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Sonstiges Vergabeverfahren | 07/2010

Busbahnhof Marzahn / Torplatz am Eastgate

1. Preis

birke · zimmermann landschaftsarchitekten

Landschaftsarchitektur

ErlÀuterungstext

Als Ankunfts- und Abfahrtsort wird der neue „Torplatz“ auf dem Busbahnhof zur wichtigen Schnittstelle am Ende der Marzahner Promenade. Als Einheit mit dem Vorplatz vor dem Eastgate ĂŒbernimmt der stĂ€dtebauliche Raum an dieser Stelle die wichtige Gelenkfunktion in der Abfolge von PlĂ€tzen und Promenadenabschnitten der fußlĂ€ufigen Passanten und Besucher. Der neue Platzraum muss einerseits die ankommenden FahrgĂ€ste als TransitflĂ€che empfangen und andererseits auch den wartenden Menschen ausreichend attraktiven Aufenthalt bieten. Außerdem gilt es einen wichtigen Trittstein vom Eastgate zum gegenĂŒberliegenden Kinozentrum zu schaffen. Aus diesem Grund sieht die Planung hier neben der Querungsmöglichkeit ĂŒber den Busbahnhof auch die FortfĂŒhrung der stĂ€dtebaulichen Baumalle in Richtung Kinozentrum vor.

Um die an die Grundgestaltungsmatrix der Promenade des Eastgates anzuschließen, fließen die Pflasterlinien in den neuen „Torplatz“ und werden dort in eine eigenstĂ€ndige Platzgestaltung ĂŒberfĂŒhrt. Das Hauptziel ist die Schaffung eines neuen Ortes mit einer individuellen Gestaltung, die sich eindeutig von seiner Umgebung abhebt, verbindend bleibt und auch den Busbahnhof als Einheit versteht. Aus diesem Grund wird der Bodenbelag im Bereich der neuen Baumallee bis zum Haltestellenbereich an der Marzahner Promenade weitergefĂŒhrt.

Als besondere Attraktion erhĂ€lt der „Torplatz „ die „Drei Roten Ringe“.
Als großzĂŒgige Sitzobjekte schaffen sie hier ein eindeutiges Alleinstellungsmerkmal.
In den heißen Sommermonaten sorgen Platanen inmitten der roten Ringe fĂŒr die notwendige Beschattung. Mittels dieser Sitzobjekte erhĂ€lt der neue Platz auch seinen Torcharakter und kann sich auch mit Recht „Torplatz“ nennen.

Um den sehr steinernen Busbahnhof mit zusĂ€tzlichem GrĂŒn aufzuwerten, wird die Gestattungsform der Roten Ringe auf die Mittelinsel ĂŒbertragen und lĂ€sst dort drei kleine Baumhaine entstehen. Die „PostsĂ€ule“ erhĂ€lt hier seinen zentralen neuen Standpunkt im Mittelpunkt der unterschiedlichen Blickachsen.