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Nichtoffener Wettbewerb | 09/2017

i/ZWO – Neubau am Standort Glocksee

ein 2. Preis

Dietrich Untertrifaller Architekten ZT GmbH

Architektur

knippershelbig GmbH

Tragwerksplanung

GMI - Ing. Peter Messner GmbH

TGA-Fachplanung

faktorgruen

Landschaftsarchitektur

expressiv

Visualisierung

Erläuterungstext

Der enercity-Neubau auf dem rund zwei Hektar großen Grundstück dient als neue Unternehmens-zentrale und wird Platz für rund 550 Beschäftige bieten. Der Entwurf reagiert auf die Bebauung an der Braunstraße, entwickelt einen großzügigen, repräsentativen Vorplatz und schwingt sich zum Ihmeufer hin zum weithin sichtbaren Solitär auf.

Alle Sonderfunktionen werden öffentlich wirksam im repräsentativen Kopf des Gebäudes platziert. Ein natürlich belichtetes, gebäudehohes Foyer bildet das räumliche und organisatorische Herzstück der neuen Zentrale. Darum herum gruppieren sich offene Büroformen im Kopfbau, Gruppenbüros im Mitteltrakt und Kombi-Büros an der Braunstraße.

Im repräsentativen achtgeschossigen Kopfbau sind vor allem die öffentlich wirksamen Funktionen und Sonderfunktionen organisiert: Betriebsrestaurant und Konferenzsaal im Erdgeschoss, darüber Fitnessräume und medizinisches Zentrum. Die Büros liegen im zweiten und dritten Obergeschoss, die Vorstandsbüros sind eine Etage höher untergebracht. Der Leitstellenkomplex und die Technikflächen belegen die drei obersten Stockwerke.

Im mittleren Gebäudeteil spannt sich eine geschossübergreifende Halle mit großzügigen Freitreppen als vertikale Verteilerebene auf und bietet vielfältige, variabel nutzbare Flächen für informellen Informationsaustausch und entspannte Kommunikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zwischen diesem Teil und dem Kopfbau liegt ein niedrigerer Verbindungsbau, dessen attraktive Dachterrasse für gemeinschaftliche Aktivitäten genutzt werden kann.

Die Deckenkonstruktion aus Stahlbeton-Fertigteilrippen mit dazwischenliegenden Brettstapel-Elementen bleibt unverkleidet und sichtbar. Die filigranen, konisch geschnittenen Betonrippen gliedern die Räume strukturell, lassen sie höher erscheinen und verbessern die Büroakustik. Die Hybridbauweise eint die Vorteile des nachhaltigen, CO2-bindenden Baustoffes Holz und des für die aktive Kühlung erforderlichen Massenspeichers Beton. Die klare Fassadengliederung mit sandfarbenen Betonfertigteilelementen und schmalen Klinkerelementen verleiht dem Gebäude eine subtil wirkende Ornamentik.
Perspektive

Perspektive

Lageplan M 1:500

Lageplan M 1:500

Ansicht Ost

Ansicht Ost