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Nichtoffener Wettbewerb | 12/2009

Errichtung einer Jugendherberge mit Jugendwaldheim auf dem Areal der Burg Vogelsang in Schleiden/Eifel

Gesamtlageplan

Gesamtlageplan

2. Preis

WW+ architektur + management

Architektur

Fabeck Architectes

Architektur

Ernst + Partner

Landschaftsarchitektur

BLS Energieplan GmbH

ErlÀuterungstext

Entwurfsidee

RĂ€umliche Einbindung in die Umgebung / Topographie

Der Entwurf geht auf den 'genius loci' ein, indem er vom stĂ€dtebaulichen Konzept her an die bestehende Struktur anknĂŒpft und trotzdem im Rahmen der Gesamtanlage ein neues zeitgenössisches Bild bietet. Unser Entwurf bindet die Redoute ein in ein neues Ensemble und bildet einen harmonischen Übergang zu den bestehenden Kameradschafts- und HundertschafthĂ€usern. Diese drei Einheiten umgeben, den Höhenlinien folgend, den zentralen Adlerhof, das heutige „Forum Vogelsang“.

Die Positionierung der beiden Neubauten fĂŒr die Jugendherberge und das Jugendwaldheim resultieren aus dem natĂŒrlichen GelĂ€ndeverlauf, der vorzufindenden Topographie. Beide GebĂ€ude gliedern sich parallel zu den Höhenlinien in das vorhandene Terrain. Jugendwaldheim und Jugendherberge umfassen die Redoute und positionieren sich orthogonal zu dieser. Die abgewinkelten Teile der neuen GebĂ€ude leiten sich aus der Topographie und den gebĂ€udebegleitenden Erschliessungsachsen ab.
Aussenanlagen und GebÀude sind so gestaltet, dass ein Minimum von Bodenbewegung erfolgen muss.
Das neue GebĂ€ude der Jugendherberge ist dreigeschossig, das des Jugendwaldheimes zweigeschossig wobei jeweils das untere Geschoss als Sockelgeschoss gestaltet ist und den Höhenunterschied von Ost nach West aufnimmt. Die Bauten sind talwĂ€rts zwei-, bzw. dreigeschossig und hangseitig ein-, bzw. zweigeschossig, wie die Redoute. Der bestehende 48m hohe Turm, der dem Forum angegliedert ist, markiert die Gesamtanlage Vogelsang. Alle anderen bestehenden GebĂ€ude sind stark horizontal gegliedert. Diese HorizontalitĂ€t ermöglicht ein besonders schönes Eingliedern der bestehenden GebĂ€ude in die Topographie. Diese Architektursprache prĂ€gt ebenfalls unseren Entwurf und ermöglicht die SichtbezĂŒge innerhalb des GelĂ€ndes zu erhalten und die Auswirkungen des Vorhabens auf die Fernwirkung der Gesamtanlage zu respektieren.
Großer Wert wird auf die SichtbezĂŒge innerhalb des Projekts gelegt. Die Anordnung sĂ€mtlicher GebĂ€udevolumen ermöglicht einen lebendigen und gut ĂŒberschaubaren Raum zwischen dem Jugendwaldheim, der Redoute und der Jugendherberge.

Die Erschließung mit PKW oder Bus erfolgt ĂŒber die Haupterschliessungsachse, die westlich vom Jugendwaldheim verlĂ€uft. Dann biegt man nach rechts ab, an der Jugendherberge entlang und mĂŒndet auf einen zentralen Platz zwischen Redoute und Jugendwaldheim. Hier bietet sich die Möglichkeit des Be- und Entladens von GepĂ€ckstĂŒcken, des Aus- und Einsteigens von Busreisenden, bevor man den Weg ĂŒber die bestehende Anbindung zum zentralen Besucherparkplatz, bzw. zum Busparkplatz am Malakoff-Hof, fortfĂŒhrt.
Der Haupteingang zur Jugendherberge erfolgt ĂŒber die Redoute. Der bereits bestehende Platz vor der Redoute wird geebnet und aufgewertet und wird zum Hauptplatz und zur Anlaufstelle fĂŒr sĂ€mtliche Besucher – hier kommt man an.

Dies ermöglicht eine optimale Erschließung aller GebĂ€ude und das Entstehen einer Mitte, der Piazza – ein Ort der Ankunft, der Begegnung, der Kommunikation, des Austausches, ein Ort zum Feiern und Verweilen.


Die Redoute beherbergt im Erdgeschoss das Bistro mit seiner vorgelagerten Terrasse, welche zur Piazza hin fĂŒr sĂ€mtliche Besucher ein angenehmes Ambiente bietet. Die Piazza ist die Landmark der gesamten neuen Anlage und ebenfalls als Sequenz im Rahmen sĂ€mtlicher sich auf dem Vogelgesang befindlichen PlĂ€tze zu verstehen.
GegenĂŒber der Redoute befindet sich axial der Eingang des Jugendwaldheims. Jugendwaldheim und Jugendherberge teilen sich so einen schönen, belebten, sonnigen Außenraum.


Funktionsgestaltungs- und Hochbaukonzept

Bei der Architektur wurde zu den umliegenden bestehenden Bauwerken Bezug genommen.
MaterialitÀt, Masse, Tiefe, Haptik, Sinnlichkeit und Kontrast, prÀgen den Entwurf.
Sockelgeschosse aus Sichtbeton, der die Farbe des ortstypischen Quarzitgesteins aufnimmt, ankern die GebÀude in die bestehende Topographie und bilden ein Zusammenhang mit den historischen steinernen Bauten. Ein-, respektive zweigeschossige Holzbauten bilden den Uebergang vom Boden zu der Natur.


Architektur

Die Redoute

Die Redoute wird als EmpfangsgebÀude umgenutzt.
Die Redoute wird durch subtile Eingriffe, welche den Archetyp respektieren, zum EmpfangsgebĂ€ude. Die Fenster werden nicht als historische Sprossenfenster ausgebildet, sondern als feine zeitgenössische Stahlrahmenfenster. Die GebĂ€udehĂŒlle erfĂ€hrt eine thermische Aufwertung durch eine mineralische InnendĂ€mmung und die DachflĂ€chen werden mit der erforderlichen DĂ€mmung versehen, wĂŒnschenswert wĂ€re des Ersetzen der Bitumenschindeln durch eine Dacheindeckung in Naturschiefer .
Einige gezielt gesetzte, grĂ¶ĂŸere Öffnungen werden als großformatige FensterkĂ€sten vor die Fassade gestellt.
Die Grundhaltung im Umgang mit der Redoute besteht darin, die bestehende Struktur komplett zu erhalten, keine An-, Um- oder Aufbauten. Die Erdgeschossdecke wird zwischen den BetonunterzĂŒgen partiell geöffnet um der vorhandenen Geschosshöhe etwas entgegenzuwirken. GlĂ€serne Ausschnitte ermöglichen hier SichtbezĂŒge zwischen den Geschossen. Die tragende Wand im Erdgeschoss wird bis auf die notwendigen StĂŒtzpfeiler zurĂŒckgebaut. Die Verbindung zwischen Rezeption, Kiosk, Bistro und dem glĂ€sernen Zugang zu der Lobby schafft ein frei eingestelltes, multifunktionales Möbel. Von der Lobby geht es zum tieferliegenden Speisesaal und den Schlafbereichen der Jugendherberge.
Diese Anordnung ermöglicht nachts ein Schließen der Redoute. Der Zugang zu den Schlafbereichen der Jugendherberge erfolgt dann ĂŒber den Nachteingang der zweigeschossigen, offenen Lobby, den Meeting Point am Kopf des GebĂ€udes.


Das Jugendwaldheim

Das Jugendwaldheim organisiert sich entlang eines aussteifenden BetonrĂŒckgrads, an welches sich Holzvolumen, welche die Schlafbereiche beherbergen, anlehnen. Intime, zwischenliegende Holzterrassen fassen jeweils vier SchlafrĂ€ume zusammen und bieten AufenthaltsrĂ€ume fĂŒr die Kleinen, die vielerlei Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten eröffnen – hier kann man sich sehen, treffen, spielen, kommunizieren, etc.. Die Terrassen sind durch einen vorgelagerten Holzsteg miteinander verbunden. Jeder Klasse wird ein Aufenthaltsraum zugeordnet, der zum gemĂŒtlichen Verweilen, Spielen, Basteln einlĂ€dt und Bezug und Zugang zum Aussenraum bietet. Eine feine vertikale Holzlamellenfassade zieht sich als Aussenhaut ĂŒber das GebĂ€ude – mal geöffnet, mal geschlossen, bietet diese spannende Ein- und Ausblicke. Auch die InnenrĂ€ume sollen vom Material Holz dominiert werden. Die Architektur lĂ€sst einen hohen Vorfertigungsgrat der Schlafmodule in Form von „hölzernen Boxen“ zu. Die Idee der Anlehnung an die Tierwelt wird grafisch und mit besonders gestalteten Möbeln fĂŒr die Klassen und Aufenthaltsbereiche umgesetzt.
Eine direkte Verbindung zwischen den drei GebĂ€uden wird ĂŒber einen kurzen Tunnel ermöglicht, der vom Jugendwaldheim direkt in den teilweise ĂŒber zwei Geschosse geöffneten, lichtdurchfluteten Speisesaal mĂŒndet. Ein schmaler Lichthof bringt natĂŒrliches Licht bis in den Tunnel und weitet diesen partiell auf. Der Lichthof dient gleichzeitig der natĂŒrlichen Belichtung der KĂŒche und erlaubt den vorbeigehenden Kindern Blickbeziehungen in die KĂŒche.


Die Jugendherberge

Der Kontakt mit dem Außenraum, der Natur prĂ€gt den Entwurf. Die GĂ€stezimmer erhalten raumhohe, grossflĂ€chige Verglasungen, die den Ausblick in die Landschaft freigeben. Die Flure entlang der Schlafbereiche der Jugendherberge werden durch offene Terrassenbereiche rhythmisiert, die den GĂ€sten freien Blick zum einen auf die westlich gelegenen Freizeit- und Sporteinrichtungen der JH zum anderen in Baumkronen des unmittelbar angrenzenden Eifel-Nationalparks bieten.
Die Jugendherberge besteht aus einem Sockel aus Beton mit zwei Obergeschossen aus Holz. Auch hier kann ein hoher Vorfertigungsgrat der eingesetzten BrettsperrholzelementwĂ€nde in Fichte fĂŒr eine kĂŒrzere Bauzeit sorgen und Kosten minimieren . Die feingliedrigen Fassaden in vertikaler Holzschalung harmonieren mit der VertikalitĂ€t der BaumstĂ€mme. Dies verleiht dem gesamten Areal einen besonderen Reiz.
Die Redoute bildet den Eingang der Jugendherberge und beinhaltet erdgeschossig die Rezeption und Aufenthaltsfunktionen.
Im nördlichen SeitenflĂŒgel befindet sich das Bistro, welches gleichzeitig den Eingangsplatz bespiel und den Übergang zum Neubau bildet.
Der Speisesaal liegt zentral fĂŒr sĂ€mtliche Besucher und verfĂŒgt ĂŒber eine herrliche Aussicht und eine vorgelagerte Terrasse. Die Tagungs-, und SeminarrĂ€ume liegen in unmittelbarer NĂ€he nördlich vom Speisesaal. Sie werden durch mobile TrennwĂ€nde flexibel in ihrer Nutzung gehalten und haben alle Zugang zum anschliessenden Seminargarten.



Freiraumgestaltung

Schleiden-Vogelsang - Redoute

Das Wettbewerbsgebiet liegt in einem besonderen gestalterischen Spannungsfeld zwischen historischer, nationalsozialistischer und neuer Architektur, inmitten des Nationalparks Eifel.
Die Freiraumgestaltung hat hierbei eine besondere Rolle zu ĂŒbernehmen.
Sie muss zum einen Bindeglied und Mittler auf dem Spielfeld der unterschiedlichen Komponenten sein und zum anderen muß es gelingen, einen funktional und gestalterisch hochwertigen Gesamteindruck zu erzielen.
Diese Vorgaben und die Besonderheit des Ortes bilden die Grundlage unserer Haltung, die Umgebungslandschaft der Redoute mit ruhigen, zurĂŒckhaltenden aber dennoch klaren gestalterischen Aussagen zu planen.


Freiraumkonzeption

Unser Konzept ist maßgeblich vom neuen zentralen Empfangsbereich - der „Piazza“ – geprĂ€gt. Von hier aus werden Jugendwaldheim und Jugendherberge direkt erschlossen.
WĂ€hrend im Norden das Areal der Jugendherberge mit vielfĂ€ltigen Freizeit- und Sporteinrichtungen großrĂ€umig anschließt, wird das sĂŒdlich gelegene FreigelĂ€nde des Jugendwaldheimes ĂŒberwiegend von großen Wald- und WiesenflĂ€chen geprĂ€gt.


Erschließung

Die Erschließung erfolgt u.E. ĂŒber die Haupterschließungsachse und wird ĂŒber die in sĂŒdlicher Richtung verlaufende Strasse im Einbahnverkehr (bis zum Ende des WBW-Gebietes) wieder abgefĂŒhrt. Der zwangsweise passierte Empfangsplatz ist Adresse und Knotenpunkt (Vorfahrt, Bushalt und 3 Beh. ParkplĂ€tze) in einem.
Die Andienung der KĂŒche erfolgt ĂŒber die vorhandene Erschließungsstrasse unterhalb der Redoute. Heckengefasste MitarbeiterparkplĂ€tze fĂŒr WJH und JHB (je 10 PKW) sind hier seitlich angeordnet.
Garagen und WerkstĂ€tten des WJH werden ĂŒber einen Stichweg mit ausreichend VorflĂ€che erschlossen.
Der geplante Fußwegeverlauf im Bereich JHB bietet die Möglichkeit eines Rundganges.


„Piazza“

Der Empfangsplatz bildet den zentralen Bereich im GesamtgelÀnde.
Durch Abgraben des GelĂ€ndes wird die Redoute wohltuend „freigelegt“ und eine großzĂŒgige, homogene Platzsituation geschaffen, die mit Außenterrasse und baumĂŒberstellten SitzbĂ€nken zum Aufenthalt einlĂ€dt.
Der Höhenunterschied zum Waldheim (ca. 50 cm) wird mittels Sitzmauer, Stufenanlage und Rampe (barrierefrei) ĂŒberbrĂŒckt.
Als Materialien werden wassergebundener Belag (Basalt) und polygonale PlattenbelÀge vorgeschlagen.



Jugendwaldheim

Der Freiraum entwickelt sich in der sĂŒdlichen HĂ€lfte des Wettbewerbsgebietes und wird durch die Erschließungsstrasse geteilt.
Er besteht zum grĂ¶ĂŸten Teil aus vorhandenen Waldstrukturen und WiesenflĂ€chen.
Der sĂŒdöstlich gelegene „Waldraum“ bietet ausreichend Platz fĂŒr die Zielgruppe des Jugendwaldheimes. (Naturerfahrung, Erlebnis Wald, Wildnis, Tier- und Pflanzenwelt, Perspektivenwechsel, Integration, Zusammenhalt, Naturspiel, Seilgarten, UnterstĂ€nde (Nest) bauen, usw.)
Wege und LagerplĂ€tze im Waldraum sind bewusst nicht vorgegeben. Sie sollen im Rahmen des Naturunterrichts von den SchĂŒlern selbst erforscht, gefunden und gebaut werden.
Der am sĂŒdlichen Ende des Waldheimes anschießende „hölzerne Pfad zum Drosselnest“ könnte im Rahmen verschiedener Aktionswochen gemeinsam mit den SchĂŒlern entstehen und einen barriere- und verkehrsfreien Weg in die Baumkronen (evtl. Baumhaus) ermöglichen.
Der große Grillplatz mit HĂŒtte öffnet sich rĂ€umlich nach Norden und bietet die Möglichkeit gemeinsamer Stunden am Feuer.
Auf der Hangwiese zwischen Waldheim und der Haupterschießungstrasse sind naturnahe SpielgerĂ€te und zwei Terrassen an der Westseite des GebĂ€udes vorgesehen.
Der Baumbestand wird soweit als möglich erhalten und punktuell mit heimischen Gehölzen ergÀnzt.


Jugendherberge

Das FreigelĂ€nde der JHB ist im Wesentlichen von Freizeit- und Sporteinrichtungen und großzĂŒgigen RaumeindrĂŒcken geprĂ€gt.

Ausgehend von der „Piazza“ fĂŒhrt ein barrierefreier, großzĂŒgig geschwungener Fußweg bis zum Grillplatz am Nordende des Areals. An ihm sind zahlreiche Freizeitangebote wie Streetball, Tischtennis, Spielplatz unterm Baumhain, Beachsportanlage mit Sitzstufen sowie die große Spiel- und Veranstaltungswiese mit Bolzplatz angeordnet.
Der vom Grillplatz ausgehende Wegepfad schließt die LĂŒcke im Wegenetz und ermöglicht den Rundgang um das nördliche WBW-Gebiet.

Zwecks Schutz und Abgrenzung zum angrenzenden FFH-Gebiet / Nationalpark soll entlang des Weges eine „Totholzhecke“ verirrten Besuchern den Zugang verwehren.
Neben der Barrierefunktion könnten zugleich wertvolle Biotope fĂŒr Klein- und Kleinstlebewesen entstehen.
Im Rahmen der Forstarbeit könnten die „Hecken“ mit anfallenden GeĂ€st und Astwerk
„gepflegt“ werden.

Den im Untergeschoß der Jugendherberge befindlichen TagungsrĂ€umen ist ein separierter Freiraum - der Seminargarten – vorgelagert. SitzbĂ€nke bieten in Pausen Möglichkeiten zum Verweilen und Ausruhen.

Am Speisesaal, ist eine großzĂŒgige Terrasse vorgesehen, die zum Frischluftgang oder zur Mahlzeit (Sommer) genutzt werden kann.



ErlĂ€uterungen der Maßnahmen zum Energiekonzept und zur Nachhaltigkeit

ErfĂŒllung der EnEV 2009-Anforderungen
Durch den Einsatz hochwertiger, langlebiger und ökologischer DĂ€mmstoffe an Bauteilen der GebĂ€udehĂŒlle, dem optimierten A/V-VerhĂ€ltnis sowie den Einsatz von IsolierwĂ€rme-schutzverglasungen in Kombination mit Sonnenschutzelementen, den Einsatz von passiver KĂŒhÂŹlung und energieeffizienter Beleuchtung werden die ab dem 4. Quartal 2009 bestehen-den Anforderungen der EnEV 2009 an Wohn- und NichtwohngebĂ€ude erfĂŒllt.

WĂ€rmeenergieerzeugung unter Beachtung des EEWĂ€rmeG 2009
- Grundvariante
Die WÀrmeversorgung aller Bauteile ist mit einer Betriebskosten sparenden WÀrmepumpe (Geothermie Sole/Wasser oder Luft/Wasser) vorgesehen. Damit werden in den Neubauten NiedertemperaturflÀchenheizungen und im thermisch sanierten BestandsgebÀude (u.a. Fenster mit IsolierwÀrmeschutzverglasung neu, DÀmmung der AussenwÀnde mit einer hochwertigen mineralischen InnendÀmmung und DÀmmen der DachflÀchen) die vorhandene und zu erhaltende, statische Heizung mit Nieder-temperaturtechnik versorgt.
Der PrimÀrenergiefaktor der WÀrmepumpe von 25 % zum Ausgangswert angestrebt.
Die auf 20 Jahre festgeschriebene VergĂŒtung der PV-Anlage kann teilweise zur Betriebs-kostendeckung verwendet werden.
Zentraler Bereich "Piazza"

Zentraler Bereich "Piazza"

Freiraum JHB

Freiraum JHB