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Award / Auszeichnung | 09/2017

German Design Award 2018

Schumacher meets KBNK - VerknĂŒpfung von Bestand und Neubau

Schumacher meets KBNK - VerknĂŒpfung von Bestand und Neubau

BĂŒrgerhaus in Barmbek

DE-22307 Hamburg, Lorichsstr. 28a

WINNER EXCELLENT COMMUNICATIONS DESIGN - ARCHITECTURE

KBNK Architekten GmbH

Architektur

IBP - Ingenieurgesellschaft fĂŒr Brandschutzplanung mbH

Brandschutzplanung

Landschafts.Architektur Birgit Hammer

Landschaftsarchitektur

Projektdaten

  • GebĂ€udetyp:

    Kultur-, VeranstaltungsgebÀude

  • ProjektgrĂ¶ĂŸe:

    570mÂČ (geschĂ€tzt)

  • Status:

    Realisiert

  • Termine:

    Baubeginn: 01/2013
    Fertigstellung: 01/2015

Projektbeschreibung

Neu-/Anbau des BĂŒrgerhauses in Barmbek


Das BĂŒrgerhaus in Barmbek setzt schon heute mit dem denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€ude von Fritz Schumacher einen wichtigen stĂ€dtebaulichen und sozialen Akzent fĂŒr den Stadtteil. Dem Entwurf fĂŒr die Erweiterung des BĂŒrgerhauses liegt daher ein wesentlicher Gedanke zugrunde: Respekt vor dem bestehenden BĂŒrgerhaus, Respekt vor dem Entwurf Schumachers.

Die Erweiterung basiert folgerichtig auf dem Entwurfsansatz Schumachers, nÀmlich den Neubau in unterschiedlich proportionierte Baukörper zu gliedern, die der darin vorgesehenen Funktion folgen.
Das Foyer wird weit zurĂŒckliegend angeordnet und an das historische GebĂ€ude angeschlossen. Ein als Terrasse nutzbarer Eingangshof wird als Zone zwischen Alt- und Neubau angeordnet, sodass der neue Saal zwar freigestellt wird, sich gegenĂŒber dem Bestand aber weiterhin zurĂŒckhĂ€lt. Dabei wird die Hierarchie von Alt und Neu nie infrage gestellt, zusammen mit den FreiflĂ€chen entsteht ein ausgewogenes Ensemble von hoher rĂ€umlicher QualitĂ€t.

Die Terrassierung der FreiflĂ€chen bietet unabhĂ€ngig voneinander nutzbare Bereiche, die in ihrer GrĂ¶ĂŸe auf die Nutzung als öffentliche (Eingangsterrasse) oder halböffentliche (Saalterrasse) FlĂ€che reagieren.

Zum Respekt des denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€udes gehört neben der stĂ€dtebaulichen Anordnung auch eine ZurĂŒckhaltung bei Eingriffen in den Bestand. GegenĂŒber der heutigen Situation wird lediglich die KĂŒche in den Bereich des ehemaligen Waschraums verlegt, sodass die ursprĂŒnglichen Raumproportionen wieder erlebbar werden.

Eine zurĂŒckhaltende Fassadengestaltung mit Klinker als Hauptmaterial in Anlehnung an den Bestand prĂ€gt den Neubau. Entwurfsmotive des Bestands wie StahlbetonstĂŒtzen und Gesimse wurden neu interpretiert und finden in der klaren und sachlichen Fassade ihren Ausdruck. Durch die geschosshoch verglaste Fassade nach Westen wird eine eigenstĂ€ndige Gestaltung erreicht, die als ErgĂ€nzung der Schumacherschen Architektur verstanden wird. Auf diese Weise erhĂ€lt das neue BĂŒrgerhaus Barmbek mit der Erweiterung eine neue IdentitĂ€t, die gleichzeitig die charakteristischen Bestandteile des Stadtbildes bewahrt.
An-/Neubau, Westfassade

An-/Neubau, Westfassade

SĂŒdfassade

SĂŒdfassade

Lageplan

Lageplan

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Erdgeschoss

Infobox / Ticketoffice

Infobox / Ticketoffice

Veranstaltungssaal

Veranstaltungssaal