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Award / Auszeichnung | 07/2006

Gestaltungspreis der W├╝stenrot Stiftung "UMBAU IM BESTAND"

Hessisches Staatstheater Darmstadt

DE-64283 Darmstadt, Georg-B├╝chner-Platz 1

Auszeichnung

LRO GmbH & Co. KG

Architektur

ZPP INGENIEURE AG

Tragwerksplanung

Projektdaten

  • Geb├Ąudetyp:

    Kultur-, Veranstaltungsgeb├Ąude

  • Projektgr├Â├če:

    keine Angabe

  • Status:

    Realisiert

  • Termine:

    Baubeginn: 01/2003
    Fertigstellung: 01/2006

Projektbeschreibung

Um den Spielbetrieb w├Ąhrend notwendiger Sanierungsarbeiten aufrecht zu halten, war zun├Ąchst an dessen Auslagerung an einen anderen Ort oder die Anmietung eines Theaterzeltes gedacht. Beim Nachdenken ├╝ber die damit verbundenen Nachteile - verlorene Kosten und logistische Schwierigkeiten f├╝r Mitarbeiter und Besucher - kamen die Architekten auf den Gedanken, in Teilen der Tiefgarage und den unterirdischen Zufahrten eine provisorische Spielst├Ątte einzurichten. Diese kann langfristig, wenn kleines und gro├čes Haus im Jahre 2007 den Spielbetrieb wieder aufnehmen, als Werkstatttheater weiter genutzt werden. Mit dem Einrichten des Provisoriums wurde nicht nur mehr Licht in die ÔÇ×verratzteÔÇť Unterwelt der Garagenebene gebracht, vielmehr konnte die gesamte Eingangssituation mit Pforte und Mitarbeiterzugang aus dem Dunkel des Untergeschosses zur Stra├če hin verlegt und zus├Ątzliche Lagerfl├Ąchen bereitgestellt werden. (Wegen der Sanierung m├╝ssen bisherige Lagerr├Ąume im Innern des Theaters aufgegeben werden.) F├╝r diese Umnutzung durfte nur so viel Geld ausgeben werden wie f├╝r die Anmietung eines Theaterzeltes veranschlagt war. Es handelt sich also um ein ÔÇ×Low-BudgetÔÇť-Projekt. Zwischen den St├╝tzen und restlichen Wandscheiben wurde mit Leichtbetonsteinen ausgemauert, die aus licht- und schallschutztechnischen Gr├╝nden mit einer Schale aus Glasbausteinen au├čenseitig verkleidet wurden. Im Theaterraum wurden die Mauersteine aus akustischen Gr├╝nden sichtbar belassen. Ein umlaufender Beleuchtersteg erm├Âglcht den Spielbetrieb an allen Stellen des Raumes. Das Foyer wurde dunkelbraun lackiert, eine gro├če Sitznische (Spitzname ÔÇ×SchweinebuchtÔÇť) und ein verschlie├čbarer Kassenraum wurden rosa herausgestrichen. Unter Einbeziehung der bestehenden Treppenaufg├Ąnge wurde auf der alten Zwischenebene eine Bar eingebaut. Dieser Bereich ist zum doppelt hohen Foyer ge├Âffnet und knallrot lackiert. Zur Ausleuchtung wurden drei Kronleuchter aus Roheisen gebastelt, unzweideutig teil der provisorischen Ma├čnahmen.

Hessian State Theatre in Darmstadt

In order to sustain theatre production during renovation of the main auditorium, a theatre provisory was built in to the space occupied by the multi-lane access to the basement car park. In 1972, Architect Rudolf Prange has conceived this sort of ÔÇ×drive-in-theatreÔÇť in lightweight concrete. Unless its location in the heart of the city, Prange designed a theatre, that could be reached primarily by car.

A new entrance building, which has been erected in 2005 in front of the existing theatre, now invites also pedestrians to visit the two auditoriums. Technical deficiencies required a general renovation of the State Theatre. Soon it became clear, that it was also necessary to find substitute halls for the auditoriums. The proposal of the direction of the theatre was to find these halls in a different building or to pitch a large tent beside the old theatre.We proposed however, to install a theatre provisory in the basement car park - being aware that even this solution has to be a ÔÇ×low cost projectÔÇť.

But an undenyable advantage became evident: After the conclusion of the general renovation (at the end of 2006), this new space still can be used as a studio theatre. Illuminated glass block partitions are framing the entrance to this new arrangement. Involving the existing flight of stairs, we planned a bar on the old entresol. This area now is open to the new, two storey high foyer and is varnished in glaring red. For its illumination we installed three chandeliers made of pig iron - undoubtable part of the provisional concept.