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Studienauftrag, Zweistufig | 12/2014

Meinen-Areal

1. Rang

ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH

Architektur

ORT AG f├╝r Landschaftsarchitektur

Landschaftsarchitektur

GWJ Architektur AG

Architektur

Erl├Ąuterungstext

Das Team aus ASTOC Architects and Planners, GWJARCHITEKTUR und ASP Landschaftsarchitekten gewinnt den ersten Rang im Wettbewerb f├╝r das Meinen-Areal in Bern.

Nach dem Wegzug der Grossmetzgerei Meinen soll das Areal im Berner Mattenhof zu einem neuen Zentrum f├╝r das Quartier umgestaltet werden. Geplant sind zweihundert Wohnungen und Einkaufsm├Âglichkeiten.

Der st├Ądtebauliche Entwurf orientiert sich hinsichtlich Nutzung, H├Âhe und baulicher Struktur an seinem Umfeld: Auf der n├Ârdlichen Parzelle wird der vorhandene Blockrand mit einer f├╝nfgeschossigen Wohnbebauung fortgeschrieben und erzeugt damit die f├╝r diesen Bereich charakteristische Dichte und r├Ąumliche Kompaktheit. Bewusst wird in diesem Bereich auf eine H├Âhenentwicklung verzichtet, um im Zusammenhang mit der markanten VII-geschossigen Bestandsbebauung auf der gegen├╝berliegenden Seite der Brunnmattstra├če die Bildung eines schluchtartigen Stra├čenraums zu vermeiden. Vielmehr erh├Âht sich durch die moderate Geb├Ąudeh├Âhe die Qualit├Ąt im neuen Quartierszentrum, so dass mit der Tram-Haltestelle und den Verkaufszonen im Erdgeschoss ein neuer Ort mit st├Ądtischem Charakter geschaffen wird.

Im s├╝dlichen Bereich wird an der Ecke Schwarztorstra├če / Brunnmattstra├če ein IX-geschossiger baulicher Akzent als Solit├Ąr formuliert. Dieser Baustein sowie der angrenzende V-geschossige Riegel reihen sich einerseits in die Sequenz markanter Bauten zwischen Lory-Platz und Monbijoupark ein und f├╝gen sich andererseits in die zunehmend offenere Bebauungsstrukur s├╝dlich der Schwarztorstrasse ein. Durch den Erhalt des sch├╝tzenswerten Geb├Ąudes an der Mattenhofstrasse wird die stadtr├Ąumliche Identit├Ąt bewahrt und in Zusammenhang mit der gegen├╝berliegenden B├Ąckerei und dem Baumbestand ein weiterer Ort Quartier mit hoher Aufenthaltsqualit├Ąt geschaffen.

Die solit├Ąren Bestandsgeb├Ąude entlang der Schwarztorstra├če sind markantes Merkmal f├╝r diesen Abschnitt. Die geplanten Bauk├Ârper auf dem s├╝dlichen Baufeld reihen sich typologisch als individuelle Stadtbausteine ein und erg├Ąnzen hinsichtlich ihrer Fassadengestaltung die gew├╝nschte urbane Vielfalt. Insgesamt st├Ąrkt der st├Ądtebauliche Entwurf die vorhandenen Qualit├Ąten des Quartiers, kn├╝pft die bauliche Struktur und H├Âhe betreffend an Vorhandenem an und schafft gleichzeitig eine eigene Identit├Ąt f├╝r eine nachhaltige Entwicklung.