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Nichtoffener Wettbewerb | 11/2007

"Arabellastra├če 30"

Haupteingang

Haupteingang

1. Ankauf

Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH

Architektur

TOPOTEK 1

Landschaftsarchitektur

Erl├Ąuterungstext

Arabellastra├če 30

Arbeiten und Wohnen im Park:
Die Neubebauung des Grundst├╝cks Arabellastra├če 30 bietet die Chance, einen dynamischen Zwillings Solit├Ąr in die campusartige Struktur des Arabellaareals harmonisch einzuf├╝gen. Die Form der Bauk├Ârper erreicht eine hohe Signifikanz, sie erm├Âglicht alle B├╝rofl├Ąchen uneingeschr├Ąnkt in hochqualitative Au├čenr├Ąume
einzubetten und die Wohnnutzung mit der Kita innerhalb der Gesamtkomposition mit S├╝dorientierung an der Arabellastra├če sinnvoll einzuf├╝gen.

Erschlie├čung:
Von der Arabellastra├če aus leitet die Geb├Ąudeform auf den Haupteingang der Eingangshalle zu. Hierbei unterstreicht das den Schwung der Bauk├Ârper begleitende Vordach die Position des Eingangs und die der Vorfahrt im ├Âffentlichen Raum. ├ťber die zweigeschossige Eingangshalle lassen sich alle vier Hauptkerne direkt erschlie├čen. Hierdurch wird eine getrennte Erschlie├čung von bis zu sechs Mieteinheiten je Geschoss, erm├Âglicht. F├╝r eine globale Teilung in zwei Nutzungseinheiten sind zwei getrennte Empfangseinheiten, die den direkten ├ťberblick auf die zugeh├Ârigen Aufzugsgruppen haben nachgewiesen. Den Haupterschlie├čungskernen k├Ânnen in den Obergeschossen je Nutzungseinheit eine Empfangseinheit mit repr├Ąsentativem Ausblick vor den Aufz├╝gen vorgelagert werden. Die gew├╝nschte Teilbarkeit ist in jeder denkbaren Variante gew├Ąhrleistet.
Die Wohnungs- und Kita- Eing├Ąnge werden von der Arabellastra├če im Ostfl├╝gel erreicht. Dieser ist auf angemessene Weise von der Vorplatzfl├Ąche der B├╝ronutzung abgegrenzt. Alle Nutzungen sind mit der Tiefgarage ├╝ber Aufz├╝ge verbunden (Kita ├╝ber Wohnungsaufzug). Eine allgemeine Zugangskontrolle kann ├╝ber eine Chipsteuerung der Aufz├╝ge und der Mietfl├Ąchenzug├Ąnge erfolgen. Die PKW Tiefgarage wird von der Arabellastra├če aus erschlossen. Die LKW Anlieferung erfolgt mit einer separaten Rampe von der Denningerstra├če.

Funktionale Aspekte:
Von der Eingangshalle aus wird der Konferenzbereich ebenerdig ├╝ber eine angemessene Foyerzone mit entsprechenden Nebenfl├Ąchen erreicht. Die Konferenzr├Ąume orientieren sich ├╝ber den Gr├╝nraum zur Denningerstra├če. Eine Versorgung ├╝ber die im Geschoss darunter befindliche K├╝che ist ├╝ber einen Lastenaufzug erm├Âglicht. Das Casino und die Cafeteria sind im Basement gro├čz├╝gig untergebracht, dies erm├Âglicht alle ├╝brigen Geschosse hiervon unbelastet uneingeschr├Ąnkt zu nutzen, alle Funktionen von der K├╝che bis zur Anlieferung, von Personalr├Ąumen oder auch dienstleistungsnahen Nutzungen k├Ânnen auf der Basement-Ebene optimal organisiert werden. Aus beiden Geb├Ąudefl├╝geln ist die Gastronomienutzung ├╝ber hell belichtete Foyers gleichberechtigt erschlossen. Diese Foyers sind gleichzeitig die Hauptzug├Ąnge aus der 1.Tiefgaragenebene in die Obergeschosse.
Die vorgelegte Planung erm├Âglicht jede Verwaltungsstruktur in den Grundrissen zu entwickeln. Die vorgegebene Geb├Ąudetiefe von 13,0 m reicht allerdings nicht aus, um diese Flexibilit├Ąt im Zusammenhang
mit der in der Aufstellung befindlichen Arbeitsst├Ąttenrichtlinie zu gew├Ąhrleisten. Daher ist der vorliegenden Planung eine Geb├Ąudetiefe von 13,50 m zugrunde gelegt worden.
Das Grundraster basiert auf einer Abmessung von 1,35 m und verf├╝gt in jeder Achse ├╝ber einen Pfeileranschluss. Die Anordnung der Fenster├Âffnung und Verglasung ist zusammen mit hellen Decken-,
Wand- und Bodenfl├Ąchen und au├čen liegendem Sonnenschutz mit Tageslichtlenkung auf die Optimierung des Tageslichtkoeffizienten ausgerichtet. Gleichzeitig wird mit dem Fensterfl├Ąchenanteil von
47%, dem au├čen liegenden Sonnenschutz eine sommerliche Aufheizung bei gleichzeitiger Vermeidung von Kunstlichteinsatz vermieden. Zur akustischen Pr├Ąvention gegen den L├Ąrm von der Denninger- bzw. Arabellastra├če aus, werden die Fassaden auf diesen Seiten mit einem Schallschutzfenster versehen, bei Bedarf kann auch eine au├čen liegende Prallscheibe mit der Wirkung eines Kastenfensters eingesetzt werden.Durch den Verzicht auf abgeh├Ąngte Decken, den Einsatz von Hohlraumb├Âden, der Integration der K├╝hlung als Betonkernaktivierung und der Beleuchtung ├╝ber Stehleuchten l├Ąsst sich jede Mieteinheit jederzeit mittels flexibler Trennwandsysteme den Anforderungen des Nutzers anpassen.
Die Kindertagesst├Ątte wird von der Arabellastra├če aus erschlossen und verf├╝gt ├╝ber s├╝dorientierte Freifl├Ąchen, welche keine ├ťberschneidungen mit der B├╝ronutzung haben.

Materialkonzept
F├╝r die Fassaden schl├Ągt der Entwurfsverfasser einen Kalkstein in einer hellen Gesteinslage z. B. einen Le Louvre vor.
F├╝r die Fensterkonstruktion wird ein Holzfenster aus Eiche natur mit ├Ąu├čerer Deckschale aus eloxiertem Aluminium vorgeschlagen.

Konzept der Freianlagen
Das Gesamtkonzept der Freianlagen basiert auf der Integration der bestehenden, landschaftlich gepr├Ągten Parkanlage. Die Setzung des neuen Verwaltungsgeb├Ąudes respektiert weitestgehend den Vegetationsbestand und f├╝gt sich anpassend in die vorhandene Freiraumtypologie ein. Der Casinobauteil im Basement mit gen S├╝den orientierten wassergebundenen Terrassenfl├Ąchen l├Ądt zum Verweilen ein. Der zentrale Innenhof erh├Ąlt ein Wasserbecken als Reflektingpool.
Im s├╝dlichen Bereich ist f├╝r die Kita ein gr├╝nes Zimmer, mit Hecken gefasst, zum freien Spiel vorgesehen. Freie Solit├Ąrbaumgruppen wirken als raumbildende Elemente und st├Ąrken den park├Ąhnlichen Charakter
des Gesamtensembles. Der Eingangsbereich wird mit seiner Vorfahrt durch Pflanzungen und einer Raumskulptur bestimmt. Die D├Ącher selbst sind extensiv begr├╝nt. Die Parkgarage wird durch einen 90 cm hohen Substrataufbau ├╝berdeckt, an Baumstandorten steigt
das Gel├Ąnde um weitere 40 cm an, um veritable B├Ąume pflanzen zu k├Ânnen.
Das Gesamtkonzept bietet einen angemessenen repr├Ąsentativen Charakter. Durch die ├Âkologischen Aspekte wie z. B. der Minimierung von versiegelten Fl├Ąchen, der Beibehaltung von zusammenh├Ąngenden
landschaftlich gepr├Ągten Freifl├Ąchen, der Begr├╝nung der D├Ącher (extensiv), der Verbesserung des Kleinklimas, der Anordnung von Wasserfl├Ąchen, wird eine hohe Aufenthaltsqualit├Ąt in gut zonierten
Freifl├Ąchen erreicht.

Tragwerk:
Das Geb├Ąudetragwerk aus Stahlbeton beruht auf einem Systemraster von 1,35 m im Bereich der Obergeschosse. Bei einer Geb├Ąudeachstiefe von 13,5 m wird mit einer asymmetrischen Mittelst├╝tze ein wirtschaftliches Tragsystem erreicht. Unterzugsfreie Flachdecken, welche auch die Bauteilk├╝hlung aufnehmen, erm├Âglichen glatte Deckenuntersichten. Das Tragwerk wird im Bereich der Tiefgaragendecke in ein parksystemkompatibles Raster transformiert. Ausgesteift werden die Geb├Ąude ├╝ber die acht Treppenhauskerne in Stahlbetonbauweise.

Bauklimatik und Geb├Ąudetechnik:
Vor der sich klar abzeichnenden weltweiten Energieverknappung und unter Ber├╝cksichtigung der Anforderungen der Auslobung wurde ein Geb├Ąude konzipiert, das prim├Ąr auf passive Ma├čnahmen setzt, um den Energieverbrauch so weit als m├Âglich zu senken. Hierbei spielten insbesondere sowohl die Speicherf├Ąhigkeit des Geb├Ąudes als auch die Fassadentechnologie eine wesentliche Rolle. Zur Verringerung der W├Ąrmeverbr├Ąuche sind alle geschlossenen Fassadenteile hoch w├Ąrmeged├Ąmmt und besitzen einen u-Wert von ca. 0,2 W/m┬▓K.
Der Fensteranteil wurde bewusst auf ca. 40 % der Fassadenfl├Ąchen reduziert, um einerseits ausreichend Tageslicht eintragen zu k├Ânnen, andererseits jedoch K├╝hllasten und W├Ąrmeverbr├Ąuche zu senken.
Die Fenster sind als Dreh-Kipp-Fl├╝gel ausgebildet, wobei der vor den Fensterelementen liegende Sonnenschutz in Form von Horizontallamellen z.T. Licht in den Raum und im Wesentlichen die Solarstrahlung reflektieren. Die Scheibenkombination besteht aus einer 3fach-Isolierverglasung (u-Wert 0,7 W/m┬▓K, g-Wert 0,46).
Der sommerliche W├Ąrmeschutz zeigt einen Gesamt-g-Wert von ca. 0,069, der sich durch die Reflexion des Sonnenschutzes und der W├Ąrmeschutz-Isolierverglasung ergibt (g-Wert ohne Sonnenschutz ca.
0,46). Das so hoch ged├Ąmmte Geb├Ąude erlebt seine Beheizung am Tag erst ab Au├čentemperaturen von ca. -7 ┬░C. Infolge der hervorragenden W├Ąrmed├Ąmmung ergibt sich bei einer Au├čentemperatur von -16 ┬░C ohne innere W├Ąrmegewinne ein W├Ąrmebedarf von ca. max. 7,6 W/m┬│ u.R. Der Transmissionsw├Ąrme- und L├╝ftungsw├Ąrmebedarf des Geb├Ąudes sowie die Heizleistung Raumlufttechnischer Anlagen ergeben einen spezifischen W├Ąrmeleistungsbedarf von 17,4 kWh/m┬▓a. Damit liegt der Endenergiebedarf f├╝r W├Ąrmeenergie deutlich unter den Anspr├╝chen der EnEV. Im Sommerbetrieb betragen die maximalen K├╝hllasten von innen ca. 25 W/m┬▓, von au├čen ca. 15 W/m┬▓. Hierdurch ergeben sich wiederum K├╝hlleistungen, die weit unter dem ├╝blichen Rahmen liegen.
Die Zielwerte f├╝r den W├Ąrme- und elektrischen Energiebedarf ÔÇô in Anlehnung an die SIA 380.4. ÔÇô mit bis 45 kWh/m┬▓a werden durch die geringen Anschlussleistungen f├╝r Beleuchtung, L├╝ftung und K├╝hlung
ebenfalls deutlich unterschritten. Sie betragen gesamt ca. 26 kWh/m┬▓a.
Die Gesamtheizleistung betr├Ągt ca. 1.030 kW und die Gesamtk├Ąlteleistung ca. 1.395 kW f├╝r das Geb├Ąude. Das dargestellte Mollier-h-x-Diagramm zeigt die Ma├čnahmen, die f├╝r das Bauvorhaben vorgeschlagen werden:
- hochwertige W├Ąrmer├╝ckgewinnung sowohl im Sommer- wie im Winterbetrieb
- Nutzung von Brunnenwasser zur Vork├╝hlung von Luftstr├Âmen und K├╝hllastabsorption durch Bauteilk├╝hlung
- K├╝hlenergieerzeugung durch 2 Schraubenverdichter Heizung

Die Beheizung des Geb├Ąudes soll durch die Fernw├Ąrmeanbindung erfolgen, wobei die Heizzentrale im Untergeschoss des Geb├Ąudes aufgestellt wird (Gesamtleistung ca. 1.030 kW). Die W├Ąrmeenergie wird einerseits ├╝ber Heizkonvektoren und z.T. durch Lufterhitzer abgenommen. Die Heizkonvektoren werden w├Ąhrend des Tagesbetriebs mit Temperaturen von max. 50 ┬░C (Vorlauf) betrieben, gleicherma├čen die Lufterhitzer, so dass w├Ąhrend des B├╝robetriebs eine Niedertemperaturbeheizung besteht bei gleichzeitiger Minimalbel├╝ftung mit einem 1 ÔÇô 2fachen Luftwechsel (nur bei Au├čentemperaturen
< +5 ┬░C). In sehr kalten Wintern├Ąchten bzw. an arbeitsfreien Tagen wird die Vorlauftemperatur der Konvektoren so angehoben, dass ein reiner Konvektionsbetrieb ohne Einsatz Raumlufttechnischer Anlagen entsteht. Die W├Ąrmeverteilung erfolgt ├╝ber eine untere Verteilung im 1. UG, ├╝ber die die einzelnen Steigesch├Ąchte und Geschosse angefahren werden.

K├╝hlung:
Die K├╝hlung der R├Ąume erfolgt prim├Ąr auf Basis einer Bauteilk├╝hlung mit einer spezifischen Leistung bis 45 W/m┬▓. An schw├╝l-hei├čen Tagen wird die K├╝hlleistung der Bauteilk├╝hlung durch den bereits beschriebenen Konvektor dadurch erh├Âht, dass dieser zus├Ątzlich von
K├╝hlwasser durchstr├Âmt wird bei Abnahme der K├╝hlleistung durch einen Zuluftstrom (Au├čenluft), der wie im Winter f├╝r den hygienischen
Lufthaushalt sorgt. Dieser unterst├╝tzende L├╝ftungsbetrieb soll bei Au├čentemperaturen > +23 ┬░C angeboten werden. In Anbetracht der zu erwartenden Energieengp├Ąsse in den kommenden Jahren wird vorgeschlagen, die K├╝hlenergie in hohem Ma├če direkt aus Grundwasser zu gewinnen (ca. 680 kW) und lediglich einen Teil
durch die elektrisch betriebene K├Ąlteanlage (ca. 715 kW) bereit zu stellen (alternativ eine Absorptionsk├Ąlteanlage, die u.U. ├╝bersch├╝ssige Fernw├Ąrme im Sommer nutzt). Wie die W├Ąrmeenergie wird auch die K├Ąlteenergie ├╝ber eine untere Verteilung und Sch├Ąchte zu den Verbrauchern gef├╝hrt und hier abgenommen. Die notwendigen K├╝hlwassertemperaturen ergeben sich aus dem Mollier-h-x-Diagramm.
Das notwendige R├╝ckk├╝hlwerk f├╝r 2 eingesetzte, elektrisch betriebene K├Ąltemaschinen kann als fl├Ąchiges R├╝ckk├╝hlwerk (ÔÇ×Tisch-R├╝ckk├╝hlwerkÔÇť) zur Aufstellung kommen.

Raumlufttechnik:
Grunds├Ątzlich festzustellen ist, dass s├Ąmtliche Geb├Ąudebereiche nat├╝rlich bel├╝ftbar sind. Insofern ist vorgesehen, dass lediglich im Winter, d.h. an ca. 400 ÔÇô 600 Stunden im Jahr eine mechanische Bel├╝ftung zum Einsatz kommt, um in hohem Ma├če W├Ąrmer├╝ckgewinnung betreiben zu k├Ânnen (Minergiestandard,
Schweiz, SIA 380.1). Im Sommerbetrieb, d.h. ca. 200 Stunden im Jahr soll wiederum das Geb├Ąude mechanisch bel├╝ftet werden, um Kondensatbildungen im Deckenbereich zu vermeiden und K├╝hlenergie r├╝ckgewinnen zu k├Ânnen. Alle Raumlufttechnischen Anlagen sind dezentral konzipiert, um gezielt nur die Raumbereiche zu bel├╝ften, die sinnvollerweise bel├╝ftet werden m├╝ssen. Folgende Luftmengen sind vorgesehen:
- Eingangsbereich
Allgemeine B├╝rofl├Ąchen gesamt ca. 112.000 m┬│/h
Konferenzzonen
- Garagen (1. / 2. UG) gesamt ca. 54.600 m┬│/h (bei Entrauchung x5)

Zus├Ątzliche Abluftanlagen f├╝r WC-Bereiche, Teek├╝chen, Lager usw. sind ber├╝cksichtigt.Eine Entrauchung ist im Brandfall lediglich f├╝r die Tiefgaragen vorgesehen.

Elektroversorgung:
Die Versorgung des Geb├Ąudes mit elektrischer Energie soll ├╝ber 2 Transformatoren (800 kVA) erfolgen. Die Transformatoren stehen nebst zugeh├Âriger Mittelspannungs-Schaltanlage im Untergeschoss
des Geb├Ąudes und k├Ânnen sich auf nat├╝rliche Art entw├Ąrmen. Im Geb├Ąude besteht eine Niederspannungs- Hauptverteilung, von wo aus ├╝ber Kabel und Sch├Ąchte die einzelnen Geschosse angefahren
werden. Innerhalb der einzelnen Schachtbereiche und Geschosse sind Geschossunterverteiler aufgebaut, ├╝ber die jederzeit Nachr├╝stungen oder Umr├╝stungen erfolgen k├Ânnen. Die Verteilung innerhalb der Geschosse erfolgt ├╝ber Doppelbodenstrukturen, in denen auch z.T. Raumlufttechnische Kan├Ąle sowie Rohrleitungen untergebracht werden.
Die Beleuchtung der B├╝ros kann sowohl ├╝ber Deckenleuchten als auch ├╝ber St├Ąnderleuchten erfolgen, um letztendlich zu einem gleichzeitigen elektrischen Energiebedarf bei voller Beleuchtung von ca. 10 ÔÇô
12 W/m┬▓ zu kommen. Alle Raumbereiche erhalten selbstverst├Ąndlich eine der Nutzung entsprechende Beleuchtungsst├Ąrke im Falle der Kunstbelichtung. Diese betragen in etwa:
- Technikr├Ąume, Lager, Archivr├Ąume 200 Lux
- B├╝ros zonal 500 Lux
- Flure 50 Lux
- Treppenh├Ąuser, WCs, Teek├╝chen 100 Lux
- Besprechungs- und Versammlungsr├Ąume 300 Lux
Neben der allgemeinen Beleuchtung ist zudem in allen Fluchtwegen eine Notbeleuchtung vorgesehen, die bei Stromausfall in Betrieb geht.
Sanit├Ąr- und Feuerl├Âschanlagen
Das Geb├Ąude wird mit Frischwasser aus dem ├Âffentlichen Netz versorgt. Es wird vorgeschlagen, einecRegenwasserzisterne zum Einsatz zu bringen, ├╝ber die Gr├╝nfl├Ąchen und Toiletten gespeist werden. Hierdurch kann der Frischwasserbedarf von ca. 40 l/TagP auf ca. 20 l/TagP gesenkt werden. Alle Abw├Ąsser werden getrennt nach Regenwasser und Schmutzwasser von einzelnen Geb├Ąudeteilen in das Entw├Ąsserungssystem abgegeben bzw. in die Regenwasserzisterne eingespeist. W├Ąhrend der aufgehende Hochbauk├Ârper keine Feuerl├Âschanlagen au├čer Wandhydranten ben├Âtigen, sind die Untergeschossbereiche zu sprinklern.

Nachrichtentechnische Anlagen / ZLT
Als nachrichtentechnische Anlagen ber├╝cksichtigt wurden:
- Telefonleitungsnetze
- Behinderten-Notrufanlagen zu Behinderten WCs
- Gegensprechanlagen zu T├╝rbereichen
- Antennenanlage
- Brandmeldeanlage
- Fernseh├╝berwachungsanlage
- Datenleitungsnetz
Zur Regelung und Steuerung sowie ├ťberwachung aller betriebstechnischen Abl├Ąufe im Geb├Ąude ist eine Geb├Ąudeautomationsanlage vorgesehen, die ca. 4.000 Datenpunkte umfasst.

F├Ârderanlagen:
In allen Geb├Ąuden sind die notwendigen F├Ârdereinrichtungen in Form von Personen- und Lastenaufz├╝gen dargestellt und somit ablesbar.
W├Ąhrend die zentrale Energieversorgung in den Untergeschossen zusammengefasst wurde und die Raumlufttechnischen Anlagen einzelnen Hausabschnitten zuzuordnen sind, kann selbstverst├Ąndlich
auch die gesamte Energieversorgung real geteilt entwickelt werden.

Wohngeb├Ąude
Die Wohngeb├Ąude sollen einen gleicherma├čen hochwertigen winterlichen wie auch sommerlichen W├Ąrmeschutz erfahren. Insofern gelten die in der Einleitung dargestellten Werte auch f├╝r die Wohnbereiche. Die Beheizung der Wohngeb├Ąude soll ├Ąhnlich entwickelt werden wie die des B├╝rogeb├Ąudes, d.h. ein ca. 0,5facher Luftwechsel gem├Ą├č Minergiestandard (Schweiz) soll bei Au├čentemperaturen unter +5 ┬░C die notwendige Au├čenluftrate eintragen, um ├╝ber Abluftstr├Âme eine W├Ąrmer├╝ckgewinnung zu erreichen. Infolge der geringen Heizleistungen k├Ânnen Sockelkonvektoren im fensternahen Bereich oder Fu├čbodenheizungen zum Einsatz kommen. Alternativ ÔÇô bei gehobenem Ausbaustandard ÔÇô kann eine Beheizung auch ├╝ber im Beton eingelegte Heizfl├Ąchen erfolgen. Diese Betonkernheizung kann im Sommer als Betonkernk├╝hlung mittels Grundwasser (indirekt betrieben werden), um maximale Raumtemperaturen von ca. +26 ÔÇô 28 ┬░C anbieten zu k├Ânnen. Die Z├Ąhlung der Warmwasserverbr├Ąuche zur Beheizung wie u.U. auch alternativ K├╝hlwasserleistungen erfolgt jeweils in den einzelnen Wohnungen. Im Gegensatz zum B├╝rogeb├Ąude sollten die Wohnbereiche eine zentrale Warmwassererzeugung erfahren,
wobei das Warmwasser im Winter mittels Fernw├Ąrme dargestellt wird, im Sommer sinnvollerweise durch Solarkollektoren auf den D├Ąchern der Wohnh├Ąuser. Die elektrische Energieversorgung erfolgt in den Wohngeb├Ąuden jeweils je Objekt niederspannungsseitig, wobei im Untergeschoss ein Z├Ąhlerraum vorgesehen wird, in dem die automatischen Z├Ąhlung ÔÇô u.U. auch Tag-/Nachtz├Ąhlung erfolgt (Tagstromz├Ąhler / Nachstromz├Ąhler). Der Umfang der nachrichtentechnischen Vorr├╝stungen f├╝r Telefonnetze, Gegensprechanlagen zu T├╝ren, Antennenanlagen, Brandmeldeanlagen und u.U. Datenleitungsnetze sind noch zu bestimmen. Der Umfang der Aufzugsanlagen f├╝r die einzelnen Wohnbereiche ist wiederum den Grundrisspl├Ąnen zu
entnehmen.
Haupteingang

Haupteingang

Ansicht Denninger Stra├če

Ansicht Denninger Stra├če

Ansicht Denninger Stra├če

Ansicht Denninger Stra├če

Ansicht Denninger Stra├če

Ansicht Denninger Stra├če

Ansicht Denninger Stra├če

Ansicht Denninger Stra├če

Ansicht Arabellastra├če

Ansicht Arabellastra├če

Ansicht Arabellastra├če

Ansicht Arabellastra├če

Lageplan und Grundriss EG

Lageplan und Grundriss EG

Lageplan und Grundriss EG

Lageplan und Grundriss EG

Schnitte

Schnitte

Schnitte

Schnitte