Nichtoffener Wettbewerb | 11/2025
Entwicklung Stadtteilcampus Schlaatz in Potsdam
©Conica Studio
3. Rang / 3. Preis
Preisgeld: 17.000 EUR
Architektur
-
Verfasser:
-
Mitarbeitende:
Gänßle + Hehr Landschaftsarchitekten PartGmbB
Landschaftsarchitektur
Erläuterungstext
LEITIDEE
Der neue Stadtteilcampus liegt im Zentrum des Wohngebietes „Am Schlaatz“ in Potsdam. Er befindet sich in der Flussniederung der Nuthe und ist vom Schlaatzwäldchen umgeben. Auf dem Campusgelände stehen vier Bestandsgebäude: die Weidenhof-Grundschule, die Sporthalle, die Medienwerkstatt und das Bürgerhaus. Alle vier Gebäude werden in unserem Entwurf erhalten und durch Erweiterungen, Teilabbrüche und Sanierungen zu einem homogenen Gesamtbild zusammengefügt, sodass ein Campus mit einem neuen Gesicht entsteht. Das architektonische Ensemble umarmt den waldähnlichen Schulhof.
Das neue Sportforum im Norden des Baufeldes hat mit seinem Wettbewerbsergebnis den Auftakt für einen neuen Boulevard gesetzt. Diese Leitidee wird im Entwurf weitergeführt und gestärkt. Die Erweiterung des Schulgebäudes nimmt die Achse auf, bildet eine klare Raumkante und schirmt den dadurch großzügigen Schulhof deutlich ab. Es entsteht eine klare Zonierung zwischen öffentlichem und nichtöffentlichem Raum. Das Bürgerhaus erzeugt die finale Raumkante zum Boulevard, bevor dieser in die Schlatzerwelle mündet.
Die Grundschule wird zum Schulhof hin als Dreikamm ausgebildet. Dadurch bleibt der restliche Schulhof frei von Gebäuden und Verkehren Das Gebäude verzahnt sich mit den angrenzenden Waldflächen. Sehr großzügige und weitläufige Spielflächen, die durch verschiedene Aktivitätsbereiche zoniert werden, sind das Ergebnis.
Lediglich die ehemalige Medienwerkstatt sitzt in zweiter Reihe – komplett eingegrünt. Der Waldpavillon erhält eine neue, freundliche Holzfassade und fügt sich harmonisch in den umgebenden Baumbestand ein. Hier wird der Jugendclub verortet, der mit der sich dahinter befindlichen neuen Skateranlage eine Synergie bildet.
Beurteilung durch das Preisgericht
Es handelt sich um einen Entwurf, welcher auf drei Teilen beruht.
Dabei geht er weitestgehend von einer Wahrung des Bestandes aus.
Die Raumbildung basiert auf Einzelgebäuden und den bestehenden Zwischenräumen.
Dadurch bleiben die Baukörper sehr kompakt.
Die BGF der Arbeit liegt unter dem Durchschnitt.
Das Bestandsschulgebäude wird zu einem dreiarmigen Kamm ergänzt.
Zum Wohnquartier hin wird ein klarer Raumabschluss formuliert.
Zur Nuthe hin öffnet sich das Areal und bezieht die Landschaft mit ein.
Der Jugendclub wird selbstverständlich in den Landschaftsraum integriert.
Der Haupteingang des Schulgebäudes wird aufgeweitet und bildet eine eindeutige Adresse.
Die bestehenden Treppenhäuser verbleiben als Fluchtwege.
Es werden Kopfbauten jeweils in Größe einer Lerneinheit ergänzt.
Der südliche Anbau wird mit einer Mensa unterlagert, die mit größerer Raumhöhe das Geländeniveau geschickt ausgleicht.
Die Mensa bildet dadurch einen zentralen Punkt mit mehreren Funktionen.
Die räumliche Nähe zu Jugendclub und Bürgerhaus werden positiv gewertet.
Der Hort ist im Nordflügel konzentriert.
Aus Sicht der Schulnutzung wäre das Raumangebot besser anzuordnen und zu organisieren.
Insgesamt wird die Bestandserweiterung positiv gewertet, die räumlichen Vorzüge überzeugen nicht in allen Bereichen.
Das Bürgerhaus erhält von Süden eine großzügige Erschließung zu einem erweiterten Foyer.
Der ehemalige Sanitär-Trakt wird entfernt.
Es werden die Kiezküche und Seminarräume in guter Anbindung und Erreichbarkeit geschaffen und sind zum Campusbereich hin geöffnet.
Der Luftraum über dem Festsaal erhält keine neue Qualität.
Die transparente Gestaltung der Mensafassade führt zu einer wohltuenden Leichtigkeit des kompakten Baukörpers.
Der Schulhof fügt sich sehr behutsam in den Landschaftsraum der Nuthe ein.
Die unterschiedlichen Nutzungen sind schlüssig organisiert.
Der Umgang mit der Topografie erfolgt sehr behutsam, und die Freiflächen zum Bürgerhaus als auch zum Jugendclub sind gut ausformuliert.
Die Abgrenzung des Schulhofs ist einerseits unauffällig und andererseits bietet sie ausreichend organisatorische Sicherheit.
Insgesamt besticht die Arbeit durch den behutsamen Umgang mit dem Bestand und die maßvollen qualitätsvollen Ergänzungen.
Dabei geht er weitestgehend von einer Wahrung des Bestandes aus.
Die Raumbildung basiert auf Einzelgebäuden und den bestehenden Zwischenräumen.
Dadurch bleiben die Baukörper sehr kompakt.
Die BGF der Arbeit liegt unter dem Durchschnitt.
Das Bestandsschulgebäude wird zu einem dreiarmigen Kamm ergänzt.
Zum Wohnquartier hin wird ein klarer Raumabschluss formuliert.
Zur Nuthe hin öffnet sich das Areal und bezieht die Landschaft mit ein.
Der Jugendclub wird selbstverständlich in den Landschaftsraum integriert.
Der Haupteingang des Schulgebäudes wird aufgeweitet und bildet eine eindeutige Adresse.
Die bestehenden Treppenhäuser verbleiben als Fluchtwege.
Es werden Kopfbauten jeweils in Größe einer Lerneinheit ergänzt.
Der südliche Anbau wird mit einer Mensa unterlagert, die mit größerer Raumhöhe das Geländeniveau geschickt ausgleicht.
Die Mensa bildet dadurch einen zentralen Punkt mit mehreren Funktionen.
Die räumliche Nähe zu Jugendclub und Bürgerhaus werden positiv gewertet.
Der Hort ist im Nordflügel konzentriert.
Aus Sicht der Schulnutzung wäre das Raumangebot besser anzuordnen und zu organisieren.
Insgesamt wird die Bestandserweiterung positiv gewertet, die räumlichen Vorzüge überzeugen nicht in allen Bereichen.
Das Bürgerhaus erhält von Süden eine großzügige Erschließung zu einem erweiterten Foyer.
Der ehemalige Sanitär-Trakt wird entfernt.
Es werden die Kiezküche und Seminarräume in guter Anbindung und Erreichbarkeit geschaffen und sind zum Campusbereich hin geöffnet.
Der Luftraum über dem Festsaal erhält keine neue Qualität.
Die transparente Gestaltung der Mensafassade führt zu einer wohltuenden Leichtigkeit des kompakten Baukörpers.
Der Schulhof fügt sich sehr behutsam in den Landschaftsraum der Nuthe ein.
Die unterschiedlichen Nutzungen sind schlüssig organisiert.
Der Umgang mit der Topografie erfolgt sehr behutsam, und die Freiflächen zum Bürgerhaus als auch zum Jugendclub sind gut ausformuliert.
Die Abgrenzung des Schulhofs ist einerseits unauffällig und andererseits bietet sie ausreichend organisatorische Sicherheit.
Insgesamt besticht die Arbeit durch den behutsamen Umgang mit dem Bestand und die maßvollen qualitätsvollen Ergänzungen.
©Hascher Jehle Architektur
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©Conica Studio