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2. Rang 3 / 3

Sonstiges Vergabeverfahren | 10/2012

Baufeld Dennewitzstra├če 36-38

3. Rang

raumzeit - L├Ąufer, Tausch, Tuczek

Architektur

Beurteilung durch das Preisgericht

Konzeptbeschreibung
Das Hotel mit trapezf├Ârmiger Grundfl├Ąche liegt unmittelbar an den Fluchten der Dennewitzstra├če und des Parkzugangs an. Der Hauptzugang und die Vorfahrt zum Hotel befinden sich an der Dennewitzstra├če gegen├╝ber der Pohlstra├če. Die Zufahrt zu den Stellpl├Ątzen in einer Tiefgarage erfolgt ├╝ber eine Rampe an der Dennewitzstra├če unmittelbar s├╝dlich an den Bauk├Ârper anschlie├čend. Weitere 17 Stellpl├Ątze des Hotels sind unter der U-Bahnbr├╝cke von der Stra├če aus erreichbar.

Das S-f├Ârmige Wohngeb├Ąude ist jeweils parallel zu unterschiedlichen Planungslinien des s├╝dlichen Teilgebiets ausgerichtet: U-Bahnbr├╝cke, Dennewitzstra├če, sowie s├╝dlicher Parkzugang und bildet je eine interne Platzfl├Ąche zur Dennewitzstra├če und eine zum Park hin aus.

Der stra├čenseitige s├╝dliche Hof wird leicht erh├Âht vorgesehen und ist als befestigte, halb├Âffentliche Fl├Ąche dargestellt. Der n├Ârdliche, zum Park ge├Âffnete Hof umfasst Privatg├Ąrten des n├Ârdlichen Geb├Ąudefl├╝gels sowie eine abgegrenzte Fl├Ąche, die dem Kinderladen zugeordnet ist.

Der Zugang zu den Treppenh├Ąusern des Wohngeb├Ąudes erfolgt ├╝ber einen Weg n├Ârdlich des Geb├Ąudes an der U-Bahnbr├╝cke, einen Zugang direkt an der Dennewitzstra├če sowie weitere Zug├Ąnge im stra├čenseitigen, s├╝dlichen Hof und dem Luftgeschoss. Eine Tiefgaragenzufahrt findet sich im mittleren Geb├Ąudefl├╝gel an der Dennewitzstra├če.


Bewertung
Die Ableitung eines M├Ąanders als Geb├Ąudeform aus den st├Ądtebaulichen Rahmenbedingungen des Grundst├╝cks wird als tragf├Ąhige und ausdrucksstarke L├Âsung anerkannt. Damit wird sowohl die Eigenst├Ąndigkeit des s├╝dlichen Baufeldes, wie auch die Einf├╝gung in den ├╝brigen st├Ądtebaulichen Kontext gew├Ąhrleistet. Die Grundform des Hotels wirke jedoch eher undifferenziert und zu massig.

Die Ausbildung eines der Stadt zugewandten, halb-├Âffentlichen Platzraumes durch das Wohngeb├Ąude und eines dem Park zugewandten privaten Hofraumes wird mehrheitlich als Qualit├Ąt gesehen.

Ob die Verbindung beider R├Ąume durch ein hohes Luftgeschoss sich wirklich als Nutzungsqualit├Ąt erweist, wird auch bezweifelt. Dies gilt auch angesichts der gleichen H├Âhenlage beider Bereiche.

Die H├Âhenlage des Hofraumes unterhalb des k├╝nftigen Parkniveaus wird als Einschr├Ąnkung der Nutzungsqualit├Ąt gesehen.

Die sehr einheitliche Ausbildung des Wohnbauk├Ârpers als Gro├čform d├╝rfte die (eigentumsrechtliche) Abschnittsbildung und die Ausbildung von Hausindividuen erschweren.

Auch hier wird in Frage gestellt, ob die gleichartige Behandlung des Nord- und des S├╝dfl├╝gels in Bezug auf die Grundrissbildung sinnvoll und angemessen sei. Ein ├╝berzeugender L├Âsungsansatz zur Reduktion der L├Ąrmimmission ist geb├Ąudeseitig kaum erkennbar.
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