Award / Auszeichnung | 01/2023
DAM Preis für Architektur in Deutschland 2023
©Achim Birnbaum
Nationalparkzentrum Ruhestein Schwarzwald
DE-72270 Baiersbronn, Ruhestein 1
SHORTLIST
Architektur
Architektur
schlaich bergermann partner - sbp SE
Tragwerksplanung
Landschaftsarchitektur
TGA-Fachplanung
Achim Birnbaum Architektur Fotografie
Fotografie
Projektdaten
-
Gebäudetyp:
Landschaft und Freiraum
-
Projektgröße:
keine Angabe
-
Status:
Realisiert
-
Termine:
Fertigstellung: 01/2021
Projektbeschreibung
Das Besucherzentrum des neu gegründeten Nationalparks Schwarzwald liegt an der Passhöhe „Ruhestein“ (915m ü.NN) inmitten einer einzigartigen Landschaft.
Das wesentliche Kennzeichen des ersten Nationalparks in Baden-Württemberg ist der heimische Urwald mit seinen markanten Totholzstämmen. Hier werden geknickte und gestapelte Baumstämme sichtbar, auch der naturbelassene Waldboden zeigt eine Mikrostruktur aus geschichteten Ästen.
Entsprechend dem Motto des Nationalparks („eine Spur wilder“) wurde für die Architektur des Besucherzentrums eine Figur aus langgestreckten Riegeln entwickelt, die sich mit dem umgebenden Waldgefüge verweben. Die Riegel sind gemäß ihren Nutzungen und Wegeführungen gegliedert. Die Analogie zum Wald setzt sich in Bezug auf Oberfläche und Materialität in der Fassade fort. Die silbergrauen Schindeln bilden die Farbigkeit und Textur der geschuppten Tannenstämme nach.
Der quer verlaufende Skywalk mit dem schrägen Aussichtsturm ragt als weithin sichtbares Zeichen tief in den bestehenden Wald. In den schrägliegenden Riegeln der Dauerausstellung wird der Besucher auf eine Reise durch den Schwarzwald geführt. Daneben bietet das Gebäude eine Gastronomie mit Sonnenterasse sowie Kino, Schulungsräume, Vortragsräume und die Verwaltung des Besucherzentrums.
Das wesentliche Kennzeichen des ersten Nationalparks in Baden-Württemberg ist der heimische Urwald mit seinen markanten Totholzstämmen. Hier werden geknickte und gestapelte Baumstämme sichtbar, auch der naturbelassene Waldboden zeigt eine Mikrostruktur aus geschichteten Ästen.
Entsprechend dem Motto des Nationalparks („eine Spur wilder“) wurde für die Architektur des Besucherzentrums eine Figur aus langgestreckten Riegeln entwickelt, die sich mit dem umgebenden Waldgefüge verweben. Die Riegel sind gemäß ihren Nutzungen und Wegeführungen gegliedert. Die Analogie zum Wald setzt sich in Bezug auf Oberfläche und Materialität in der Fassade fort. Die silbergrauen Schindeln bilden die Farbigkeit und Textur der geschuppten Tannenstämme nach.
Der quer verlaufende Skywalk mit dem schrägen Aussichtsturm ragt als weithin sichtbares Zeichen tief in den bestehenden Wald. In den schrägliegenden Riegeln der Dauerausstellung wird der Besucher auf eine Reise durch den Schwarzwald geführt. Daneben bietet das Gebäude eine Gastronomie mit Sonnenterasse sowie Kino, Schulungsräume, Vortragsräume und die Verwaltung des Besucherzentrums.
©Achim Birnbaum
©Achim Birnbaum
©Achim Birnbaum
©Achim Birnbaum
©Achim Birnbaum
©Achim Birnbaum