modgnikehtotsyek
TÄGLICH FRISCHE WETTBEWERBE UND JOBS Jetzt Newsletter bestellen
Ankauf 7 / 7

Nichtoffener Wettbewerb | 05/2007

Konversion Great Lakes Areal

Lageplan

Lageplan

Ankauf

ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH

Architektur

urbanegestalt

Architektur

ErlÀuterungstext

Der Entwurf verfolgt zwei wesentliche Ziele: Zum einen die adĂ€quate ErgĂ€nzung der Uferbebauung mit einer angemessenen FortfĂŒhrung der Promenade und zum anderen die Fassung des Straßenraums und die Vermittlung zu den nördlich angrenzenden stadtrĂ€umlichen Strukturen.

SĂŒdareal
Die geplante und zum Teil realisierte östlich angrenzende Wohnbebauung definiert eindeutig den stĂ€dtischen Anspruch am dortigen Ufer des Seerheins. Die U - förmigen Wohnhöfe begrenzen rĂ€umlich prĂ€zise den Straßenraum und öffnen sich mit ihren terrassiert angeordneten GebĂ€udestrukturen zum Fluss. Dieser Grundtypus wird in unserem strukturellen Vorschlag aufgenommen aber etwas freier interpretiert. GebĂ€ude und FreirĂ€ume passen sich, der bewegten Geometrie der Uferlinie entsprechend.

An der Straßenseite befindet sich die großzĂŒgige Vorzone mit Vorfahrtsbereichen, der Zufahrt zur gemeinsamen Tiefgarage und einem Boulevardbereich zur Bundesstraße.
Die GebĂ€ude bilden mit großzĂŒgigen HofeingĂ€ngen ihre Adressen zur Straße hin aus und leiten die Besucher in gemeinsame Erschließungsbereiche mit Blick auf das Wasser. Von hier aus gelangt man durch getrennt zugĂ€ngliche Kerne in die flexibel unterteilbaren BĂŒroeinheiten. Durch diese Zonierung und ihren Sockel ermöglichen die GebĂ€ude ein vertrĂ€gliches Nebeneinander der öffentlichen Uferpromenade, der intimeren Hofbereiche und der individuellen Arbeitsbereiche. Wasserhöfe, auf denen Grauwasser in Schilffeldern gereinigt wird, verbinden ideell und ökologisch die Gewerbebauten mit dem besonderen Standort am Seerhein.

Hotel
Das Hotel liegt an der wichtigen Nahtstelle zwischen den östlich liegenden, streng angeordneten WohngebĂ€uden und den bewegter ausgebildeten BĂŒrogebĂ€uden des Kompetenzzentrums. Der Baukörper vermittelt zwischen den unterschiedlichen Dimensionen und stellt den Kontakt zu dem erhaltenswerten GebĂ€udebestand her.
Die Nutzungsbereiche im Eingangsgeschoss gruppieren sich um den zentralen Hof, die Erschließung erfolgt vom GrĂŒnzug aus, der hier als PlatzflĂ€che gestaltet wird, der Restaurantbereich sĂŒdlich angeordnet, er belebt Promenade und kann ein wichtiger Orientierungspunkt am Flussufer werden. Die U – Form der Regelgeschosse bietet eine maximale Zahl ruhiger Zimmer mit Seeblick. Der Konferenzbereich liegt als Penthouse im obersten Stockwerk mit freiem Blick ĂŒber den See.

Seerheinpromenade
Die Promenade am Seerhein wird durchgĂ€ngig ausgebaut, wobei zwei Abschnitte mit unterschiedlichen QualitĂ€ten formuliert werden. Von Osten kommend setzt sich bis zum zentralen Platz, an dem der GrĂŒnzug von Norden her anschließt der stĂ€dtische Charakter der bereits im Bau befindlichen Promenade fort. Erstellte. LĂ€ngs strukturierte Bewegungsbereiche, FormgehölzflĂ€chen zur Bebauung und eine raumbildende Baumreihe.
Nach der Unterbrechung am GrĂŒnzug, beginnt nach Westen hin die Panoramapromenade. Der Wasserlinie folgend, nach außen gewölbt lenkt sie den Blick stets auf die WasserflĂ€che, vor dem Promenadenweg ist hier ein Aufenthaltsbereich mit Sonnendecks angelegt. AbgĂ€ngen zum Kiesufer ergĂ€nzen das Angebot und tragen zu einem intensiven Erleben des Naturraums Seerhein bei.


Nordareal
Der GebĂ€udekomplex nördlich der Strasse muss vielfĂ€ltigen AnsprĂŒchen gerecht werden. Er muss sich in seinem heterogenen Umfeld behaupten und die nicht so leicht kombinierbaren Programmbestandteile Wohnen und Einzelhandel integrieren. Zwei sehr unterschiedlich ausgeprĂ€gte Seiten, zur Straße und zur nördlich angrenzenden Bebauung entstehen in unserem Vorschlag. Zur Straße prĂ€sentiert sich der Einkaufsbereich mit einem großzĂŒgigen Vorplatz. Die Dachkontur nimmt den leichten Knick der Straße auf und mĂŒndet in einem Kopfbau, der Bezug nimmt auf die dichter werdende stĂ€dtische Bebauung. Im nördlichen Teil des GrundstĂŒcks verbindet ein erhöhter Wohnweg die Uferstrasse mit dem neuen GrĂŒnzug vom Stadtteil Petershausen zum Seeufer.
An diesem durch Rampen erschlossenen, öffentlichen Weg liegen drei leicht unterschiedlich ausgeformte WohngebĂ€ude. Die Wohntypologie ist den verschiedenen GebĂ€udecharakteren angepasst. WĂ€hrend in dem leicht erhöhten Teil Geschosswohnungen untergebracht sind, befinden sich in den dreigeschossigen GebĂ€udeteilen Variationen von verdichteten ReihenhĂ€usern mit eigenem Garten auf dem Dach. Die leicht ansteigende Dachform schirmt die privaten GrĂŒnbereiche vor dem StraßenlĂ€rm ab und ermöglicht eine großzĂŒgige begrĂŒnte Dachlandschaft.

Der Entwurf versucht die Eigenheiten des komplexen StadtgefĂŒges zu interpretieren und durch bauliche ErgĂ€nzungen ein eindeutiges stĂ€dtisches RaumgefĂŒge zu definieren.
Es soll kein ĂŒberinszenierter Stadteingang entstehen, sondern ein selbstbewusster Ort, der stĂ€dtische Funktionen und QualitĂ€ten kombiniert und ausstrahlt. PrĂ€gnante und klar identifizierbare Stadtbausteine fĂŒr Handel, Wohnen und Wissenschaft und die verbesserte ZugĂ€nglichkeit des Seerheins befördern wesentlich den Standort Petershausen und verankern das ehemalige Great Lakes Areal fest im StadtgefĂŒge von Konstanz.
Kontext

Kontext

Nordareal EG

Nordareal EG

SĂŒdareal

SĂŒdareal

Nordareal OG1

Nordareal OG1

Nordareal - Verkaufsebene

Nordareal - Verkaufsebene

Perspektive Stadt Promenade

Perspektive Stadt Promenade

Nordareal - Wohnebene

Nordareal - Wohnebene

SĂŒdareal EG

SĂŒdareal EG

Perspektive zur Uferpromenade

Perspektive zur Uferpromenade

Modell

Modell

Ankauf 7 / 7