Verhandlungsverfahren | 04/2026
Erweiterungsneubau mit integrierter Dreifachturnhalle Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising
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©h4a Gessert + Randecker Architekten
Teilnahme
h4a Gessert + Randecker Architekten | h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten
Architektur
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Verfasser:
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Mitarbeitende:
Erläuterungstext
Der Erweiterungsbau für das Josef-Hofmiller-Gymnasiums wird als kraftvoller Baukörper gestaltet, der sich selbstverständlich in das bestehende
Schulensemble und in die umgebende städtebauliche Struktur einfügt. Seine Erscheinung und Körperhaftigkeit wird durch Einschnitte, geschlossene Wandscheiben und die Ausbildung der Sporthalle als prägnanter Gebäudeteil gestärkt. Die ausgeprägte Topografie des Geländes wird in die architektonische Konzeption integriert und räumlich wirksam genutzt.
Gestaltungsmotive der Bestandsfassaden wie Proportion, Tiefe, Materialität, Farbigkeit und baukünstlerische Gestaltung werden in der Fassade des Erweiterungsbaus aufgenommen und zeitgemäß interpretiert. Durch diesen respektvollen Dialog von Alt und Neu wird das Bauensemble des „Joho“ in seiner Identität gestärkt.
Als Weiterentwicklung der Machbarkeitsstudie wird vorgeschlagen, den Erweiterungsbau von der Straßenkante abzurücken, um einen baumbestandenen urbanen Vorplatz auszubilden. Dieser neue Aufenthalts- und Begegnungsort wirkt als adressbildendes „Schaufenster der Schule“. Der gegenüberliegenden, stadtbildprägenden Pallottinerkirche mit ihrem markanten Turm wird durch den Platz angemessen Raum gegeben.
Darüber hinaus beinhaltet der Entwurf, den Haupteingang in der sogenannten „Passerelle“ zwischen Bestandsgebäuden, Erweiterungsbau und Freianlagen großzügig neu zu organisieren und als verbindendes Entrée für den gesamten Schulcampus auszubilden.
©h4a Gessert + Randecker Architekten