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Nichtoffener Wettbewerb | 01/2015

Integratives Schulprojekt

Lageplan

Lageplan

2. Rundgang

WW+ architektur + management

Architektur

Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH

Architektur

studio polymorph

Landschaftsarchitektur

ErlÀuterungstext

Wettbewerb IGS Schweich (D)
Planung eines Integrativen Schulprojektes

‚Was wir zu lernen haben, ist so schwer und doch so einfach und klar:
Es ist normal, verschieden zu sein.‘
Zitat Richard von WeizsÀcker (1993)

ARCHITEKTONISCHES KONZEPT – EINE SCHULE FÜR ALLE
Erfolgreiches Lernen ist vor allem abhĂ€ngig von gutem Unterricht, das heißt sinnvolle Inhalte, klare Lehrpersonen und angemessene Lehrmethoden. Mit der Entdeckung der Architektur als zusĂ€tzlicher PĂ€dagoge bekommt die Findung einer neuen Typologie eine ganz besondere Gewichtung im Bereich der Lehrinstitutionen. Das heutige VerstĂ€ndnis von PĂ€dagogik beschrĂ€nkt sich nicht mehr auf eine einzelne Lehrperson, sondern erweitert sich um die Aspekte der Zeit, des Raumes und der AtmosphĂ€re. Diese neuen pĂ€dagogischen Blickwinkel, mit dem Ziel der Förderung von KreativitĂ€t und Dynamik, zeigen die verĂ€nderten Rahmenbedingungen. In das architektonische Konzept integrieren wir dies neben ĂŒbergreifenden Betrachtungen aus dem soziokulturellen Bereich fĂŒr den Neubau des integrativen Schulprojekts in Schweich.

Genius Loci
Die Besonderheit des Schulstandorts an dem angrenzen Neubaugebiet ‚Ermesgraben‘ und am Rande des landwirtschaftlich geprĂ€gten Auenbereich des MĂ€rzbaches gibt nur bedingt Vorgaben zu stĂ€dtebaulichen BezĂŒgen. Das architektonische Konzept sieht eine kompakte GebĂ€udeform zur Reduzierung der bebauten FlĂ€chen zugunsten einer grĂŒnen Umgebung vor und legt ein besonderes Augenmerk auf eine harmonische Einbettung in den umliegenden Naturraum. Durch die Ausbildung eines eigenen Zentrums strahlt das GebĂ€ude in alle Himmelsrichtungen aus.
In der hauptsĂ€chlich eingeschossigen GebĂ€udestruktur gruppieren sich die einzelnen Funktionsbereiche um zwei zentrale Innenhöfe. WĂ€hrend im Erdgeschoss neben den Inklusionsbereichen der Förder- und Werksstufe die gemeinsam genutzten Strukturen wie Forum, Mensa und Sporthalle, die sich ĂŒber zwei Geschosse erstreckt, untergebracht sind, befinden sich im Obergeschoss die Verwaltung und die KlassenrĂ€ume fĂŒr den Unterricht der Grundschule. Die begrĂŒnten Innen- sowie Außenhöfe und die transparente Fassadenstruktur schaffen eine fließende Verbindung zwischen der integrativen Schule und dem vorhandenen Natur- und GrĂŒnraum.
Entstanden ist ein Entwurf, der seinen SchĂŒlern durch seine ringförmige Anordnung und klare Strukturierung, Geborgenheit und Orientierung bietet. Gleichzeitig erreicht man Offenheit und Transparenz durch den gezielten Einsatz von Material, Licht und Öffnungen. Das pĂ€dagogische Konzept der integrativen Schule, das den SchĂŒlern einerseits ein solides Grundwissen vermittelt (Struktur und Orientierung), und sie andererseits zu Autonomie und individueller SelbststĂ€ndigkeit (Offenheit und Weitblick) ermutigt, findet sich somit in der Architektur des GebĂ€udes wieder.

Erschließung
Motorisiert erreicht man das neue Schulprojekt ĂŒber die Haupterschließung von Norden ĂŒber die Bahnhofstraße. Der Kiss&Go-Parkplatz auf dem SchulgelĂ€nde in unmittelbarer NĂ€he zum Haupteingang ermöglicht den Eltern der körperlich beeintrĂ€chtigen SchĂŒlern einen reibungslosen Bring- und Abholvorgang. Um fußlĂ€ufig eine gefahrlose Integration der Kinder und Jugendlichen mit sonderpĂ€dagogischen UnterstĂŒtzungsbedarf in das urbane Umfeld von Schweich herzustellen und auf diese Art und Weise SelbststĂ€ndigkeit zu trainieren und zu fördern, schließt der Entwurf unmittelbar an die geplante FußgĂ€ngerbrĂŒcke im Osten an.
Der Haupteingang wird durch einen großzĂŒgigen Vorplatz an der Ostseite des GebĂ€udes markiert. Von dort erreicht man ebenerdig und barrierefrei den offenen Empfangsbereich, der durch seinen reprĂ€sentativen und einladenden Charakter zum zentralen Treffpunkt der Schule wird und gleichzeitig eine wichtige Schnittstelle des GebĂ€udes, ĂŒber die alle weiteren Bereiche erreicht werden, darstellt. Da Orte der Begegnung fĂŒr die SchĂŒler ein wichtiges Element im Schulalltag darstellen, ist dieser GebĂ€udeteil, in dem zahlreiche Aufenthaltsbereiche und Treffpunkte untergebracht sind, durch besondere Transparenz und GroßzĂŒgigkeit gekennzeichnet. Die gemeinsam genutzten Funktionen wie Mensa, Forum, Bibliothek, Sporthalle und Mehrzweckraum schließen direkt an das Foyer an. Das Obergeschoss erreicht man zum einen ĂŒber eine großzĂŒgige Treppe mit Sitzstufen, die von dem zentralen Foyer ausgehend in dem Hauptbereich des Erdgeschosses liegt, und zum anderen ĂŒber eine weitere Treppe im Inklusionsbereich 1 um kurze Wege innerhalb des GebĂ€udes zu gewĂ€hrleisten.

Funktionale Lösung
Von den gemeinsam genutzten Strukturen im Zentrum des SchulgebĂ€udes ausgehend, gliedert sich nach Norden der PrimĂ€rschulbereich mit Inklusion 1 und 2 und nach SĂŒden der Ober-/Werkstufenbereich mit fachspezifischen Klassen an. Die einzelnen Schulbereiche sind in Klassentrakte unterteilt, die jeweils einen innenliegenden Block mit Pflegeeinheiten und den dazugehörigen NebenrĂ€umen erhalten. Die Administration mit Lehrerzimmer und angeschlossener Außenterrasse ist im Obergeschoss angeordnet. Die Sportinfrastrukturen sind im hinteren GebĂ€udebereich untergebracht. Die ebenerdige Dreifachsporthalle erstreckt sich ĂŒber zwei Etagen, so dass sie durch ein großflĂ€chige Verglasung natĂŒrlich belichtet wird. Über einen separaten Eingang kann die Sporthalle mit Bewegungsbad auch außerhalb des Schulbetriebs genutzt werden und bildet dadurch einen wichtigen Anlaufpunkt fĂŒr die angrenzenden Stadtteile. Dies fĂŒhrt zu einer funktionalen Vernetzung zwischen der Schule und den benachbarten Wohnquartieren.
Alle KlassenrĂ€ume sowie FachrĂ€ume erhalten durch die großflĂ€chige Verglasung zu den begrĂŒnten Höfen und nach Außen einen Blick in die Natur und werden durch die Ausrichtung nach Osten und Westen mit Tageslicht versorgt, so dass eine helle und freundliche ArbeitsatmosphĂ€re in allen RĂ€umen entsteht. Die ErschließungsflĂ€chen des SchulgebĂ€udes, die durch ihre rĂ€umlich-gestalterische Ausformulierung eine funktionale Erweiterung zu den UnterrichtsrĂ€umen erfahren, können fĂŒr individualisierte Lehrzwecke genutzt werden und fördern neben der natĂŒrlichen AtmosphĂ€re die KreativitĂ€t und Dynamik im Unterricht. Das hohe Maß an Transparenz fĂŒhrt rĂ€umlich und visuell zu einer Verflechtung von verschiedenen Raumzonen. Sowohl die interne Kommunikation, als auch die Interaktion zwischen Schule und angrenzenden Quartieren wird positiv beeinflusst. Lichthöfe im Bereich der Klassen sowie die aufgelösten gemeinsamen Strukturen im Erdgeschoss weisen durch ihre Transparenz Blickbeziehungen zwischen den einzelnen RĂ€umen auf, um die rĂ€umlichen Beziehungen ablesbar zu machen. Es entsteht ein ‚Ort der Kommunikation‘, der die Leitgedanken des pĂ€dagogischen Konzepts einer integrativen Schule folgendermaßen umsetzt:
- Verbindungen werden ermöglicht, gleichzeitig wird aber auch ein isoliertes pÀdagogisch differenziertes Vorgehen erlaubt. Es soll dem Gedanken der Offenheit und Ruhe, der IntimitÀt, sowie auch dem gemeinsamen Lernen Rechnung tragen. Unser Gedanke hierbei ist Gemeinsamkeit zu fördern, aber auch die Möglichkeit der Abtrennung zu haben.
- Um auf den hÀufig wechselnden Raumbedarf in den KlassenrÀumen, resultierend aus der Natur einer Durchgangsschule, reagieren zu können, werden die WÀnde zu den DifferenzierungsrÀumen als mobile TrennwÀnde vorgesehen
- Zwei Schulhöfe, die sowohl getrennt gemĂ€ĂŸ der beiden LernhĂ€user genutzt werden können, jedoch auch als VerkĂŒrzung von Wegen z.B. fĂŒr die Pausengestaltung im Atelierbereich nutzbar wĂ€ren.
- Direkter Zugang nach außen mit z.B. der Anlegung von SchulgĂ€rten und Werkhöfen. Gleichzeitig sind auch die Innenhöfe so konzipiert, dass sie sowohl als Ruhe- aber auch AktionsflĂ€chen fĂŒr alle Klassen dienen können.
- Verwaltungstrakt und GemeinschaftsrĂ€ume/Aula sind im mittleren Bereich angeordnet. Sinn ist, schnelle Hilfen, Beratung und Interventionsmöglichkeiten fĂŒr LehrkrĂ€fte, SchĂŒler und Eltern zu ermöglichen, eine gute Einsehbarkeit von dort auf das GelĂ€nde zu bieten, und fĂŒr die Schulgemeinschaft einen angemessenen tĂ€glichen Lebensraum darzustellen.
- Die Ateliers/WerkrĂ€ume sind so angesiedelt, dass neben vielfĂ€ltigen Möglichkeiten im Inneren die Einbeziehung des Außenraums fĂŒr besondere Arbeiten ermöglicht wird
- Innenhöfe und der gesamte Außenbereich sind so aufgebaut, dass sie variabel fĂŒr alle Belange des Schullebens nutzbar sind.
- Verglasung ĂŒberall dort, wo Einsicht und Aussicht nötig ist (Vermeidung von Nischen und Ecken), als Mittel zur Einbeziehung der Natur, Vermeidung von Einengung sowie gleichzeitig als Verbindung der Schulgemeinschaft.
- Ruhe-, Therapie- und FörderrÀume ermöglichen individualisiertes, pÀdagogisches Vorgehen hinsichtlich Diagnostik, Beratung und Förderung

Konstruktion und Material
Die tragenden Bauteile des Lernhauses werden in einer Stahlbeton-Bauweise erstellt. Die GrĂŒndung des Bauwerks wird ĂŒber eine gebettete Bodenplatte mit integrierten Streifenfundamenten, die gleichzeitig als FrostschĂŒrze dienen, ausgebildet. Die massive Betonkubatur mit einer WĂ€rmedĂ€mmschicht aus Mineralwolle wird in Anlehnung an den vorhandenen Naturraum mit einem hellen Ziegel verkleidet. Die Fassaden weisen ein Raster auf, das durch einen Wechsel aus SichtmauerwerkflĂ€chen, ÖffnungsflĂŒgeln zur natĂŒrlichen BelĂŒftung, sowie feststehenden Glaselementen aufgelockert wird. SchĂŒler und Lehrer können die bodentiefen Fenster eigenstĂ€ndig in eine Kippposition öffnen und schließen und individuell auf das Raumklima Einfluss nehmen.
Der Innenbereich der Gesamtschule ist durch eine Reduktion auf wenige Materialien gekennzeichnet. Die WĂ€nde aus Sichtmauerwerk, die Decken aus Beton verstĂ€rken den Eindruck eines großen Ateliers, das erst durch seine Benutzer lebt. In den KlassenrĂ€umen und WerkstĂ€tten, den RĂ€umen fĂŒr konzentriertes Lernen, dominieren die hĂ€rteren Materialien Glas, Beton und Mauerwerk. In den Aufenthaltsbereichen, also den Bereichen, die auch außerhalb des klassischen Unterrichts frequentiert werden, kommt Holz als weiches Element hinzu, was eine freundliche und warme AtmosphĂ€re schafft, die zum Verweilen und zur Entspannung in den Pausen einlĂ€dt. Ein harmonisches Zusammenspiel von Licht, MaterialitĂ€t und Farbe soll WĂ€rme und Geborgenheit widerspiegeln, Anreize setzen, Neues zu erfahren und dadurch das SelbstwertgefĂŒhl zu stĂ€rken. Als sinnvoll sehen wir hierbei an, durch unterschiedliche Farbgebung in den einzelnen Funktionsbereichen Gemeinsamkeit zu vermitteln, gleichzeitig aber auch Zugehörigkeit zu einem bestimmten Bereich zu spĂŒren. DarĂŒber hinaus dient dies der Orientierung.

Entsprechend des ganzheitlichen Energiekonzepts der integrativen Schule in Schweich wurden bewusst robuste, langlebige und nachhaltige Materialien ausgewĂ€hlt, die pflegeleicht sind und ĂŒber einen langen Zeitraum ansehnlich bleiben.

ENERGETISCHES KONZEPT
Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit

Ausgangspunkt des Energiekonzeptes ist ein optimiertes Architekturkonzept, was auf die Nutzung vorhandener und natĂŒrlicher Ressourcen, sowie optimierte Betriebs- und Wartungskosten abgestimmt ist. Die Kombination aus nachhaltiger Bauweise (sehr gutes VerhĂ€ltnis von FassadeflĂ€che zu GebĂ€udevolumen, ausgewogenes FassadenverhĂ€ltnis von transparenten und nichttransparenten FlĂ€chen, etc.) mit einem effizienten Energieeinsatz ermöglicht es, ein ganzheitliches Konzept fĂŒr das neue SchulgebĂ€ude zu erreichen:
Eine konsequente Raumorganisation, eine hohe Kompaktheit des GebĂ€udes und eine optimierte WĂ€rmedĂ€mmung bilden dafĂŒr die Voraussetzung. Der Hauptzugang des Neubaus wird ĂŒber einen thermisch wirksamen Windfang gefĂŒhrt. Das obere Geschoss erreicht man ĂŒber eine Treppe, die in dem zentralen Eingangsbereich des Erdgeschosses liegt um kurze Wege innerhalb des GebĂ€udes zu gewĂ€hrleisten. Alle AufenthaltsrĂ€ume erhalten durch die großflĂ€chige Verglasung einen Blick in die Natur und werden mit Tageslicht versorgt, so dass eine helle und freundliche AtmosphĂ€re in allen RĂ€umen entsteht. Eine bestmögliche natĂŒrliche Belichtung und BelĂŒftung reduziert außerdem den Energieverbrauch. Im Zusammenspiel mit einer effizienten Haustechnik und erneuerbarer Energiequellen in Verbindung mit der RĂŒckgewinnung vorhandener Energien entsteht ein GebĂ€ude, dass einen hohen Nutzerkomfort gewĂ€hrleistet und auch langfristig, vor allem hinsichtlich des PrimĂ€renergiebedarfs der aktuellen Energieeinsparverordnung entspricht und diese sogar unterschreitet. Unter der Zielsetzung einer investitions- und betriebskostenoptimierten Planung der Energieerzeugungsanlagen wird durch konzeptionelle und betriebstechnische Optimierung großen Wert auf niedrige Emissionen gelegt.


Energie

Als zentrale Erzeugungsanlage wird eine ErdwĂ€rmepumpe in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage auf dem GrĂŒndach eingesetzt. Die WĂ€rmeversorgung erfolgt vollstĂ€ndig ĂŒber die WĂ€rmepumpe, die teilweise im Winter von Niedertemperaturpotenzialen aus den Kollektoren unterstĂŒtzt wird. Im Sommer erfolgt die Warmwasserbereitung ausschließlich ĂŒber die Kollektoren, eventuell vorhandene Überschusspotenziale können zur Regenerierung des Erdreichs wieder eingelagert werden. Durch die vorhandenen aktivierbaren Speichermassen der RĂ€umlichkeiten werden durch die Nutzer hervorgerufene kurzfristige Temperaturschwankungen (z.B. das Öffnen von Fenstern oder AußentĂŒren) teilweise kompensiert. Eine zentrale Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip versorgt höher frequentierte Bereiche, wie z.B. KĂŒche/Mensa. Zur Vermeidung von Stillstands- und Leistungsverlusten werden weniger frequentierte Zapfstellen dezentral mittels elektrischen Durchlauferhitzern versorgt.

Zudem wird ein Hybridsystem aus mechanischer GrundlĂŒftung in Verbindung mit einer natĂŒrlichen LĂŒftung mittels motorisierten FensterflĂŒgeln vorgesehen.Die motorisierten FensterflĂŒgel können zusĂ€tzlich fĂŒr eine natĂŒrliche NachtauskĂŒhlung genutzt werden. Die Effizienz der NachtauskĂŒhlung wird durch einen Luftverbund mit den Innenhöfen mittels motorisierter Klappen deutlich gesteigert. Die Anordnung der LuftauslĂ€sse erfolgt fassadenseitig und fĂŒr die LufteinlĂ€sse flurseitig innerhalb eines Raumes. Durch den Einsatz von TelefonieschalldĂ€mpfern kann somit eine schalltechnische Trennung der RĂ€umlichkeiten ermöglicht werden, da keine Überströmöffnungen vorhanden sind (Ausnahme: aktive NachtauskĂŒhlung). Die zum Feuchteschutz und zur Deckung des hygienischen Luftwechsels vorgesehenen LĂŒftungsanlagen sind mit einer effizienten EnergierĂŒckgewinnung ausgestattet die die LĂŒftungswĂ€rmeverluste minimiert. ZusĂ€tzlich wird eine adiabate FortluftkĂŒhlung fĂŒr das, die Aula versorgende GerĂ€t vorgesehen, um eine kostengĂŒnstige und ressourcenschonende natĂŒrliche KĂŒhlung zu ermöglichen.

FREIRAUMPLANERISCHES KONZEPT
Bei den Freianlagen der Schule unterscheiden wir zwischen Höfen und PausenflĂ€chen. Die Höfe dienen nicht als PausenflĂ€che, sondern als potentielle Erweiterung der angrenzenden RĂ€ume (Mehrzweckraum, Bibliothek, Mensa, etc.). Die PausenflĂ€che ist aufgrund der GrundstĂŒcksform und der Setzung des Neubaus in 3 Bereiche aufgeteilt. Diese Bereiche erhalten jeweils einen Nutzungsschwerpunkt: Sport, Erholung und Spiel.
Die Sportzone ist der Sporthalle angegliedert. Hier befinden sich die geforderten SportflÀchen, die durch einen Kletterparcours, Tischtennisplatten und eine befestigten BewegungsflÀche ergÀnzt werden.
Die Spielzone bestehend aus einer befestigten FlĂ€che mit Spielinseln bietet Raum fĂŒr Bewegung und Spiel. Hier befindet sich auch der (Rollstuhl)Parcours, der sich zwischen den Inseln entlang schlĂ€ngelt. Die zum Teil leicht modellierten Inseln sind mit Nutzungen wie Wasserspielplatz, Sandkasten mit Sandtisch, Naturspielplatz und dem Open-Air Klassenzimmer belegt. Die Erholungszone hingegen bietet wenig aktive BetĂ€tigungsmöglichkeiten sondern vielmehr sonnige und schattige Ruhereiche zum Liegen, Sitzen, Lesen, Lernen. Sie verbindet den Spiel- und Sportbereich. Spiel- sowie Erholungszone sind zur Erschließungsstraße hin durch eine niedrige Mauer gefasst. Auf der Innenseite wird die Mauer punktuell durch Sitzauflagen ergĂ€nzt. Auf der Außenseite hingegen befindet sich eine bepflanzte Böschung.
Vertiefung

Vertiefung

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Obergeschoss

Grundriss Obergeschoss

Ansicht 1

Ansicht 1

Ansicht 2

Ansicht 2

Schnitt 1

Schnitt 1

Schnitt 2

Schnitt 2

Detail Schnitt

Detail Schnitt

Detail Fassade

Detail Fassade

Plan 1

Plan 1

Plan 2

Plan 2

Plan 3

Plan 3

Plan 4

Plan 4