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Award / Auszeichnung | 08/2018

International Architecture Award 2018

Ford Showroom

DE-33790 Halle / Westfalen

Auszeichnung

Architekten Wannenmacher + Möller GmbH

Architektur

Csaba Mester Fotograf, Dipl.-Des.

Fotografie

Projektdaten

  • GebĂ€udetyp:

    Groß- und Einzelhandel

  • ProjektgrĂ¶ĂŸe:

    keine Angabe

  • Status:

    Realisiert

  • Termine:

    Fertigstellung: 01/2017

Projektbeschreibung

Ford Showroom in Halle
Am Rande der ostwestfĂ€lischen Stadt Halle hat das Autohaus Ford Hagemeier mit dem Bau der neuen Fahrzeughalle nun die Möglichkeit, neben den im Altbau ausgestellten, eher sportiv ausgerichteten Fahrzeugen Autos fĂŒr Familien und Ă€ltere Menschen zu prĂ€sentieren. Die unterschiedliche Kundenausrichtung sollte sich nach Wunsch des Bauherrn auch in der Architektur wiederfinden. Daher wurde fĂŒr die neue Fahrzeughalle mit der Verwendung von Holz eine warme AtmosphĂ€re geschaffen, die besser der psychischen Konditionierung der definierten Zielgruppen zu entsprechen scheint.
Neben der AusstellungsflĂ€che fĂŒr die Autos beinhaltet das GebĂ€ude noch eine kleine Werkstatt sowie VerkĂ€uferbĂŒros, eine Bar, einen großen Besprechungsraum und einen Raum zum ZurĂŒckziehen. Letztere sind in einem ganz in Holz gehaltenen zweigeschossigen Baukörper untergebracht, der als Haus-im-Haus in die Mitte der Halle gestellt wurde. Seine Lage und seine Geometrie unterteilen die Fahrzeughalle im Zusammenspiel mit der Werkstatt in Bereiche von unterschiedlicher Proportion: mal groß und gerĂ€umig, mal klein und intim. Die im Obergeschoss untergebrachten AufenthaltsrĂ€ume sind mit Fenstern zur Halle ausgestattet, welche Blickbeziehungen zwischen den verschiedenen Funktionsbereichen ermöglichen.
Der hinter einer großen AußenaufstellflĂ€che fĂŒr Fahrzeuge liegende Neubau wurde zu den Straßen hin mit einer transparenten bzw. transluzenten Außenhaut aus Glas bzw. Polycarbonat verkleidet, welche die neue Fahrzeughalle wĂ€hrend der dunklen Tageszeiten erleuchten lĂ€sst und die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zieht. Auf der RĂŒckseite besteht die untere HĂ€lfte der Fassade aus einem strukturierten Beton, der mit seiner rauen OberflĂ€che einen spannungsvollen Kontrast zur glatten PolycarbonathĂŒlle des oberen Bereichs bildet.
Wo nicht transparent, sind die AußenwĂ€nde im Ausstellungsbereich auf den Innenseite mit gelaugten Dreischichtplatten aus Fichte verkleidet. Die auf Nut und Feder gearbeiteten Tafeln sind 1,20 Meter breit und 5,95 Meter hoch und auf eine Unterkonstruktion aus 20 mm starken Latten geschraubt. Ihre GrĂ¶ĂŸe erlaubte den Verzicht auf waagerechte Fugen. Der zweigeschossige Baukörper im Inneren ist in StĂ€nderbauweise errichtet. 6/16 mm große HolzstĂ€nder sind beidseitig mit 19 mm dicken Dreischichtplatten beplankt, die auch fĂŒr die Unterdecken verwendet wurden. Auch die Zwischendecke besteht aus einem Holztragwerk, welches unterseitig mit Holztafeln verkleidet wurde. Als Belag wurde nicht zuletzt aus akustischen GrĂŒnden ein Teppichboden verwendet.
Lageplan

Lageplan

Piktogram

Piktogram

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Obergeschoss