Mehrfachbeauftragung | 05/2026
Innenentwicklung Haisterkirch in Bad Waldsee
Teilnahme
Studio Stadtlandschaften GmbH ehemals Wick + Partner
Stadtplanung / Städtebau
Schuler und Winz Landschaftsarchitekten
Landschaftsarchitektur
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Arbeit überrascht mit der Verlagerung des Dorfplatzes auf die Ostseite des klösterlichen Pfarrhofs. Ein modular gedachter Baukörper mit Tagespflege, Kita und Dorfgemeinschaftsflächen bildet die Raumkanten. Durch die Überlagerung mit den neuen Nutzungen wird leider weiterhin Verkehr auf den nun eigentlich geschützt gelegenen Platz geführt.
Der geringe Abstand zum historischen Ensemble wird kritisch diskutiert. Die Adressbildung und der Ortsauftakt in Form der Buswendeschleife kombiniert mit einem neuen Pfarrgarten kann nicht überzeugen. Die inaktivierten großen Vorflächen und Straßenräume um die Kirche und den Pfarrhof verbleiben als Durchgangsräume.
Der neue Nahversorger am westlichen Ortsrand kombiniert mit ergänzenden Wohnbebauungen ist denkbar. Die Lösung mit Tiefgargen wird kritisch gesehen.
Die neuen, offenen Hofstrukturen werden in einem strengen orthogonalen Raster in Gruppen über den Ort flächig entwickelt. Die Körnung ist vorstellbar. Die Geometrie wird als ortuntypisch und eher urban bewertet und kann im dörflichen Kontext nicht überzeugen, die Verzahnung in den weichen Naturraum der Aue bildet harte Raumkanten und bleibt starr.
Die Setzung der Einfamilien- und Tiny-Haus-Strukturen im Süden kann nicht überzeugen. Das Preisgericht würdigt die Idee, einzelne Hofstrukturen durch eine konzentrierte, mehrstöckige Parkgarage am östlichen Ortseingang zu entlasten. Dennoch erscheint dies aufgrund weiter Wege und einer fehlenden Flexibilität bei der Realisierung in kleineren Bauabschnitten am Ort als nicht realistisch.
Der geringe Abstand zum historischen Ensemble wird kritisch diskutiert. Die Adressbildung und der Ortsauftakt in Form der Buswendeschleife kombiniert mit einem neuen Pfarrgarten kann nicht überzeugen. Die inaktivierten großen Vorflächen und Straßenräume um die Kirche und den Pfarrhof verbleiben als Durchgangsräume.
Der neue Nahversorger am westlichen Ortsrand kombiniert mit ergänzenden Wohnbebauungen ist denkbar. Die Lösung mit Tiefgargen wird kritisch gesehen.
Die neuen, offenen Hofstrukturen werden in einem strengen orthogonalen Raster in Gruppen über den Ort flächig entwickelt. Die Körnung ist vorstellbar. Die Geometrie wird als ortuntypisch und eher urban bewertet und kann im dörflichen Kontext nicht überzeugen, die Verzahnung in den weichen Naturraum der Aue bildet harte Raumkanten und bleibt starr.
Die Setzung der Einfamilien- und Tiny-Haus-Strukturen im Süden kann nicht überzeugen. Das Preisgericht würdigt die Idee, einzelne Hofstrukturen durch eine konzentrierte, mehrstöckige Parkgarage am östlichen Ortseingang zu entlasten. Dennoch erscheint dies aufgrund weiter Wege und einer fehlenden Flexibilität bei der Realisierung in kleineren Bauabschnitten am Ort als nicht realistisch.