Offener Wettbewerb | 06/2025
Entwicklung Tempelhofer Feld in Berlin
©FAERBER ARCHITEKTEN
Teilnahme / 2. Phase
Stadtplanung / Städtebau
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Verfasser:
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Mitarbeitende:
Landschaftsarchitektur
Erläuterungstext
Tempelhofer Spielfeld
Das Konzept „Tempelhofer Spielfeld“ versteht das Tempelhofer Feld als dynamisches, gemeinwohlorientiertes Stadtexperiment. Es fördert eine partizipative und spielerische Entwicklung durch vielfältige Akteursgruppen, ohne Profitinteressen. Zentrale Elemente sind die interaktive Aneignung von Flächen und das Aufstellen gemeinsamer „Spielregeln“, die Qualität sichern und Mitgestaltung ermöglichen.
Das räumliche Leitbild lebt vom Kontrast zwischen der offenen Weite des inneren Feldes und einer gezielten Verdichtung am äußeren Ring, der Raum für Begegnung, Bewegung und temporäre Nutzungen bietet. Jedes Aktionsfeld ist farblich einem gesellschaftlichen Bedürfnis zugeordnet – von Gemeinschaft über Rückzug bis hin zu Bewegung.
Die Umsetzung erfolgt etappenweise über ein konzeptbasiertes Vergabeverfahren, koordiniert durch eine von Berliner*innen gewählte Feld Jury. Ein kleines Baufeld am westlichen Rand des Feldes entsteht als gemeinschaftliches, selbstorganisiertes Modell in Kooperation mit Genossenschaften und sozialen Trägern – renditefrei und vorrangig in Erbpacht. Ein solidarischer Fonds („Tempeltopf“) finanziert gemeinnützige Projekte mit Mitteln aus gewinnorientierten Nutzungen.
Temporäre Bauten, Schnellverbindungen und Orientierungspunkte schaffen Flexibilität, Zugänglichkeit und Identität im Raum. Die ökologische Aufwertung durch klimaresiliente Maßnahmen und Biodiversität ergänzt die soziale Zielsetzung. Dialogwerkstätten sichern die kontinuierliche Beteiligung und Weiterentwicklung, wodurch ein urbanes Spielfeld entsteht – offen, inklusiv und zukunftsorientiert – mitten im Herzen von Berlin.
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