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Award / Auszeichnung (nur f√ľr Studenten) | 11/2016

BDA Studienförderpreis Schleswig-Holstein 2016

Perspektive Hansahöft

Perspektive Hansahöft

Tans.Port

2. Preis

Jonas Janke

Student*in Architektur

Thorsten Hansen

Student*in Architektur

Erläuterungstext

Grenzen definieren, Grenzen verschmelzen, Grenzen aufl√∂sen - Trans.Border ‚Äď von der Stadt zum Detail.
Die Elbe als nat√ľrliche Grenze separiert Hamburg in zwei H√§lften. Im Norden pulsiert das urbane Leben; Im S√ľden der schroffe, industrielle Teil des Hafens mit Lager-/Produktionshallen, Werkst√§tten aber auch historischen Hafenbauten. Eine Grenze, die es zu √ľberwinden gilt. Ziel des Entwurfes ist es die beiden Teile Hamburgs zu vernetzen und das industrielle Hafengebiet anziehend zu gestalten. Der gew√§hlte Standort ist durch die Eventschuppen und das Hamburger Hafenmuseum ein kulturell und historisch gepr√§gter Teil des Hafens ‚Äď das Hansah√∂ft.
Charakteristisch f√ľr das Hafengiebet ist die historische Bausubstanz - Die langen Lageschuppen 50-52, sowie deren Kopfbauten und den originalen Kr√§nen an der Wasserkante. In der Entstehungszeit des Hansah√∂fts schm√ľckte eine Lindenallee die breite Gasse zwischen den Schuppen - Untypisch f√ľr ein industriell und logistisch genutztes Areal. Genau diese Erkenntnis ist Hauptbestandteil des Entwurfskonzepts. Die Allee soll regeneriert werden und als zentrale Erschlie√üungsachse des Hafengebiets dienen. Durch die Regeneration und Verl√§ngerung, sowie der Entwicklung eines begehbaren, rampenartigen Bauk√∂rpers aus der Allee, f√ľgt sich der 200m lange Geb√§udek√∂rper in den st√§dtebaulichen Kontext der bestehenden Bebauung ein und bietet dar√ľber hinaus einen au√üergew√∂hnlichen Blick auf die Skyline Hamburgs. Hierbei √ľberschreitet der monolithisch anmutende K√∂rper die Grenze der Hafenkante und kragt weit √ľber diese aus.
Erg√§nzend zur kulturellen Nutzung des Hansah√∂fts beinhaltet das hybride Nutzungskonzept des Geb√§udes ein Science-Center, ein Werkhaus mit universit√§rer Nutzung, Werkst√§tten und Showroom, sowie einer Bistro-Mensa. Zudem gibt es vernetzende Elemente, die von beiden Nutzungseinheiten genutzt werden k√∂nnen ‚Äď ein Multifunktionsraum und ein Auditorium.
Im Kontrast zu der historischen Bausubstanz besteht die vorgeh√§ngte Fassade aus 1x1m gro√üen Glasbaustein-Kassetten, welche ein homogenes Erscheinungsbild schaffen und gleichzeitig lichtdurchl√§ssig sind. Durch eine integrierte Lichtinstallation, ist die Fassadenh√ľlle bei Nacht bespielbar. Durch die Abtreppung der Hafenkante zur Landseite, welche sich in erster Linie aus dem L√∂sen der Flutschutzproblematik ergibt, wird das Zuschauen des Lichtspiels an der Fassade, √§hnlich wie in einem Amphitheater, erm√∂glicht.
Das Projekt Trans.Port schafft die Verbindung der Elbufer und erg√§nzt das Hansah√∂ft mit ad√§quaten Nutzungen ‚Äď Identit√§tsstiftende Architektur und ein Transmitter sind geschaffen.
Perspektive Hansahöft

Perspektive Hansahöft

Explosion mit Nutzungskonzept

Explosion mit Nutzungskonzept

Explosion mit Nutzungskonzept

Explosion mit Nutzungskonzept

Lageplan

Lageplan

Lageplan

Lageplan

Grundriss Erdgeschoss I Schnitt

Grundriss Erdgeschoss I Schnitt

Grundriss Erdgeschoss I Schnitt

Grundriss Erdgeschoss I Schnitt

Grundriss Obergeschoss I Schnitt

Grundriss Obergeschoss I Schnitt

Grundriss Obergeschoss I Schnitt

Grundriss Obergeschoss I Schnitt

Grundriss Dachgeschoss I Schnitt

Grundriss Dachgeschoss I Schnitt

Grundriss Dachgeschoss I Schnitt

Grundriss Dachgeschoss I Schnitt

Ansicht bei Nacht I Ansicht am Tag

Ansicht bei Nacht I Ansicht am Tag

Ansicht bei Nacht I Ansicht am Tag

Ansicht bei Nacht I Ansicht am Tag

Fassadenschnitt

Fassadenschnitt

Fassadenschnitt

Fassadenschnitt

Innenperspektive Science-Center

Innenperspektive Science-Center

Innenperspektive Science-Center

Innenperspektive Science-Center