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Offener Wettbewerb | 06/2025

Erweiterung und Neugestaltung KZ-Gedenkstätte Gusen (AT)

Ankommensgebäude - Außen
10

Ankommensgebäude - Außen

2. Preis

Gerber Architekten GmbH

Architektur

Bollinger+Grohmann

Tragwerksplanung

WELATECH GmbH

TGA-Fachplanung

Dr. Pfeiler GmbH

Bauphysik

Erläuterungstext

Gestalterisches Grundkonzept

Das bauliche und freiraumplanerische Konzept der KZ-Gedenkstätte Gusen basiert auf einem sensiblen Umgang mit der historischen Topografie und den verbliebenen Relikten der NS-Zeit. Ziel ist es, eine klare, nachvollziehbare und barrierefreie Erschließung zu schaffen, die den Besucher:innen sowohl Orientierung als auch Raum für individuelle Auseinandersetzung ermöglicht. Dabei wird auf eine reduzierte, zurückhaltende Architektursprache gesetzt, die mit einfachen, langlebigen Materialien wie Holz und Beton arbeitet – Materialien, die sich als verbindende Elemente durch sämtliche Standorte der Gedenkstätte ziehen.

Die verschiedenen Orte des Erinnerns – Langenstein I, Langenstein II und St. Georgen –
werden durch semantische, gestalterische und narrative Mittel miteinander verknüpft. Dabei entsteht ein vielschichtiger Erinnerungsraum, der das Fragmentarische des historischen Ortes nicht kaschiert, sondern erfahrbar macht. Die Besucher:innen sollen sich frei durch die Areale bewegen können – physisch, visuell und gedanklich.

Langenstein I

Erschließung und Hauptroute

Der Zugang erfolgt über die Georgestraße durch das ehemalige Kasernenareal mit den SS-Baracken. Von hier beginnt ein barrierefreier Rundweg, der die wichtigsten Stationen des Gedenkareals verbindet: Ankunftsgebäude – Stützmauer – Schotterbrecher – [Raum der
Stille] – Appellplatz – Rückweg zur Kaserne.

Dieser Weg ist barrierefrei und kann flexibel in beide Richtungen begangen werden. Er eignet sich sowohl für geführte Touren als auch für individuelle Erkundungen mit Audioguide oder VR-Technologie. Dabei erschließt sich das Gelände didaktisch gegliedert, beginnend mit dem Blick der Täter, hin zur Perspektive der Opfer.

Je nach Gruppengröße und individuellen Interessen können Führungen flexibel zusammengestellt werden. Der Rundgang kann in beide Richtungen begangen werden. Je nach Besuchergruppe ist auch ein freies Erkunden oder ein Begehen mit Audioguide oder VR-Technologie möglich.

Hauptroute des Rundgangs

• Ankunftsgebäude (Ticketing, Start der Tour)
• Blick über das Gesamtgelände (erhabene Position, Überblick und Kontrolle) • Möglicher VR-Point, der die historische Anlage aus Kommandeurssicht zeigt
• Steinbrecher und semantische Verbindung Gusen und St. Georgen (Leid und Zwangsarbeit)
• Optional zugänglicher Raum der Stille (Kontemplation, Gedenken der Opfer)
• Appellplatz (niedrige Position, Gefangenschaft)
• Möglicher VR-Point, der die historische Anlage aus Gefangenensicht zeigt
• Rückkehr zur Kaserne mit verändertem Blick

Es wird eine Route als Hauptroute vorgeschlagen, die am Ankunftsgebäude beginnt. Über eine barrierefreie Rampe gelangt man zunächst auf das höherliegende Niveau der ehemaligen Industrie- und Arbeitsstätten. Sie führt weiter auf diesem Niveau entlang der Stützmauer zum Steinbrecher, durch diesen hindurch und dann mit einer Rampe durch den Grünpuffer zum Appellplatz. Der „Raum der Stille“ kann je nach Bedarf auf halbem Weg
zwischen Steinbrecher und Appellplatz besucht werden. Nach dem Appellplatz endet die Tour wieder auf dem Kasernengelände.

Die Reihenfolge der Stationen ist didaktisch so gewählt, dass die Besucher:innen zunächst mit der Täterrolle konfrontiert werden und im Laufe der Tour mehr über das Leben der Gefangenen erfahren.

Ankunftsgebäude

Vom weiten, offenen Gelände aus kann man in Richtung der ehemaligen Stützmauer die Glasfront des Ankunftsgebäudes erkennen. Dieses Gebäude entwickelt sich aus der historischen Topografie und bleibt durch seine Architektur unauffällig. Das Ankunftsgebäude nimmt sich zurück und verschwindet in der Topografie – dennoch bildet es einen markanten Eingang in die KZ-Gedenkstätte.

Aussichtspunkt

Vom Ankunftsgebäude aus überwinden die Besucher:innen über eine barrierefreie Rampe den Höhenunterschied und können sich oben am Aussichtspunkt sammeln. Dort bietet ein physisches Modell in Kombination mit der Aussicht über den Appellplatz einen Eindruck vom ehemaligen Häftlingsbereich. Zusätzlich könnten Touren mit VR-Technologien entwickelt werden, sodass hier nicht nur die Weite des Memorial-Geländes, sondern auch die
Dimension des ehemaligen KZ-Lagers sichtbar gemacht werden könnte. Besucher:innen erfahren hier zunächst Zahlen, Fakten und Informationen zum Aufbau des Lagers.

Entlang der Stützmauer

Der Rundweg führt entlang der Stützmauer. Der Weg ist hier schmal und lang und lädt dazu ein, die Leere des Appellplatzes wahrzunehmen. Die aktuelle Hangkante wurde hierzu begradigt, um den ehemaligen Verlauf der Stützmauer erfahrbarer zu machen.

Steinbrecher

Der Weg leitet die Besucher:innen in den Steinbrecher hinein, wo eine Ausstellung über die Zwangsarbeit informiert. Um den Steinbrecher begehbar zu machen, wird eine aufgeständerte Metallkonstruktion vorgeschlagen. Diese ermöglicht die Höhenüberwindung, hält jedoch Abstand zu den Bestandswänden und eröffnet den Blick auf ein künstlich angelegtes, abstraktes „Steinmeer“, das den gesamten Boden in diesem Bereich bedeckt. Beim Durchschreiten wird zunächst auf den Nutzen des Steinbruchs für die Rüstungsindustrie und den Krieg eingegangen. Danach wird auf die Rolle der Gefangenen und deren Anstrengungen und Leiden übergeleitet. Hier findet also der Wechsel von der Täter- zur Opferperspektive statt.

Semantische Verbindung Gusen – St. Georgen

Die semantische Verbindung zwischen Gusen und St. Georgen schafft eine symbolische und räumliche Linie, die die Orte der Täter, der Zwangsarbeit und des Gedenkens miteinander verknüpft. Eine Baumreihe, die sich in einem Spiegel verliert, markiert diesen Weg und verweist auf das Unsichtbare und Verdrängte. Entlang der Trasse der ehemaligen Schleppbahn entsteht so eine stille Achse der Erinnerung, die Vergangenheit, Landschaft und Gegenwart miteinander verbindet.

Raum der Stille

Auf dem Weg vom Steinbrecher zum Appellplatz kann optional der Raum der Stille in einem kleinen Waldstück besucht werden. Dieser Raum wird lediglich durch ein Oberlicht belichtet, das durch Licht- und Schattenspiele an den Innenwänden den Kontakt zur Außenwelt herstellt. So entsteht eine konzentrierte Atmosphäre der inneren Sammlung.

In Gedenken an die Opfer können Angehörige sich hier zurückziehen und Erinnerungsstücke, Kerzen oder Blumen aufstellen.

Appellplatz

Nach dem Hinabsteigen der Rampe befinden sich die Besucher:innen weiter auf dem Weg zwischen Lagermauer und Stützmauer in Richtung Appellplatz. Dieser wird durch den ehemaligen Arbeiterausgang betreten. Hier markiert eine Pflasterung den Zugang zum Appellplatz. Des Weiteren verweist – analog zum Memorial Gusen II – eine lineare Kopfsteinpflasterung auf die historische Struktur. Der Appellplatz dient als Ort der Kommunikation und gemeinsamen Reflexion. Hier werden die ehemaligen Mauern durch Kopfsteinpflaster im Boden sichtbar gemacht. Auch die Reste der Häftlingsküche und des Wachturms verbleiben im Boden und werden durch Informationstafeln kenntlich gemacht. Analog zum ersten VR-Point könnte auch hier ein zweiter entstehen, der das Lager aus der Perspektive eines Gefangenen auf dem Appellplatz zeigt. Ein VR-Point schafft digitale Zugänge zur Geschichte und macht die Weite des Areals erlebbar. Der Ort dient als Raum der Reflexion und kann auch für Gruppenveranstaltungen genutzt werden.

Rückkehr zur Kaserne

Die Tour endet im Kasernenbereich. In den erhaltenen Baracken können sich Besucher:innen eine Abschlussausstellung ansehen oder an Vorträgen und Seminaren teilnehmen. Schulklassen können gemeinsam diskutieren und ihre Eindrücke austauschen. Auch der
Museumsshop kann nach der Tour besucht werden.

Umgang mit den ehemaligen SS-Baracken

Die beiden erhaltenen SS-Baracken werden behutsam umgenutzt. In der nördlichen Baracke wird die Ausstellung untergebracht, während die südliche Baracke für Seminare und Veranstaltungen genutzt werden kann. Die nötigen Eingriffe in den Bestand beschränken sich auf Wände, die nach Kriegsende eingebaut wurden. So bleiben die ursprünglichen tragenden Bauteile unverändert. Beide Gebäude werden um größere Toilettenanlagen ergänzt.
Im nördlichen Gebäude, das die Ausstellung beherbergt, können die Wände, die ehemals eine Wohnung abtrennten, erhalten bleiben, um kleinere Ausstellungsräume zu schaffen. Alternativ kann ein großer Raum entstehen, in dem die früheren Wandverläufe durch
Markierungen am Boden sichtbar gemacht werden.
Vor den Eingängen der Baracken wird jeweils eine großzügige befestigte Fläche vorgesehen, die Platz für Gruppenkommunikation oder als Wartebereich im Freien dient und frei bespielt werden kann.
Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, werden die niedrigen Sockel der Bestandsgebäude mit Rampen überbrückt.

Landschaftsarchitektonische Maßnahmen

Im Kasernenbereich wird ein Wegenetz aus orthogonalen Wegen angelegt, das der strengen Geometrie der ursprünglichen Bebauung folgt. Die ehemaligen Umrisse der nicht mehr vorhandenen Gebäude werden sichtbar gemacht, indem der Boden an diesen Stellen mit
Kies gestaltet wird. Zwischen dem Wegenetz aus Steinpflasterung und den durch die Gebäudeumrisse definierten Kiesflächen entsteht eine einfache Wiese.

Das Wegenetz wird mit zahlreichen Sitzbänken und einer solarbetriebenen Beleuchtung ausgestattet, die in der dunklen Jahreszeit für ausreichende Ausleuchtung sorgt.

Die ehemalige Stützwand, die parallel zur Mauer des Häftlingsbereichs verlief, wird begradigt. Die Hangkanten sind steil und mit Gras bewachsen. Sie stehen im Kontrast zu den noch bestehenden Resten der Stützmauer und heben diese subtil hervor.

Feuerwehrzuwegung

Die Wege im Kasernenbereich sind so angelegt, dass sie bis zum Ankunftsgebäude befahren werden können. Der Appellplatz erhält eine Durchfahrt von der unteren Gartenstraße. Der nördliche Bereich um den Steinbrecher muss aufgrund der Topographie und des
Grundstückszuschnitts über die Poschacher Straße erschlossen werden.

Langenstein II

Im westlichen Außenbereich entsteht eine Ausstellung unter freiem Himmel. Die vorhandene Überdachung kann als Unterstand oder – für Veranstaltungen – sogar als Bühne genutzt werden. Ein Grünpuffer im Süden schützt den Bereich zur Straße hin.

Der westlich gelegene Außenbereich wird durch eine neue Wegeverbindung von Westen nach Osten mit dem Wohngebiet und dem neu geschaffenen Mobility Point verbunden. An diesem neuen Weg gibt es eine Aufweitung, die Raum für Kontemplation und Kommunikation schafft. Hier wird das architektonische Thema der Skulpturenmauern des Memorials fortgeführt. Nördlich des Weges entsteht eine geschützte Sitznische, von der aus man einen Blick auf das Memorial hat.

Auf der großen Grünfläche zwischen dem Kontemplationsbereich und dem Memorial entsteht ein Wasserbecken, in dem sich das Gebäude spiegelt. Südlich des Weges befindet sich ein größerer, offener Bereich, der der Kommunikation dient.

Der neue Weg macht das Gebiet für die Nachbarschaft besser nutzbar. Zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität wird durch mehrere Sitzbänke, eine Baumallee und eine Blühwiese gesorgt. Der Autoverkehr sowie die dafür vorgesehenen Stellplätze werden auf Rasengittersteinen ausgeführt und durch eine grüne Einfriedung abgeschirmt.

St. Georgen

In St. Georgen wird das Motiv der semantischen Verbindung, das in Langenstein I beginnt, fortgesetzt. Auch hier wird eine Baumreihe gepflanzt, die in einem Spiegel endet – als Hinweis darauf, dass es hier weiterging.

Der Blick entlang der Achse der ehemaligen Schleppbahntrasse wird durch einen neu angelegten Weg erfahrbar gemacht. Dieser führt an einem neu geschaffenen Birkenhain und einer weiteren Blühwiese entlang und schafft die Verbindung zum Haus der Erinnerung.

Die Sichtachse auf den Stolleneingang wird freigehalten und bleibt von der Bahnhofstraße aus sichtbar.

Materialität und Nachhaltigkeit

Die baulichen Elemente wie Gedenk- und Informationstafeln, Leuchten, Bänke, Sitzgruppen und Unterstände bestehen durchgängig aus einem reduzierten Materialkanon: Holz als warmer, organischer Werkstoff und Beton als mineralischer, dauerhafter Baustoff. Diese Einfachheit stärkt die kontemplative Wirkung des Ortes und erlaubt eine langfristige, nachhaltige Nutzung – ökologisch, funktional und gestalterisch.

Es wird vorrangig dort, wo es technisch möglich und sinnvoll ist, Recyclingbeton eingesetzt. Die Wegeführungen sind bewusst so dimensioniert, dass sie die Orientierung sichern, dabei aber möglichst viel unversiegelte Grünfläche erhalten. Auf allen drei Teilarealen – Langenstein I, Langenstein II und St. Georgen – erfolgen gezielte Baumneupflanzungen, die zur ökologischen Aufwertung beitragen. Blühwiesen bieten Lebensraum für Insekten und fördern die Artenvielfalt nachhaltig. Darüber hinaus übernimmt das Wasserbecken in Langenstein II nicht nur eine gestalterische und kontemplative Funktion, sondern dient auch der natürlichen Kühlung des Umfelds.

Beurteilung durch das Preisgericht

Die projektspezifischen Empfehlungen wurden gut umgesetzt.

Baukünstlerische und künstlerische Lösung
Die Arbeit zeichnet sich durch gestalterische Zurückhaltung und respektvollen Umgang mit den historischen Relikten aus. Die architektonischen Eingriffe sind minimiert und präzise gesetzt. Das Ankunftsgebäude ist schlüssig in die Topographie eingebunden und die resultierende Einstiegsdramaturgie über die Remise wird positiv bewertet. Der Schotterbrecher ist in den Rundgang gut integriert.

Die dramaturgische Auseinandersetzung mit der Täter-/Opfer-Perspektive wird auf gelungene Weise durch die Wegeführung herausgearbeitet. Der „Raum der Stille“ als separate Box im Wald entfaltet atmosphärische Wirkung, die architektonische Ausformung erscheint jedoch beliebig.

Die Außenanlagen im Bereich der SS-Baracken zeigen eine sensible Haltung im Umgang mit dem Bestand, jedoch bleibt die Materialisierung in der Plandarstellung gegebenenfalls bewusst unkonkret.

Insgesamt ist die baukünstlerische Ausformulierung zurückhaltend. Sie bedarf in Teilen der Interpretation.

Städtebauliche Lösung
Die städtebauliche Konzeption überzeugt durch ihre selbstverständliche Integration in die Landschaft. Besucherführung und Zonierung sind funktional. Der Rundweg eröffnet bedeutungsvolle Sichtbeziehungen, ohne die baulichen Interventionen in den Vordergrund zu stellen.

Der Appellplatz ist in seiner Gestaltung als zentraler Gedenkort wenig konkret ausformuliert. Das vorgeschlagene Material („fugenfreier Belag“) bleibt vage. Die semantische Verbindung über Spiegel und eine doppelte Baumreihe erscheint nicht tragfähig.

Der Bereich St. Georgen an der Gusen wird durch weitere Baumreihen und Begrünungen in seiner Wirkung beeinträchtigt. Ein Bezug zur Stollenanlage in St.Georgen an der Gusen ist nicht nachvollziehbar, was auf eine nicht vollständig durchdachte Verknüpfung der Orte hindeutet.

Funktionelle Lösung
Die funktionalen Anforderungen werden Großteils gut erfüllt. Die Wegeführung ist schlüssig, mit klarem Verlauf und Aufenthaltsmöglichkeiten. Der „Raum der Stille“ ist räumlich abgesetzt und entspricht der Funktion als Rückzugsort.

Die archäologischen Relikte werden konservatorisch sensibel behandelt. Die Anforderungen aus der Vermittlungsarbeit werden durch diesen Entwurf sehr gut erfüllt.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Zur Nachhaltigkeit gibt es in den Plänen und Texten eine Aussage. Dieses Thema wäre im Zuge des Verhandlungsverfahrens zu vertiefen.

Kostenschätzung
Die vorgelegte Kostenschätzung ist plausibel und nachvollziehbar. Die Schätzkosten liegen unter dem vorgegebenen Budget. Die Schätzkosten wären im Zuge des Verhandlungsverfahrens zu vertiefen.

Realisierungsetappen
Die Realisierungsphasen wurden plausibel dargestellt und halten den vorgegebenen Zeitrahmen ein.
Ankommensgebäude - Innen

Ankommensgebäude - Innen

Lageplan Langenstein

Lageplan Langenstein

Grundriss Kasernenbereich

Grundriss Kasernenbereich

Ansicht Ankunftsgebäude

Ansicht Ankunftsgebäude

Schnitt Ankunftsgebäude

Schnitt Ankunftsgebäude

Appellplatz

Appellplatz

Raum der Stille - Außen

Raum der Stille - Außen

Raum der Stille - Innen

Raum der Stille - Innen

Grundriss Raum der Stille

Grundriss Raum der Stille