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  • DE-35390 Gießen
  • 10/2011
  • Ergebnis
  • (ID 3-69066)

Justus-Liebig-Universität Gießen, Städtebaulich-freiraumplanerische Entwicklung der Campusbereiche Philosophikum I und II

Nichtoffener Realisierungswettbewerb
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  • 1. Preis

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    • Architekten
      Ferdinand Heide, Frankfurt am Main (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Landschaftsarchitekten
      TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung, Berlin (DE) Büroprofil

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  • 2. Preis

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    • Blick nach Westen Architekten
      kleyer.koblitz.letzel.freivogel, Berlin (DE), München (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      HAHN HERTLING VON HANTELMANN, Berlin (DE), Hamburg (DE) Büroprofil

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  • 3. Preis

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  • 4. Preis

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    • Architekten
      HINRICHS WILKENING ARCHITEKTEN, Berlin (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Landschaftsarchitekten
      A24 Landschaft, Berlin (DE) Büroprofil

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  • Anerkennung

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  • Anerkennung

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    • kein Bild vorhanden Architekten
      HJPplaner Heinz Jahnen Pflüger Stadtplaner und Architekten Partnerschaft, Aachen (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Architekten
      hjp architekten PGmbB _ Prof. Jürgen Hauck, Herbert Osel, Würzburg (DE), Gießen (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      HEINISCH Landschaftsarchitekten, Weimar (DE) Büroprofil

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  • Anerkennung

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    • Architekten
      WERK, København (DK) Büroprofil

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  • Teilnahme

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    • Landschaftsarchitekten
      LAND Germany GmbH, Düsseldorf (DE), Mailand (IT) Büroprofil

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    • Luftperspektive der Justus-Liebig-Universität Gießen im Bereich Philosophikum I + II Architekten
      JSWD Architekten, Köln (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Verkehrsplaner
      BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, Aachen (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 28.10.2011 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Arbeitsgemeinschaften aus Stadtplanern/Städtebauarchitekten und Landschaftsarchitekten oder/und Architekten und Landschaftsarchitekten
    Kategorie junge und/oder kleine Büros: Ja
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: max. 30
    Tatsächliche Teilnehmer: 23
    Gebäudetyp Hochschulen, Wissenschaft und Forschung
    Art der Leistung Stadt-/ Gebietsplanung
    Zulassungsbereich EU
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 115.000 EUR inkl. USt.
    Auslober/Bauherr Land Hessen, Wiesbaden (DE)
    Betreuer büro luchterhandt • stadtplaner architekten landschaftsarchitekten, Hamburg (DE) Büroprofil
    Preisrichter Guido Brennert, Prof. Dr. Michael Koch, Inge Laste, Prof. Dr. Franz Pesch [Vorsitz], Martin Rein-Cano, Prof. Zvonko Turkali , Irene Bauerfeind-Roßmann, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Prof. Dr. Markus Knauff, Ulrike Berendsen-Manderscheid, Dietlind Grabe-Bolz
    Kammer Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
    Aufgabe
    Gegenstand des Wettbewerbs ist die städtebauliche Neuordnung der Universitätsstandorte Philosophikum I und II in Gießen im Rahmen des Investitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen zur Modernisierung der Hochschulen. Der Wettbewerb ist als nichtoffener einphasiger städtebaulicher Realisierungswettbewerb im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren im Rahmen eines VOF-Verfahrens ausgelobt. Die Auftragsvergabe an den Gewinner oder einen der Preisträger ist vorgesehen. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2008 in der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 12.09.2008 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 23.12.2009 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten Änderungen und Hinweisen zugrunde.
    An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs hat der Ausschuss Vergabe und Wettbewerb der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen beratend mitgewirkt.

    Beide aus den 1960er und 1970er Jahren stammenden Campus-Areale (zus. ca. 30 ha) sind stark sanierungsbedürftig und im Falle des jüngeren Philosophikums I sogar weitgehend neu zu errichten. Auf der Basis eines Flächen- und Funktionsprogramms sind städtebauliche Lösungen für einen zukunftsweisenden Universitätsstandort zu entwerfen, die eine Realisierung im laufenden Betrieb weitgehend störungsfrei ermöglichen, merklich zu einer Zusammenführung beider Campus-Areale beitragen und darüber hinaus auch überzeugende Anschlüsse an den umgebenden Stadtraum herstellen.
    Projektadresse DE-35390 Gießen
      Ausschreibung anzeigen

  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG
      Dieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EG

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement,
      Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
      Schützenrain 5 - 7
      61169 Friedberg/Hessen
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 6031167-0
      E-Mail: MjE3OF1VXh1lXlUcVVFWL1dRXB1XVGJiVF0dU1Q=
      Fax +49 6031167-126
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:
      den oben genannten Kontaktstellen
      Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten
      an: die oben genannten Kontaktstellen

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Einrichtung des öffentlichen Rechts
      Bildung

      ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
      Auftraggeber/den Auftraggeber
      A.0421.100310 Justus-Liebig-Universität Gießen,
      Städtebaulich-freiraumplanerische Entwicklung der Campusbereiche
      Philosophikum I und II

      II.1.2) Kurze Beschreibung
      Gegenstand des Wettbewerbs ist die städtebauliche Neuordnung der
      Universitätsstandorte Philosophikum I und.
      II in Gießen im Rahmen des Investitionsprogramms HEUREKA des Landes Hessen
      zur Modernisierung der Hochschulen. Der Wettbewerb ist als nichtoffener
      einphasiger städtebaulicher Realisierungswettbewerb im anonymen Verfahren
      mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren im Rahmen eines VOF-Verfahrens
      ausgelobt. Die Auftragsvergabe an den Gewinner oder einen der Preisträger
      ist vorgesehen. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2008 in
      der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am
      12.9.2008 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom
      23.12.2009 des Hessischen Ministeriums der Finanzen bekannt gemachten
      Änderungen und Hinweisen zugrunde.
      An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs hat der Ausschuss
      Vergabe und Wettbewerb der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
      beratend mitgewirkt.
      Beide aus den 1960er und 1970er Jahren stammenden Campus-Areale (zus. ca.
      30 ha) sind stark sanierungsbedürftig und im Falle des jüngeren
      Philosophikums I sogar weitgehend neu zu errichten. Auf der Basis eines
      Flächen- und Funktionsprogramms sind städtebauliche Lösungen für einen
      zukunftsweisenden Universitätsstandort zu entwerfen, die eine Realisierung
      im laufenden Betrieb weitgehend störungsfrei ermöglichen, merklich zu
      einer Zusammenführung beider Campus-Areale beitragen und darüber hinaus
      auch überzeugende Anschlüsse an den umgebenden Stadtraum herstellen.

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71400000

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER
      Für die Teilnahme werden Arbeitsgemeinschaften aus
      Stadtplanern/Städtebauarchitekten und Landschaftsarchitekten oder/und
      Architekten und Landschaftsarchitekten gesucht, die oder deren Mitglieder
      über einschlägige Erfahrungen bei der Planung und Entwicklung von
      Universitäten verfügen und ihre Eignung in Referenzprojekten nachweisen
      können.
      Für die Auswahl ist vorgesehen, auch "Junge Arbeitsgemeinschaft" (Stichtag
      1.2.2011: Büroinhaber dürfen an diesem Tage das 40. Lebensjahr noch nicht
      vollendet haben) zur Teilnahme anzuregen. Sie werden in angemessenen
      Umfang berücksichtigt, auch wenn sie die geforderte Fachkunde und
      Erfahrung (noch) nicht nachweisen können, die eingereichten Unterlagen
      aber eine besonders herausragende Qualität nachweisen (z.B.
      Auszeichnungen, Stipendien, Veröffentlichungen, Wettbewerbserfolge o. ä.),
      die als Alternative zum Nachweis von Referenzen akzeptiert werden können.
      Eine Bewerbung ist nur dann in der Kategorie "Junge Arbeitsgemeinschaft"
      zulässig, wenn alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft die Bedingungen
      "Junge Arbeitsgemeinschaft" erfüllen. Andernfalls wird die Bewerbung der
      Kategorie "Arrivierte Arbeitsgemeinschaft" zugeordnet.
      Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt ausschließlich auf der Basis von
      formellen, quantitativen und qualitativen Kriterien.
      Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf
      Eigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen,
      dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus
      dem Verfahren ausgeschlossen. Der Auslober behält sich das Recht vor, in
      Zweifelsfällen nähere Informationen einzuholen.
      Die Kriterien sind von allen gleichermaßen zu erfüllen. Die Kriterien
      sind:
      A Formelle Kriterien (Mindestkriterien - Nichterfüllung führt zum
      Ausschluss).
      a) Die geforderten Unterlagen (s. u. "Geforderte Unterlagen") sind
      vollständig einzureichen.
      b) Der Bewerber hat die Anforderungen an die berufliche Qualifikation zu
      erfüllen (s. u. 
      III.1.2).
      c) Teilnahmehindernisse gemäß RPW § 4 (2) liegen nicht vor.
      d) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 VOF liegen nicht vor.
      e) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig (Mehrfachbewerbungen führen zum
      Ausschluss sämtlicher Beteiligter).
      f) Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten.
      g) Für die Bewerbung ist der vorgegebene Bewerbungsbogen (Anlage 4)
      auszufüllen und die Referenzprojekte auf max. 3 Seiten DIN A3 quer,
      1-seitig bedruckt darzustellen; Informationen jedweder anderer Art werden
      nicht gewertet.
      h) Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach - einmal als Ausdruck
      unterschrieben und einmal in digitaler Form (im PDF-Format auf CD-ROM) -
      abzugeben; der Ausdruck ist als Original mit rechtsverbindlicher
      Unterschrift/-en einzureichen.
      i) Die Bewerbung hat in deutscher Sprache zu erfolgen; Informationen in
      anderen Sprachen werden nicht zur Kenntnis genommen.
      j) Der Bewerber bestätigt die Richtigkeit der geforderten Erklärungen mit
      seiner Unterschrift.
      Geforderte Unterlagen.
      Die Bewerbungen müssen folgende Unterlagen enthalten:
      "Arrivierte Arbeitsgemeinschaften".
      1. Geeignete Unterlagen zum Nachweis der Teilnahmeberechtigung
      a) Nachweis von Referenzobjekten mit hoher städtebaulicher bzw.
      freiraumplanerischer Qualität (ggf. mit Hinweisen auf Wettbewerbserfolge,
      Architekturpreise oder sonstige Auszeichnungen) im Bereich der
      städtebaulichen Planung bzw. Freiraumplanung, ab einer Größe von mind. 6
      ha und in einer der Wettbewerbsaufgabe vergleichbaren inhaltlichen
      Komplexität
      b) Nachweis der Fachkunde durch Benennung von Masterplänen/städtebaulichen
      Rahmenplänen im Bereich des Städtebaus bzw. Freiraumplanung ab einer Größe
      von mind. 6 ha
      c) Nachweis von besonderen Erfahrungen in der städtebaulichen bzw.
      freiraumplanerischen Konzeption vorzugsweise mit Bestandsorientierung und
      mit Fokus auf universitäre oder andere bildungsbezogene Nutzungen.
      Die Nachweisführung zu 1 a) bis c) muss wie folgt erfolgen:
      1. Nachweisführung anhand von Informationen über insgesamt maximal 3
      beispielhafte, vergleichbare Projekte je Arbeitsgemeinschaft (2
      städtebauliche Referenzen, 1 freiraumplanerische Referenz) aus den letzten
      15 Jahren (seit 1.1.1996). Beschreibung dieser Projekte auf Anlage 4 des
      Bewerbungsbogens und Darstellung jeweils auf 1 Seite DIN A3 quer, 1-seitig
      bedruckt (insgesamt maximal 3 Seiten DIN A3 quer, 1-seitig bedruckt)
      2. Liste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren (seit 1.1.2006)
      erbrachten städtebaulich-freiraumplanerischen Leistungen mit Angabe des
      Rechnungswertes, des Ausführungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder
      privaten
      Auftraggeber (Bewerbungsbogen Anlage 5, je Bewerber).
      3. Informationen über jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft (Anzahl
      Mitarbeiter, technische Ausstattung, Jahresumsatz (2008-2010))
      (Einzutragen in den Anlagen 1.1, 1.2 bzw. 1.3 sowie Anlage 2 und 3 des
      Bewerbungsbogens)
      4. Eintragung in das Berufsregister des Unternehmenssitzes oder Wohnsitzes
      (als Kopie beizufügen und in Anlage 6 zu vermerken)
      5. Versicherung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 (2) RPW und § 4
      VOF gegen sie vorliegen (Einzutragen in Anlage 3 des Bewerbungsbogens)
      6. Haftpflichtversicherung (Personenschäden: mindestens 750 000 EUR;
      Sachschäden: mindestens 150 000 EUR) bzw. Erklärung über den Abschluss
      einer Haftpflichtversicherung in entsprechender Höhe im Auftragsfall
      (Kopie der Police bzw. Erklärung beifügen und in Anlage 6 vermerken)
      "Junge Arbeitsgemeinschaften".
      Punkte 1. - 6. wie "Arrivierte Arbeitsgemeinschaften".
      Als Alternative zum Nachweis von Referenzen können z.B. Auszeichnungen,
      Stipendien, Veröffentlichungen, Wettbewerbserfolge o. ä. eingereicht
      werden, die eine besonders herausragende Qualität nachweisen.
      7. Kopien des Lichtbildausweises bzw. der Lichtbildausweise, aus dem/denen
      das Geburtsdatum ersichtlich ist. Stichtag 1.2.2011: Büroinhaber dürfen an
      diesem Tage das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. (Kopien der
      Lichtbildausweise beifügen und in Anlage 6 vermerken)
      Über den o.g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht
      berücksichtigt.
      B Inhaltliche Kriterien.
      Das Teilnehmerfeld soll 30 Arbeitsgemeinschaften umfassen. Die 30
      Arbeitsgemeinschaften (20 arrivierte Arbeitsgemeinschaften und 10 junge
      Arbeitsgemeinschaften) werden aus der Gruppe der fristgerecht
      eingegangenen Bewerbungen durch ein Auswahlgremium anhand der folgenden
      gewichteten Kriterien ausgewählt und zur Teilnahme zugelassen:
      Fachkunde (7-fach): Planung und Entwicklung von
      Masterplänen/städtebaulichen Rahmenplänen im Bereich des Städtebaus bzw.
      Freiraumplanung ab einer Größe von mind. 6 ha, insbesondere mit
      Bestandsorientierung.
      Leistungsfähigkeit und Erfahrung (3-fach): Leistungsfähigkeit der
      Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und Erfahrung in Planung von Projekten
      vergleichbarer Größenordnung (mind. 6 ha).
      Bei gleicher Qualifikation von mehr als 20 bzw. 10 Bewerbungen behält sich
      der Auslober die Auswahl durch ein Losverfahren vor. Darüber hinaus behält
      er sich vor, im Falle zu geringer Bewerberzahlen für eine
      Bewerber-Kategorie unbesetzte Teilnehmerstellen mit Bewerbungen aus der
      jeweils anderen Kategorie zu besetzen.
      C Abgabe der Bewerbungen.
      Die Unterlagen sind einmal als Ausdruck im Original unterschrieben und
      einmal digital im Word- und PDF-Format auf CD-ROM per Post abzuliefern
      (Adressen s. Anhang A, III). Die Unterlagen werden nicht zurückgesandt.

      III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN
      Ja
      Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die
      geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
      Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn
      sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage
      der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Stadtplanerin/Stadtplaner oder
      Städtebauarchitektin/Städtebauarchitekt oder Architektin/Architekt oder
      Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt zu führen. Ist in dem
      Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt,
      so erfüllt die fachlichen Anforderungen als
      Stadtplanerin/Stadtplaner/Städtebauarchitektin/Städtebauarchitekt oder
      Architektin/Architekt oder Landschaftsarchitektin/Landschaftsarchitekt,
      wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis
      verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG -
      Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des
      Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU
      Nr. L 255 S. 22) entspricht.
      Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn
      zu ihrem satzungsgemäßen.
      Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden
      Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der
      juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen
      Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
      Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls
      teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft
      teilnahmeberechtigt ist.
      Es sind zwingend Arbeitsgemeinschaften aus
      Stadtplanern/Städtebauarchitekten und Landschaftsarchitekten oder/und
      Architekten und Landschaftsarchitekten zu bilden. Es wird dringend
      empfohlen, Verkehrsplaner beratend hinzu zu ziehen. Fachberater sind nicht
      Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft. Wer am Tage der Auslobung bei einer
      Teilnehmerin oder einem Teilnehmer angestellt ist oder in anderer Form als
      Mitarbeiter/in an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen
      Teilnahme ausgeschlossen.
      Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von
      Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der
      Beteiligten.
      Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu
      prüfen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Bei der Abgabe der
      Wettbewerbsarbeiten sind in der Verfassererklärung sämtliche am Wettbewerb
      beteiligten Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen mit Vor- und Zuname zu benennen.
      Jedes Büro darf sich nur mit einem Entwurf am Wettbewerb beteiligen.

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) ART DES WETTBEWERBS
      Nichtoffen

      IV.2) NAMEN DER BEREITS AUSGEWÄHLTEN TEILNEHMER

      IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE
      Die eingehenden Arbeiten werden nach den folgenden Kriterien bewertet:
      — Erfüllung der formalen Vorgaben,
      — Übereinstimmung von Plan und Modell,
      — Qualität der städtebaulich-freiraumplanerischen Gesamtkonzeption,
      — Stadträumliche Qualität,
      — Qualität der Umsetzung des Funktionsprogramms,
      — Gestaltqualität und Nutzbarkeit der Freiräume,
      — Qualität der Erschließungskonzeption,
      — Realisierbarkeit,
      — Wirtschaftlichkeit der Maßnahme,
      — Nachhaltigkeit,
      — Barrierefreiheit.
      Die genannte Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar. Das
      Preisgericht behält sich vor, die einzelnen Kriterien zu gewichten.

      IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber
      A.0421.100310

      IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
      11.5.2011 - 12:00

      IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf
      Teilnahme
      17.5.2011 - 12:00

      IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme
      verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.5) PREISE UND PREISGERICHT

      IV.5.1) Es werden Preise vergeben
      Ja
      Zahl und Wert der zu vergebenden Preise Für den Wettbewerb nach RPW 2008
      stellt der Auslober nach Abschluss der Bearbeitung eine Wettbewerbssumme
      von 115 000 EUR zur Verfügung. Folgende Verteilung der Preis- und
      Anerkennungssummen ist vorgesehen:
      Städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb (115 000 EUR).
      1. Preis: 40 000 EUR
      2. Preis: 25 000 EUR
      3. Preis: 17 500 EUR
      4. Preis: 12 500 EUR
      5. Preis: 10 000 EUR
      Anerkennungen: 10 000 EUR.
      Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss jeweils
      andere Aufteilungen der Preis- und Anerkennungssummen zu beschließen.

      IV.5.3) Folgeaufträge:
      Nein

      IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
      Auftraggeber/den Auftraggeber bindend
      Nein

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. Informationen zur Besetzung des Preisgerichts siehe unter "Abschnitt

      VI.2) Ergänzende Informationen".

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS
      AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN
      1. Informationen zum Teilnahmewettbewerb
      Das Auswahlgremium (bestehend aus Vertretern folgender Institutionen:
      Hessisches Baumanagement, Justus-Liebig-Universität Gießen, HWP
      Projektsteuerung, Externer Architekt/Stadtplaner) tagt voraussichtlich am
      27.5.2011. Die ausgewählten Wettbewerbsteilnehmer werden voraussichtlich
      bis zum 30.5.2011 benachrichtigt und müssen bis zum 31.5.2011 ihre
      Teilnahme verbindlich erklären. Alle nicht ausgewählten Bewerber erhalten
      nach Abschluss des Auswahlverfahrens voraussichtlich bis zum 3.6.2011
      Nachricht über das ausgewählte Teilnehmerfeld. Auskünfte zum
      Auswahlergebnis können vor diesem Termin nicht erteilt werden.
      2. Weitere Beauftragung
      Der Auslober wird auf der Basis der Empfehlungen des Preisgerichts den
      Gewinner oder einen der Preisträger des Wettbewerbs mit weiteren
      Planungsleistungen (städtebaulicher Masterplan) beauftragen,
      — sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht,
      — soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe
      realisiert werden soll.
      Der Auslober behält sich vor, im Anschluss an den Wettbewerb ein
      Verhandlungsverfahren gem. § 3 Abs. 4 (b) VOF durchzuführen.
      Die beabsichtigte Beauftragung erfolgt vorbehaltlich der
      haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen. Die Auftragnehmer, die
      Planungs- bzw. Überwachungsaufträge für die Durchführung des Projektes
      erhalten, verpflichten sich, die Gesamtheit der übertragenen
      Planungsleistungen persönlich und durch eigene Mitarbeiter zu übernehmen.
      Die Leistungsfähigkeit des zu beauftragenden Teilnehmers für die
      Weiterbearbeitung ist grundsätzlich an die Anforderungen des Projektes
      anzupassen und nachzuweisen.
      Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits
      erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des
      zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in
      seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde
      gelegt wird. Der Auftraggeber behält sich vor, die von den
      Arbeitsgemeinschaften eingesetzten Sonderfachleute (z.B. Verkehrsplaner)
      ggf. bei der weiteren Beauftragung der Arbeitsgemeinschaft zu
      berücksichtigen. Ein Anspruch auf Beauftragung besteht jedoch nicht.
      Mit der Teilnahmebestätigung am Wettbewerbsverfahren erkennen die
      Teilnehmer die Regularien und Termine des Wettbewerbs an.
      3. Besetzung des Preisgerichts (Ergänzende Informationen zu 
      IV.5.5)
      Das Preisgericht besteht aus 11 stimmberechtigten Mitgliedern.
      Zum Zeitpunkt der Bekanntmachung feststehende Besetzung des Preisgerichts:
      Stimmberechtigte Mitglieder.
      Prof. Franz Pesch, Freier Stadtplaner, Stuttgart/Herdecke.
      Prof. Dr. Michael Koch, Freier Architekt/Stadtplaner, Hamburg/Zürich.
      Prof. Zvonko Turkali‚ Freier Architekt, Frankfurt am Main/Hannover.
      Martin Rein-Cano, Freier Landschaftsarchitekt, Berlin.
      Marion Hammer-Frommann, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden.
      Inge Laste, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden.
      Irene Bauerfeind-Roßmann, Hess. Min. für Wissenschaft und Kunst,
      Wiesbaden.
      Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität
      Gießen.
      Dr. Michael Breitbach, Justus-Liebig-Universität Gießen.
      Thomas Platte, Hessisches Baumanagement, Frankfurt am Main.
      Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin der Universitätsstadt Gießen.
      Stellvertretende Mitglieder.
      Em. Prof. Michael Wilkens, Freier Architekt/Stadtplaner, Kassel.
      Juliane Schonauer, Freie Stadtplanerin, Berlin.
      Patrick Ostrop, Freier Architekt, Hamburg.
      Burkhard Wegener, Freier Landschaftsarchitekt, Köln.
      Monika Bader, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden.
      Guido Brennert, Hess. Min. der Finanzen, Wiesbaden.
      Erika Ernst, Hess. Min. für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden.
      Manfred Balg, Hess. Min. für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden.
      Prof. Dr. Markus Knauff, Universität Gießen, JLU Gießen.
      Prof. Dr. Henning Lobin, Universität Gießen, JLU Gießen.
      Ulrike Berendsen-Manderscheid, Hessisches Baumanagement, Frankfurt am
      Main.
      N.N., Universitätsstadt Gießen
      4. Terminkette
      Bewerbungszeitraum: 14.4. bis 17.5.2011.
      Auswahlsitzung: voraussichtl. 27.5.2011.
      Versand der Auslobung 6.6.2011.
      Frist Rückfragen 15.6.2011.
      Preisrichtervorbesprechung/Teilnehmer-/Rückfragenkolloquium
      (Teilnahmepflicht!) 17.6.2011.
      Abgabe Plansatz 12.9.2011.
      Abgabe Modell 26.9.2011.
      Preisgericht 27./28.10.2011.
      Ausstellung im Anschluss an den Wettbewerb.
      Auskünfte zum Verfahren erteilt: Anschrift siehe Nr. 
      I.1).
      Auskünfte zum technischen Inhalt erteilt: Anschrift siehe Nr. 
      I.1).
      Sämtliche vorstehend genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels
      den anzufordernden Formblättern "Bewerbererklärung", "Erklärung über die
      wirtschaftliche Unabhängigkeit Freiberuflich Tätiger", "Bewerbungsbogen",
      "Referenzbogen", "Sonstige Anlagen" und "Angebotskennzeichnung" zu
      erbringen.
      Die Unterlagen sind in digitaler Form beim hbm, RNL Mitte, Friedberg,
      E-Mail: MTFobWVuLXVuZSxlYWY/Z2FsLWdkcnJkbS1jZA==, erhältlich.
      Evtl. auftretende Fragen sind schriftlich per E-Mail an
      MjEzXGFZYiFpYlkgWVVaM1tVYCFbWGZmWGEhV1g= bis spätestens 11.5.2011 (12:00), zu richten.
      Es ist sicher zu stellen, dass die Bewerbungsdokumente zum
      Auswahlverfahren ausschließlich unter folgender Adresse:
      Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und
      Vertragswesen, Schützenrain 5 - 7, 61169 Friedberg, DEUTSCHLAND, bis zum
      Abgabetermin eingegangen sind.
      Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es
      gilt keine Poststempel-Abgabe! Es werden keine Bewerbungsunterlagen, die
      per Fax oder per E-Mail eingegangen sind, zugelassen!
      Nachr. HAD-Ref.: 39/3763.
      Nachr. V-Nr/AKZ: A.0421.100310.

      VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      14.4.2011

    © European Union, http://ted.europa.eu
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  • Gewährleistung

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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 15.04.2011
Ergebnis veröffentlicht 08.11.2011
Zuletzt aktualisiert 03.09.2019
Wettbewerbs-ID 3-69066
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