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Nichtoffener Wettbewerb | 01/2025

Erweiterung Gymnasium in Alfter

Außenvisualisierung

Außenvisualisierung

1. Preis / Zuschlag

sehw architektur

Architektur

STED – by og landskab

Landschaftsarchitektur

ErlÀuterungstext

Die bestehenden SchulgebĂ€ude werden auf eine selbstverstĂ€ndliche Art und Weise durch zwei miteinander verbundene Kuben ergĂ€nzt, so dass eine klar definierte Mitte entsteht, die als Ort des Ankommens und der Kommunikation konzipiert ist. Folgerichtig befinden sich auf diesem - auf dem von den Entwurfsverfassenden als Campusplatz bezeichneten Verteiler – alle HauptzugĂ€nge zu den GebĂ€uden des Gymnasiums.
Dabei werden durch die Kompaktheit der GebĂ€ude die FreiflĂ€chen geschont; die Eingriffe in den Gehölzbestand sind vergleichsweise gering. Diese konsequente Haltung wird vom Preisgericht begruÌˆĂŸt. Allerdings wird die Frage aufgeworfen, ob die relativ enge GebĂ€udestellung ausreichend Platz für einen qualitĂ€tvollen Aufenthalt bietet. Besonders bei dem Arena-GebĂ€ude ist anzumerken, dass der Abstand zur Sporthalle zu gering erscheint. Darüber hinaus kann die FreiflĂ€chengestaltung des südlichen Zugangs nicht überzeugen.
Innerhalb der Kuben sind die Funktionen klar gegliedert und getrennt und bieten somit eine gute Orientierung und kurze Wege. Im Erdgeschoss befinden sich die gemeinschaftlich genutzten Bereiche wie Lehrerzimmer und Verwaltung. Das großzügige Foyer dient als Verteiler und verfügt über einen direkten Zugang zur eingeschossigen Arena, die als eigenstĂ€ndiges Element und zentraler Versammlungsort des Campus eine besondere Rolle im Erweiterungsbau übernimmt, aber baukörperlich noch nicht vollstĂ€ndig überzeugen kann.
Die Lage der Arena ist optimal. Sie ist direkt an das SchulgebĂ€ude angegliedert, lĂ€sst aber dennoch einen störungsfreien Schulbetrieb zu, etwa für die Mensanutzung oder Abiturprüfungen. Durch das Angebot von zusĂ€tzlichen ZugĂ€ngen und der richtigen Platzierung von Küche und WC-Anlagen sind auch externe Veranstaltungen durch Dritte möglich. In diesem Fall wird die ZugĂ€nglichkeit zum Foyer gesperrt.
Zentrale Idee der viergeschossigen Erweiterung sind die beiden eingeschnittenen Atriumhöfe, die für eine gute Belichtung der Haupterschließung und der innenliegenden Cluster sorgen. Durch die geschickte Anordnung von zwei TreppenrĂ€umen als bauliche Rettungswege kann die Freitreppe als großzügiger Ort der Kommunikation konzipiert werden.
In den Obergeschossen befinden sich die als „Lernwelten“ bezeichneten FachrĂ€ume und Unterrichtsbereiche. Diese sind in Clustern organisiert, wobei kritisiert wird, dass die Differenzierungsbereiche in der vorgeschlagenen Raumproportion nicht gut nutzbar sind.
Die vorgeschlagene Konstruktion und MaterialitĂ€t lassen eine wirtschaftliche Umsetzung gemĂ€ĂŸ den gesteckten Nachhaltigkeitszielen erwarten
Insgesamt handelt es sich bei dem Entwurf um einen sehr guten Beitrag zu der gestellten Aufgabe, der einem zeitgemĂ€ĂŸen und zukunftsgerichteten SchulgebĂ€ude entspricht.

Beurteilung durch das Preisgericht

Die bestehenden SchulgebĂ€ude werden auf eine selbstverstĂ€ndliche Art und Weise durch zwei miteinander verbundene Kuben ergĂ€nzt, so dass eine klar definierte Mitte entsteht, die als Ort des Ankommens und der Kommunikation konzipiert ist. Folgerichtig befinden sich auf diesem - auf dem von den Entwurfsverfassenden als Campusplatz bezeichneten Verteiler – alle HauptzugĂ€nge zu den GebĂ€uden des Gymnasiums. Dabei werden durch die Kompaktheit der GebĂ€ude die FreiflĂ€chen geschont; die Eingriffe in den Gehölzbestand sind vergleichsweise gering. Diese konsequente Haltung wird vom Preisgericht begrĂŒĂŸt. Allerdings wird die Frage aufgeworfen, ob die relativ enge GebĂ€udestellung ausreichend Platz fĂŒr einen qualitĂ€tvollen Aufenthalt bietet. Besonders bei dem Arena-GebĂ€ude ist anzumerken, dass der Abstand zur Sporthalle zu gering erscheint. DarĂŒber hinaus kann die FreiflĂ€chengestaltung des sĂŒdlichen Zugangs nicht ĂŒberzeugen. Innerhalb der Kuben sind die Funktionen klar gegliedert und getrennt und bieten somit eine gute Orientierung und kurze Wege. Im Erdgeschoss befinden sich die gemeinschaftlich genutzten Bereiche wie Lehrerzimmer und Verwaltung. Das großzĂŒgige Foyer dient als Verteiler und verfĂŒgt ĂŒber einen direkten Zugang zur eingeschossigen Arena, die als eigenstĂ€ndiges Element und zentraler Versammlungsort des Campus eine besondere Rolle im Erweiterungsbau ĂŒbernimmt, aber baukörperlich noch nicht vollstĂ€ndig ĂŒberzeugen kann. Die Lage der Arena ist optimal. Sie ist direkt an das SchulgebĂ€ude angegliedert, lĂ€sst aber dennoch einen störungsfreien Schulbetrieb zu, etwa fĂŒr die Mensanutzung oder AbiturprĂŒfungen. Durch das Angebot von zusĂ€tzlichen ZugĂ€ngen und der richtigen Platzierung von KĂŒche und WC-Anlagen sind auch externe Veranstaltungen durch Dritte möglich. In diesem Fall wird die ZugĂ€nglichkeit zum Foyer gesperrt. Zentrale Idee der viergeschossigen Erweiterung sind die beiden eingeschnittenen Atriumhöfe, die fĂŒr eine gute Belichtung der Haupterschließung und der innenliegenden Cluster sorgen. Durch die geschickte Anordnung von zwei TreppenrĂ€umen als bauliche Rettungswege kann die Freitreppe als großzĂŒgiger Ort der Kommunikation konzipiert werden. In den Obergeschossen befinden sich die als „Lernwelten“ bezeichneten FachrĂ€ume und Unterrichtsbereiche. Diese sind in Clustern organisiert, wobei kritisiert wird, dass die Differenzierungsbereiche in der vorgeschlagenen Raumproportion nicht gut nutzbar sind. Die vorgeschlagene Konstruktion und MaterialitĂ€t lassen eine wirtschaftliche Umsetzung gemĂ€ĂŸ den gesteckten Nachhaltigkeitszielen erwarten Insgesamt handelt es sich bei dem Entwurf um einen sehr guten Beitrag zu der gestellten Aufgabe, der einem zeitgemĂ€ĂŸen und zukunftsgerichteten SchulgebĂ€ude entspricht.
Innenvisualisierung

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Lageplan

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Modell

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