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Einladungswettbewerb | 12/2016

Alter Milchhof

ein 3. Preis

Preisgeld: 9.000 EUR

Thoma.Lay.Buchler. Architekten BDA

Architektur

w+p Landschaften

Landschaftsarchitektur

Architekturmodellbau Michael Lo Chiatto

Modellbau

ErlÀuterungstext

Die Neubebauung und FreiflĂ€chengestaltung zum Neubauprojekt an der Ecke Erbprinzen/Anshelmstraße formt östlich der Innenstadt von Pforzheim einen stĂ€dtebaulichen Impuls zu einer qualitĂ€tsvollen Wohnraumentwicklung. Die Freiraumplanung reagiert auf die besonderen Gegebenheiten, stĂ€rkt die bestehenden QualitĂ€ten und formt in der Summe einen Außenraum fĂŒr das „Wohnen in zentraler Lage“.

ZIELSETZUNG
Das Ziel des Entwurfs ist es, trotz herausfordernder Ă€ußerer Rahmenbedingungen den unterschiedlichen BedĂŒrfnissen der unterschiedlichen Nutzungen angemessene RĂ€ume zu schaffen.
‱ Schaffung von Wohnraum und öffentlichen Aufenthaltsbereichen die trotz der intensiven LĂ€rmbelastung durch die nördliche Bahnstrecke und der Anshelmstraße einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen
‱ StĂ€dtebaulicher Impuls als weiteres Element der „Pforzheimer Stadtkrone“
‱ Bau eines Kindergartens in zentraler, verdichteter Innenstadtlage welcher großzĂŒgigen Platz zum Spielen sowohl drinnen wie draußen schafft.

Um diese Ziele zu erreichen werden die GebÀude differenziert ausgeformt:
Voraussetzung fĂŒr einen angenehmen Aufenthalt in den Wohnungen und auf den FreiflĂ€chen ist eine konsequente Abschottung gegenĂŒber dem umgebenden LĂ€rm. HierfĂŒr legen wir einen L-förmigen 4-geschossigen Baukörper an die nördliche und östliche Grenzen. Die Wohnungen orientieren sich konsequent mit Ihren WohnrĂ€umen zu dem geschĂŒtzten Hof.

4-ECK WIRD 6-ECK, mal schmal mal breit
Das 8-geschossige Wohnhochhaus positioniert sich als Raumkante an die Erbprinzenstraße und gliedert den Innenhof in 3 Bereiche. Die Form des Hochhauses folgt der Absicht, die Ausblicke der umgebenden Wohnungen nicht zu verstellen und ein frontales GegenĂŒber von Wohnung zu Wohnung zu vermeiden - Die Fassaden wenden sich voneinander ab. Die schlanke Ausformung Richtung SĂŒden ermöglicht einen guten Sonneneintrag in alle Wohnungen. Die im Bebauungsplan nahezu quadratisch definierten Baugrenzen fĂŒr den 8-geschossigen Bereich werden in der FlĂ€che erhalten, jedoch in eine LĂ€ngsform transformiert – Es entsteht ein GebĂ€ude welches einen signifikanten Baustein in der „Pforzheimer Stadtkrone“ darstellt und je nach Blickrichtung unterschiedlich und abwechslungsreich wahrgenommen wird. Mal schmal – mal breit.

3-TEILUNG SCHAFFT VIELFALT
Ein öffentlicher Platz mit charmantem Ecklokal fĂŒr die Bewohner und des „Kietz`s“; ein halböffentlicher „Treffpunkt vor der eigenen HaustĂŒre“ und eine großzĂŒgige SpielflĂ€che fĂŒr die Kinder mitten in der Stadt.
Die differenzierten Nutzungsbereiche entstehen durch die Verschmelzung der beiden Baukörper mit der eingeschossigen Verbindung im Erdgeschoss, in welchem der Kindergarten seinen Eingang findet.
Ein sanft ansteigender Platz an der Straßenecke Erbprinzenstraße – Anshelmstraße fĂŒhrt zu dem gefassten Hof von welchem die WohnungsaufgĂ€nge und der Zugang zum Kindergarten erreicht werden.
Die Bebauung definiert EingÀnge, DurchgÀnge und Verbindungen, dadurch entstehen FreiflÀchen und rÀumlich definierte Nachbarschaften. Ein kleiner Platz wird zur gemeinsamen, zentralen Mitte mit entsprechender VerweilqualitÀt ausformuliert.

KINDER MITTEN IN DER STADT
Der Kindergarten mit 3 Gruppen fĂŒr 3 bis 6 JĂ€hrige und einer Gruppe fĂŒr die ganz Kleinen legt sich L-förmig um den großen Außenspielbereich. Der Außenbereich mit GrĂŒnflĂ€chen und mannigfaltigen Spielmöglichkeiten kann aus allen GruppenrĂ€umen direkt erreicht werden.
VielfÀltige Wohnungen
71 Wohnungen von 1 bis 4 Zimmer werden ĂŒber 3 TreppenhĂ€user in dem L-förmigen GebĂ€ude und dem Wohnhochhaus erschlossen. Die LaubengĂ€nge die sich zu den lauten Straßen und Schienen orientieren, sind mit einer schallschĂŒtzenden Verglasung als Pufferzone ausgebildet. Die Wohnungen orientieren sich mit den WohnrĂ€umen zum geschĂŒtzten Innenhof. Alle Wohnungen haben Loggien die sich ebenso dem ruhigen Zwischenhof zuwenden.
Je höher desto reizvoller – könnte eine Beschreibung der Wohnsituation in dem 8-geschossigen Wohnhochhaus sein. Zur Steigerung der WeitlĂ€ufigkeit werden die Fenster der Wohnung nach oben immer weiter erhöht. Im 8. Geschoss entsteht somit durch die raumhohe Verglasung der Eindruck als schwebe man ĂŒber der Stadt.
Erdgeschoss

Erdgeschoss

Normalgeschoss

Normalgeschoss

Ansicht Ost

Ansicht Ost

Ansicht Erbrinzenstraße

Ansicht Erbrinzenstraße

Entwicklungsvorschlag

Entwicklungsvorschlag