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Nichtoffener Wettbewerb | 03/2013

Kinderhaus

Lageplan und Grundriss Eingangsgeschoss

Lageplan und Grundriss Eingangsgeschoss

Anerkennung

Preisgeld: 1.500 EUR

bĂŒhler+mĂŒller a r c h i t e k t u r

Architektur

Architekten-Atelier Thoma

Architektur

Pit MĂŒller Landschaftsarchitekt

Landschaftsarchitektur

Beurteilung durch das Preisgericht

Das GebĂ€ude positioniert sich an einem Verbindungsweg zwischen Schulcampus und Schulweg, etwa auf der HĂ€lfte des Weges wird der Eingang etwas unentschlossen ausgebildet. ParkplĂ€tze sind am Schulweg gelegen, ebenso ist aber auch das Bringen der Kinder von Norden möglich. Hier wird der Weg sehr stark aufgeweitet, was zu einem hohen Versiegelungsgrad fĂŒhrt. Das GebĂ€ude selbst ist lĂ€ngs zur Schule in die GrĂŒnflĂ€che geschoben, durch seine ruhige Dachform und moderate Höhe fĂŒgt es sich in die vorhandene Situation gut ein und dominiert weder die Schule noch die umgebende Wohnbebauung. Allerdings besetzt der Baukörper durch die fast eingeschossige Organisation einen großen Teil der vorhandenen GrĂŒnflĂ€che. Dies minimiert auch die zur VerfĂŒgung stehende SpielflĂ€che.

WĂ€hrend die SpielflĂ€chen fĂŒr die Krippengruppen klar den RĂ€umen zugeordnet sind und ebenerdig erreicht werden, mĂŒssen die Kindergartenkinder ĂŒber eine vorgelagerte Terrasse gehen (auch entlang anderer GruppenrĂ€ume) um ihre SpielflĂ€chen zu erreichen, diese sind wenig ausgearbeitet und erscheinen auch wenig qualitĂ€tvoll. Es ist nicht erkennbar, wie die topographische Situation in den Entwurf eingearbeitet wurde.

Der Mehrzweckraum ist gut angeordnet und kann durch einen zweiten Eingang auch am Abend fĂŒr Veranstaltungen genutzt werden. Die Personal- und LeiterinnenrĂ€ume im Erdgeschoss, abseits der Gruppen, werden als sehr negativ bewertet, ebenso muss der Besprechungsraum ein abgeschlossener Raum sein, da er auch fĂŒr sehr persönliche ElterngesprĂ€che etc. genutzt wird. Die GruppenrĂ€ume auf der oberen Ebene sind im Wesentlichen funktional organisiert, Krippen- und Kindergartenkinder haben unterschiedliche Ausrichtungen und bilden jeweils in sich eine Einheit. Die Ausbildung der Essbereiche ist unbefriedigend. Es fehlt eine rĂ€umliche Abtrennung zu den VerkehrsflĂ€chen, auch die KĂŒche sollte ein eigener Raum sein. Die Loggia als Angebot zum Essen im Freien ist positiv.

Die Fassadengestaltung (Massivbau im EG, Holzrahmenbau im OG) ist logisch von der Hanglage abgeleitet und fĂŒhrt zu einer sympathischen, einfachen Erscheinung, die man sich an diesem Ort gut vorstellen kann. Die Oberlichter setzen zusĂ€tzliche architektonische Akzente. Im Vergleich der Kennwerte liegt die Arbeit im durchschnittlichen Bereich, so dass eine wirtschaftliche Erstellung zu erwarten ist. Es fehlen Aussagen zum Technikkonzept und zur Energieoptimierung.
Lageplan und Grundriss Eingangsgeschoss

Lageplan und Grundriss Eingangsgeschoss

Grundriss Hauptgeschoss

Grundriss Hauptgeschoss

Grundriss Hauptgeschoss

Grundriss Hauptgeschoss

Ansicht und Schnitt

Ansicht und Schnitt

Ansicht und Schnitt

Ansicht und Schnitt

Perspektive

Perspektive

Perspektive

Perspektive

Modellfoto

Modellfoto

Modellfoto

Modellfoto