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Nichtoffener Wettbewerb | 03/2012

Errichtung eines Kulturzentrums

Anerkennung

B19 Architekten BDA

Architektur

modellwerk weimar | Architekturmodelle, Modellbau, FrÀsservice, Laserservice

Modellbau

Ansgar Heinze Landschaftsarchitekt

Landschaftsarchitektur

IngenieurbĂŒro fĂŒr WĂ€rme- und Haustechnik IBP GmbH

TGA-Fachplanung

ErlÀuterungstext

Um den Neubau der Stadthalle gestaltet sich der Außen-RAUM als offener, weiter Freiraum, die angrenzenden GebĂ€ude einschließend. Der Stadtraum wird als solcher wahrnehmbar und bezieht sich auf die Stadthalle, den Platz und das Kirchenareal. Es ist ein offenes Angebot und fĂŒhrt die unterschiedlichen Nutzungen und Nutzer zusammen. Alle sind willkommen, ohne EinschrĂ€nkungen, die „TĂŒren“ stehen allen offen. Die RĂ€ume des Kulturzentrums und der Freiraum korrespondieren miteinander und gehen ineinander ĂŒber. StĂ€dtebaulich wird die vorhandene Stadtstruktur aufgenommen und fortgeschrieben. Der Platz vor der Stadthalle markiert den Schwerpunkt. Der zwischen den GebĂ€uden zu entwickelnde Freiraum verlĂ€ngert sich in sĂŒdlicher Richtung ĂŒber den Kirmesplatz in die Stadt hinaus. Durch den Neubau der Stadthalle mit seiner Integration von Bibliothek und Cafe an dem Standort der alten Stadthalle erfĂ€hrt die Stadt Ahaus eine StĂ€rkung von öffentlichen und stĂ€dtischen RĂ€umen wodurch diese aktiviert und neu bespielt werden.

Die Funktionelle Struktur wird neu organisiert, so wird die Verbindung zum Festplatz klar gestÀrkt und der Bezug zum Stadtkern definiert.

Neben der Nutzung des Platzes als Vorplatz und als Terrasse des Kulturzentrums mit seiner Ausrichtung zur Kulturmeile, werden die Ahauser hier informiert und neugierig gemacht.
Die Kulturmeile verknĂŒpft den Festplatz mit dem neuen Ensemble, der Volkshochschule mit deren öffentlichen Einrichtungen und ist die zentrale Wegeachse des Kulturquartiers. Mit seiner Funktionsschicht fĂŒhrt die Kulturmeile die Besucher in das Areal ein und lĂ€dt mit seinen BegrĂŒnungen und LaubbĂ€umen zur Verweilen und Genießen ein.

In der schlichten formalen Sprache der Baukörper wird eine klare, zeitgemĂ€ĂŸe Interpretation der Kubatur des Kulturzentrums geschaffen. Es wird ein eigenstĂ€ndiger Baustein hinzugefĂŒgt, der sich durch die Aufnahme wichtiger BezĂŒge in das historische Ensemble einfĂŒgt. Das Sockelgeschoss mit seiner strukturierten Klinkerfassade fasst die verschiedenen hohen und genutzten Baukörper des Kulturzentrums lesbar als ein GebĂ€ude zusammen und vermittelt zu der Kleinteiligkeit der Umgebungsbebauung. Die glatten Kuben der Obergeschosse aus weißem Klinker sind die Fortsetzung und zugleich der Kontrast zu dem ornamentalen Sockelgeschoss. Die leicht lesbare Form harmoniert mit den wohlproportionierten GebĂ€udeteilen im Wechselspiel. Die markante aber schlichte Bauform entwickelt sich aus der inneren Funktion und dem Wunsch, den wichtigsten AussenrĂ€umen jeweils unterschiedliche aber immer interessante Perspektiven zu bieten und als Kulturzentrum erkennbar zu sein.
PERSPEKTIVE

PERSPEKTIVE

LAGEPLAN 2500

LAGEPLAN 2500

LAGEPLAN 500

LAGEPLAN 500

GRUNDRISS EG

GRUNDRISS EG

GRUNDRISS OG

GRUNDRISS OG

ANSICHT SÜD

ANSICHT SÜD

SCHNITT A-A

SCHNITT A-A

SCHNITT B-B

SCHNITT B-B