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Nichtoffener Wettbewerb | 05/2010

Betreutes Wohnen im Alter - Altstadt Amberg

Anerkennung

hjp architekten PGmbB _ Prof. J├╝rgen Hauck, Herbert Osel

Architektur

Beurteilung durch das Preisgericht

Der Entwurf sieht eine Blockrandbebauung vor, die wiederum aus vier Einzelbauk├Ârpern besteht.
Die sich im Innenhof befindliche Erschlie├čung aus offenen Laubeng├Ąngen verbindet die einzelnen Geb├Ąude. Zum neuen Spitalplatz hin wird ein massiver ÔÇ×KopfbauÔÇť ausgebildet, der im deutlichen Widerspruch zu der sonst ├╝berzeugenden Ma├čst├Ąblichkeit der anderen Bauk├Ârper steht.
Er zeigt sich in seiner H├Âhenentwicklung und Formgebung nicht schl├╝ssig im Zusammenhang mit dem Spitalplatz und dominiert durch seinen turmartigen Vorbau den gesamten Platz. Die sich in diesem Vorbau befindliche Nutzung mit den Sonderwohnformen in den Obergeschossen und der gewerblichen Nutzung im Erdgeschoss verdr├Ąngt den eigentlichen Haupteingang in den Durchgang zur Spitalgasse.
Die massive Erweiterung und die dominante Gestalt der Erweiterung Eckertbaus wirken st├Âren im sensiblen Miteinander der Kirche und der umliegenden Bebauung.
Die gezeigten Lochfassaden ├╝berzeugen im Zusammenhang mit der Proportionierung der Einzelbauk├Ârper und bilden den entscheidenden Ansatz zur Einbindung in die Umgebung. Vor allem in den Fassaden des Spitalgrabens kommt dies zum Ausdruck.
Leider wird dieser Ansatz beim Kopfbau nicht konsequent weiter gef├╝hrt. Die ├╝bergro├čen Fenstereinschnitte zum Spitalplatz hin ├╝berzeugen nicht und stellen den vorgegebenen Ma├čstab der anderen Bauk├Ârper in Frage.
Die geforderten Funktionen sind konsequent und schl├╝ssig zum Innenhof hin orientiert. Die Erschlie├čung behindert allerdings die private Nutzung dieser auch von der ├ľffentlichkeit nutzbaren Fl├Ąche.
Zu klein sind die dem Innenstadt-Servicezentrum zugeordneten Fl├Ąchen. Diese wurden zu Gunsten der Gewerbefl├Ąche in zentraler Lage des Kopfbaus stark reduziert.
Die Wohnungen im Norden und Nordosten orientieren sich zu den vorgelagerten Laubeng├Ąngen, die die Belichtung der Wohnungen auf Grund der entstehenden Geb├Ąudetiefe stark einschr├Ąnken.
Der Ansatz der Mischung unterschiedlicher Wohnformen wird gew├╝rdigt. Leider dominiert hier der Wohnungstyp der Wohngemeinschaft. Im Detail kann die nachgewiesene Wohnung nicht ├╝berzeugen.
Grundsriss EG

Grundsriss EG

Baufeldanalyse

Baufeldanalyse

Ansicht

Ansicht

Schnitt-Ansicht

Schnitt-Ansicht

Modell

Modell