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  • DE-40472 Düsseldorf
  • 07/2011
  • Ergebnis
  • (ID 3-77490)

Städtebauliches Gutachterverfahren „Nördliche Westfalenstraße“, Düsseldorf

Gutachterverfahren mit integrierter öffentlicher Beteiligung
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    • Quartiersplatz Westfalenstrasse, Düsseldorf-Rath - Thomas Pink | Petzinka Pink Architekten Architekten
      pinkarchitektur, Düsseldorf (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf (DE), Köln (DE) Büroprofil

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      Konrath und Wennemar Architekten Ingenieure, Düsseldorf (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      Förder Landschaftsarchitekten, Essen (DE), Luxembourg (LU) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 01.07.2011 Entscheidung
    Verfahren Gutachterverfahren mit integrierter öffentlicher Beteiligung
    Berufsgruppen Architekten, Landschafts- / Umweltplaner, Landschaftsarchitekten
    Teilnehmer Tatsächliche Teilnehmer: 5
    Tatsächliche Teilnehmer 2. Phase: 2
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Art der Leistung Auszeichnung
    Zulassungsbereich Verfahren ist regional begrenzt
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Landeshauptstadt Düsseldorf, Düsseldorf (DE), Landeshauptstadt Düsseldorf - Stadtplanungsamt, Düsseldorf (DE)
    Betreuer pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, Dortmund (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil
    Preisrichter Friedhelm Terfrüchte
    Aufgabe
    An zentraler Stelle im Düsseldorfer Stadtteil Rath befinden sich an der Westfalenstraße zwei brach liegende Betriebsgrundstücke mit einer Gesamtfläche von etwa 6,7 Hektar:
    • das ehemalige Betriebsgrundstück der Paguag GmbH & Co., heute C.F. Gomma Germany GmbH und
    • das ehemalige Betriebsgrundstück der Sack & Kiesselbach Maschinenfabrik GmbH.

    Diese Flächen sollen städtebaulich neu geordnet werden. Voraussetzung ist dabei die Erstellung eines gemeinsamen Entwicklungskonzepts für beide Flächen, wobei eine stufenweise Umsetzung gewährleistet werden soll.

    Die wichtigsten Ziele des Entwicklungskonzepts sind die Ausweisung neuer Wohnquartiere,die Stärkung des zentralen Versorgungsbereiches Westfalenstraße durch ergänzenden Einzelhandel und die Sicherung der bestehenden Grünfläche.

    Vor dem Start des Bebauungsplanverfahrens und dem Eintritt in die parallele Änderung des Flächennutzungsplans führt die Landeshauptstadt Düsseldorf gemeinsam mit den Grundstückseigentümern ein mehrstufiges Gutachterverfahren als qualitätssicherndes Verfahren unter Beteiligung der Öffentlichkeit durch.

    Fünf Planungsteams aus Stadtplanern / Städtebauern und Landschaftsarchitekten sollen in einem ersten Schritt städtebauliche Konzepte entwickeln und in einer Zwischenpräsentation vorstellen. Anschließend soll jedes Team nach Empfehlungen der Jury seine Vorschläge vertiefend weiterbearbeiten. Der für die Umnutzung der Fläche am besten geeignete Entwurf wird durch die Empfehlungskommission ausgewählt und soll die Grundlage für die weitere Entwicklung sein.

    Die Öffentlichkeit wird bei diesem Gutachterverfahren in drei Veranstaltungen - zum Auftakt, bei der Zwischenpräsentation und zum Abschluss - am Planungsprozess beteiligt.
    aus: Düsseldorf-Rath | „Quartier Westfalenstraße“ | Städtebauliche Neuordnung
    Auslobung zum Gutachterverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung - Nördlich Westfalenstraße -

    Das Verfahren
    Startschuss des Verfahrens war eine öffentliche Auftaktveranstaltung am 17.02.2011, in der die konkreten Rahmenbedingungen für eine Umnutzung der brach liegenden Betriebsflächen der beiden Firmen Paguag GmbH & Co. (heute C.F. Gomma Germany GmbH) und Sack & Kiesselbach Maschinenfabrik GmbH vorgestellt wurden. (...) Die überarbeiteten Entwürfe sind der Jury am 01.07.2011 vorgestellt worden. Diese beschloss einstimmig, das Konzept des Düsseldorfer Teams Petzinka Pink Architekten und FSWLA Landschaftsarchitektur als Grundlage für das anschließende Bebauungsplanverfahren zu empfehlen.
    aus: Pressemeldung vom 5.7.2011 des Planungsamtes der Stadt Düsseldorf

    Bewertungskriterien
    Die Planungen sollen sich durch ein wohl durchdachtes Zusammenspiel städtebaulicher, gestalterischer, funktionaler, wirtschaftlicher und ökologischer Qualitäten auszeichnen.
    Die Empfehlungskommission wird ihr Urteil aus diesen Qualitäten der Arbeiten bilden und hierbei die folgenden Kriterien zugrunde legen. Die Reihenfolge und Gewichtung der Kriterien wird durch die Empfehlungskommission definiert.

    Gestalterische, räumliche und Nutzungsqualitäten, insbesondere
    • die entwurfsbestimmende Grundidee und Entwicklungsziele,
    • die Einbindung in den Stadtraum,
    • die Vernetzung mit der Umgebung und ihren Nutzungen,
    • städtebauliche und stadträumliche Qualität,
    • Gestalt- und Nutzungsqualitäten des Freiraums,
    • Verteilung von Baumassen und Maßstäblichkeit,
    • Gestalt- und Grundrissqualität der Wohngebäude,
    • Gestalt- und Grundrissqualität der Einzelhandelsgebäude.

    Funktionale Aspekte, insbesondere
    • Nachweis der gewünschten Nutzungen,
    • Funktionsfähigkeit der äußeren und inneren Erschließung und der Stellplatzlösungen,
    • Berücksichtigung von Umweltbelangen, z.B. Lärmschutz, Energiekonzept, stadt-klimatische und stadtökologische Besonderheiten, Mindestbesonnung
    • Sicherung der planungsrechtlichen Umsetzbarkeit
    • Einhaltung der städtebaulichen Vorgaben und Restriktionen
    Wirtschaftlichkeit und Umsetzung, insbesondere
    • Wirtschaftlichkeit des städtebaulichen Entwurfs,
    • Umsetzungsmöglichkeit in Bauabschnitten, insbesondere zwischen den Nutzungsarten,
    • Flexibilität.
    Gesetzte Teilnehmer Team 1
    Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf, und
    FSWLA Landschaftsarchitektur, Düsseldorf

    Team 2
    Kister Scheithauer Gross, Köln, und
    kiparlandschaftsarchitekten, Duisburg/Mailand

    Team 3
    Schamp und Schmalöer, Dortmund, und
    Landschaft planen und bauen, Dortmund

    Team 4
    Konrath und Wennemar, Düsseldorf, und
    Förder Demmer Landschaftsarchitekten, Essen

    Team 5
    PASD, Hagen, und
    TAMKUS Landschaftsarchitektur, Dortmund
    Projektadresse Nördliche Westfalenstraße
    Düsseldorf-Rath
    DE-40472 Düsseldorf
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    • Der Sieger-Entwurf: Für alle ein Gewinn Aus einem von Industrie geprägten Areal wird durch umsichtige Städteplanung und nachhaltige Architektur ein attraktiver Lebensraum für generationenübergreifendes und lebendiges Wohnen geschaffen. Die Bebauung verfolgt die Idee des „räumlichen Reichtums“. Die Bestandsgebäude, als steinerne Gedächtnisse der ehemaligen industriellen Nutzung, werden in die Planung als identitätsstiftende Wahrzeichen integriert. Der grüne Quartierspark als Herzstück des Stadtteils ist umgeben von vielfältigen Nutzungen, die allen Ansprüchen an ein urbanes, modernes Leben gerecht werden. Die Identität des Viertels wird gestärkt, dem „Quartier Westfalenstraße“ ein neues Gesicht gegeben. Der Architekt „Wir freuen uns sehr auf diese spannende Aufgabe in Düsseldorf-Rath! Eine sensible Städteplanung in Verbindung mit ausgezeichneter und verantwortungsvoller Architektur leistet einen entscheidenden Beitrag zur Schaffung lebenswerter Stadtquartiere. Wir glauben an die Zukunft dieses Stadtteils.“, so Architekt Thomas Pink nach der Veröffentlichung des Ergebnisses zum Gutachterverfahren. Erfahrung in Stadtreparatur Aus den Erfahrungen der Quartiersplanung „Ideenbotschaft“ im Düsseldorfer Norden, den aktuellen Wohnprojekten „Quartier Färberstraße“ in Düsseldorf-Bilk, den „Terrassenhäusern“ im Essener Universitätsviertel oder den „Sophienterrassen“ in Hamburg wissen wir um die enormen Entwicklungspotenziale von Brachen in sensibler innerstädtischer Lage. Unter Einbeziehung der historischen Wurzeln der jeweiligen Stadtquartiere entstanden, bzw. entstehen hier begrünte Lebensräume voller Licht und Luft in höchster Nutzerqualität. Innen und Außen grün Im Interesse einer ökologischen Gesamtplanung legen wir größten Wert auf Energieeffizienz. Der gültige Standard der Energieeinsparverordnung (EnEV) soll bei diesem Projekt um mindestens 30% unterschritten werden. Das Büro ist Mitglied der DGNB Deutschen Gesellschaft für Nachhaltige Bauen. Zahlreiche Zertifizierungen dokumentieren die Ernsthaftigkeit des Anspruchs auf Nachhaltigkeit. Klare und ausgezeichnete Architektur Die Architektur des Büros um Thomas Pink ist bekannt für seine klare und ausgesuchte Architektursprache und die Nachhaltigkeit seiner Konzepte. Seit Gründung des Büros Petzinka Pink Architekten im Jahr 1994 sind mittlerweile weit über 200 Projekte entstanden, davon zahlreiche mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Das Gutachterverfahren um die „Städtebauliche Neuordnung Nördliche Westfalenstraße“ haben wir mit unseren Kollegen des Büros FSWLA Landschaftsarchitektur durchgeführt. Thomas Pink | Petzinka Pink Architekten
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