykov, db-arch studio, Ostfildern (DE)

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    • kein Bild vorhanden Modellbauer
      Architekturmodellbau Michael Lo Chiatto, Stuttgart (DE) Büroprofil

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  • Anerkennung Ideenteil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 30.05.2011 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Wettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Architekten
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: max. 20
    Tatsächliche Teilnehmer: 18
    Gebäudetyp Tourismus, Gastronomie
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Zulassungsbereich GPA
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 25.000 EUR inkl. USt.
    Auslober/Bauherr Land Hessen, Wiesbaden (DE)
    Betreuer ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH, Kassel (DE) Büroprofil
    Preisrichter Prof. Anne Beer, Harald Clausen, David Cook, Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Prof. Ernst-Ulrich Scheffler, Sibylle Waechter , Dr. Anja Dötsch, Ingmar Jung, Inge Laste, Volker Mosler, Ricarda Ruland, Sebastian Stoll, Karl Weber
    Aufgabe
    Das Areal des zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zählenden Niederwaldes mit dem Niederwalddenkmal und dem Osteinschen Park wird derzeit kaum seiner historischen und touristischen Bedeutung gerecht. Die jährlich rund 1,8 Mio. Besucher verschiedenster Nationalitäten besuchen den Ort aufgrund der Bekanntheit des Niederwalddenkmals und der landschaftlich bevorzugten Lage am Rhein. Eine Vermittlung der historischen Entwicklung und Bedeutung des Gesamtareals mit einem der frühesten landschaftlichen Parks des 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum finden sich ebenso wenig wie eine Besucherlenkung oder ein zeitgemäßer Service für den Besucher. Die gesamte touristische Infrastruktur weist einen funktional wie gestalterisch problematischen Zustand auf.
    Am Auftakt der Welterbestätte Oberes Mittelrheintal, die sich von Rüdesheim bis Koblenz erstreckt, soll das Areal zum südlichen Eingangstor entwickelt werden. Absicht ist in diesem Zusammenhang, ein neues Besucherzentrum zu errichten, das die erforderlichen Serviceeinrichtungen in einer dem Ort angemessenen Gestaltung bündelt. Das Besucherzentrum umfasst Informationsangebote, einen Shop und ein Café. Wegen der Bedeutung des Ortes soll die optimale Lösung für dieses Vorhaben über den hier ausgeschriebenen Wettbewerb gefunden werden. Es handelt sich um eine kleine, aber besondere Planungsaufgabe: Für das Vorhaben gibt es ein Budget von rund 1 000 000 EUR (netto) (KGR 300 und 400) welches die Kostenobergrenze darstellt. Erwartet wird ein zeitgemäß gestaltetes Gebäude, das als qualitätvolle 'Zutat' des 21. Jahrhunderts erkennbar ist und die wirtschaftliche, energetische, funktionale und ästhetische Situation erheblich verbessert. Bei der Planung ist ein landschaftsplanerischer Masterplan zu beachten, der die Rückführung in den historischen Zustand von 1883 (Fertigstellung Niederwalddenkmal) vorsieht.
    Dieser Masterplan liegt bereits vor. Im Jahr 2014 feiert der Osteinsche Park seinen 250sten Geburtstag - und gibt Anlass, ihn aufzuwerten; hierbei spielt die rechtzeitige Fertigstellung des Besucherzentrums eine wichtige Rolle. Die bestehenden Gebäude sollen anschließend abgerissen werden.
    Der Wettbewerb ist als nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb für eine Gebäudeplanung im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren gemäß RPW 2008 (Ziff. 3 Abs. 1 RPW) organisiert.
    Absicht ist, bis zu 20 Architekturbüros in den Wettbewerb einzubeziehen, davon sind 3 'gesetzt'. 17 Teilnehmer sollen über den hier bekanntgemachten Teilnahmewettbewerb ausgewählt werden.
    In den Wettbewerb einbezogen ist darüber hinaus ein Ideenteil für den Rittersaal, der nurmehr als Mauerrest am Ende des Osteinschen Parks - als Aussichtspunkt - erkennbar ist.
    Gesetzte Teilnehmer 1. schneider + schumacher, Frankfurt am Main
    2. 3 deluxe, Wiesbaden
    3. Kuehn Malvezzi, Berlin
    Ausstellung Alle Wettbewerbsarbeiten für den Neubau des Besucherzentrums sind in "Mein Bahnhof", Am Rottland 1, in 65385 Rüdesheim am Rhein vom 28. Mai bis 7. Juni 2011, jeweils von 12 bis 17 Uhr, zu sehen.

    Im Rahmen einer öffentlichen Vorstellung werden am Montag, den 6. Juni 2011, um 20.00 Uhr der Wettbewerb und die Ergebnisse vom Vertreter des Auslobers, dem Direktor der der Schlösserverwaltung, Karl Weber, und dem Vorsitzenden des Preisgerichts, Prof. Scheffler, präsentiert.
    Projektadresse DE-65385 Rüdesheim am Rhein
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  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG
      Dieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EG

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Land Hessen - vertreten durch Verwaltung der Staatlichen Schlösser und
      Gärten Hessen
      Schloss
      z. H. Direktor Karl Weber
      61348 Bad Homburg vor der Höhe
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjExXmNbZDVsVyJXWmhqWF1aZ29aY2lnamIiY15aWVpnbFZhWSNZWg==
      Internet-Adresse(n)
      www.wb-besucherzentrum-niederwald.de
      Weitere Auskünfte erteilen: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH
      Hessenallee 2
      z. H. Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg
      34130 Kassel
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MTdiZ19oOXBbJltebG5cYV5rc15nbWtuZiZnYl5dXmtwWmVdJ11e
      Internet: www.wb-besucherzentrum-niederwald.de
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:
      ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH
      Hessenallee 2
      z. H. Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg
      34130 Kassel
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MTZjaGBpOnFcJ1xfbW9dYl9sdF9obmxvZydoY19eX2xxW2ZeKF5f
      Internet: www.wb-besucherzentrum-niederwald.de
      Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten
      an: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH
      Hessenallee 2
      z. H. Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg
      34130 Kassel
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjE0W2BYYTJpVB9UV2VnVVpXZGxXYGZkZ18fYFtXVldkaVNeViBWVw==
      Internet: www.wb-besucherzentrum-niederwald.de

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Einrichtung des öffentlichen Rechts
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
      Auftraggeber/den Auftraggeber
      Besucherzentrum im Bereich des Niederwalddenkmals bei Rüdesheim am Rhein.

      II.1.2) Kurze Beschreibung
      Das Areal des zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zählenden
      Niederwaldes mit dem Niederwalddenkmal und dem Osteinschen Park wird
      derzeit kaum seiner historischen und touristischen Bedeutung gerecht. Die
      jährlich rund 1,8 Mio. Besucher verschiedenster Nationalitäten besuchen
      den Ort aufgrund der Bekanntheit des Niederwalddenkmals und der
      landschaftlich bevorzugten Lage am Rhein. Eine Vermittlung der
      historischen Entwicklung und Bedeutung des Gesamtareals mit einem der
      frühesten landschaftlichen Parks des 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen
      Raum finden sich ebenso wenig wie eine Besucherlenkung oder ein
      zeitgemäßer Service für den Besucher. Die gesamte touristische
      Infrastruktur weist einen funktional wie gestalterisch problematischen
      Zustand auf.
      Am Auftakt der Welterbestätte Oberes Mittelrheintal, die sich von
      Rüdesheim bis Koblenz erstreckt, soll das Areal zum südlichen Eingangstor
      entwickelt werden. Absicht ist in diesem Zusammenhang, ein neues
      Besucherzentrum zu errichten, das die erforderlichen Serviceeinrichtungen
      in einer dem Ort angemessenen Gestaltung bündelt. Das Besucherzentrum
      umfasst Informationsangebote, einen Shop und ein Café. Wegen der Bedeutung
      des Ortes soll die optimale Lösung für dieses Vorhaben über den hier
      ausgeschriebenen Wettbewerb gefunden werden. Es handelt sich um eine
      kleine, aber besondere Planungsaufgabe: Für das Vorhaben gibt es ein
      Budget von rund 1 000 000 EUR (netto) (KGR 300 und 400) welches die
      Kostenobergrenze darstellt. Erwartet wird ein zeitgemäß gestaltetes
      Gebäude, das als qualitätvolle 'Zutat' des 21. Jahrhunderts erkennbar ist
      und die wirtschaftliche, energetische, funktionale und ästhetische
      Situation erheblich verbessert. Bei der Planung ist ein
      landschaftsplanerischer Masterplan zu beachten, der die Rückführung in den
      historischen Zustand von 1883 (Fertigstellung Niederwalddenkmal) vorsieht.
      Dieser Masterplan liegt bereits vor. Im Jahr 2014 feiert der Osteinsche
      Park seinen 250sten Geburtstag - und gibt Anlass, ihn aufzuwerten; hierbei
      spielt die rechtzeitige Fertigstellung des Besucherzentrums eine wichtige
      Rolle. Die bestehenden Gebäude sollen anschließend abgerissen werden.
      Der Wettbewerb ist als nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb
      für eine Gebäudeplanung im anonymen Verfahren mit vorangestelltem
      Bewerbungsverfahren gemäß RPW 2008 (Ziff. 3 Abs. 1 RPW) organisiert.
      Absicht ist, bis zu 20 Architekturbüros in den Wettbewerb einzubeziehen,
      davon sind 3 'gesetzt'. 17 Teilnehmer sollen über den hier
      bekanntgemachten Teilnahmewettbewerb ausgewählt werden.
      In den Wettbewerb einbezogen ist darüber hinaus ein Ideenteil für den
      Rittersaal, der nurmehr als Mauerrest am Ende des Osteinschen Parks - als
      Aussichtspunkt - erkennbar ist.

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71221000

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER
      Zur Bewerbung am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten (siehe
      III.2).
      Die Auswahl erfolgt ausschließlich auf der Basis von formalen und
      qualitativen Kriterien; hierbei sind Mindestkriterien zu erfüllen. Für das
      Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen. Sollte
      sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht
      der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren
      ausgeschlossen. Der Auslober behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen
      nähere Informationen einzuholen.
      Die Kriterien sind:
      III.1.1 Formale Kriterien - Mindestkriterien (Nichterfüllung führt zum
      Ausschluss):
      a) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die berufliche Qualifikation
      (s. u.
      III.2);
      b) Teilnahmehindernisse gemäß RPW § 4 (2) liegen nicht vor;
      c) Teilnahmehindernisse gemäß § 4, Abs. 6 und 9 VOF liegen nicht vor;
      d) Die Bewerbungsfrist ist beachtet;
      e) Die geforderten Unterlagen sind vollständig;
      f) Die Richtigkeit der geforderten Eigenerklärungen ist durch eigenhändige
      Unterschrift im Original bestätigt (auf Ausdruck des Formblatts);
      g) Die Bewerbung ist in deutscher Sprache abgefasst.
      III.1.2 Qualitative Kriterien
      a) Ausweisung mind. eines Referenzprojektes: Die Ausweisung eines
      Referenzprojektes ist ein Mindestkriterium, dessen Nichterfüllung zum
      Ausschluss führt. Es können auch mehrere Referenzprojekte aufgeführt
      werden, um die unterschiedlichen Aspekte zu belegen ('kumulative
      Referenzen'). Die Anzahl der Referenzprojekte ist für die Auswahl jedoch
      nicht relevant, d. h. ein Referenzprojekt reicht aus, wenn es der u. g.
      Definition alleine entspricht. Das Referenzprojekt ist wie folgt
      gekennzeichnet:
      — Es handelt sich um einen Solitärbaukörper,
      — Die Größenordnung mit rund 300 bis 900 qm ist vergleichbar,
      — Das Gebäude steht in einem landschaftlichen Kontext - vorzugsweise in
      einem historischen Garten oder einer historischen Parkanlage,
      — Das Gebäude ist fertiggestellt und der Realisierungszeitraum liegt nicht
      mehr als 10 Jahre zurück,
      — Der Bewerber war verantwortlich in den Leistungsphasen 2 - 5 gemäß § 15
      HOAI (1996) bzw. § 33 (2009).
      b) Architektonische Qualität des Referenzprojektes: Hierzu muss das
      Referenzprojekt dargestellt sein in Fotos und Plänen auf maximal 3 DIN A 4
      Blättern, die eine Beurteilung des landschaftlichen Kontextes, der
      Grundrisse, der Fassaden und des Innenraums erlauben. Es ist mindestens
      das Referenzprojekt darzustellen; weitere Projekte, auch Projekte, die
      nicht der Definition des Referenzprojektes entsprechen, können dargestellt
      werden, um die eigene architektonische Handschrift zu verdeutlichen; der
      Umfang von 3 DIN A 4-Blättern darf jedoch nicht überschritten werden. Bei
      mehr als dre DIN A 4-Blättern wird eine Zufallsauswahl vorgenommen, der
      überzähligen Blätter werden nicht zur Kenntnis genommen.
      c) Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen - auch nicht vergleichbarer
      Projekte - innerhalb der letzten 5 Jahre; ältere Wettbewerbserfolge /
      Auszeichnungen fließen nicht in die Bewertung ein.
      Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt unter allen Bewerbern, die die
      Mindestkriterien, also die formalen Kriterien erfüllen und ein
      Referenzprojekt ausweisen, das der oben genannten Definition entspricht.
      Die Auswahl erfolgt zu 90 % auf Grundlage der Bewertung der
      architektonischen Qualität des Referenzprojektes - und ggf. weiterer
      Projekte - und zu 10 % auf Grundlage der Auswertung der Wettbewerbserfolge
      und Auszeichnungen. Die Bewertung des Referenzprojektes / der Projekte -
      sowohl hinsichtlich der o.g. Definition (Vergleichbarkeit) wie der
      architektonischen Qualität nimmt ein Auswahlgremium vor, dem Vertreter des
      Auslobers und Fachleute angehören, die die Qualifikation der
      Wettbewerbsteilnehmer haben. Der Auslober behält sich das Recht vor, im
      Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden.
      III.1.3 Bewerbungsunterlagen: Die Bewerbungsunterlagen umfassen das
      ausgefüllte Formblatt und die 3 DIN A 4-Blätter zur Darstellung des
      Referenzprojektes. Sie sind zweifach einzureichen - einmal als Ausdruck
      und im Original unterschrieben per Post und einmal in elektronischer Form
      (Anlage zu einem eMail) (Adressen s.
      I.1).

      III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN
      Ja
      Teilnahmeberechtigt sind in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes
      (EWR) sowie den Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über
      das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) ansässige natürliche Personen, die
      gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der
      Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen
      Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt
      die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder
      sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß Artikel
      46-49 (Architekt) der Richtlinie 2005/36 EG (Berufsanerkennungsrichtlinie)
      gewährleistet ist. Teilnahmeberechtigt sind außerdem juristische Personen,
      zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe
      entsprechende Planungsleistungen gehören. Juristische Personen haben einen
      bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung
      verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der (die)
      Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an
      natürliche Personen als Teilnehmer gestellt werden. Teilnahmeberechtigt
      sind ferner Arbeitsgemeinschaften natürlicher Personen sowie juristischer
      Personen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied
      teilnahmeberechtigt sein. Jede Arbeitsgemeinschaft hat einen
      bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung
      verantwortlich ist.

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) ART DES WETTBEWERBS
      Nichtoffen
      Gewünschte Teilnehmerzahl: 20

      IV.2) NAMEN DER BEREITS AUSGEWÄHLTEN TEILNEHMER
      1. schneider + schumacher, Frankfurt am Main
      2. 3 deluxe, Wiesbaden
      3. Kuehn Malvezzi, Berlin

      IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE
      Die Bewertungskriterien der Wettbewerbsbeiträge werden in der
      Auslobungsunterlage des Wettbewerbs genannt.

      IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen

      IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf
      Teilnahme
      18.2.2011

      IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die
      ausgewählten Bewerber
      21.2.2011

      IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme
      verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.5) PREISE UND PREISGERICHT

      IV.5.1) Es werden Preise vergeben
      Ja
      Zahl und Wert der zu vergebenden Preise 1. Preis 10 000,00 EUR;
      2. Preis 5 000,00 EUR;
      3. Preis 3 000,00 EUR.
      Plus 7 000,00 EUR für Anerkennungen im Realisierungs- und Ideenteil,
      zuzüglich Mehrwertsteuer (sofern mehrwertsteuerpflichtig).

      IV.5.3) Folgeaufträge:
      Nein

      IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
      Auftraggeber/den Auftraggeber bindend
      Ja

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. Prof. Anne Beer, München
      2. David Cook, Stuttgart
      3. Prof. Hikolaus Hirsch, Frankfurt am Main
      4. Jorunn Ragnarsdottir, Stuttgart
      5. Prof. Volker Staab, Berlin
      6. Inge Laste, Frankfurt am Main

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS
      AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN
      Der Auslober wird die weitere Bearbeitung, mindestens die Leistungsphasen
      2 - 5 gemäß § 33 HOAI, an einen der Preisträger vergeben. Zugrunde gelegt
      wird die Honorarzone IV, Mittelsatz, gemäß § 5 HOAI.

      VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Regierungspräsidium Darmstadt
      Luisenplatz 2
      64283 Darmstadt
      DEUTSCHLAND
      Internet: http://www.rp-darmstadt.hessen.de
      Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
      Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
      Bierstadter Straße 2
      65189 Wiesbaden
      DEUTSCHLAND

      VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      18.1.2011

    © European Union, http://ted.europa.eu
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    • BEKANNTMACHUNG ÜBER DIE ERGEBNISSE EINES WETTBEWERBS
      Dieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EG

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Land Hessen - vertreten durch Verwaltung der Staatlichen Schlösser und
      Gärten Hessen
      Schloss
      z. H. Direktor Karl Weber
      61348 Bad Homburg vor der Höhe
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjEzXGFZYjNqVSBVWGZoVltYZW1YYWdlaGAgYVxYV1hlalRfVyFXWA==
      Internet-Adresse(n) 
      www.wb-besucherzentrum-niederwald.de

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Einrichtung des öffentlichen Rechts
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
      Auftraggeber/den Auftraggeber
      Besucherzentrum im Bereich des Niederwalddenkmals bei Rüdesheim am Rhein.

      II.1.2) Kurze Beschreibung
      Das Areal des zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zählenden
      Niederwaldes mit dem Niederwalddenkmal und dem Osteinschen Park wird
      derzeit kaum seiner historischen und touristischen Bedeutung gerecht. Die
      jährlich rund 1,8 Mio. Besucher verschiedenster Nationalitäten besuchen
      den Ort aufgrund der Bekanntheit des Niederwalddenkmals und der
      landschaftlich bevorzugten Lage am Rhein. Eine Vermittlung der
      historischen Entwicklung und Bedeutung des Gesamtareals mit einem der
      frühesten landschaftlichen Parks des 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen
      Raum finden sich ebenso wenig wie eine Besucherlenkung oder ein
      zeitgemäßer Service für den Besucher. Die gesamte touristische
      Infrastruktur weist einen funktional wie gestalterisch problematischen
      Zustand auf.
      Am Auftakt der Welterbestätte Oberes Mittelrheintal, die sich von
      Rüdesheim bis Koblenz erstreckt, soll das Areal zum südlichen Eingangstor
      entwickelt werden. Absicht ist in diesem Zusammenhang, ein neues
      Besucherzentrum zu errichten, das die erforderlichen Serviceeinrichtungen
      in einer dem Ort angemessenen Gestaltung bündelt. Das Besucherzentrum
      umfasst Informationsangebote, einen Shop und ein Café. Wegen der Bedeutung
      des Ortes sollte die optimale Lösung für dieses Vorhaben über den
      Wettbewerb gefunden werden. Es handelte sich um eine kleine, aber
      besondere Planungsaufgabe. Erwartet wurde ein zeitgemäß gestaltetes
      Gebäude, das als qualitätvolle 'Zutat' des 21. Jahrhunderts erkennbar ist
      und die wirtschaftliche, energetische, funktionale und ästhetische
      Situation erheblich verbessert. Bei der Planung war ein
      landschaftsplanerischer Masterplan zu beachten, der die Rückführung in den
      historischen Zustand von 1883 (Fertigstellung Niederwalddenkmal) vorsieht.
      Im Jahr 2014 feiert der Osteinsche Park seinen 250sten Geburtstag - und
      gibt Anlass, ihn aufzuwerten; hierbei spielt die rechtzeitige
      Fertigstellung des Besucherzentrums eine wichtige Rolle. Die bestehenden
      Gebäude sollen anschließend abgerissen werden.
      Der Wettbewerb war als nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb
      für eine Gebäudeplanung im anonymen Verfahren mit vorangestelltem
      Bewerbungsverfahren gemäß RPW 2008 (Ziff. 3 Abs. 1 RPW) organisiert.
      Absicht war, bis zu 20 Architekturbüros in den Wettbewerb einzubeziehen,
      davon waren 3 'gesetzt'. 17 Teilnehmer wurden über ein vorangestelltes
      Bewerberverfahren ausgewählt.
      In den Wettbewerb einbezogen war darüber hinaus ein Ideenteil für den
      Rittersaal, der nurmehr als Mauerrest am Ende des Osteinschen Parks - als
      Aussichtspunkt - erkennbar ist.

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71221000

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.1.2) Frühere Bekanntmachung bezüglich desselben Wettbewerbs
      Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2011/S 14-021679 vom 18.1.2011

      ABSCHNITT V: ERGEBNISSE DES WETTBEWERBS 
      BEZEICHNUNG: 
      1. Preis

      V.1) VERGABE UND PREISE

      V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
      Kuehn Malvezzi Architekten
      Heidestraße 50
      10557 Berlin
      DEUTSCHLAND

      V.2) WERT DER PREISE
      Wert der vergebenen Preise ohne MwSt. 10 000,00 EUR 
      BEZEICHNUNG: 
      2. Preis.

      V.1) VERGABE UND PREISE

      V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
      wulf & partner, freie Architekten BDA
      Charlottenstraße 29-31
      70182 Stuttgart
      DEUTSCHLAND

      V.2) WERT DER PREISE
      Wert der vergebenen Preise ohne MwSt. 6 000,00 EUR 
      BEZEICHNUNG: 
      3. Preis.

      V.1) VERGABE UND PREISE

      V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
      Auer + Weber + Assoziierte Dipl.-Ing. Architekten BDA
      Haußmannstraße 103
      70188 Stuttgart
      DEUTSCHLAND

      V.2) WERT DER PREISE
      Wert der vergebenen Preise ohne MwSt. 4 000,00 EUR 
      BEZEICHNUNG: 
      Anerkennung.

      V.1) VERGABE UND PREISE

      V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
      René van Zuuk
      De Fantasie 9
      1324 HZ Almere
      NIEDERLANDE

      V.2) WERT DER PREISE
      Wert der vergebenen Preise ohne MwSt. 2 000,00 EUR 
      BEZEICHNUNG: 
      Anerkennung.

      V.1) VERGABE UND PREISE

      V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
      C18 Architekten BDA
      Hölderlinstraße 40
      70193 Stuttgart
      DEUTSCHLAND

      V.2) WERT DER PREISE
      Wert der vergebenen Preise ohne MwSt. 2 000,00 EUR 
      BEZEICHNUNG: 
      Anerkennung Ideenteil.

      V.1) VERGABE UND PREISE

      V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
      h.s.d. architekten
      Slavertorwall 15
      32657 Lemgo
      DEUTSCHLAND

      V.2) WERT DER PREISE
      Wert der vergebenen Preise ohne MwSt. 1 000,00 EUR

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS
      AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Regierungspräsidium Darmstadt
      Luisenplatz 2
      64283 Darmstadt
      DEUTSCHLAND
      Internet: http://www.rp-darmstadt.hessen.de
      Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren 
      Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
      Bierstadter Straße 2
      65189 Wiesbaden
      DEUTSCHLAND

      VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      31.5.2011


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  • Gewährleistung

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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 21.01.2011
Ergebnis veröffentlicht 07.06.2011
Zuletzt aktualisiert 18.01.2017
Wettbewerbs-ID 3-60593
Seitenaufrufe 6155





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