Verhandlungsverfahren | 05/2024
Gesamthafte Planungsleistungen zur FöMi-Antragsplanung für die Erweiterung der Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Oeynhausen (AVK) für die Mühlenkreiskliniken AöR (MKK)
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Konzept zur Erweiterung der Auguste-Viktoria-Klinik Bad Oeynhausen
©agn Niederberghaus & Partner GmbH
Zuschlag
agn Niederberghaus & Partner GmbH
Architektur
Erläuterungstext
Als Träger der Mühlenkreiskliniken (MKK) möchte der Kreis Minden-Lübbecke mit einem Anbau an die Auguste-Viktoria-Klinik (AVK) sein volles Leistungsspektrum mit den medizinischen Schwerpunkten Allgemeine Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Endoskopie und psychiatrische Institutsambulanz am Standort Bad Oeynhausen auf einem Areal vereinen. Für die bauliche Entwicklung hat das agn-Team unter extremem Zeitdruck mit einer verkürzten Vorentwurfsplanung die Grundlage geliefert. Möglich wurde dies durch das hohe Engagement und das umfassende Know-how der Planenden durch die ausführliche und teilweise jahrelange Begleitung von Bauprojekten im Gesundheitswesen.
Der Gebäudeentwurf vereint die Funktionen der zentralen Notaufnahme (ZNA), der klinischen Ambulanzen, der Funktionsdiagnostik, der Endoskopie und Radiologie sowie den Zentral-OP mit 2 zusätzlichen OP-Sälen, 90 Betten zur somatischen Versorgung und 21 tagesklinische Plätze der Psychiatrie auf insgesamt vier Vollgeschossen und einem Untergeschoss. Eine architektonische Herausforderung stellen bei diesem Projekt die vielen unterschiedlichen Höhenniveaus in den Bestandsgebäude dar, an die der Anbau mit maximaler Effizienz in den betrieblichen Abläufen andocken muss. Um die Höhenunterschiede auszugleichen, wird auch die ZNA im rückwärtigen Bereich über eine Rampe angefahren.
Ein Parkhaus mit 350 Stellplätzen und eine Hubschrauberlandemöglichkeit ergänzt die bauliche Erweiterung. Die Dachflächen werden mit Lüftungsanlagen. PV-Anlagen und eine extensive Dachbegrünung genutzt.