modgnikehtotsyek
ALLE WETTBEWERBSERGEBNISSE, AUSSCHREIBUNGEN UND JOBS Jetzt Newsletter abonnieren

Nichtoffener Wettbewerb | 10/2014

Bildungscampus und Sportpark Freiham

4. Preis / - Sportpark

SPREEN ARCHITEKTEN

Architektur

köhler architekten + beratende ingenieure gmbh

Architektur

kĂŒbertlandschaftsarchitektur

Landschaftsarchitektur

ErlÀuterungstext

Mit einer prĂ€gnanten und einheitlichen Gestaltung des Bildungscampus und des Sportparks wird ein klar definierter Auftakt der Landeshauptstadt MĂŒnchen und ein wesentlicher Beitrag zur Wiedererkennbarkeit und zur Identifikation der Bewohner Freihams mit dem neuen Stadtteil geleistet.
Die stĂ€dtebauliche „Körnung“ wird aufgenommen und beim Bildungscampus in zwei Quartiere umgesetzt, deren SĂŒdwest‐ und Nordost-Ecke werden dabei bewusst nicht mit GebĂ€uden besetzt. Sichtbeziehungen in und aus dem stĂ€dtebaulichen Umfeldes werden aufgenommen und inszeniert. Die Verbindung aus den nördlichen Wohngebieten zu dem zentralen Stadtplatz wird durch die großzĂŒgigen Freianlagen attraktiv gestaltet. Eine vielfĂ€ltige Nutzbarkeit des großen Freibereiches schafft große QualitĂ€ten fĂŒr die SchĂŒler des Bildungscampus sowie fĂŒr die Bewohner Freihams.
Das Prinzip der Wohnblöcke als aufgelockerte Blockrandbebauung mit in der Höhe abgestuften Baukörpern wird aufgenommen. Durch die Aufteilung der Baumasse in zwei leicht verschobene U-förmige Baukörper mit geschĂŒtzten innenliegenden Schulhöfe wird eine Vernetzung mit den öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen erreicht. Entlang der Ost/Westachse entsteht eine spannungsreiche Platzabfolge aus öffentlichen und halböffentlichen RĂ€umen.

Die Schulbaukörper sind nach dem MĂŒnchner Lernhauskonzept aufgebaut. Die Grund- und Förderschule sowie die Realschule und das Gymnasium bilden jeweils eine bauliche Einheit.

Die Pausenhöfe sind klar den einzelnen Schulen zugeordnet, können aber auch außerhalb der Schulzeiten geregelt fĂŒr die Allgemeinheit geöffnet werden.

Durch die Anordnung der Turnhalle der Grund- und Förderschule an der Nordwestecke wird eine optische Verbindung zu den weiteren Sporthallen auf der anderen Straßenseite hergestellt.

Die Mensa kann von GrundschĂŒlern und SchĂŒlern des Förderzentrums direkt innerhalb der GebĂ€ude erreicht werden. Eine ungesicherte Querung der öffentlichen FlĂ€chen wird so vermieden.

Die Tiefgaragenzufahrten fĂŒr das Bildungszentrum und fĂŒr den Sportpark sind zusammengefasst und in den Baukörper der Sporthalle integriert. Eine zusĂ€tzliche Störung fĂŒr das CampusgelĂ€nde wir dadurch vermieden.

Der Sportpark wird in drei klare Baumassen aufgeteilt: Die Kletter- und Boulderhalle als Landmarke im SĂŒden, die GebĂ€ude fĂŒr den Schulsport mit Vereinsheim als kompakter Baukörper mit Bezug zum Hauptspielfeld in der Mitte und die Arena im Norden. Zwischen den drei Baukörpern liegen öffentliche PlĂ€tze und GrĂŒnbereiche, die zur Erschließung der SportflĂ€chen dienen.

Die Ă€ußerst kompakte Bauweise der SportstĂ€tten, mit darunterliegender Tiefgarage ermöglicht eine wirtschaftliche Realisierung und einen effektiven LĂ€rmschutz zur gegenĂŒberliegenden Wohnbebauung.‹Eine großzĂŒgige UnterfĂŒhrung schafft eine angenehme und angstfreie Verbindung zwischen Bildungscampus und Sportpark.