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Mehrfachbeauftragung | 10/2018

Aufzug Oberes Plateau Petersberg

1. Preis

Schulitz Architekten

Architektur

Erl├Ąuterungstext

In Einklang mit dem historischen Kontext wird ein vertikales Erschlie├čungselement vor der Festungsmauer der Zitadelle Petersberg positioniert. Als Ausgangspunkt dient dazu die neu geplante landschaftsplanerische Intervention mit der imposanten Rampenanlage auf dem Gel├Ąndehang vor der ├Âstlich gelegenen Festungsmauer. An der obersten Kehre zur Rampenanlage situiert wird die ├╝berdachte Wartezone samt Aufzugsanlage in die angrenzende Topographie aus Baumbestand und Erdwall integriert. Das Entr├ęe tritt dadurch in seiner K├Ârperlichkeit zur historischen Festungsmauer kaum in Erscheinung. Der Aufzug wird in den Gr├╝nzug aus ca. 12m hohen Laubb├Ąumen platziert und sein Bezug zum Festungsplateau lediglich durch zwei filigrane Verbindungsg├Ąnge hergestellt.

Die Fahrt mit dem Aufzug wird zum szenografischen Erlebnis: Zun├Ąchst taucht die Kabine langsam aus dem Erdwall auf und bewegt sich bald zwischen einer filigranen Stahlkonstruktion nach oben, um dem Besucher einen beeindruckenden Blick auf den Domplatz zu bieten. Nach einer Fahrzeit von ca. 12 Sekunden wird die Aussichtsplattform erreicht. In Verbindung mit der Formensprache der Rampenanlage aus dem Landschaftsraum, wird die Plattform ├╝ber die in V- Form angeordneten Verbindungsg├Ąnge mit dem Festungsplateau verbunden.