Werkstattverfahren | 11/2024
Entwicklung Wohn- und Gewerbequartier Schandauer Straße in Dresden-Striesen
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Straßenperspektive
©Stefan Forster GmbH
3. Preis
Stadtplanung / Städtebau, Architektur
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Verfasser:
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Mitarbeitende:
Carla Roth, Wiebke Nolte, Till Apsel, Philipp Frankmann, Nils Lamm, Dimitri Klein
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Verfasser:innen wollen mit Ihrem Entwurf den Straßen- und Stadtraum neu fassen. Dafür werden unter Einbeziehung der Technischen Sammlung im Westen und dem Pentacon Kulturhaus im Osten zwei Blöcke vorgeschlagen. Die Fortsetzung der Glasewaldtstraße als neue verkehrsberuhigte Quartiersstraße und Nord- und Südachse teilt dabei das neue Quartier in zwei etwa gleich große Hälften. Das bestehende Lagerhaus wird nur teilweise abgebrochen und als Fragment in den westlichen Blockhof integriert. Im östlichen Hof kann der Getränkemarkt erhalten werden oder später gegebenenfalls neu und auch höher überbaut werden. Gewerbe und Einzelhandel verteilen sich auf Erd- und Obergeschosse entsprechend den Vorgaben der Auslobung. Die blockbildenden Häuser sind in klassischer Form als Zwei- oder Mehrspanner organisiert. Adressbildung und Teilung der Häuser sind gut ablesbar. Architektur und Materialität lassen entsprechend den räumlichen Darstellungen bekannte klassische und tradierte Gebäudeformen erwarten. Symmetrie und Setzung von Hochpunkten an den Ecken schaffen falsche Betonungen und können nicht überzeugen.
Die Ausnutzung des Grundstücks ist gut. Die Grünflächen werden nachgewiesen. Die Qualität der Arbeit wird von der Jury als grundsolide bewertet. Kritisiert wird ein gewisser Schematismus. Außerdem fehlt der Arbeit eine Verbindung zum gewerblich industriellen Hintergrund auf dem Gelände.
Vogelperspektive
©Stefan Forster GmbH
Lageplan
©Stefan Forster GmbH