Nichtoffener Wettbewerb | 07/2026
Entwicklung Südufer Griebnitzsee in Potsdam
4
Südufer
©POLA
Anerkennung
Preisgeld: 8.000 EUR
Landschaftsarchitektur
-
Verfasser:
-
Mitarbeitende:
Théo Pietronave, Stefan Weber, Frauke Janetzko, Anton Skoruppa, Fabiha Fairooz, Karen Brix
Beurteilung durch das Preisgericht
Auf der Grundlage eines durchdachten Gesamtkonzeptes entwickeln die Verfasser einen sehr ausgewogenen Entwurf, der mit gut ausbalancierten Intensitäten die verschiedenen Orte ausformuliert. Die Wege sind sehr funktional geführt, der Postenweg erhält im Norden eine sinnvolle Ergänzung mit der Anbindung an den Park Babelsberg. Kritisch gesehen wird jedoch die komplette Überformung der bestehenden Wegeoberfläche, die Herstellung mit einem geschliffenen Asphalt erscheint unangemessen. Insgesamt wird jedoch die zurückhaltende, ruhige Inszenierung der historischen Relikte sehr positiv bewertet, auf diese Weise werden sie mit dem gebührenden Respekt integriert. Ein schönes Motiv ist die Neupflanzung der Vogelkirschen, die dem neuen Uferweg eine heitere Note verleihen.
Die Eingriffe in den natürlichen Bestand sind in der Summe sparsam, nur sind vielleicht die zum Ufer geöffneten Sichtfenster etwas großzügig aufgeweitet. Positiv wird auch der geringe Versiegelungsgrad gesehen, insbesondere die Anlagen am Wasser beschränken sich auf schmale Stege. Sehr sinnvoll ist die Positionierung des Steges im Bereich A, der einerseits die natürliche Ufersituation der kleinen Bucht inszeniert, andererseits aber dennoch einen weiten Blick über den See ermöglicht.
Die Uferanlagen im Bereich C sind dagegen zu sparsam ausformuliert. Der schon jetzt intensiv genutzte Ort wird kaum weiterentwickelt, die Lage am Wasser nicht ausgenutzt. Auch bietet der neu gebaute Steg keinen Zugewinn.
Die für den Ideenteil dargestellten Ufertypologien sind wenig differenziert. Auch kann das Nebeneinander von privaten Gärten und Aufenthaltsflächen direkt am Wasser zu Nutzungskonflikten führen.
Der Entwurf ist sowohl in der Herstellung als auch in der Unterhaltung sehr wirtschaftlich konzipiert. Er bietet wertvolle Ansätze in vielen Bereichen, ist jedoch an wichtigen Orten nicht pointiert genug.
Die Eingriffe in den natürlichen Bestand sind in der Summe sparsam, nur sind vielleicht die zum Ufer geöffneten Sichtfenster etwas großzügig aufgeweitet. Positiv wird auch der geringe Versiegelungsgrad gesehen, insbesondere die Anlagen am Wasser beschränken sich auf schmale Stege. Sehr sinnvoll ist die Positionierung des Steges im Bereich A, der einerseits die natürliche Ufersituation der kleinen Bucht inszeniert, andererseits aber dennoch einen weiten Blick über den See ermöglicht.
Die Uferanlagen im Bereich C sind dagegen zu sparsam ausformuliert. Der schon jetzt intensiv genutzte Ort wird kaum weiterentwickelt, die Lage am Wasser nicht ausgenutzt. Auch bietet der neu gebaute Steg keinen Zugewinn.
Die für den Ideenteil dargestellten Ufertypologien sind wenig differenziert. Auch kann das Nebeneinander von privaten Gärten und Aufenthaltsflächen direkt am Wasser zu Nutzungskonflikten führen.
Der Entwurf ist sowohl in der Herstellung als auch in der Unterhaltung sehr wirtschaftlich konzipiert. Er bietet wertvolle Ansätze in vielen Bereichen, ist jedoch an wichtigen Orten nicht pointiert genug.
Konzeption
©POLA
Entwurf
©POLA
Szenerien
©POLA