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Offener Wettbewerb | 05/2012

Areal Mittelmole Warnem├╝nde

Mittelmole Rostock-Warnem├╝nde ┬ę BLK2 Architekten

Mittelmole Rostock-Warnem├╝nde ┬ę BLK2 Architekten

1. Preis

Preisgeld: 17.000 EUR

BLK2 Architekten

Architektur

schoppe + partner freiraumplanung, Inhaber Jochen Meyer

Landschaftsarchitektur

Erl├Ąuterungstext

BLK2 B├Âge Lindner K2 Architekten, Hamburg gewinnen zusammen mit dem
Landschaftsplanungsb├╝ro Dieter Schoppe + Partner, Hamburg den 1. Preis im internationalen st├Ądtebaulichen Wettbewerb f├╝r den Kreuzfahrtstandort ÔÇ×Areal Mittelmole Rostock-Warnem├╝ndeÔÇť. Ein neuer Stadtteil am Tor zur Ostsee.
Die Mittelmole im Rostocker Stadtteil Warnem├╝nde gilt als ÔÇ×Filetst├╝ckÔÇť an der Ostsee.

Ziel des Wettbewerbs war es, einen neuen Stadtteil im direkten Umfeld zum wichtigsten Kreuzfahrthafen der Ostsee zu schaffen und den Gro├čsegelereignissen Warnem├╝nder Woche und HanseSail neuen Raum zu geben. Zugleich sollen die hafenbezogenen Nutzungen des in der Ostsee f├╝hrenden Kreuzfahrtstandorts Warnem├╝nde weiter qualifiziert werden. Dazu hatte die Stadt Rostock einen zweistufigen Wettbewerb ausgelobt, dessen 2. Phase am 24. Mai juriert wurde. Die Jury unter Vorsitz von Christiane Thalgott k├╝rte unter 15 Teilnehmern der zweiten Phase die Sieger.

Beurteilung durch das Preisgericht

ÔÇ×Die Arbeit hat eine klare st├Ądtebauliche Gliederung. Die Verlegung des Maritimen Zentrums nach Osten erm├Âglicht eine gr├Â├čtm├Âgliche Wohnbebauung. Dieses Wohnquartier stellt sich als kleinteilig konzentriertes Ensemble dar, das im Inneren sowohl offene als auch geschlossene Bebauungsbereiche anbietet und die kleinteilige Bebauungsstruktur von Alt-Warnemu╠łnde aufgreift. Die vorgesehene Dichte und Masse sollte etwas reduziert werden. Die h├Âheren, n├Ârdlich gelegenen ÔÇ×Wohnspeichergeb├ĄudeÔÇť sind ein interessanter maritimer Blickfang als neues Eingangstor nach Rostock.

Im nord├Âstlichen Bereich oberhalb des neuen maritimen Zentrums fehlt eine deutliche Landmarke. Die su╠łdlich an das neue maritime Zentrum angrenzende Freifl├Ąche kann vielf├Ąltig genutzt werden, z. B. als Aufstellfl├Ąche fu╠łr Segelevents oder als Stellplatzbereich. Im Osten der vorhandenen Gru╠łnanlage ist eine Bebauung vorstellbar. Das Preisgericht empfiehlt hier aber eine Erschlie├čung entlang der Eisenbahngleise. Die allgemeine Verkehrserschlie├čung ist stimmig, wobei darauf zu achten ist, dass die Haupterschlie├čung zum Wohnquartier und zum Segelzentrum u╠łber die Stra├če Am Passagierkai erfolgt.

Positiv wird die neue, zus├Ątzliche Drehbru╠łcke u╠łber den Alten Strom gesehen, welche die fu├čl├Ąufige Verbindung nach Alt-Warnemu╠łnde verbessert. Die am su╠łdlichen Ende des Alten Stroms verortete Fu├čg├Ąngerbru╠łcke u╠łber die Eisenbahngleise ist im Prinzip am richtigen Standort. Jedoch mu╠łssen die notwendigen Rampenanlagen beachtet und dementsprechend der Anfangsund Endpunkt korrigiert werden. Die Parkplatzfl├Ąchen sind ausreichend. Eine stufenweise Bebauung der Mittelmole ist bei dieser Arbeit gut m├Âglich. Insbesondere ist bei dieser Arbeit die konsequente Neuzonierung der maritimen Nutzungen entlang der ├Âstlichen Kaikante und der westlichen Wohnbebauung zu loben.ÔÇť
┬ę BLK2 Architekten

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Perspektive Hafenspitze

Perspektive Hafenspitze

┬ę BLK2 Architekten

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Detail Sonnendeck

Detail Sonnendeck