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Nichtoffener Wettbewerb | 10/2012

Erweiterung des Gymnasiums Kaiserin-Augusta-Schule und St├Ądtebauliche Entwicklung des Georgsviertels

Schulerweiterung im Gr├╝nen

Schulerweiterung im Gr├╝nen

ein 3. Preis

Preisgeld: 27.000 EUR

trint + kreuder d.n.a. architekten PartGmbB

Architektur

club L94

Landschaftsarchitektur

Erl├Ąuterungstext

Georgsviertel

- St. Georg ÔÇô das Herz des Georgsviertels
Seit die romanische Basilika der Stiftskirche St. Georg 1825 durch den Abriss der urspr├╝nglichen Pfarrkirche St. Jakob und durch die Anlage von Georgstra├če und Georgsplatz selbst zur Pfarrkirche wurde, bildet sie das religi├Âse und ideelle Zentrum des Georgsviertels.
Dieser Bedeutung m├Âchten wir st├Ądtebaulich wieder den angemessenen Ausdruck verleihen, indem die Kirche mit ihren religi├Âsen und profanen Anbauten von einem homogenen Platzpflaster umgeben wird, das sich vom Waidmarkt bis zum Georgsplatz erstreckt.
So spannt sich nun ein erlebbarer Platzraum von den Wohnbauten des neuen Waidmarkt-Quartiers bis hin├╝ber zum Eingang der Kaiserin-Augusta-Schule am Georgsplatz.

- Verortung des Archiveinsturzes
Der Einsturz des Stadtarchivs hat sich insbesondere durch das zerst├Ârerische St├╝rzen seiner steinernen Fassade in die Severinstra├če hinab sowie durch die erschreckende materielle und immaterielle Leere am ehemaligen Standort in das Ged├Ąchtnis der Stadt eingebrannt.
Eine Verortung des Archiveinsturzes schlagen wir deshalb auf zweifache Weise vor. Einerseits soll der Einsturz selbst in das Pflaster der Severinstra├če eingeschrieben werden, indem das dortige Pflaster selbst die ehemalige Fassade mit ihren gro├čformatigen Platten und schlanken Schlitzen nachbildet. Zum anderen soll eine fast vollst├Ąndig offene Erdgescho├čzone die entstandene Leere in eine Offenheit und Durchl├Ąssigkeit transformieren und als Chance nutzen f├╝r eine einladende Verbindung der Severinstra├če mit dem Blockinnenbereich und der Kaiserin-Augusta-Schule.
Im anschlie├čenden k├╝nstlerischen Wettbewerb k├Ânnen die gesamten Oberfl├Ąchen der offenen Erdgeschosszone, Boden, Decke und St├╝tzen als Ort der Erinnerung pr├Ązisiert werden.

- Reparatur des Blockrands
Die entscheidenden st├Ądtebaulichen Linien der Nachbarbebauung beiderseits der Einsturzstelle werden f├╝r die Reparatur des Blockrandes aufgenommen. So beziehen sich Dachrand und H├Âhe der Erdgeschosszonen sowie die Auspr├Ągung der D├Ącher auf die jeweiligen Nachbarbauten von Severinstra├če und Georgsplatz.

- Ma├čvolle Nachverdichtung im gr├╝nen Blockinneren
Als ma├čvolle Nachverdichtung schlagen wir einen 4-geschossigen Wohnbau vor, der einerseits den r├╝ckw├Ąrtigen, baumbestandenen Platzraum zwischen Schulerweiterung und ehemaligem Archiv s├╝dlich fasst und der sich andererseits als Gegen├╝ber zur Blockrandbebauung positioniert. Er ist unmittelbar verbunden mit einer zweigeschossigen Tiefgarage, die versucht, in Kombination mit der ├Âffentlichen Tiefgarage im Bereich des ehemaligen Archivs zur Minderung der Parkplatzknappheit eine m├Âglichst gro├če Anzahl Stellpl├Ątze bereit zu stellen. In diesem Sinne wird vorgeschlagen, die Tiefgarage bis auf das Grundst├╝ck der Kaiserin-Augusta-Schule auszuweiten bis zur dortigen Sporthalle in Tieflage.

- Stadtkante Weberstra├če
Als Pendant zur terrassenartigen Spielmannsgasse auf der anderen Seite des Zubringers zur Severinsbr├╝cke wird auf Seite des Georgsviertels ein Baublock mit vergleichbar vorgelagerter Terrasse vorgeschlagen. Seine ├Âstliche Kante verl├Ąngert die Weberstra├če und legt so den Grundstein f├╝r eine neue Stadtkante, die einen klaren ├ťbergang zum Gr├╝nraum der Br├╝ckenabfahrt bildet. In einem n├Ąchsten Schritt kann eine erneute Erweiterung der Kaiserin-Augusta-Schule diese Stadtkante bis zur Follerstra├če vollenden. Dabei wird auch auf die bestehenden alten B├Ąume des Schulgrundst├╝cks R├╝cksicht genommen werden k├Ânnen.

- Freiraumkonzept Severinstra├če und Georgsplatz
Leitbilder f├╝r die Gestaltung der Severinstra├če sind zum einen Kriterien aus dem st├Ądtebaulichen Masterplan Innenstadt K├Âln und zum anderen die bereits erarbeiteten Gestaltungsprinzipien f├╝r die s├╝dliche Severinstra├če. Im Masterplan werden wichtige Wegef├╝hrungen wie die Severinstra├če als Verbindung einzelner bedeutender Pl├Ątze definiert, die durch besondere Bauwerke wie Kirchen eine r├Ąumliche Pr├Ągnanz erhalten und deren Gestaltung zur Betonung der Qualit├Ąten eher steinern ausgepr├Ągt sein soll.
Vor diesem Hintergrund erh├Ąlt der Stra├čenraum konsequent einen einheitlichen Belag, der wichtigen Geb├Ąuden und Eingangssituationen wie der Kirche St. Georg, der Einsturzstelle des Historischen Archivs oder dem Eingang zum Friedrich-Wilhelm-Gymnasium eine angemessene Vorplatz-Zone gew├Ąhrt.
Unterst├╝tzend dazu werden unter Ber├╝cksichtigung von Bestandsb├Ąumen stra├čenbegleitende Baumreihen angelegt, die Raumkanten ausbilden bzw. unterst├╝tzen und die Vorplatz-Zonen r├Ąumlich fassen. Mit den Baumreihen bietet sich zudem die M├Âglichkeit, unter ihnen M├Âblierungselemente wie B├Ąnke, Fahrradst├Ąnder, Mastleuchten etc. in einer Ausstattungslinie anzuordnen.
Der Verlauf der Fahrbahn f├╝r den rollenden Verkehr wird im Belag markiert und teilweise wie in der s├╝dlichen Severinstra├če mit Aspahltintarsien betont. Begleitend zur Fahrbahn werden oberirdische Stellpl├Ątze f├╝r Kurzzeitparken angeboten.
Der Georgsplatz als besonderes st├Ądtebauliches Element kann mit kleinen Eingriffen sein Freiraumpotenzial entfalten. Der Belag aus der Severinstra├če wird im Stra├čenraum um die Kirche bis zum Eingangsgeb├Ąude der KAS weitergef├╝hrt und verbindet somit gestalterisch die Schule, den Platz und die Kirche mit der Severinstra├če. Der Rahmen aus sch├Ânen alten Bestandsb├Ąumen auf dem Platz wird erhalten und teilweise erg├Ąnzt. Die gerahmte Fl├Ąche wird entsiegelt und bekommt durch einen Belag aus wassergebundener Decke den Charakter eines gr├╝nen Quartiersplatzes inmitten des dichten innerst├Ądtischen Umfeldes.

- Freiraumkonzept Br├╝ckenrampe
Der ├Âffentliche, die Br├╝ckenrampe der Severinsbr├╝cke begleitende Gr├╝nraum bleibt erhalten und wird als ÔÇ×OhrenparkÔÇť ausgebaut. Die durch die Br├╝ckenrampe r├Ąumlich gesch├╝tzte und baum├╝berstandene Fl├Ąche an der Stra├če Im Sionstal eignet sich zur Verortung eines ├Âffentlich zug├Ąnglichen Spielplatzes. Diagonale Wegeverbindungen durch den Park erm├Âglichen eine Anbindung des Georgviertels ├╝ber die Stra├če Im Sionstal zum Rhein.


Kaiserin- Augusta-Schule

- Kurze Bauzeit f├╝r die Erweiterung der Kaiserin-Augusta-Schule
Die Bauzeit f├╝r Erweiterung und Renovierung einer Schule stellt eine extreme Belastung f├╝r den laufenden Schulbetrieb dar. Ein besonderes Anliegen unseres Entwurfes ist es deshalb, die Bauzeit f├╝r die Erweiterung der Kaiserin-Augusta-Schule dadurch zu minimieren, dass f├╝r das gesamte neue Raumprogramm nur ein einziger Bauabschnitt erforderlich ist. Dies gelingt durch Platzierung der Sporthalle in Tieflage auf -6,6m und durch Nutzung der erforderlichen Konstruktionsh├Âhe f├╝r die dar├╝ber liegenden Geschosse f├╝r eine zweiseitig blendfreie nat├╝rliche Belichtung der Sporthalle.
So kann der ungest├Ârte Betrieb der beiden tempor├Ąren Bauten w├Ąhrend der gesamten Bauzeit garantiert werden. Erst nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird an dieser Stelle der Schulhof auf die notwendige Gr├Â├če erweitert.

- Weiterf├╝hren der Erschlie├čungsstruktur
Ein weiteres Anliegen des Entwurfes ist es, die Wege innerhalb der Schule m├Âglichst kurz zu halten und auch den Altbau an den Aufzug im Erweiterungsbau anzubinden. Zu diesem Zweck wird die Erschlie├čungsstruktur des Altbaus konsequent und barrierefrei weiterentwickelt.

- Neues Foyer als Pendant zum bestehenden Eingangsfoyer
Besonders signifikant wird dieses konsequente ÔÇ×WeiterbauenÔÇť im neuen zentralen 2-geschossigen Foyer erlebbar, das als Gegenpart zum Eingangsfoyer gedacht ist. Diese r├Ąumliche Konfiguration bildet eine starke Spange zwischen dem Haupteingang und den neuen zentralen Nutzungen P├Ądagogisches Zentrum, Sporthalle und Mensa mit Ganztagsbereich, die auf unterschiedlichen Ebenen unmittelbar an das neue Foyer angebunden sind.

- Verbindung zwischen den beiden Schulh├Âfen
Des Weiteren wird das neue Foyer gepr├Ągt von seiner Lage zwischen den beiden Schulhofbereichen. Es stellt somit das Bindeglied dar zwischen dem bestehenden und mit einem Baumfeld erweiterten Schulhof und dem Schulgarten, der entlang der Nachbargrenzen vergr├Â├čert und mit seinen Au├čenlerninseln, der ÔÇ×Sch├╝lerloungeÔÇť dem Ganztagsbereich zugeordnet ist.
Auch wird die Verbindung zur Severinstra├če f├╝r schul├╝bergreifende Kurse mit dem benachbarten Friedrich-Wilhelm-Gymnasium entlang des erweiterten Schulgartens f├╝hren.

- Gruppierte Klassenr├Ąume
Insbesondere in gro├čen Schulkomplexen wie der Kaiserin-Augusta-Schule sind kleinere gruppierte Klassenzusammenh├Ąnge hilfreich, den Sch├╝lern die Identifikation mit ihren Lernorten zu erleichtern. Deshalb haben wir konsequent jeweils zwei Klassenr├Ąume mit einem Differenzierungsraum zusammengeschaltet und ihnen entlang der Fassade eine gesch├╝tzte Lernnische im Flurbereich zugeordnet.
In der Fassade werden diese R├Ąume informellen Lernens durch eine bodentiefe Verglasung hervorgehoben, so dass sich in diesen R├Ąumen oder Flurbereichen eine gr├Â├čtm├Âgliche Offenheit herstellen l├Ąsst.

- Schlichter Bau im Blockinnenbereich
Zur Gew├Ąhrleistung einer kosteng├╝nstigen Errichtung tragen zun├Ąchst einmal die g├╝nstigen Kennzahlen A/V und NF/BGF bei, sowie eine trotz ├╝berbauter Sporthalle klare Tragstruktur und ein schlichter, robuster Materialkanon im Inneren.
Da der Erweiterungsbau vollst├Ąndig im Blockinnenbereich steht, kann auf eine ÔÇ×repr├ĄsentativeÔÇť Fassadengestaltung verzichtet werden und stattdessen Wert gelegt werden auf eine klare und eigenst├Ąndige Formensprache, die die bisherige freundliche Atmosph├Ąre der Schule st├Ąrkt. So werden die Fensterfl├Ąchen allein nach der erforderlichen nat├╝rlichen Belichtung dimensioniert und k├Ânnen die geschlossenen Fassadenfl├Ąchen kosteng├╝nstig und robust mit einem mit hellen Klinkerriemchen belegten W├Ąrmed├Ąmm-Verbundsystem versehen werden.

- Freiraumkonzept der Kaiserin-Augusta-Schule
Die Gestaltung und Zonierung des Schulgrundst├╝cks orientiert sich an der st├Ądtebaulichen Ausrichtung des Erweiterungsbaus. Eine Schiene aus Freiraumelementen schiebt sich in Ost-West Richtung von der Follerstra├če ├╝ber das Schulgrundst├╝ck bis zur Einsturzstelle des Historischen Archivs und bindet so die Schule an die Severinstra├če und das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium an.
Rhythmisch angeordnete Baumpakete bilden im Osten einen Vorplatz und eine Eingangssituation von der Follerstra├če aus und im Westen einen r├Ąumlichen Abschluss zur Fl├Ąche der Einsturzstelle. Unter den B├Ąumen finden infrastrukturelle Elemente wie 72 neue Fahrradstellpl├Ątze sowie eine Sammelstelle f├╝r M├╝lltonnen Platz.
Aufgrund des geringen Fl├Ąchenangebotes gruppieren sich die gew├╝nschten Sportanlagen wie das Kleinspielfeld, die Laufbahn in Kombination mit der Weitsprunganlage sowie die Kugelsto├čanlage eng um den Erweiterungsbau und nutzen die zur Verf├╝gung stehende Grundst├╝cksfl├Ąche optimal aus. Der gro├če bestehende Schulhof bleibt weitestgehend unangetastet.
Ein neuer kleinerer Freiraum, die sogenannte Sch├╝lerlounge zwischen dem Neubau und dem Sch├╝lergarten, bietet R├╝ckzugsm├Âglichkeit und Aufenthaltsraum besonders f├╝r die Sch├╝ler der Sekundarstufe II.

Beurteilung durch das Preisgericht

Die st├Ądtebauliche Grundidee ist die Betonung der historischen Nord-S├╝d-Achse Severinstra├če mit begleitenden Baumreihen, platzartigen Aufweitungen und einheitlichen Bodenbel├Ągen, die sich bis zum Georgsplatz und dem jetzigen Haupteingang der Kaiserin-Augusta-Schule fortsetzen. Gleichzeitig formulieren die Verfasser eine neue ├Âffentliche Ost-WestÔÇÉVerbindung zwischen Severinstra├če und Follerstra├če, dem FriedrichÔÇÉWilhelm-Gymnasium und der KaiserinÔÇÉAugusta-Schule. Die gro├čz├╝gige, aber nur eingeschossige ├ľffnung des Blockrandes an der Severinstra├če wird kritisch gesehen, erlaubt aber den Einblick in den Garten der Erinnerung, der noch ungestaltet ist. Das untergegangene Historische Archiv wird im Stra├čenbelag auf der Severinstra├če nachgebildet. Der Ort des Gedenkens wird durch die Aufst├Ąnderung des Geb├Ąudes weithin sichtbar.

Aus Sicht der Schule werden der baumbestandene Vorplatz an der Follerstra├če und die Sch├╝lerlounge am Schulgarten als Erweiterung der Au├čenbereiche begr├╝├čt. Der Bestandsschulhof sollte wegen der
Nutzungskonflikte zum Allgemeinen Unterricht nicht als Au├čensportanlage dienen. Hierf├╝r w├Ąre eine geeignete L├Âsung zu finden.

Negativ wird die Anordnung des Spielplatzes im S├╝dosten auf einer Verkehrsinsel(Ohrenpark) empfunden. Dieser sollte bei Reduzierung des s├╝dlichen Baublocks an der L├Âwengasse angeordnet werden.

Das Raumprogramm des Schulneubaus ist in einem sehr kompakten, schl├╝ssigen Bauvolumen
zusammengefasst und in einem einzigen Bauabschnitt realisierbar. Der Neubau nimmt die Geb├Ąudeh├Âhe des Altbaus auf. Mit einem dreigeschossigen Bereich wird die Baumasse sehr gut proportioniert und gegliedert.

Das Bem├╝hen um Kompaktheit bedingt, dass die Sporthalle sehr tief eingegraben und zudem mit einem
Dreigeschossigen Klassentrakt ├╝berbaut wird. Diese Ma├čnahme wird einen hohen konstruktiven Aufwand erfordern. Neben dem vorhandenen Eingangsfoyer am Georgsplatz ist ein zweites gro├čz├╝giges Foyer wie ein Gelenk zwischen Alt- und Neubau positioniert. Es verbindet alle Ebenen miteinander. Als baulicher Rettungsweg setzt das allerdings immer eine entsprechende Brandlastfreiheit und eine ausgepr├Ągte bauliche Abgeschlossenheit voraus, worin eine Einschr├Ąnkung der Qualit├Ąt gesehen wird. Das in der Erdgeschossebene gro├čz├╝gig angeordnete, zwei Geschosse hohe Forum ist gro├čz├╝gig zum Freiraum ge├Âffnet. Durch seine Abgeschlossenheit kann es vielf├Ąltig und r├Ąumlich unabh├Ąngig genutzt werden. Die Mensa hat eine gut nutzbare, gesch├╝tzte Ausenterrasse erhalten. Das zentrale Foyer erschlie├čt neben der Mensa ein differenziertes Angebot von Klassen in ├╝berschaubaren Entfernungen. Gro├če Mittelzonen, die vielf├Ąltig nutzbar sind, werden seitlich belichtet. Die Sporthalle im Untergeschoss stellt einen gut funktionierenden Bezug zur Schule her. Die unabh├Ąngige Erschlie├čung von au├čen scheint nicht gegeben zu sein.

Die im st├Ądtebaulichen Bereich vorgesehene Tiefgarage an der Severinstra├če 214-218 und 220ÔÇÉ228 entspricht den Vorgaben der Auslobung. Auf dem Schulgrundst├╝ck entsteht durch den Ger├Ąteraum, die Lehrerumkleide und den Treppenzugang im Untergeschoss eine leichte ├ťberschreitung des bodendenkmalfreien Bereichs.

Der Beitrag ber├╝cksichtigt wesentliche Merkmale der Passivhausbauweise in Schulgeb├Ąuden. Das beigef├╝gte Technikkonzept ist schl├╝ssig. F├╝r die Feuerwehrdurchfahrt w├Ąre der Zugang zu der Tiefgarage an der
Severinstra├če zu verlegen. Der Treppenraum im Erdgeschoss mit Rettungsweg durch das Foyer w├Ąre zu konkretisieren.

Der konstruktive Aufwand in der Realisierung w├Ąre zu ├╝berpr├╝fen. Die Materialisierung mit einer
Riemchenfassade ist sehr einfach.

Der Entwurf ├╝berzeugt durch seine eigenst├Ąndige Haltung. Er verspricht eine qualit├Ątvolle Architektur auf Begrenzten Raum des Grundst├╝cks, deren wirtschaftliche Umsetzung jedoch angezweifelt wird.
Lageplan

Lageplan

Weiterf├╝hren der Erschlie├čungsstruktur, Schnitt durch Sporthallen und Schulerweiterung

Weiterf├╝hren der Erschlie├čungsstruktur, Schnitt durch Sporthallen und Schulerweiterung

Piktos

Piktos

Nutzungsdiagramm

Nutzungsdiagramm

Foyer und p├Ądagogisches Zentrum, EG

Foyer und p├Ądagogisches Zentrum, EG

Mensa und Ganztagsbereich, 1OG / Allgemeiner Unterricht, 2OG

Mensa und Ganztagsbereich, 1OG / Allgemeiner Unterricht, 2OG

Ort des Gedenkens

Ort des Gedenkens

Szenario 2, Schwarzplan / Lageplan

Szenario 2, Schwarzplan / Lageplan

Modellfoto

Modellfoto