Nichtoffener Wettbewerb | 07/2026
Grün-blaues Innenstadtband und Marktkirchenumfeld in Essen
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©Planorama GmbH
Anerkennung
Preisgeld: 7.500 EUR
Landschaftsarchitektur
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Arbeit setzt das Prinzip der „Grün-blauen Infrastruktur“ konsequent und durchgängig um. Das Marktkirchen-umfeld, der Bereich Burgplatz und der Willy-Brandt-Platz werden als zentrale Platzräume erkannt und entsprechend detailliert ausgearbeitet.
Am Marktkirchenumfeld wird der Baumbestand erhalten und durch einige neue Bäume ergänzt. An zentraler Position wird eine Brunnenanlage als „Kirchenspiegel“ vorgesehen. Die ergänzten Bäume in Richtung der neuen Zentralbibliothek wirken mit den hier vorgesehenen Sitzmöglichkeiten zum „Begegnen & Lernen“ sehr stimmig. Der gesamte Bereich wird in einen dem Kirchenumfeld angemessenen „Naturstein-Plattenverband“ gelegt. Insgesamt geht die Arbeit sorg-sam mit dem Bestand um.
Im Bereich Burgplatz werden die vorhandenen Platanen um einige neue, klimaresiliente Bäume ergänzt. Die Bäume erhalten umgebende Pflanzbeete mit Staudenpflanzungen und Einfassungen mit Sitzbereichen. Große, begehbare Flächen in diesem Bereich der Einkaufszone als wassergebundene Fläche herzustellen, wird sehr kritisch gesehen. Zum unteren Teil des Burgplatzes sollte eine bessere Durchgängigkeit und Durchlässigkeit erhalten bleiben.
Die vorgesehenen Baumpflanzungen im Bereich der Kettwiger Straße sind in niveaugleichen, artenreichen Staudenbeeten vorgesehen, die über Sammelrigolen mit Regenwasser versorgt werden sollen. Die Verdunstung der Vegetation soll für eine kühlende Wirkung in der Stadt sorgen.
Die bestehenden Baumstandorte in der Viehofer Straße werden durch Baumrigolen miteinander verbunden und durch Retentionsbeete ergänzt.
Die Arbeit geht insgesamt sehr einfühlsam mit den bestehenden Strukturen und Teilräumen um. Die Begrünung anzureichern und das Regenwasser dabei mit einzusetzen wird durchgängig versucht. Besonders im Bereich Kettwiger Straße wird dies allerdings nicht überall gelingen, ist aber wert, im Detail geprüft zu werden. Das entwickelte Prinzip ist bei genauerer Ausarbeitung umsetzbar. Große Beachtung findet auch das Thema Barrierefreiheit. Anpassungen der vorhandenen Flächen sollen kleinteilig und ressourcenschonend erfolgen.
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Lageplan Nord
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Lageplan Süd
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Konzeptplan Strukturnetz | Grün-Blaues-Innenstadtband
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Lageplan Teilraum Viehofer Straße
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Lageplan Teilraum Kettwiger Straße
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Lageplan Teilraum Marktkirchenumfeld
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Ost-Westansicht Marktkirchenumfeld
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