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  • CH-6340 Zug
  • 11/2010
  • Ergebnis
  • (ID 3-77238)

Gebietsplanung Unterfeld

Studienauftrag im Einladungsverfahren
 
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    Entscheidung 24.11.2010 Entscheidung
    Verfahren Studienauftrag im Einladungsverfahren
    Berufsgruppen Architekten
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Art der Leistung Stadt-/ Gebietsplanung
    Sprache Deutsch
    Betreuer Suter • von Känel • Wild • AG, Zürich (CH)
    Aufgabe
    Der Perimeter umfasst das südliche Teilgebiet des Quartiergestaltungsplans Unterfeld südlich der Haupterschliessungsstrasse. Im Osten und im Westen reicht er bis zu den Bahngleisen bzw. bis zur Nordstrasse. Die nutzflächenrelevante Landfläche beträgt rund 56´000 m2.

    Im Studienverfahren sind die Aussagen im QGP Unterfeld zu berücksichtigen und zu konkretisieren.

    Als Grundlage für den Studienauftrag wurde eine Marktanalyse erstellt. Von den sechs Teams wurden markfähige städtebauliche Konzeptionen erwartet.

    Die Implenia AG ist der Nachhaltigkeit verpflichtet. Die Aspekte der Nachhaltigkeit sind bereits im Rahmen des Studienauftrags bei der Konzeption des Areals Stocker zu berücksichtigen.

    Die Anforderungen an die Gebietsplanung sind im Programm zum Studienauftrag vom 10.6.2010 ausführlich beschrieben. Durch die Projektteams sind namentlich folgende Aspekte zu beachten (Zusammenfassung):

    Räumliche Einheit
    • Die Gebiete Unterfeld und Schleife Nord bilden eine stadträumliche Einheit, die, unabhängig von der politischen Zuständigkeit, planerisch als Ganzes zu betrachten ist.
    • Kleinere Anpassungen im Verlauf der Zuständigkeitsgrenzen und flächengleiche Landumlegungen sind erlaubt.

    Städtebauliches Konzept
    • Gesucht wird ein überzeugendes städtebauliches Konzept mit einer eigenständigen Identität, das sich vom herkömmlichen Bild der verstädterten Landschaft abhebt und zudem in Etappen umgesetzt werden kann.
    • Zu klären ist insbesondere die Frage, ob bei der Stadtbahnhaltestelle oder an anderen geeigneten Lagen Hochhäuser entstehen sollen.
    • Einschränkende Rahmenbedingungen, wie etwa die Abstellanlage der SBB oder die Lärmbelastung längs der Nordstrasse, sind zu thematisieren und im Entwurf zu behandeln.

    Bauliche Dichte
    • Die hohen baulichen Dichten, welche die beiden Nutzungsordnungen
    in Zug und Baar ermöglichen, soll umgesetzt werden.

    Aussenraum
    • Eine qualitativ hoch stehende Ausgestaltung des öffentlichen Raums steht neben der baulichen Konzeption im Zentrum der Aufgabe. Es sind Vorschläge zur Ausgestaltung eines Quartierfreiräumens, eines Platzes bei der Stadtbahnhaltestelle und den Spiel- und Freiräumen auszuarbeiten. Auch die Fliessgewässer sind in die Konzeption mit einzubeziehen.

    Attraktiver Nutzungsmix
    • Es werden klare Aussagen zu den unterschiedlichen Nutzungen auf dem Areal der Korporation Zug und dem Areal Stocker in Baar und der Belebung der städtebaulichen Schwerpunkte erwartet.
    • Aufzuzeigen sind attraktive Nutzflächen für Wohnen, Büros, Dienstleistungen und Gewerbe. Bei der Stadtbahnhaltestelle muss zudem auf dem Areal Stocker ein Hotel ausgewiesen werden.

    Architektur
    • Es werden Aussagen zur architektonischen Ausgestaltung der Bauten erwartet. Dies gilt im Besonderen für den Bereich der Stadtbahnhaltestelle, wo ein architektonischer Akzent gesetzt werden sollte.

    Verkehrsorganisation
    • Aufzuzeigen ist eine siedlungsverträgliche Erschliessung für sämtliche Verkehrsteilnehmer. Die Vorgaben im Quartiergestaltungsplan sind entsprechend zu konkretisieren

    Parkplatzangebot
    • Das Parkplatzangebot ist gemäss VSS-Norm 640 281 zu bestimmen. Basierend auf dem Standorttyp B ist das spezifische Parkplatzangebot mit einem Faktor von 0.6 abzumindern.

    Etappierung
    • Gesucht wird ein städtebauliches Gesamtkonzept, welches entsprechend den Eigentumsverhältnissen und den politischen Zuständigkeiten in Etappen umgesetzt werden kann. Die einzelnen Etappen sollen sowohl für sich alleine als auch im Zusammenhang mit der baulichen Umgebung städtebaulich überzeugen.
    • Zu berücksichtigen ist insbesondere, dass das bestehende Wohnhaus und das Werkstattgebäude auf dem Hof Stocker bis auf weiteres bestehen bleiben. Für die städtebauliche Etappierung ist eine Bestandesparzelle von 5´000m2 auszuscheiden.

    Interessenlinie SBB
    • Zu beachten ist die Interessenlinie der SBB, welche den Raum für die Abstellanlage und den Ausbau um ein 3. beziehungsweise 4. Gleis sichert.

    Abstellanlage SBB
    • Die Projektteams sollen Vorschläge zur Ausgestaltung des Übergangs von der geplanten Abstellanlage SBB zu den Baufeldern ausarbeiten. Zu beachten sind dabei die Sicherheitsanforderungen der SBB.
    Gesetzte Teilnehmer • Arbeitsgemeinschaft yellow z, Zürich (federführend) und
    agps architecture, Zürich
    • Morger + Dettli Architekten AG, Basel
    • Arbeitsgemeinschaft Wiederkehr Krummenacher
    Architekten AG, Zug (federführend) und ASTOC GmbH &
    Co. KG, Köln (D)
    • Prof. Vittorio Magnago Lampugnani, Zürich
    • HHF Architekten, Basel
    • futurafrosch, Zürich
    Projektadresse CH-6340 Zug
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