Nichtoffener Wettbewerb | 07/2026
Erlebbarkeit Wupperufer in Wipperfürth
5
Wupperufer
©POLA | DKFS | knippershelbig
2. Preis
Preisgeld: 30.500 EUR
Landschaftsarchitektur
-
Verfasser:
-
Mitarbeitende:
Stefan S. Weber, Fabiha Fairooz, Sara Perovic, Théo Pietronave, Frauke Janetzko
Architektur
-
Verfasser:
-
Mitarbeitende:
Rendercircle - Christian Marrero
Visualisierung
Beurteilung durch das Preisgericht
Der Entwurf überzeugt durch das schlüssige Gesamtkonzept im Kontext des gesamten Planungsgebietes und seinem städtebaulichen Umfeld. Dies erfolgt vor allem durch die stark diagonale Lage der neuen Brücke, die dazu führt, dass zum einen das „Fenster zur Wupper" geöffnet wird und zum anderen die Rad- und Fußwegeverbindung beidseitig eine hohe Durchlässigkeit erfährt. Dasd die Radfahrenden, die von Nordosten in die Innenstadt fahren wollen, durch die diagonale Lage der Brücke, einen Schlenker fahren müssen, wird intelligent durch die Schaffung des neuen Turbinenplatzes gelöst und abgefangen. Hier wird der Radfahrende gebremst und zum Verweilen eingeladen.
Die fließenden szenischen Raumabfolgen werden von ruhigen, naturbelassenen Ausstattungselementen unterstützt. Dabei wird der nördliche Bereich zur Wohnbebauung eher schlicht gehalten und es werden Schwerpunkte am Kulturwerk und am Turbinenhaus gebildet. Vor allem die Treppenanlage, die sich durch einen hohen Grünanteil auszeichnet, überzeugt mit Zukunftsblick auf die dringend benötigte Klimaanpassung unserer Stadträume. Die Funktion des neuen Werkhofs und die Durchlässigkeit zur Stadtmitte ist verstanden, allerdings hält sich der Entwurfsverfasser hier leider über detailliertere Gestaltungsaussagen bedeckt.
Die Brücke fügt sich in ihrer Aufweitung nahtlos als Teil des Freiraums in die benötigten Bewegungen der Nutzenden ein. Die Jury lobt das angemessene Tragsystem als eingespannte Rahmenbrücke, die als Stahlhohlkastenkonstruktion konzipiert ist. Dabei wird die in der Ansicht horizontale (gerade) Linie der Unterseite der Brücke im Kontext zu der Bestandsbrücke hervorgehoben. Die Detaillierung des Geländers wird hinterfragt und sollte an die Freiraumplanung fließend angepasst werden. Die Materialwahl Edelstahl 1.4462 wird aus wirtschaftlichen Gründen äußerst kritisch gesehen.
Insgesamt gelingt es der Arbeit ein schlüssiges, funktionierendes Gesamtkonzept aufzuzeigen, welches ein robustes, nachhaltiges und zukunftsorientierendes Gerüst für diesen wichtigen Verbindungsort schafft. Die Themen der barrierearmen Erfahrung des Wassers sowie die Ausgestaltung des Werkhofs bedarf einer genaueren Qualifizierung und Überarbeitung. Die Materialauswahl der Brücke und die Wirtschaftlichkeit der Stahlkonstruktion sowie die Geländerführung im Übergang in den Freiraum, gilt es ebenso im Weiteren zu überarbeiten und zu detaillieren.
Die fließenden szenischen Raumabfolgen werden von ruhigen, naturbelassenen Ausstattungselementen unterstützt. Dabei wird der nördliche Bereich zur Wohnbebauung eher schlicht gehalten und es werden Schwerpunkte am Kulturwerk und am Turbinenhaus gebildet. Vor allem die Treppenanlage, die sich durch einen hohen Grünanteil auszeichnet, überzeugt mit Zukunftsblick auf die dringend benötigte Klimaanpassung unserer Stadträume. Die Funktion des neuen Werkhofs und die Durchlässigkeit zur Stadtmitte ist verstanden, allerdings hält sich der Entwurfsverfasser hier leider über detailliertere Gestaltungsaussagen bedeckt.
Die Brücke fügt sich in ihrer Aufweitung nahtlos als Teil des Freiraums in die benötigten Bewegungen der Nutzenden ein. Die Jury lobt das angemessene Tragsystem als eingespannte Rahmenbrücke, die als Stahlhohlkastenkonstruktion konzipiert ist. Dabei wird die in der Ansicht horizontale (gerade) Linie der Unterseite der Brücke im Kontext zu der Bestandsbrücke hervorgehoben. Die Detaillierung des Geländers wird hinterfragt und sollte an die Freiraumplanung fließend angepasst werden. Die Materialwahl Edelstahl 1.4462 wird aus wirtschaftlichen Gründen äußerst kritisch gesehen.
Insgesamt gelingt es der Arbeit ein schlüssiges, funktionierendes Gesamtkonzept aufzuzeigen, welches ein robustes, nachhaltiges und zukunftsorientierendes Gerüst für diesen wichtigen Verbindungsort schafft. Die Themen der barrierearmen Erfahrung des Wassers sowie die Ausgestaltung des Werkhofs bedarf einer genaueren Qualifizierung und Überarbeitung. Die Materialauswahl der Brücke und die Wirtschaftlichkeit der Stahlkonstruktion sowie die Geländerführung im Übergang in den Freiraum, gilt es ebenso im Weiteren zu überarbeiten und zu detaillieren.
Wupperfenster
©POLA
Wupperfenster
©POLA
Entwurf
©POLA
Vegetationskonzept
©POLA