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Mehrfachbeauftragung | 11/2017

Erweiterung der Franz-Rapp-Schule

3. Rang

Thoma.Lay.Buchler. Architekten BDA

Architektur

w+p Landschaften

Landschaftsarchitektur

Beurteilung durch das Preisgericht

Mit wenigen Erweiterungsbauten gelingt es dem Verfasser das geforderte Raumprogramm funktional sinnvoll auf der schwierigen Grundst├╝ckssituation unterzubringen. Die Schulh├Âfe an der Ottersbergstra├če und n├Ârdlich der Turnhalle bleiben frei von Bebauung. Der zum Hang liegende Schulhof vor der St├╝tzmauer zur Nachbarbebauung wird teilweise bebaut. Dort, s├╝dlich der Turnhalle, wird die Mensa platziert im r├Ąumlichen Zusammenhang mit dem neuen Eingangsbereich und einem neuen Foyer mit Durchsicht zur Turnhalle. Dieser neue Mittelpunkt der Schule wird sehr positiv beurteilt, wie auch die Erweiterung des Geb├Ąudeteils C an der Ottersbergstra├če zur zweib├╝ndigen Anlage.

Die baulichen Erweiterungen zum Hangbereich mit seiner vorhandenen St├╝tzmauer und die Absenkung der Geb├Ąude um ca. 4 m wird in der Realisierung als aufw├Ąndig beurteilt zumal der zum Hang liegende Schulhof auch heute nicht mit LKW-Fahrzeugen zu befahren ist. Die H├Âhe des neuen 5-geschossigen Klassentraktes s├╝dlich des vorhandenen Schulgeb├Ąudes (Geb├Ąudeteil C) wird st├Ądtebaulich problematisch beurteilt, obwohl die Grenzabst├Ąnde eingehalten wurden. Zur Genehmigung der Schulerweiterung muss voraussichtlich ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Dabei muss der st├Ądtebauliche Umgriff, d. h. die st├Ądtebauliche Gesamtsituation mit der um die Schule liegenden Bebauung abgewogen werden.

Insgesamt beeindruckt das Konzept durch eine gelungene organisatorische Ordnung der vorhandenen Schulgeb├Ąude, die jedoch mit einer gewissen Zergliederung und Beliebigkeit der Bauk├Ârper erkauft wird. Leider ist die st├Ądtebauliche Durchsetzbarkeit und die bauliche Realisierung mit einigen Risiken verbunden.
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