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Nichtoffener Wettbewerb | 11/2022

Gesamtschule mit Sporthalle und SportstÀtten in Potsdam Krampnitz

Gesamtschule Krampnitz, Haupteingang

Gesamtschule Krampnitz, Haupteingang

1. Preis

KERSTEN KOPP ARCHITEKTEN GmbH

Architektur

capattistaubach urbane landschaften

Landschaftsarchitektur

ifb frohloff staffa kĂŒhl ecker

Tragwerksplanung

ErlÀuterungstext

Im Norden Potsdams entsteht ein neues Stadtquartier fĂŒr 10.000 Einwohner auf einem ehemaligen Kasernenareal in unmittelbarer NĂ€he zum Krampnitzsee. Auf einem GrundstĂŒck am sĂŒdwestlichen Rand des neuen Stadtteils soll bis 2027 eine neue Gesamtschule mit Vierfeldsporthalle und Jugendzentrum fĂŒr zirka 900 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler entstehen.

Der prĂ€mierte Entwurf organisiert die BildungsrĂ€ume kompakt und stĂ€dtebaulich prĂ€gnant in einem langgestreckten GebĂ€ude an der nördlichen GrundstĂŒckgrenze und orientiert sich damit nach SĂŒden in Richtung des anschließenden Naturraumes mit dem FahrlĂ€nder See. Der Neubau beherbergt alle Nutzungen der Schule, der Sporthalle und des Jugendzentrums. SĂ€mtliche EingĂ€nge befinden sich auf der Straßenseite im Norden und erzeugen ein einladendes Erdgeschoß. Der Haupteingang der Schule bindet an den neuen Stadtplatz an, ein Vorplatz erzeugt einen angemessenen Eingangsbereich mit öffentlichem Charakter.

Die neue Gesamtschule umfasst auf einer NutzflĂ€che von zirka 11.000 mÂČ zukunftsfĂ€hige, in offenen LernhĂ€usern organisierte KlassenrĂ€ume, Foren fĂŒr die unterschiedlichen Jahrgangsstufen, eine Mensa und eine Aula sowie FachrĂ€ume, VerwaltungsflĂ€chen, Lehrerbereiche, ein offenes “Zentrum Wissen” und eine Vierfeldsporthalle mit ZuschauertribĂŒne. Weiterhin ist ein Jugendzentrum angeschlossen, welches die Infrastruktur der Schule mitnutzen wird. Der vorgelagerte Schulhof erstreckt sich entlang der SĂŒdfassade des SchulgebĂ€udes und vermittelt zum großzĂŒgigen AußensportflĂ€chenangebot, welches durch Schule und Vereine gemeinsam genutzt werden wird. Zwischen den auf vier Geschosse verteilten UnterrichtsrĂ€umen und dem Schulhof entwickelt sich eine lebendige Welt aus großzĂŒgigen Terrassen zur Nutzung durch die SchĂŒlerschaft fĂŒr Pausenaufenthalt und SportaktivitĂ€ten.

Im Sinne einer maximalen FlexibilitĂ€t sowie einer elementierten und damit wirtschaftlichen und schnellen Bauweise wird das Tragwerk des SchulgebĂ€udes als Skelettbau aus Recyclingbeton unter Verwendung von Fertigteilen geplant. Ein System aus BetonstĂŒtzen und -balken schafft maximale RaumflexibilitĂ€t. Holz-Beton-Verbunddecken und Holzrippendachplatten fĂŒllen die Felder des Betonskeletts aus. Die TrennwĂ€nde zwischen den RĂ€umen und zu den ErschließungsflĂ€chen werden aus nichttragenden LeichtbauwĂ€nden hergestellt.
Piktogramm „Lebendige Schullandschaft“

Piktogramm „Lebendige Schullandschaft“

Lageplan

Lageplan

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss 1. OG

Grundriss 1. OG

Grundriss 2. OG

Grundriss 2. OG

Ansicht Ost

Ansicht Ost

Ansicht Nord

Ansicht Nord

Ansicht SĂŒd

Ansicht SĂŒd

Detailansicht

Detailansicht