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Teilnahme 32 / 32

Offener Wettbewerb | 09/2015

Bauhaus Museum Dessau | Neubau eines Museums mit Freianlagen und StellplÀtzen

Teilnahme

dma deckert mester architekten

Architektur

ErlÀuterungstext

Nach knapp 100 Jahren ist das Bauhaus angekommen. Die schlichte Form orientiert sich heute wie damals an der Funktion, sie reagiert allerdings auf die vorhandene Stadtstruktur und wird zeitgemĂ€ĂŸ umgesetzt. Ohne den Stil der 20er Jahre zu kopieren weist der Bau eine optische Verwandtschaft mit den bekannteren Bauhausstandorten in der Stadt Dessau auf und wirkt fĂŒr die Stadt identifikations-steigernd. Das Museum reagiert auf vorhandene Stadtstrukturen und wird zeitgemĂ€ĂŸ umgesetzt.
So kommuniziert der weiße Quader am Parkrand zwischen Hochbebauung und ParkflĂ€che. Die AufstĂ€nderung gewĂ€hrleistet die DurchlĂ€ufigkeit zwischen Park und Boulevard und bietet gleichzeitig Hochwasserschutz. So findet die öffentliche Nutzung des GebĂ€udes nicht nur im Quader in Form des Museums statt; es wird davon umspĂŒlt. Hier nimmt der Platz unter dem Museum eine zentrale Rolle ein und wird in Stadt- und Parkloggia gegliedert. Die Versorgung des Museums erfolgt ĂŒber die Sockel, in denen neben den Fluchttreppen FahrstĂŒhle untergebracht sind. Ein lĂ€ngs gerichtetes „fliegendes Atrium“ im Museumsneubau bringt Tageslicht ins Museum und auf den Platz darunter.
Als ErgĂ€nzung zur AktionsflĂ€che im Park findet die öffentliche Nutzung ihre Fortsetzung auf dem Museumsdach. Hier steht im klassisch ganzheitlichen Bauhaussinn die körperliche ErtĂŒchtigung im Vordergrund. So schließt das Bauhaus Museum straßenseitig den stĂ€dtischen Raum, fasst den bestehenden Park und bietet gleichzeitig Bewohnern und Besuchern neue Anreize.
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